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Der Thron und der Altar standen nie still. Im mittelalterlichen Europa war die Macht zwischen weltlichen und geistlichen Herrschern stets umkämpft. Bischöfe waren zugleich Fürsten, Päpste beanspruchten die Oberhoheit über Könige, und der Investiturstreit erschütterte das Gefüge des Reiches. Dieses Buch zeichnet die Konflikte und Bündnisse zwischen Kirche und Krone nach – von der Kaiserkrönung Karls des Großen bis zum Gang nach Canossa. Es zeigt, wie geistliche Autorität politisch instrumentalisiert wurde, wie Kirchenmänner zu Beratern, aber auch zu Gegenspielern der Könige wurden. Im Zentrum stehen die Fragen: Wer sprach im Namen Gottes? Und wer setzte diese Sprache in Macht um? Die Antworten prägten Europa für Jahrhunderte.
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Liczba stron: 140
Rok wydania: 2026
