Cross-Skating Lexikon - Frank Röder - ebook

Cross-Skating Lexikon ebook

Frank Röder

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Opis

Der Cross-Skating Sport ist sehr vielseitig und wer ihn ausübt beschreibt ihn meist als "genial". Oft wird Cross-Skating mit dem verwandten Ski-Langlauf verglichen, aber schneidet in vielen Punkten besser ab. Cross-Skating ist ein einzigartiger Outdoor-Sport für das ganze Jahr. Natürlich kann man mit präziser Sprache auch diesen Sport präziser beschreiben. Viele Cross-Skater bemühen sich um mehr Aufklärung über diese Sporart. Dem soll die sprachliche Aufklärung mit dieser Lektüre auf amüsante Weise auf die Sprünge helfen. Die mehr als 150 Begriffe des ungekürzten Lexikons geben eine gute Grundlage zum Verständnis das Sports, aber auch zur Unterhaltung.

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Frank Röder

Cross-Skating Lexikon

Fachbegriffe des Cross-Skating Sports. Sportwissenschaftlich-satirische Publikation

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Einleitung

A

B

C

D bis E

F bis G

H bis J

K bis L

M bis N

O bis P

Q bis S

T bis U

V bis Z

Impressum neobooks

Einleitung

Der Cross-Skating Sport ist sehr vielseitig und wird von denen, die ihn ausüben oft als "genial" bezeichnet. Häufig wird er mit verwandten Sportarten verglichen und gewinnt dabei fast jede objektive Gegenüberstellung. Cross-Skating weist viele Alleinstellungsmerkmale auf und ist auf seine Art einzigartig. Natürlich kann man mit präziser Sprache diesen Sport auch präziser beschreiben und erlernen. Viele Cross-Skater bemühen sich um mehr Aufklärung über diese Sporart, dies erfordert aber viel eigenes Denken und etwas Recherche. Dem soll diese Lektüre auf amüsante Weise auf die Spünge helfen.

Immanuel Kant schrieb schon 1784: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. 'Sapere aude! (lat.: "Wage es weise zu sein!"). Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Dieses Buch ist die achte und ungekürzte Auflage der siebzehn Artikel des Cross-Skating Magazins, die sich humorvoll und satirisch mit dem Sprachgebrauch im Cross-Skating Sport befasst. Der Zeitraum reicht von Februar 2012 bis Januar 2020. Diese acht Jahre gaben dem Cross-Skating Sport eine zusätzliche Möglichkeit sich in dieser Zeit auch sprachlich weiter zu entwickeln. Aber manchmal las man in dieser Zeit ja Dinge über unseren Sport, in einer Qualität, die einen daran zweifeln ließ, ob der Schreiber überhaupt eine Schule besucht hat. Leider verbreiten sich schlechte Angewohnheiten und dumme Sprüche schneller als gute und so vermehren sich Abkürzungen, Unwörter und falsche Wortanwendungen wie eine Epidemie in dieser Sportart. Ich hoffe, mit dieser Lektüre gewisse Abwehrkräfte dagegen aufbauen zu helfen, denn der Sport hat es nicht verdient durch schlechten Sprachgebrauch abgewertet zu werden. Sehen wir es aber von der unterhaltsamen Seite nämlich mit einem eindeutig satirischen Augenzwinkern. Die Begriffe werden hier nicht in der Reihenfolge ihres Erscheinens aufgeführt, sondern sind hier sind alphabetisch sortiert.

Frank Röder

A

Abdruckverhalten: Das gibt es nur beim Skilaufen, da Ski durch ihre Bogenform und Materialflexibilität, insbesondere beim Klassik-Langlaufski, auf einen besonderen Abdruck angewiesen sind. Beim Skiroller und besonders Cross-Skate, deutet die Verwendung diese Wortes in gleicher Weise, wie es beim Skilanglauf verwendet wird, eigentlich nur darauf hin, dass man das Thema verfehlt hat.

