Skull-Ranch 20 - Western - Frank Callahan - ebook

Skull-Ranch 20 - Western ebook

Frank Callahan

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Opis

Samtschwarz senkt sich die Nacht über das raue Bergland Colorados. Brazos und Jimmy Twodance sind auf dem Heimweg zur Skull-Ranch. Ein Rascheln zwischen den Felsen lässt Brazos aufhorchen. "Uns verfolgt jemand", flüstert er seinem Begleiter zu. In Golden City hatte man ihnen von Überfällen in den Bergen erzählt. Bei den Skull-Cowboys ist aber nichts mehr zu holen, seit sie die Saloons der Goldgräberstadt unsicher gemacht haben. "Ach was", brummt Jimmy, "du siehst vor lauter Whisky schon Gespenster." Doch da geschieht es. Plötzlich tauchen fünf Männer vor ihnen auf. Tödlich schimmern ihre Waffen im Mondlicht ...

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EPUB
MOBI

Liczba stron: 136




Inhalt

Cover

Impressum

Gefangen und dem Tod geweiht

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige eBook-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2020 by Bastei Lübbe AG, Köln

Programmleiterin Romanhefte: Ute Müller

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Faba/Norma

eBook-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-9337-8

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Gefangen und dem Tod geweiht

von Frank Callahan

Samtschwarz senkt sich die Nacht über das raue Bergland Colorados. Brazos und Jimmy Twodance sind auf dem Heimweg zur Skull-Ranch. Ein Rascheln zwischen den Felsen lässt Brazos aufhorchen. »Uns verfolgt jemand«, flüstert er seinem Begleiter zu.

In Golden City hatte man ihnen von Überfällen in den Bergen erzählt. Bei den Skull-Cowboys ist aber nichts mehr zu holen, seit sie die Saloons der Goldgräberstadt unsicher gemacht haben.

»Ach was«, brummt Jimmy, »du siehst vor lauter Whisky schon Gespenster.« Doch da geschieht es. Plötzlich tauchen fünf Männer vor ihnen auf. Tödlich schimmern ihre Waffen im Mondlicht …

Brazos will sein Gewehr hochschwingen, und auch Jimmys Hand zuckt zum Revolver.

Eine kalte Stimme klirrt: »Macht nur so weiter, Jungs, dann seid ihr ganz schnell in der Hölle!« Sie nehmen die Hände von den Waffen, als wären diese glühend heiß geworden.

Die fünf Männer kommen näher.

Im ungewissen Licht des Mondes erkennt der bullige Brazos, dass sie es mit rauen Kerlen zu tun haben. Er sieht bärtige, verwilderte Gesichter, hart blickende Augen und aufeinandergepresste Lippen.

»So, Jungs, und nun versucht einmal, den Mond da oben zu kitzeln. Aber ein bisschen plötzlich.«

Die Hände der beiden Skull-Cowboys gleiten in Schulterhöhe. Verkrampft sitzen Brazos und Jimmy in den Sätteln. Sie starren auf einen großgewachsenen Mann, dessen breites Gesicht von einem mächtigen Vollbart überwuchert ist.

»Was soll das, Leute?«, fragt Brazos.

Und er hat seine Stimme voll unter Kontrolle, zeigt keinerlei Anzeichen von Angst. »Wenn ihr uns überfallen wollt, dann habt ihr die falschen Gents geschnappt. Wir sind keine Digger, sondern nur arme Cowboys, die sich in Golden City ein wenig amüsiert haben. Wir gehören zur Skull-Ranch.«

Der bärtige Outlaw grinst. Doch es ist kein freundliches Lächeln, denn in seinen Augen bleibt die tödliche Drohung.

»Los, runter von den Gäulen!«

Sie haben keine andere Wahl, als zu gehorchen. Sie werden entwaffnet, und dann klicken Handschellen um ihre Gelenke.

Zwei Banditen untersuchen die Satteltaschen, doch dann schütteln sie nur enttäuscht die Köpfe.

»Arm wie Kirchenmäuse aus einem mexikanischen Nest«, sagt einer der Banditen. »Die haben wirklich ihre letzten Dollars in Golden City auf den Kopf gehauen.«

Der bärtige Banditenboss grinst jedoch nur.

»Macht nichts, Leute. Wir nehmen die Burschen mit. Die sind immerhin vierhundert Dollars wert. Ist doch besser als überhaupt nichts, Leute.«

Brazos und Jimmy Twodance sehen sich verwirrt an.

»Ihr wollt uns mitnehmen?«, fragt Brazos ungläubig. »Glaubt ihr vielleicht im Ernst, dass unser Boss auch nur einen lausigen Cent für uns ausspuckt? Wenn ihr uns kidnappen wollt, dann kann ich euch schon jetzt sagen, dass dies …«

»Spar dir deine Volksreden, du Pfeife«, knurrt der Bandit. »Los, in die Sättel mit euch. Und verhaltet euch ruhig, sonst bekommt ihr Knebel zwischen die Zähne, dass euch alles vergehen wird.«