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Dieses Buch erzählt den Umgang der USA mit den indigenen Völkern als eine Geschichte der systematischen Vernichtung, die sich in der Sprache von Fortschritt, "Manifest Destiny" und "Zivilisation" verkleidete. Es zeigt, wie die Expansion nach Westen nicht als bloße Besiedlung, sondern als Kette von Vertragsbrüchen, gewaltsamen Umsiedlungen, Militärexpeditionen und Strategien der ökologischen Wirkung – etwa der gezielten Ausrottung der Bisons – organisiert wurde, die die Lebensgrundlagen nomadischer und agrarischer Stämme zerstörten. Im Mittelpunkt stehen die Mechanismen, mit denen Landraub als Politik und Profit gerahmt und zugleich als historischer Selbstschutz oder "Friedenssicherung" verharmlost wurde: von der "Trail of Tears" über die Indianerkriege bis hin zu Massakern wie Wounded Knee, die den Widerstand der Sioux‑Stämme brachen und die siegreiche Narrative der Republik nicht beeinträchtigen sollten. Dazu gehört auch die Rolle der Gesetzgebung, wie etwa der Dawes‑Act und der Indian Removal Act, die territoriale Enteignung und Zwangskonzentration in Reservaten rechtlich verankerten, ohne die menschlichen Kosten wirklich thematisieren zu müssen.
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Liczba stron: 211
Rok wydania: 2026
