Sündhafte Begierde der Verdammnis I - Yara Nacht - ebook

Sündhafte Begierde der Verdammnis I ebook

Yara Nacht

4,0

Opis

Bei einem nächtlichen Friedhofsrundgang trifft der blutjunge Priester Valentin auf den geheimnisvollen Bastian. Der dunkelhaarige Schöne, der von den Dorfbewohnern vehement gemieden und gefürchtet wird, lebt mit seinem Freund inmitten einer bewaldeten Anhöhe in einer alten Wassermühle. Bastian übt sofort einen unwiderstehlichen Reiz auf Valentin aus, der zunächst versucht, sich gegen die neu entdeckten Gefühle aufzulehnen. Er merkt jedoch bald, dass der mysteriöse Fremde eine lodernde Leidenschaft in ihm weckt, die nicht nur im Dorf blankes Entsetzen auslöst …

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Nacht

Über die Autorin

Aufgewachsen in einem Haus voller Bücher und künstlerisch angehaucht von ihrer Mutter, stand für die aus Österreich stammende Autorin früh fest, ihrer größten Leidenschaft, der Schriftstellerei, nachzugehen. Gewonnene Preise bei Verlagswettbewerben folgten.

Unter dem Pseudonym Yara Nacht schreibt die Tierliebhaberin homoerotische sowie romantisch-schwule Romane diverser Genres.

Privat der Forensik verschrieben, verfasst sie zusätzlich unter Decknamen Liebesromane und ist Chefredakteurin eines österreichischen Unternehmens.

Wer mehr über die Veröffentlichungen der Autorin erfahren möchte, kann dies gerne auf der Verlagshomepage

Yara Nacht

Sündhafte Begierde der Verdammnis

Eine homoerotische Vampirserie

Inhaltsverzeichnis

Sündhafte Begierde der Verdammnis

Über die Autorin

Impressum

Widmung

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Programmvorschau

Betrügerischer Katzenjammer

One-Night-Stand mit Liebesfolgen

Sehnsuchtsvolles Wiedersehen

Yara Nacht, Sündhafte Begierde der Verdammnis

© HOMO Littera Romy Leyendecker e. U.,

Am Rinnergrund14, 8101 Gratkorn,

www.HOMOLittera.com

Email: [email protected]

Coverfoto:

Beauty © zamphotographiy – Fotolia.com

Gotyckie ruiny z cierniami i mgłą © Chorazin – Fotolia.com

Foto im E-Book:

Smoke © Péter Mács – Fotolia.com

Das Model auf dem Coverfoto steht in keinem Zusammenhang mit dem Inhalt des E-Books. Der Inhalt des E-Books sagt nichts über die sexuelle Orientierung des Models aus.

Alle Rechte vorbehalten. Ein Nachdruck oder eine andere Verwertung, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages gestattet.

Handlung, Charaktere und Orte sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Personen ist rein zufällig.

Originalausgabe: Juli 2012

ISBN PDF: 978-3-902885-01-2

ISBN ePub: 978-3-902885-02-9

ISBN PRC: 978-3-902885-03-6

Für immer in meinem Herzen!

M., B. und I.

Valentin befand sich auf dem Friedhof und betrachtete voller Ehrfurcht den herbstlichen Sonnenuntergang. Die Luft war kühl, und ein leichtes Lüftchen blies ihm um die Nase.

„Herr Pfarrer Burger, Sie sollten bald ins Haus gehen“, sagte der alte Herr, der auf einen Gehstock gestützt vor ihm stehen blieb, um ihn näher zu beäugen. „Es ist nicht gut, wenn Sie sich bei Einbruch der Dämmerung noch hier aufhalten.“

Valentin schüttelte skeptisch den Kopf. Tatsächlich war ihm aufgefallen, dass die Dörfler nach dem Abendrot die Türen versperrten und die Fenster schlossen. Was mochte der Grund dafür sein?

„Seien Sie unbesorgt, es ist doch nicht schlimm, wenn es dunkel wird“, erwiderte er gelassen, da er diesem Kauderwelsch absolut nichts abgewinnen konnte.

„Das denken Sie, Herr Pfarrer! Hören Sie lieber auf den Ratschlag eines weisen Mannes, der bereits seit neunundachtzig Jahren hier lebt. Der Friedhof ist nachts kein guter Ort, an dem man sich aufhalten sollte“, antwortete dieser in einem leicht erregten Tonfall, während er sich gleichzeitig forsch umsah. Sein Blick schweifte flüchtig auf den bewaldeten Berg, der an das Dorf grenzte. Dabei umklammerte er mit zitterigen Händen seinen hölzernen Gehstock.

„Das Unheil naht! Nehmen Sie sich in Acht!“, betonte der Alte erneut mit bebender Stimme.

Valentin wollte etwas darauf sagen, aber der Mann hatte ihm längst den Rücken zugekehrt und verließ, so schnell ihn seine greisenhaften Beine trugen, den beinahe totenstillen Friedhof.

