Scarlet Cheeks: Unschuldige Verlockung - Alexis Kay - ebook

Scarlet Cheeks: Unschuldige Verlockung ebook

Alexis Kay

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Opis

Für Irina ist es Zeit, die behütete Jugend in ihrem Elternhaus hinter sich zu lassen und auf eigenen Beinen zu stehen. Sie zieht zu ihrer Cousine, in ein abgelegenes Dorf im Schatten eines majestätischen Berges und der überaus autoritären Herren Foster. Hotelerbe Alain Foster - attraktiv, ehrgeizig, erfolgreich - ist ein Frauenheld und hält strikt an seinen Prinzipien fest: keine Beziehungen, keine Affären mit einheimischen Frauen, sondern einzig und allein One-Night-Stands mit Touristinnen kommen für ihn infrage. Doch Alains Welt gerät aus den Fugen, nachdem er Irina vor einem Sturz bewahrt. Diese gottverdammte Jungfrau in Nöten weckt nicht nur seinen Beschützerinstinkt - und das ununterbrochen! -, sondern auch so manch verloren geglaubtes Gefühl, das tief in ihm schlummert. Nichtsdestotrotz sträubt er sich gegen ihre Avancen. Irina, ihrem Retter hoffnungslos verfallen, bittet in ihrer Verzweiflung ausgerechnet ihre Cousine, die Anti-Alain-Bewegung höchstpersönlich, um Hilfe .... Teil 1 des Scarlet Cheeks-Zweiteilers

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Alexis Kay

SCARLET CHEEKS 1:

UNSCHULDIGE VERLOCKUNG

Erotischer Roman

© 2015 Plaisir d’Amour Verlag

Am Gassenkopf 8

D-64686 Lautertal

www.plaisirdamourbooks.com

[email protected]

© Covergestaltung: Mia Horn

ISBN Taschenbuch: 978-3-86495-137-4 

ISBN eBook: 978-3-86495-138-1

Sämtliche Personen in diesem Roman sind frei erfunden. Dieses eBook darf weder auszugsweise noch vollständig per E-Mail, Fotokopie, Fax oder jegliches anderes Kommunikationsmittel ohne die ausdrückliche Genehmigung des Verlages oder der Autorin weitergegeben werden.

Inhalt

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Autorin

Kapitel 1

Es war eine lange Nacht. Die letzte in meinem alten Zimmer mit den leicht rosa getönten Wänden, die wohl ihren farbigen Anstrich erhalten haben, während ich noch ein kleines Mädchen war ganz in meiner Prinzessinnen-Phase.

Erst kam die Zeit, in der ich mit meinen zierlichen Händchen Höhlenmalerei betrieben habe. Später habe ich die Wände mit Bildern von Pferden geschmückt, die schon bald Balletttänzerinnen in Posen wie Arabesque, Attitude, Croisé und Scherensprüngen gewichen sind. Als schwärmerischer Teenager wurden sie mit Postern von Boygroups tapeziert und die Einschlaglöcher der Nägel anstatt sie sauber zuzuspachteln damit spielerisch verdeckt. Inzwischen sind die Wände wieder kahl und tragen die Spuren der verflossenen Jahre wie Gekritzel, kleine Löcher und vergilbte Klebereste an sich, und wie sie wurde auch ich von der Vergangenheit geprägt.

Neunzehn Jahre ist es her, seit meine Eltern mit mir in diese schmucke Stadtwohnung gezogen sind. Die ersten dreizehn Jahre verbrachte ich wohl behütet in der Obhut beider Elternteile. Eine glückliche Familie wie im Bilderbuch. Vater, Mutter, Kind. So, wie es eigentlich sein sollte, es tief in mir verankert ist und ich es in Zukunft selbst erstrebe, falls ich den Richtigen dazu finde. Nicht, dass ich explizit danach suche, mit meinen beinahe zwanzig Jahren bleibt mir dafür noch genügend Zeit. Ich habe also keine Eile. Kein Ticken im Hinterkopf. Doch meine Unschuld schwebt wie ein Damoklesschwert über meinem Haupt, was ich nicht zuletzt Paps zu verdanken habe. Nein, ich wurde nicht streng katholisch erzogen, um einen Zusammenhang mit meiner Konfession schon vorneweg auszuschließen. Dennoch möchte ich meine Jungfräulichkeit nicht an irgendeinen oder den erstbesten Deppen verschwenden. Scheiße! Widersprüchlicher kann man es nicht in Worte fassen. Meiner These nach müsste der Mann, dem ich meine Unschuld schenke, der Mann meines Lebens werden, und das genau in dieser Reihenfolge. Also nicht nach dem Motto: Kein Sex vor der Ehe! Aber wie meine Mutter immer zu sagen pflegte: Bis dahin fließt wohl noch viel Wasser die Rhone hinunter!

