Das Gesetz der Vampire - Mara Laue - ebook

Das Gesetz der Vampire ebook

Mara Laue

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Opis

Vampire, Dämonen und ein teuflisches Komplott Nachdem der Jäger Ashton Ryder den vampirischen Mörder seiner Frau getötet hat, verwandelt ihn dessen Geliebte aus Rache ebenfalls in einen Vampir. Voller Hass macht er erbarmungslos Jagd auf seine neuen Artgenossen, bis er von den »Wächtern«, der Polizei der Vampire, gestoppt wird. Sie zwingen Ashton, sich in die Gemeinschaft der Vampire einzugliedern und ihre strengen Gesetze zu befolgen. Als er einem Komplott auf die Spur kommt, das einige Vampire mit Hilfe von Dämonen schmieden, um die Wächter auszulöschen, muss er sich entscheiden, wohin er eigentlich gehört - oder versuchen, das mysteriöse Heilmittel zu finden, welches den vampirischen Keim in ihm vernichten könnte. Doch das befindet sich im Besitz einer Dämonin ...

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Liczba stron: 497

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Das Gesetz der Vampire

Mara Laue

© 2013 by Verlag Torsten Low, Rössle-Ring 22, 86405 Meitingen/Erlingen Alle Rechte vorbehalten.

Covergestaltung: Michael Sagenhorn

Lektorat und Korrektorat: M. Low, F. Low, T. Low

eBook-Produktion: Cumedio Publishing Services - www.cumedio.de

ISBN (Buch) 978-3-940036-07-0

Inhalt

1

2

3

4

5

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7

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9

Epilog

Die Autorin

Lesetipps

Besonderer Dank gilt der Band »Tempest«, deren wundervoller Song »Dark Lover« mich zu Teilen dieses Romans inspiriert hat.

Mara Laue

1

shton Ryder beobachtete besorgt, wie seine Frau Mary lustlos in ihrem Abendessen herumstocherte. Sie starrte apathisch vor sich hin und wirkte dennoch auf eine bedrückende Weise wunderschön. Ihr schwarzes Haar fiel ihr offen über die Schultern und bildete einen auffallenden Kontrast zu ihrer marmorweißen Haut und den korallenrot geschminkten Lippen. Ashton fühlte sich bei ihrem Anblick wieder einmal an Schneewittchen erinnert: weiß wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Ebenholz.

Er hätte sie am liebsten in die Arme genommen, aber Mary schenkte ihm wie jeden Abend in der letzten Zeit keine Beachtung. Sie hatte sich vollkommen von ihm zurückgezogen und rückte einfach nicht mit der Sprache heraus, was der Grund dafür war.

»Es ist nichts«, wiegelte sie seine diesbezüglichen Fragen ab und verschloss sich danach nur noch mehr vor ihm.

Diese Sprachlosigkeit zwischen ihnen machte ihn langsam wahnsinnig, und er bekam zunehmend das Gefühl, dass seine Ehe gerade in einer furchtbaren Krise steckte. Wenn es ihm nicht bald gelang, mit Mary zu klären, was immer es zu klären gab, konnte das sehr schnell ins Aus führen. Falls das nicht schon längst geschehen war.

Ashton war Polizist aus dem tiefen Bedürfnis heraus, den Menschen Schutz und Sicherheit zu geben in einer Welt, in der die Verbrechen immer mehr zunahmen. Allerdings war seine Arbeit einem normalen Familienleben überaus abträglich. Überstunden, Schichtarbeit, Nachteinsätze und Notfälle, für die er zu allen möglichen Zeiten aus der wohlverdienten Freizeit, dem Urlaub oder sogar aus dem Bett geholt wurde, forderten ihren Tribut.

