Was ist Homosexualität? - Harald Vetter - ebook

Was ist Homosexualität? ebook

Harald Vetter

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Opis

Das Thema Homosexualität wird immer noch sehr kontrovers diskutiert, obwohl inzwischen der Nachweis ihrer genetischen Disposition erbracht sein soll und sich die Diskussion damit versachlichen könnte. Der Autor schließt nicht aus, dass zu dieser Kontroverse auch Erscheinungsbilder homosexueller Menschen oder Gruppen beitragen könnten, ohne diese deshalb diskriminieren zu wollen. Zumindest lassen die oft überraschenden Antworten sowohl homo- als auch heterosexueller Menschen auf seine Fragen diesen Schluss zu. Er untersucht das Thema auch unter geschichtlichen, biologischen, medizinischen, religiösen, gesellschaftlichen u. a. Aspekten und resümiert, dass eine wesentliche Ursache für die fortbestehende Kontroverse ein erheblicher Mangel an Aufklärung ist.

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Harald Vetter

Was ist Homosexualität?

Eine kritische Analyse

TRIGA – Der Verlag

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Copyright-Hinweis: Das E-Book einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Der Nutzer verpflichtet sich, die Urheberrechte anzuerkennen und einzuhalten.

© Copyright TRIGA – Der Verlag Feldstraße 2a, 63584 Gründau-Rothenbergenwww.triga-der-verlag.de Alle Rechte vorbehalten ISBN 978-3-89774-983-2

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Homosexualität und Geschichte

Homosexualität und Wissenschaft

Homosexuelle Praxis

Homosexualität und Religionen

AIDS

Epilog

Literaturverzeichnis

Vorwort

Als ich im Jahre 2003 mit meiner Universität einen Lehr- und Forschungsvertrag über das Thema »Gibt es Homosexualität?« einging und mich hierbei verpflichtete, meine Arbeit innerhalb der gebotenen Frist abzuschließen, war ich der Annahme, dieses Thema fundiert und mit Erfahrungsberichten untermauert so abhandeln zu können, dass meine Antwort von nahezu jedem vorurteilsfreien Menschen würde angenommen werden können.

Dabei war und bin ich mir vor allem der extrem kontrovers diskutierten Gegensätze bewusst, wonach Homosexualität angeboren und damit natürlich wäre oder schon unter Aspekten der Evolution niemals angeboren und deshalb auch nicht natürlich sein könnte. Ich vermutete zwar, dennoch etliche überdenkenswerte Anmerkungen beisteuern zu können, aber den Beweis der Natürlichkeit oder Unnatürlichkeit letztlich schuldig zu bleiben.

Die Antwort sollte etwa dahingehend ausfallen und anhand meiner Argumentationen nachvollziehbar sein, dass es Homosexualität tatsächlich schon immer gab und noch gibt, einmal völlig unabhängig davon, was zu ihrer Entstehung führt, dass aber das, was uns mittels verharmlosender oder sensationslüsterner Medien oder gar eigener Beobachtungen begegnet, immer nur Teilaspekte der Homo­sexualität sind, wie sie sich auch offenbaren kann und insoweit eine absolute Aussage eben gerade nicht gestattet. Der Begriff »homosexuell« lässt sich nicht weniger differenziert anwenden als der Begriff »Liebe« auch. Im Übrigen würden Mehrheiten seit eh und je gerne auf Minderheiten herumhacken und Gesellschaften auch heute und morgen immer noch Sündenböcke für ihr eigenes Versagen suchen.

Nun hat zu Beginn des Jahres 2005 die Forschergruppe um Brian Mustanski vom National Institute of Health in Bethesda anscheinend den Nachweis erbracht, dass die Homosexualität durch das Vorhandensein und Zusammenwirken ganz bestimmter Gene angelegt und damit so natürlich sein soll wie die Farbe der Haut oder der Haare. Eine zweite Forschergruppe soll inzwischen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen sein.1

Damit könnte ich die thematisierte Frage mit einem eindeutigen und schlichten »Ja« unter eben dem Hinweis auf die angeborene Natürlichkeit der Homosexualität beantworten und im Übrigen auf weitere Kommentare verzichten. Da ich jedoch diese überraschenden Forschungsergebnisse aus einer Reihe von Gründen noch nicht als so gesichert anerkennen kann, dass sie widerspruchslos in das Allgemeingut von Erkenntnissen übernommen werden könnten, mache ich mir die Mühe dieser meiner Arbeit dennoch. Etwas zu viel des Zustands unserer Gesellschaft wird zur Zeit mit Genen zu erklären versucht und etwas zu viel davon hat sich bisher nur als Flop oder Profilneurose erwiesen. Insofern frage ich eben nicht mehr, ob es Homosexualität gibt, sondern was Homosexualität ist. Auch diese Frage ließe sich relativ einfach beantworten, kann wohl aber als simpel erst dann erkannt werden, wenn sie zuvor nach allen wichtigen Seiten kritisch durchleuchtet wurde. Das soll hiermit geschehen.

Das heißt nun nicht, dass ich Gene, die die Homosexualität tatsächlich determinieren könnten, etwa in Abrede stellen möchte. Im Gegenteil, mir wäre nur recht, wenn es diese tatsächlich zweifellos gäbe, erübrigte oder versachlichte sich damit zumindest doch die manchmal wenig qualifiziert geführte Diskussion dieses Themas.

1 Yahoo! Nachrichten vom 28.1.2005; Spiegel Online Wissenschaft vom 19.4.2005

Einleitung

Dass Homosexualität als ein Thema von Allgemeininteresse auch heute noch so kontrovers diskutiert wird, hängt bei einigermaßen aufgeklärten Menschen weniger damit zusammen, dass z. B. der Heterosexuelle dem Homosexuellen nicht etwa dessen Anderssein zugestehen wollte, sondern vor allem mit Erscheinungsbildern von praktizierter Homosexualität, die als sich verselbständigt habendes Verhalten von Menschen imponieren und oft genug, ja zu oft, durchaus als die Würde des Menschen verletzend, Ekel erregend und menschenverachtend empfunden werden können und dürfen.

Angesichts solcher Negativ-Bilder treten Positiv-Bilder, die es auch und vermutlich sogar in der Überzahl gibt, so sehr in den Hintergrund, dass sie vielleicht zwar noch vermutet werden können, aber der Gesellschaft insgesamt viel weniger bewusst sind und werden als eben das Negative. Angesichts der gleichen Negativ-Bilder gewinnt die Frage, ob denn homosexuelle Menschen überhaupt gleich tiefer Liebe fähig sind wie heterosexuelle, allen Ernstes eine oft nicht nur peinliche, sondern fast erschreckende Bedeutung.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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