Abkürzungswahn (Abküwa): In manchen Texten ist es sicher etwas aufwändig einen häufiger auftretenden Begriff zu wiederholen, wie hier den Abküwa, der dann nachfolgend, oft aus Bequemlichkeit, nur noch abgekürzt erwähnt wird. Ausgebildete Autoren und Journalisten lernen aber, dass dies einen schlechten Stil ausdrückt der in Fachabhandlungen und in Lexika gerade noch toleriert wird, um Druckkosten zu sparen. Online gilt diese Ausrede nicht. Wer zu viel abkürzt und insbesondere Abkürzungen einleitend nicht übersetzt, macht sich verdächtig generell schreibfaul oder einfach nur ein Wichtigtuer zu sein, der mit "Fachabkürzungen" - die oft gar keine sind - um sich wirft oder sich selbst für so bedeutend hält, dass er bei seinen Lesern voraussetzt, dass sie alle seine zurückliegenden Ausführungen recherchieren, um auf eine, oft historisch weit zurückliegende, Erklärung zu stoßen. Diesen Satz hätte man vielleicht besser abkürzen sollen. Psychologen sehen im Abkürzungswahn auch manchmal schon eine soziopathologische Tendenz, die man aber leider inzwischen schon vielen Selbstdarstellern in den asozialen Netzwerken und im Intenet unterstellen muss. Amüsant ist immer wieder, wenn man bei mancher ach so wichtigen Abkürzung, schnell ein Pendant mit ganz anderer oder unseriöser Bedeutung recherchieren kann. Der Abkürzungswahn ist vor allem ein Relikt aus dem alten Preußen und wurde auch noch von der DDR-Obrigkeit gepflegt. Leider ist auch die Cross-Skating Szene teilweise vom Abkürzungswahn befallen, weshalb hier darauf eingegangen wird. Guten Stil gibt es nicht nur beim Cross-Skaten, sondern auch im Ausdruck. Wer nicht die Signale "Ich weiß etwas, was du nicht weißt, du Blödmann" oder "Wir wollen unter uns bleiben, Bätschi" setzen möchte, sollte sinnlose Abkürzerei besser unterlassen.Lesen Sie dazu auch folgenden interessanten Artikel: http://www.welt.de/debatte/kolumnen/article6990554/Abkuerzungswahn-der-DDR-und-was-von-ihm-blieb.html

Achsenlast: Auch Achslast. Ein aus der Fahrzeugtechnik stammender Begriff, den man auch auf Cross-Skates anwenden kann. Häufiger wir dafür aber auch der Begriff Radlastverteilung verwendet. Beachten sollte man, dass die Achsenlast/Radlastverteilung erheblich dynamischer variiert wird als in der üblichen Fahrzeugtechnik, wo sie oft nur die statische Achsenlast angibt.

Akademien … gibt’s inzwischen wie Sand am Meer. Je größer das Bedürfnis Defizite zu vertuschen, desto akademischer muss man in der Cross-Skating Ausbildungslandschaft offenbar daher kommen. Wenn die "Klitsche" zu improvisiert erscheint, dann frage man einfach einmal an, bei welchem „Professor“ man dort promovieren kann. Wenn Ausbildung auf akademischem Niveau oder eine qualitätsgesichterte Ausbildung stattfindet, mag die Bezeichnung gerechtfertigt sind, sonst aber auf keinen Fall.

aktiv: Wir wissen alle, was das Wort bedeutet - das Gegenteil oder die Diathese von passiv. Aber wissen das wirklich alle? Aktiv ist inzwischen eine sehr weit verbreitete "Positiv-Vokabel", die einem die Lebensfreude und eine positive Einstellung geradezu aufzwingt. Woher der zynische Unterton? Ganz einfach: Diese Floskel ist inzwischen schon erheblich abgegriffen. Man beachte einmal was heute alles "aktiv" ist. Margarine, Schokolade, Kettenraucher, Bakterien für den Darm...igitt! Manches davon bringt man kaum mit eigener "Aktivität" in Verbindung, denn es treibt einen eher in die Passivität. Also einmal besser aktiv darüber nachdenken, was uns aktive Autoren mit diesem Wörtchen sagen wollen...

aktiver Armschwung: Eine oft gehörte Ski-Vokabel die beim Cross-Skating besonders auffällt. Warum? Weil die Erklärung, was am Armschwung aktiv sei, leider oft nicht erfolgt. Um mit einem Armschwung, also eine rückführende Bewegung oder eine Schwungbewegung nach vorn, zusätzlichen Vortrieb zu erzeugen, müssten diese ausgleichend gegen die bewegten Massen der Beine bewegt werden, also seitlich nach außen. Etwas unelegant, aber das ist genau das mitunter sinnvoll "Gezappel" der Arme, das man bei Eis-Sprintern kurz nach den Start sehen kann. Dort und so ausgeführt mag es etwas bringen. Dieses seitliche "Schlenkern" mit den Armen kann dann also temposteigernd sein, aber ist weder auf Skiern, noch auf Rollsportgeräten, bei gleichzeitigem Stockeinsatz möglich. Ob mit dem aktiven Armschwung, statt einem langsamen Vorschwingen der Arme, ein (leider Rückstoß erzeugendes) starkes Beschleunigen der Arme nach vorn gemein ist, konnten uns auch Sportwissenschaftler nicht erklären. Im Cross-Skating ist es daher kaum sinnvoll sich mit dieser Technik zu befassen. Davon abgesehen sind beim Cross-Skating die Übergänge der Stilarten ohnehin sehr fließend, so dass sich Cross-Skater oft sogar in "Zwischen-Stilarten" bewegen.

