Zeitkorrektur erforderlich (STAR ADVENTURE 15) - Jens Fitscher - ebook

Zeitkorrektur erforderlich (STAR ADVENTURE 15) ebook

Jens Fitscher

0,0
4,99 zł

Opis

Können Commander Connar und sein bester Freund Wayne-Zeno Uelisch das Erbe der Ellio’sh retten? Gleichzeitig bereitet Zarla’cka, General und Feldherr der Zisslies, die letzte und entscheidende Schlacht gegen die Planetenallianz von HUrur vor. Tausende von Zweimann-Vernichter überbrücken mit dem Netztransmitter der Zeitburg riesige Entfernungen und überrollen das Ecol Planetensystem.

Ebooka przeczytasz w aplikacjach Legimi lub dowolnej aplikacji obsługującej format:

EPUB
MOBI

Liczba stron: 55

Oceny
0,0
0
0
0
0
0



STAR ADVENTURE

Band 15

Zeitkorrektur erforderlich

Jens Fitscher

© 2019 Jens Fitscher

Illustration: S. Verlag JG

Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,

Alle Rechte vorbehalten

Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Sterneneinsatz Bärenstrom von Jens Fitscher

Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman

1.Auflage

ISBN: 978-3-96674-008-1

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Inhaltsverzeichnis

Die Zeitreise

Das Zeitparadoxon

Zenos Entscheidung

Getrennte Wege

Preis der Macht

eBook to Go Navigation

Die Zeitreise

Die einzige Möglichkeit, die Vernichtung des Planeten Tartmos noch zu verhindern war, in der Zeit zurückzugehen und die Entstehung beziehungsweise die Aktivierung des KORRELATs zu verhindern.

Connar ging gedanklich nochmals alle Stationen ihrer vorherigen Erlebnisse durch.

Ausgang ihrer Reise zu dem Planeten Skat1 mit dem TOHIKUM-Chronor war die Temporalemission aus dem Sternbild des Wassermanns, genaue Bezeichnung Delta Aquarii.

Delta Aquarii ist ein etwa 160 Lichtjahre von der Erde entfernter Hauptreihenstern. Die Temporalemission kam aus der relativen Zukunft und war durch Zeno geschickt worden.

Zeno war aufgrund eines Raumzeitbebens in eine Zeitanomalie geraten und in die Vergangenheit gerissen worden.

Den Planeten Skat1 hatte Connar nur angeflogen, weil er den Hilferuf des dortigen TOHIKUM Chronor empfangen hatte.

Das TOHIKUM-Chronor wurde vom animalischen Volk der Zisslies angegriffen, das durch die Zeitburg eine Technologie erhalten hatte, die es ihnen erst möglich machte, per Netztransmitter viele Orte im Universum fast per Nullzeit zu erreichen; das nutzten sie dann auch ausgiebig für ihre Überfälle und erreichten so auch auf dem Mond des Planeten Skat1.

Connar folgerte, ohne die Zeitburg, eine Technologie der Ellio'sh, wären die Krieger der Zisslies nie auf den Mond gekommen, folglich hätte die SORROW sich nicht aufgemacht, dem System Delta Aquarii einen Besuch abzustatten und Zeno wäre nicht in eine Zeitanomalie geraten und das KORRELAT hätte keinen Grund gehabt aktiv zu werden, nachdem Zeno durch einen Zufall die Chron-Bastion aktiviert hatte.

Der Angriff auf den Planeten Tartmos wäre nie erfolgt!

Für Zeno war der Gedankengang zu komplex, als dass er ihn nachvollziehen konnte.

Er vertraut aber auf Connars Aussage. Immer wieder kamen jetzt schwere Erschütterungen bis in die Zentrale TARKAT durch. Auf dem Zentralbildschirm sah Connar, wie die letzten Gebäude der uralten Stadt Nyx in sich zusammenfielen und von riesigen, sich öffnenden Kratern verschluckt wurden.

Magma trat an vielen Stellen aus der Planetenkruste heraus. Die SORROW war gerade aus ihrem unterirdischen Hangar gestartet.

„Magmaeinbruch. Die Hangarschotts lassen sich nicht mehr schließen. Die Temperaturen erhöhen sich im Sekundentakt. Commander Connar, ich schlage vor, sie begeben sich unverzüglich zu den Zeitröhren.

Die von mir aktivierten Schutzfelder werden bei Erreichen einer Temperatur von 22550 Grad Celsius zusammenbrechen. Nach den vorliegenden Daten und der empirischen Auswertung wird dies in genau 23 Minuten der Fall sein.“

Zeno blickte erschrocken Connar an. Tart-prio hatte laut über Außenlautsprecher gesprochen. Einen so langen Satz hatte er bisher von ihm noch nicht gehört.

„Der Zeittransfer ist gemäß Ihren Anweisungen programmiert. Sie werden genau 20 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt. Bitte beeilen Sie sich. Der Countdown ist aufgrund der Ereignisse bereits eingeleitet, Tart-prio Ende!“ 

„Connar, hören Sie mich? Wir stehen mit der SORROW etwa 800 Kilometer über Tartmos. Der ganze Kontinent mit dem Gebirge, der Stadt Nyx ist unter einer dunkelrot glühenden Oberfläche verschwunden. Unser Scan zeigt eine Temperatur von 18000 Grad Celsius an, stetig steigend. Kaum zu glauben, dass Ihr euch immer noch dort unten aufhaltet!“

Weidenreichs Stimme klang in Connars Logcom mehr als aufgeregt.

