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Die NS-Wirtschaft basierte nicht auf ideologischer Autarkie, sondern auf systematischem Raub, Zwangsarbeit und der Kollaboration deutscher Unternehmen. Dieses Buch untersucht, wie das Regime seine Kriegsmaschinerie finanzierte: durch Enteignung jüdischen Vermögens, Ausbeutung besetzter Gebiete, Versklavung von Millionen Zwangsarbeitern und die Verstrickung von Banken, Industriekonzernen und Versicherungen in Verbrechen. Auf Basis von Unternehmensarchiven, Finanzberichten, Deportationslisten mit wirtschaftlichen Vermerken, Zwangsarbeiterregistern und Nachkriegsprozessakten rekonstruiert die Darstellung die Mechanik: Welche Firmen profitierten vom "Arisierungs"-Raub? Wie kalkulierten Unternehmen mit Sklavenarbeit? Welche Banken finanzierten Vernichtungslager? Die Narrative folgen konkreten Fällen—von enteigneten jüdischen Geschäften über KZ-Außenlager in Fabriken bis zu Vermögenstransfers in die Schweiz. Das Buch widerlegt die Nachkriegslegende unpolitischer Wirtschaftseliten: Führungskräfte trafen bewusste Entscheidungen zur Ausbeutung, profitierten von Entrechtung und setzten Zwangsarbeiter unter tödlichen Bedingungen ein. Es zeigt das Ineinandergreifen von ideologischer Vernichtungspolitik und ökonomischer Rationalität—wie der Holocaust gleichzeitig Raub- und Mordprogramm war. Die Darstellung verfolgt Kontinuitäten: mangelhafte Entschädigung, Karrieren von Tätern in der Nachkriegszeit, erst späte Aufarbeitung von Unternehmensschuld—und macht verständlich, warum wirtschaftliche Verstrickung zentral für das Funktionieren des Regimes war.
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Liczba stron: 153
Rok wydania: 2026
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