Drei Wochen später

Fahles Licht brannte in der Pfarrkanzlei. Valentin saß auf einem Stuhl und sah nachdenklich zum Fenster hinaus. Eigentlich hatte er sich den kleinen Ort vor Wien lebendiger vorgestellt, denn das völlig abgeschottete und von einem großen Wald umgebene Nest wirkte nicht nur verschlafen, sondern auch etwas unheimlich - vor allem nachts schien das beschauliche und vom Aberglauben beherrschte Dorf wie ausgestorben.

Seit drei Monaten befand er sich nun auf diesem Fleckchen Erde, um als Kaplan seinem Dienst nachzugehen. Für die nächste Zeit würde er dem Geistlichen der hiesigen Gemeinde unterstellt sein, bis er selbst die Alleinverantwortung für eine Pfarre übertragen bekäme. Doch da sich Priester Eduard im Moment aus Krankheitsgründen auf Kur befand, lag es nun an ihm, diesen vorübergehend in dem kleinen, gerade mal achthundert Einwohner zählenden Seelendorf, zu vertreten. Valentin vermisste die gemütlichen Gespräche mit dem Geistlichen schon jetzt. In der kurzen Zeit hatte er Vertrauen zu dem alten Mann gefasst, der so viel Güte und Offenheit besaß. Nun war Stille in das alte Pfarrhaus eingekehrt, und auch die kleine Wohnung, die Valentin darin zuteilwurde, schien ihm fast zu groß.

Ein jäher Laut, der einem heulenden Wolf gleichkam, ertönte durch das Fensterglas und durchbrach Valentins in sich gekehrte Nachdenklichkeit. Beunruhigt lauschte er dem unnatürlichen Klang, ehe er sich zur Haustür begab und zu den Gräbern hinausging, um nach dem Rechten zu sehen.

Auf dem Friedhof war es bereits stockdunkel, nur die Kerzen in den Grablaternen warfen beklemmende Silhouetten auf das alte Kirchengemäuer. Rings um ihn herum herrschte Totenstille, und von Weitem war der Schrei eines Käuzchens zu hören.

Verunsichert schritt Valentin den nebelverhangenen Kieselweg entlang, der verräterisch unter seinen Schuhen knirschte. Er hatte das unangenehme Gefühl, nicht allein zu sein. Immer wieder blickte er spontan hinter einige große Grabsteine.

Abrupt blieb er stehen und horchte aufmerksam in die düstere Nacht hinein. Ein kurzer, merkwürdiger Laut hallte über die Ruhestätte der Toten hinweg. Doch so sehr er sich auch konzentrierte, er konnte niemanden sehen. Valentin glaubte, die Dorfbewohner mit ihren seltsamen Geschichten hätten ihn bereits angesteckt, als er erneut etwas vernahm. Sofort wandte er sich um, in dem Verdacht, jemand könnte ihm einen üblen Streich spielen. Dabei wirkte die ihn umgebende Stille fast gespenstisch. Stumm stand er da und starrte in die Dunkelheit, bis er dachte, die Umrisse einer Menschengestalt erkannt zu haben. Und tatsächlich - wie aus dem Nichts tauchte mit einem Mal ein Mann zwischen den Grabsteinen auf, der ihn auffällig musterte.

Leicht erschrocken über dessen unerwartetes Aufkreuzen, betrachtete der junge Priester den hochgewachsenen Schlanken mit dem auffallend schwarzen Haar etwas genauer. Das dunkle Hemd, das dieser trug, ließ im Schein der Kerzen einen mit leichten Muskeln bepackten Oberkörper erkennen, der sich ansehnlich durch die Kleidung stählte. Und auch die Stoffhose, wie Valentin aufmerksam feststellte, saß wie angegossen.

Mit klopfendem Herzen beobachtete er jede Regung des jungen Mannes, dessen Gesichtszüge - soweit er dies im schummrigen Licht erkennen konnte - in einem äußerst attraktiven und maskulinen Bild erschienen.

Schweigsam standen sie sich gegenüber. Nur die unheimlichen Geräusche der Nacht waren zu hören.

Valentin überlegte. Da sich direkt dahinter eine Gruft befand, glaubte er, das uralte Grabgewölbe könnte sich eventuell in dessen Besitz befinden. Dennoch fand er es seltsam, dass sich der Unbekannte zu so später Stunde hier herumtrieb. Unfähig, auch nur ein Wort über die Lippen zu bringen, blickte er ihn gebannt an. Die wunderschönen, aber gleichsam Furcht einflößenden Augen nahmen ihn gefangen. Verlegen versuchte er, den Blick des Dunkelhaarigen von sich abzuwenden, doch zu seinem Erstaunen hielt dieser dem Augenspiel gelassen stand. Valentin spürte, wie eine kühle Brise Wind sein weiches, blondes Haar erfasste, während der Fremde den Kopf etwas anhob und scheinbar gemächlich die Herbstluft in seine Nase sog - so, als würde er einen ganz speziellen Duft einatmen.