Allrounder (Cross-Skate): Das sind wohl die Cross-Skates, die man (Stand 2014) am häufigsten antrifft. Schmale 6-Zoll-Hochdruckreifen und gutmütige, eben ganz "normale" Fahreigenschaften zeichnen diese Modelle aus. Da sie recht handlich sind und oft auch recht kostengünstig, werden sie von Vielfahrern, wie auch Gelegenheitsfahrern gleichermaßen geschätzt. Anfängern werden häufig günstigeren Allrounder ebenfalls meistens empfohlen und werden oft von Kursanbietern verwendet. Typische Vertreter der Allrounder sind Powerslide XC Trail, Skikes und Fleetskates. Der der SRB XRS03 und der Powerslide XC Trainer sind schon grenzwertig zur Allround-Sport-Klasse einzustufen. Unter den Fahrrädern könnte man ein sportliches, aber alltagstaugliches Fahrrad zum Vergleich heran ziehen. Die Einteilung in Cross-Skate Kategorien ist sinnvoll, denn sie kann langfristig die Orientierung auf dem langsam wachsenden Markt erleichtern.

Allround-Sportler (Cross-Skate): Diese ähneln den Allroundern, sind aber tendenziell etwas länger und manchmal gewichtsopimiert. Es sind aber nicht nur die rein sportlich Ambitionierten, auch Langstrecken-Tourer und Cross-Skater, die sich gern etwas "Besserers" gönnen (darüber kann man natürlich streiten), greifen gern zu den Allround-Sportlern. Sie rollen etwas ruhiger und entspannter auf langen Strecken und off-road und rollen sogar sogar oft noch etwas schneller als die Allrounder. Typische Modelle: SRB XRS02, Powerslide XC Path und XC Skeleton. Im Vergleich zum Fahrrad würde man hier sportlicheres Zubehör verwenden, wie schnellere Reifen oder edlere Komponenten und dafür vielleicht manches Zubehör weglassen.

Anaerobe Schwelle: Sobald man seine körperliche Leistung so weit erhöht, dass die Sauerstoffversorgung mit dem Leistungseinsatz nicht mehr Schritt halten kann, hat man dieAnaerobe Schwelle überschritten. Einen Teil der benötigten Energie gewinnt der Körper dann ohne direkten Sauerstoffverbrauch, „anaerob“, durch die Bildung von Milchsäure. Dies ist aber nur wenige Minuten lang möglich, sehr anstrengend und auch unangenehm. Deswegen wird ein Ausdauertraining überwiegend im aeroben Bereich („mit Sauerstoff“) absolviert. Interessant ist die Tatsache, dass ein Test über die maximale Stundenleistung die Anaerobe Schwelle genauer wieder gibt als fast jeder sportmedizinische Test, das heißt, alle in dieser Stunde durchschnittlich gemessenen Parameter gelten sehr exakt auch an der Anaeroben Schwelle. Allerdings muss man einen hervorragenden Trainingszustand aufweisen um so einen Test auch wirklich intensiv durchzustehen.

"asymmetrisch": Dieses Adjektiv wird oft auf den Zweitakter oder 1-zu-2-Skating angewendet, dann oft als "1-zu-2 asymmetrisch". Beim Zweitakter ist ohnehin kaum eine symmetrische Bewegungsausführung möglich, sie ist also immer etwas "schräg", was sie unter anderem etwas ineffizient und orthopädisch etwas suboptimal macht. Leider wurde in der Vergangenheit zu oft versucht durch Skiläufer, die die Eigenheiten des Cross-Skating nicht kannten, das Cross-Skaten zu unterrichten. Vergessen wird oft, beim unveränderten Übertragen der Ski-Techniken auf das Cross-Skating, die andere Biomechanik, die teilweise durch die anderen Abmessungen der Sportgeräte, aber auch durch etwas anderen Bewegungsmuster beim Cross-Skating begründet ist. Dadurch ist es unnötig, beim Bergauffahren das Gewicht auf einen "Gleitski" zu verlagern, den Cross-Skater auch gar nicht besitzen. Außerdem fahren Cross-Skater nicht so "breitbeinig" wie Ski-Skater, die häufig aufpassen müssen sich nicht selbst auf die Skienden zu treten. Auch der Stockaufsatz ist auf hartem Boden anders als auf Schnee. Die Bewegungswege und das Timing sind also zum Skilanglauf-Skating verschieden. Das macht fast jede Überlegungen in Richtung bewusst praktizierter Asymmetrie bei der Cross-Skating Technik überflüssig. Man kann zur Vorbereitung auf die Ski-Saison ein wenig Ski-Skater "spielen" und durch ski-ähnliche Asymmetrie "so tun als ob". Das bringt zwar nichts beim Cross-Skating (außer vielleicht einseitige Rückenschmerzen), aber man kann sich an diese "schräge" Technik des Ski-Skatings zumindest koordinativ wieder etwas annähern. Cross-Skatern muss man es nicht sagen, aber Skiläufern gegenüber muss man es offenbar häufiger erwähnen, dass Cross-Skating und Ski-Skating teilweise erhebliche Unterschiede aufweisen. Gelegentliche leichte Asymmetrie im Cross-Skating Stil ergibt sich allein durch die Platzverhältnisse der Sportgeräte oder unterschiedliche Eigenschaften Untergrundes unter dem linken und dem rechten Skate. Mehr aber nicht. So wird man, besonders beim Skating-Zweitakter, die Stöcke bei niedrigem Tempo auch minimal asymmetrisch aufsetzen, um zumindest einen der Stöcke näher zur Mitte hin aufzusetzen.