An Zenos Gesichtsausdruck konnte er erkennen, dass er ebenfalls mitgehört hatte.

Das Logcom, eine Kombination von Mikro und Lautsprecher Chip, das ihnen bereits beim ersten Kontakt zu Tart-prio unter dem Ohr in die Haut transplantiert worden war, diente nicht nur zur Spontanübersetzung von Fremdsprachen, sondern konnte auch direkt als Kommunikationsgerät genutzt werden.

„Sie sollten sich wirklich beeilen. Ich denke nicht, dass der Planet diese Temperaturen noch lange aushalten wird. Es sind bereits erste Risse auszumachen, die sich über die gesamte noch intakte Oberfläche des Planeten ziehen.“

„Markus, wir sind bereits auf dem Weg, Connar Ende!“

Er nickte in Zenos Richtung und rannte bereits auf das Schott zu. Zeno folgte ihm unverzüglich.

Als sie den Raum erreichten, in der sich die Zeitröhren befanden, hatte sich die Raumluft bereits merklich erhitzt.

Erste Schweißperlen bildeten sich auf Connars Stirn, als er sich entkleidete.

Zeno war bereits in die enge Röhre gestiegen. Sein metallisch glänzender Körper passte sich in einer fließenden Bewegung dem Röhreninneren an.

Kleidung trug er nicht mehr, seitdem die Chron-Bastion seinen ganzen Körper umgewandelt hatte.

Connar stieg in die Röhre. Sein Atem ging flacher, die Hitze machte es fast unmöglich zu atmen. Er zwang sich ruhig zu bleiben.

Das Material der Zeitröhre verursachte ein unangenehmes Brennen am Körper.

Als sich die transparente Einstiegsluke schloss, hielt er unwillkürlich die Luft an.

Wie auch beim letzten Mal, als er sich dieser Technologie anvertraut hatte, geschah zunächst subjektiv nichts.

Tatsächlich jedoch wurde der Inhalt der beiden Röhren in den künstlich erzeugten Raumzeitaufriss geschleudert und befand sich schon längst in einer anderen Zeitperiode.

Connar und Zeno bekamen nicht mehr mit, wie sich nach wenigen Augenblicken nachdem sie abgereist waren, unter der Befehlszentrale TARKAT ein gewaltiger Magmaausbruch ereignete und den Robot Herrscher mitsamt allen noch existierenden   Ellio’sh Errungenschaften und Technologien verschlang.

An Bord der SORROW blickte Tarja auf den Hauptschirm der Zentrale und konnte im ersten Augenblick nicht begreifen, was sie sah.

Der gesamte Planet zerbarst wie in Zeitlupe. Lautlos teilte er sich zunächst in vier fast gleichgroße Stücke, die dann nacheinander mit einer explosionsartigen Wucht nochmals in Stücke gerissen wurden.

Niemand, der sich in der Zentrale des Schiffes aufhielt, konnte seine Augen von dem Geschehen wenden.

Es herrschte eine angespannte und gleichzeitig apathische Ruhe auf der Brücke des letzten noch existierenden Beweises einer einstmaligen hoch entwickelten Rasse, die sich Ellio’sh nannte.

Als die Energiemeiler vom Schiffsgehirn im Notfallmodus hochgefahren wurden und sich der Schutzschirm um die SORROW legte, hatten bereits die ersten Trümmerbrocken des ehemaligen Planeten Tartmos die Schiffswandung getroffen.

Schwere Erschütterungen durchliefen die Schiffszelle, bis die Energieversorgung endlich stand. Marvin G. Nimmrat und Marah, die ehemalige Freundin von Zeno, hatten sich gerade noch rechtzeitig festhalten können und blickten jetzt erschrocken auf Tarja, Zenos jetzige Partnerin.

Ihre Konturen begannen sich zu verflüchtigen und es dauerte noch nicht einmal eine weitere Sekunde, dann war von ihr nichts mehr zu erkennen.

Connar wartete eine ganze Minute, und als dann immer noch nichts geschah, setzte er seine geistige Kraft ein und hob die Einstiegsluke telekinetisch an.

Ein kurzer Blick genügte ihm, um zu erkennen, dass sich in seiner nächsten Umgebung nichts verändert hatte. Doch, etwas war anders, als noch vor ein paar Minuten.

Sein Unterbewusstsein half ihm auf die Sprünge, als er sich erhob und die Röhre verlassen wollte, es war angenehm kühl in dem Raum geworden.

„Achtung, die empfangene Temporalemission wurde nicht angekündigt. Ihre Ankunft ist nicht autorisiert!“

Connar war nun ganz aus der Röhre gestiegen und sah, wie Zeno versuchte, die transparente Einstiegsluke ebenfalls von innen zu öffnen, was ihm aber nicht gelang.

Er hämmerte mit beiden Fäusten dagegen, und obwohl die Kraft in seinem neuen Körper um vieles größer war, als früher, hatte er keinen Erfolg.

Connar half ihm mit einem kurzen telekinetischen Stoß. Die Luke schwang nach oben.