Der Vorfall schien dem Geistlichen nicht ganz geheuer, deshalb wagte er nicht, sich zu bewegen. Erst als sein Gegenüber den Kopf wieder senkte, wurde ihm schlagartig bewusst, dass der Mann ihn einer gänzlichen Körpermusterung unterzogen hatte. Unsicherheit machte sich in ihm breit, und er fragte sich, wer der Schöne war, der die Unverschämtheit besaß, einen Priester scheinbar reuelos lüstern anzublicken.

Doch noch ehe er weiter darüber nachdenken konnte, machte der Namenlose eine rasche Bewegung hinter einen großen Grabstein und schien plötzlich verschwunden.

Beunruhigt blickte Valentin sich um, doch von der attraktiven Begegnung war nichts mehr zu sehen.

Bastian stand am Fenster der alten Wassermühle, die sich einsam und verlassen auf einer bewaldeten Anhöhe befand. Aufmerksam blickte er auf das Tal hinab. Von hier oben aus hatte er den weitläufigsten und schönsten Ausblick. Unwillkürlich schweiften seine Augen zu der etwas abseits gelegenen Kirche und dem Friedhof, auf dessen Gräbern unzählige kleine Lichter in der Dunkelheit hin- und herflatterten. Doch sein größtes Interesse galt vor allem dem Pfarrhaus, in welches seit einiger Zeit wieder mehr Leben eingekehrt zu sein schien. Sein nächster Weg, so nahm er sich fest vor, würde ihn erneut ins Dorf hinabführen, um mehr über den neuen - und wie er sich eingestehen musste - ziemlich hübschen Priesterzögling herauszufinden. Er musste sich Klarheit verschaffen, ob dieser ihm und seinem Freund Tamber zukünftig gefährlich werden könnte.

Mit diesen wohlüberlegten Gedanken zog Bastian die bereits etwas aus der Form geratenen Holzläden zu, damit das Licht des Kaminfeuers nicht allzu stark nach außen drang – auch wenn ihm klar war, dass die Dörfler mit Missbehagen davon wussten, dass hier oben jemand lebte.

Tamber legte im selben Augenblick ein paar große Holzscheite in den breiten Kamin, in welchem das Feuer angenehm dahinprasselte, ehe er an Bastian herantrat und diesen sanft auf das danebenstehende Bett zog. Sogleich machte er sich an dessen schwarzer Stoffhose zu schaffen, doch Bastian stieß ihn grob zur Seite.

„Was ist los?“, versuchte Tamber in Erfahrung zu bringen, nachdem Bastian ihn deutlich schroff zurückgewiesen hatte.

„Nichts, was soll schon los sein? Mir lüstet im Moment eben nicht danach.“

Bastian ging zur verschlossenen Holztür, um diese zu öffnen, als Tamber ihm ungläubig hinterherstarrte.

„Und warum hast du es plötzlich so eilig? Wo willst du hin? Ich dachte, wir vergnügen uns noch ein wenig und gehen danach gemeinsam auf die Jagd!?“, fragte er misstrauisch nach.

„Nicht heute, mein Freund! Ich habe noch etwas Wichtiges zu erledigen“, erwiderte Bastian leicht abwesend und fuhr sich dabei fahrig durch das schwarze Haar, während Tamber ihn noch immer skeptisch musterte.

Er wollte mit Bastian schlafen, mit seinem Bastian, und nicht mit irgendeinem dahergelaufenen Tölpel, den er in jeder Diskothek hätte auflesen können – das hatte er schließlich alles schon hinter sich. Mit Bastian machte es viel mehr Spaß! Argwöhnisch zwang er sich, die Gedanken des Freundes zu erkunden, um augenblicklich zu erfahren, warum dieser es plötzlich so eilig hatte ...

Der Friedhof! – Das Pfarrhaus!, drang es in Sekundenschnelle in sein Gedächtnis.

Tamber wunderte sich über die seltsamen Gedankengänge Bastians. Was hatte der Gefährte auf dem Friedhof und im Pfarrhaus zu suchen? Hatte er etwa vor, dem neuen Geistlichen einen schauerlichen Besuch abzustatten?

Tamber hatte bereits von dem Kaplan gehört, der unter der Fuchtel des alten Priesters stand, und vermutlich hatte Bastian mittlerweile erkannt, dass von diesem eine echte Gefahr für sie beide ausging. Von Pfarrer Eduard hatten sie bisher nichts zu befürchten gehabt, der immer bestrebt war, sich von Unheil und Neugierde fernzuhalten. Doch der Neue, der im Moment ganz allein das Pfarrhaus hütete, könnte zu einer echten Bedrohung werden. Und da ihnen die Kirche ohnehin seit Jahren auf den Fersen war, mussten sie permanent auf der Hut sein, kein unnützes Aufsehen zu erregen.

Tamber murrte laut, als er seinem Freund beim Verlassen der Mühle hinterherblickte und den im Geiste gesponnenen Bösartigkeiten freien Lauf ließ: Der neue Priester würde noch früh genug bemerken, mit wem er es zu tun bekäme, sollte er es tatsächlich wagen, sich ihnen auch nur ein einziges Mal in den Weg zu stellen!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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