Still vor mich hin lächelnd erinnere ich mich an die Zeit, als ich wie jedes kleine Mädchen, das ein gutes Verhältnis zu seinem Vater pflegt, am liebsten diesen geheiratet hätte, und peinlich, peinlich ist mir diese Vorstellung jetzt, wenn ich daran zurückdenke. Doch Mamas früher Tod vor sechs Jahren riss unser beider Leben gewaltig aus den Fugen. Unsere Vater-Tochter-Beziehung litt unweigerlich darunter, bekam einen regelrechten Knacks. Nicht zu vergleichen mit dem Eselsohr, das Paps einst anstelle eines Lesezeichens in die obere Ecke auf der Seite meines Lieblingsmärchenbuches Schneewittchen und die sieben Zwerge, aus dem er mir abends vor dem Zubettgehen immer vorgelesen hat, falzte. Sondern eher zu vergleichen mit dieser tiefen, eingerissenen Furche auf der letzten Seite, die entstand, als ich ihm als Teenager wutentbrannt und mit den Worten Steck dir dein ödes Märchen sonst wohin! Aus dem Alter bin ich raus!, das Märchenbuch gegen die Brust geschleudert habe.

Nichtsdestotrotz war ich das einzige Überbleibsel ihrer Liebe und dementsprechend wurde ich auch behandelt. Aus seiner kleinen Prinzessin ist eine Prinzessin im goldenen Käfig geworden. Der Vater, der seine Tochter auf Händen trug, ihr jeden Wunsch von den Augen ablas und auch manchmal ein Auge zudrückte, sich von ihr um den kleinen Finger wickeln ließ, mutierte zu einem gestressten, übereifrigen und vom Beschützerinstinkt getriebenen Vollzeit-Daddy. Daddy? Despot wäre wohl angemessener. Aber jetzt tue ich ihm wohl unrecht. Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich damals mitten in meiner Pubertät steckte, also werde ich es bei der Bezeichnung Übervater belassen.

Mittlerweile haben sich die Wogen geglättet. Die letzte Seite von Schneewittchen wurde gebügelt und geklebt und wir haben uns einigermaßen zusammengerauft. Doch wie man meinem Buch die Strapazen heute noch ansieht, blieb auch bei mir der Ruf als unantastbare Hauptmannstochter haften.

Die Jungs in meinem Alter fürchteten meinen Vater. Ausreden wie zum Beispiel: Ich muss in drei Jahren in die Rekrutenschule einrücken oder Mein erster Wehrdienst steht an, waren an der Tagesordnung und ziemlich frustrierend. So habe ich mit süßen siebzehn den Entschluss gefasst, dass ich mich nur auf einen Typen einlasse, der Zivilschutz leistet, die Rekrutierung schon hinter sich gebracht hat oder alt genug ist, Paps die Stirn zu bieten. Ersteres traf auf Riley zu. Und das desaströse Date mit ihm hat auch dazu geführt, dass ich die Liste mit einem fetten 25+ergänzt habe. Von da an habe ich den unreifen Jungs in meinem Alter die kalte Schulter gezeigt.

Ich setze mich auf. Mein Blick fällt auf einen Stapel gepackter Kisten, die von einem Umzugsunternehmen in mein neues Zuhause nachgeliefert werden sollen. Warme Kleidung, Unterwäsche, Strümpfe, Skianzug, Toilettenutensilien und, und, und habe ich in meinem Rollkoffer verstaut, den ich neben der Zimmertür abgestellt habe.

Wie graust es mir, in die Kälte ziehen zu müssen, habe ich den kräftezehrenden Winter doch gerade erst hinter mich gebracht.Es ist April. Die Tage werden wieder länger und vor allem wärmer. Im Rhonetal hat der Frühling bereits begonnen. Es grünt, die Blüten sprießen, während die mächtige Bergkette, die uns umgibt, noch in eine Schneedecke gehüllt ist. Einige davon tragen die weiße Pracht das ganze Jahr über. Und jetzt verschlägt es mich ausgerechnet nach Zermatt: 1.000 Meter Höhenunterschied und durchschnittlich gemessene 8 Grad kälter, 365 Tage im Jahr Skifahren, dank Gletscherpisten. Schon der bloße Gedanke daran lässt mich erschaudern, da brauche ich gar nicht erst aus dem Fenster zu sehen und die noch verschneiten Berggipfel zu betrachten.

Mein Vater lässt meiner Cousine Corinne und mir eine Drei-Zimmer-Mansardenwohnung herrichten. Sie befindet sich im Haus meiner Tante, seiner Schwester, im Dorf, in dem er aufgewachsen ist. So ganz lässt er mich also nicht von der Leine. Seit Mama mit mir schwanger war, pflegte Paps nur noch telefonischen Kontakt zu Marie. Zu seinen Eltern hat er den Kontakt wohl ganz abgebrochen. Soweit ich mich entsinnen kann, hat Paps keinen Fuß mehr in das abgelegene, nur mit der Zahnradbahn erreichbare Dorf gesetzt.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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