Mary liebte ihn zwar und hatte diese Beeinträchtigungen bisher klaglos mitgetragen. Seit einigen Monaten deutete sie jedoch immer häufiger an, dass sie sich allein gelassen fühlte. Noch hatte sie ihm nicht die Pistole auf die Brust gesetzt und ihn gezwungen, sich zwischen ihr und seinem Beruf zu entscheiden. Trotzdem war Ashton überzeugt, dass dieses Ultimatum nicht mehr lange auf sich warten lassen würde.

Vielleicht hatte er Mary sogar schon an einen anderen Mann verloren. Dafür sprach jedenfalls, dass sie ihm gegenüber so gleichgültig geworden war, als würde ihr Ehemann sie nicht mehr interessieren. Ashton konnte sich das nur damit erklären, dass ein Nebenbuhler im Spiel war, obwohl es dafür bis jetzt keinen Beweis gab.

»Mary, ich habe nachgedacht«, brach er schließlich das unerträgliche Schweigen zwischen ihnen. »Über uns. Über meinen Beruf. Er beeinträchtigt unsere Beziehung, und ich will nicht, dass das so weitergeht.«

Er wartete auf eine Reaktion, doch Mary schob nur mit einem abwesenden Gesichtsausdruck ihr Essen auf dem Teller hin und her, als hätte sie ihn gar nicht gehört.

»Hey«, sagte er sanft und nahm ihre Hand. Sie war erschreckend kalt. Er rieb sie, um sie zu wärmen. »Hast du gehört, was ich gesagt habe, Liebes?«

Sie sah ihn teilnahmslos an. »Ja«, antwortete sie endlich. »Du hast über deinen Beruf nachgedacht. Und?«

Die Gleichgültigkeit, die aus ihrer Stimme und ihrer ganzen Körperhaltung sprach, passte nicht zu der fröhlichen, engagierten und leidenschaftlichen Frau, die sie noch bis vor vierzehn Tagen gewesen war. Die Mary, deren eiskalte Hand er erfolglos zu wärmen versuchte, schien eine vollkommen Fremde zu sein. Irgendetwas musste vor zwei Wochen passiert sein, das sie so verändert hatte. Wenn kein heimlicher Geliebter der Grund dafür war, so gab es nach Ashtons Einschätzung nur noch eine mögliche Erklärung: Mary war vergewaltigt worden. Allein der Gedanke schnitt Ashton schmerzhaft ins Herz und machte ihn wütend. Mindestens ebenso sehr wie die Tatsache, dass Mary ihm offenbar nicht genug vertraute, um mit ihm darüber zu reden.

»Ich denke«, fuhr er fort, nachdem er nun ihre Aufmerksamkeit hatte, »dass ich kündigen und mir einen anderen Job suchen werde. Einen, der mir mehr Zeit lässt für das Wichtigste in meinem Leben: dich.« Er lächelte. Doch Mary reagierte immer noch nicht. »Also, auf ein bisschen mehr Begeisterung habe ich schon gehofft«, sagte er und bemühte sich um einen leichten Tonfall. »Du hast dich doch so oft beschwert, dass ich kaum Zeit für dich habe.«

»Das ist wahr.« Marys Stimme war nur ein Hauch. »Aber die Polizeiarbeit ist doch dein Leben. Etwas anderes macht dich nun mal nicht glücklich.« Sie lächelte gequält. »Nicht einmal ich.«

Ashton sah seine Befürchtungen hinsichtlich eines anderen Mannes bei diesen Worten fast schon bestätigt. »Natürlich bist du mir wichtiger als mein Beruf. Darum werde ich ihn aufgeben. Ich habe schließlich genug Möglichkeiten, einen ähnlichen Job in einem anderen Bereich zu finden, der nicht so höllische Arbeitszeiten hat. Ich dachte daran, mich als Privatdetektiv oder Sicherheitsberater selbstständig zu machen.«

»Wie du meinst«, lautete Marys desinteressierte Antwort.

Er streichelte ihre Hand und versuchte geduldig zu sein, sie nicht anzuschnauzen und unerbittlich Rechenschaft zu fordern, was mit ihr los sei. Doch es fiel ihm schwer.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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