Zimtsternküsse 1: Weihnachtliche Liebesgeschichten - Sina Müller - ebook

Zimtsternküsse 1: Weihnachtliche Liebesgeschichten ebook

Sina Müller

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Opis

Ein Zimtsternkuss ist etwas ganz Besonderes: zuckersüß, romantisch und wunderschön. Doch gerade für einen jungen Menschen ist es nicht immer leicht, den richtigen Partner zu finden und diesen Moment voller Glück erleben zu dürfen. Neun deutsche Autorinnen erzählen von der großen Liebe in der schönsten Zeit des Jahres. Denn wer möchte an Weihnachten schon Single sein? Romantische und zimtsternduftende Kurzgeschichten von Stefanie Hasse, C. M. Singer, Stefanie Mühlsteph, Jennifer Jäger, Katharina Wolf, Stefanie Bender, Andrea Bielfeldt, Romana Grimm und Sina Müller - nicht nur für die Weihnachtszeit.

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Liczba stron: 368

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Zimtsternküsse

Herausgeberin

Cat Lewis

© 2015 Amrûn Verlag Jürgen Eglseer, Traunstein

Herausgeberin: Cat Lewis

Covergestaltung: Claudia Toman

Lektorat: Simona Turini

Illustrationen: Katharina Reitz

Alle Rechte vorbehalten

ISBN –978-3-95869-032-5

Besuchen Sie unsere Webseite:

http://amrun-verlag.de

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar

Inhaltsverzeichnis
Zimtsternküsse
Vorwort
Wer will an Weihnachten schon Single sein?
Das Märchen von den Zimtsternküssen
Sternenglück
Weihnachten für Fortgeschrittene
Aufgewacht
Lea und Juli
The Fairy Teacup
SMS von Unbekannt
Wahrheit oder Pflicht
Zimtsterne

Vorwort

Weihnachten hat etwas Magisches an sich. Zwar verbinden viele Leute das Fest der Liebe mit purem Kommerz und machen sich nicht viel daraus, doch es gibt auch Menschen, die den Dezember in all seinen Zügen genießen. Weihnachtsmärkte, Glühwein, Senfflecken auf den Jacken, Last Christmas von Wham!, Plätzchen backen, in eine Decke eingekuschelt am Kamin sitzen, Geschenke für seine Lieben einkaufen, den Tannenbaum schmücken, Zimtsternküsse mit seinem oder seiner Liebsten austauschen ... Weihnachten ist einfach das, was man selbst daraus macht.

Für mich ist die Weihnachtszeit etwas Wunderbares. Jedes Jahr aufs Neue besuche ich im Dezember meine Buchhandlung des Vertrauens, um mich auch literarisch in Festtagstimmung zu bringen, doch fündig werde ich nur selten. Nachdem mir nun schon des Öfteren mitgeteilt wurde, dass es mit weihnachtlicher Literatur aus dem Young Adult-Bereich recht mau aussieht, kam die Idee auf, eine Anthologie zusammenzustellen, die genau in dieses Schema passt. Wenn es kein anderer tut, dann muss man es eben selbst in die Hand nehmen. ;-)

Der Amrûn Verlag hat sich diesem Projekt dankenswerterweise angenommen und zudem ermöglicht, dass „Zimtsternküsse“ mit einem wahrlich traumhaften Cover von Claudia Toman von Traumstoff Buchdesign und einer zuckersüßen Illustration von Katharina Reitz, auch bekannt als Lunaly, ausgestattet wird.

Nun bin ich sehr stolz, euch Geschichten aus der Feder von neun wundervollen Autorinnen präsentieren zu können, die allesamt von der großen Liebe in der schönsten Zeit des Jahres erzählen.

Ich hoffe, ihr habt Spaß an dieser Anthologie und denkt daran:

Weder Mandelkern noch Pfeffernüsse - nichts schmeckt so gut wie Zimsternküsse.

Eure

Wer will an Weihnachten schon Single sein?

Katharina Wolf

Warum?

Warum immer ich?

Warum schon wieder?

Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen hielten meine Beziehungen nie wirklich lange. Und nun, kurz vor Weihnachten, war ich schon wieder Single. Ich hatte einfach kein Glück. Nie.

Ich lief die matschige Straße entlang und wickelte meinen dicken roten Schal noch enger um meine Schultern. Es hatte angefangen zu regnen. Zu schneeregnen, um genau zu sein. Ekliger ging es echt nicht mehr. Aber das war so typisch für Deutschland. Und dieses graue Ekelwetter passte einfach perfekt zu meiner momentanen Stimmung. Ich fühlte mich genauso neblig, matt und matschig.

Bäh!

Aber ich war selbst schuld daran. Meine Freundin Natascha hatte mich gewarnt. Schon mehrfach.

»Lass dich nie auf einen BWLer ein. Immerhin studieren die dafür, irgendwann mal arschige Managertypen zu werden.« Das waren ihre Worte. Tja, und was soll ich sagen? Sie hatte allem Anschein nach Recht.

Aber hier an der Uni waren nun mal alle hübschen Kerle BWLer. Zumindest landete ich immer wieder beim gleichen Typ Mann. War ich zu oberflächlich? Zu naiv? Es gab zwar auch eine kleine geisteswissenschaftliche Fakultät, an der ich mit Natascha Germanistik studierte, und irgendwo hier rannten auch einige Juristen rum, das glaubte ich zumindest. Aus unerfindlichen Gründen landete ich aber immer wieder bei den BWL-Studenten.

Ich war sozusagen ein BWL-Arsch-Magnet!

Aber wo sollte ich auch sonst auf gescheite Männer treffen? Ich verbrachte nun mal fünfzig Prozent des Tages an der Uni und die restliche Zeit zu Hause, davon einen Großteil im Bett. Auf vollkommen unerotische Art und Weise. Hauptsächlich, um zu schlafen, zu lernen oder mit Keksen die Laken vollzukrümeln. Und da ich jetzt Single war, würde das auch so bleiben - nur mit noch mehr Krümeln.

Aber warum ausgerechnet in der Adventszeit?

Gerade da wollte man doch gemeinsam heiße Schokolade mit Sahne trinken, auf der Couch kuscheln und knutschen, kitschigen Kram im Fernsehen schauen und den Weihnachtsbaum schmücken. Einmal möchte ich mit einem süßen Kerl zusammen Sissi ansehen, während er einen Arm um mich gelegt hat und wir gemeinsam, in eine weiche Decke gehüllt, Lebkuchen und Zimtsterne essen.

Aber leider hatte sich Kevin gegen mein Perfektes-Paar-Advents-Programm entschieden und stattdessen Schluss gemacht. Danach war er direkt, ohne mir auch nur eine Millisekunde nachzutrauern, mit seinen Kumpels nach Florida geflogen. Nun zeigte mir sein Facebook-Profil zahlreiche gutgelaunte Partyfotos am Strand. Die Arme abwechselnd um verschiedene Bikini-Schönheiten gelegt. Was für ein Arsch. Ich könnte ausrasten vor Wut!

Zumindest hatte ich heute reichlich Zeit und Grund zum Frustfressen. Und zur Adventszeit boten die Regale der Supermärkte zum Glück mehr als genug Sünden, die ich nun einer exzessiven Bettgeschichte vorziehen musste. Naja, Spekulatius konnten fast genauso toll und befriedigend sein wie Sex.

Ich ging zum Supermarkt um die Ecke und schnappte mir einen Einkaufswagen. Den würde ich brauchen, denn ich hatte viel vor. Ich lief gezielt zu den Süßigkeiten und warf mehr oder weniger wahllos alles hinein, was mir in den Sinn kam oder auf das ich eventuell in meinen einsamen Stunden noch Lust bekommen könnte. Man musste ja auf alles vorbereitet sein. Danach ging ich zum Regal mit dem Alkohol und bediente mich auch hier ausgiebig. Ich fuhr um die Ecke und krachte klirrend und mit äußerst viel Wucht in einen anderen Einkaufswagen. Shit!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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