Atemtrainer: Seien es nun Atemmasken oder Ventile zum hindurch atmen, diverse Atemtrainer sollen das Training effektiver machen. Diese Geräte schränken die Atmung durch einen höheren Atemwiderstand ein. Wenn man bedenkt, dass Training mit auf diese Weise eingeschränkter Atmung zwangsweise die Atemmuskulatur trainiert, scheint das sinnvoll zu sein. Eine stärkere Atemmuskulatur kann kräftiger arbeiten. Unklar ist aber, ob die persönlichen Leistungsgrenzen jedes einzelnen durch eine zu schwache Atemmuskulatur verursacht werden. Außer vielleicht bei Asthmatikern oder mit Nasenpolypen, geht die Atmung ja echt leicht - Dank der Errungenschaften unserer Evolution. Man muss sich beim Sport nicht die Atmung ja nicht ohne Anlass erschweren. Zweifellos haben die Hersteller das Gefühl, das sich beim Ende des Trainings mit solcherlei Atembremsen einstellt, auf ihrer Seite, denn es fühlt sich erleichternd an wieder frei atmen zu können. Beweise, des Nutzens dieses Training liegen aber nicht vor. Erschwerte Bedingungen können auch anders und natürlicher erreicht werden, beispielsweise durch Höhentraining, das zweifellos bestimmte Wirkungen hervorruft. Das kennt unser Körper von Natur aus und es ist dafür gemacht. Man kann aber auch viel einfacher an Faktoren arbeiten, die nachweislich mehr sportliche Leistung bringen: Tempo-Training, Kraftausdauer-Training und Technik-Übungen. Wie es geht, verrät uns die Fachliteratur oder ein Trainer unseres Vertrauens.

aufgestellt: Wir hoffen, dass das Horror-Szenario der Sprachverdummung nicht ausgerechnet mit diesem Wort in die Cross-Skater Szene Einzug halten und wir dieser sinnlose Vokabel nie "hinterhererklären" müssen, was denn nun eigentlich gemeint war. Aufgestellt ist jetzt auch nicht unbedingt ein Fachbegriff unseres Sport, doch wird jenes Wort auch gelegentlich in der Szene verwendet und ist inzwischen schon so etwas wie das Unwort des Jahrzehnts. Wir werden dem Ersten, den wir bei der Benutzung dieses Unwortes in Bezug auf Cross-Skating "erwischen" dann auch eine gehörige Abfuhr erteilen, denn man sollte einmal gründlich darauf achten, was heute so aufgestellt wird...alles merkwürdige Dinge oder virtuelle Substanzen, die man eigentlich gar nicht aufstellen kann. Früher konnte man bestenfalls Kegel auf der Bowlingbahn oder Schießbuden-Figuren auf der Kirmes aufstellen, doch heute wird völlig sinnfrei fast allesaufgestellt. Germanisten wird beim beim Gebrauch dieses Wort inzwischen schon fast immer schlecht, denn wenn man einmal genauer darauf achtet, was heute angeblich alles "aufgestellt" wird - einfach unglaublich. Beim Maibaum aufstellen ist das ja noch verständlich oder auch wenn in der Schießbude die typischen die Ziele aufgestellt werden, doch das Meiste was heute im Sprachgebrauch aufgestellt wird kann man gar nicht aufstellen! So versuchen wohl einige schon in vielen Bereichen des Lebens den wichtigen Börsenkasper zu mimen, der einem hemmungslos aber ebenso unverständlich von "aufgestellten" Dingen erzählt. Unüberlegter Sprach-Plagiatismus (umgangssprachlich : hirnloses Nachplappern) hält so einen höchst peinlichen Einzug in den Alltag. Warum nicht einfach passendere Worte verwenden? Dann halten einen die Zuhörer oder Leser auch viel weniger für einen Sprachaufschneider oder - wieder umgangssprachlich ausgedrückt - fürplemm-plemm.

Aufstellmoment: Das Aufstellmoment, auch Aufrichtmoment