Russisches Leben - Olga Rode - ebook

Russisches Leben ebook

Olga Rode

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Opis

Wer schon immer wissen wollte, wie das Leben in Russland wirklich ist, der wird garantiert in Olga Rodes „Geschichten aus Russland“ fündig. Die Erinnerungen der Autorin an ihre Heimat gehen bis in ihre Kindheit zurück. Sie beschreiben das Bildungssystem, erzählen von der Erziehung in der Sowjetunion, von den großen Metropolen und dem kleinen Städtchen Gorodki. Auch erfährt man einiges über die Religion, das Projekt Skolkowo, die russische Küche, die Luft zum Atmen in Russland und viel, vieles mehr. Die Erzählerin betrachtet Russland hauptsächlich von der menschlichen Seite und ist sich darüber bewusst, dass viele Menschen ihre Heimat völlig falsch sehen und einschätzen.

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Liczba stron: 270

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Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Dateien sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Impressum:

© by Verlag Kern, Bayreuth

© Inhaltliche Rechte bei der Autorin

1. Auflage 2015

Autorin: Olga Rode

Layout/​Satz: Brigitte Winkler, www.winkler-layout.de

Bildquelle Titelmotiv: © olezzo - Fotolia.com

Lektorat: Manfred Enderle

Sprache: deutsch, broschiert

ISBN: 9783957161-109

ISBN E-Book: 9783957161-543

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2015

www.verlag-kern.de

Olga Rode

Russisches Leben

Geschichten aus Russland

Inhaltsverzeichnis

Cover

Impressum

Titel

Individuelles in der Bildung

Erziehung in der Sowjetunion

Unruhige Wohnung

Arbeitsgenehmigung

Die ersten Schritte ohne Orientierung

Wir wissen viel zu wenig voneinander

Die größten Metropolen in Russland

Gorogki ist ein kleines Städtchen

Religion

Weitere Pläne und Projekt Skolkowo

Datscha Krasnojarsk

Maria Iwanowna

Camus P

Russische Küche

Die sieben „Ichs“

Wolchow

Neunter Mai

„Die Menschen sind wie die Flüsse“ (Leo Tolstoi). Oder: Warum ich bis heute L. Tolstoi lese

Von Menschen und Autos

Luft zum Atmen

Abkürzungen

Autoren

Individuelles in der Bildung

Ich komme aus dem russischen Bildungssystem. Bis heute habe ich im Gedächtnis, wie es dort alles war. Ob alles wirklich so gewesen ist, wie ich mich erinnere, weiß ich nicht. Kann sein! Wenn man zurückblickt, hat man oft eine rosarote Brille auf. Ich habe meistens nur gute Erinnerungen an meine Zeit im Kindergarten, in der Grundschule und auch in der Mittelschule. Gespielt haben wir nicht viel. Wenn, dann draußen, wenn das Wetter gut war. Ich kann mich heute noch erinnern, dass wir im Kindergarten geschlafen haben und dass das Essen, besonders Kascha (Milchreis), sehr gut geschmeckt hat. Wir Kinder haben immer gemeinsam gegessen. Wir haben auch gemeinsam gebastelt und gemeinsam Kinderlieder gesungen. Und am Abend, so um 5 oder 5.30Uhr, hat mich die Mama oder meine ältere Schwester aus dem Kiga abgeholt. Für den Rest des Abends konnte ich machen, was ich wollte. Manchmal habe ich auch die Applikationsbilder gemalt, die ich für mich aus dem Kiga mit nach Hause genommen habe, natürlich freiwillig. Mit sechseinhalb Jahren konnte ich alleine lesen, obwohl mir niemand das ABC beigebracht hat.

Vom Kindergarten aus bin ich mit meinen Spielkameraden zusammen später in der Grundschule gelandet. Wir waren vom Alter her alle 7, oder auch ein wenig älter. Es war auch kein Problem für uns, Kontakte zu den dazu gekommenen neuen Kindern zu knüpfen. Zu meiner Zeit sind nicht alle Kleinkinder im Kiga gewesen. Es gab auch Familien, wo die Kinder zu Hause bei der Mama oder Oma waren. Sie waren viel schüchterner als Kindergarten-Kinder und so toll basteln und über Bilderbücher erzählen konnten sie auch nicht. Meine Mama arbeitete immer, und so bekam ich schon sehr früh meinen eigenen Schlüssel. So war ich nach der Schule oft allein mit meinen Geschwistern. Natürlich haben meine Eltern meine Hausaufgaben kontrolliert, aber nur in der Grundschule. Später wurde nur gefragt, ob das „Hausi“ gemacht ist.

Ich musste als Kind sehr viel auswendig lernen, viel abschreiben und viel rechnen. Für die Gestaltung gab es eine Note in der Tabelle (Zeugnis in Russland) schon ab der ersten Klasse. Jetzt, nach so vielen Jahren, würde ich natürlich sagen, dass wir in der Schule streng gepaukt haben. Aber mir hat das Lernen immer Spaß gemacht. Es gab auch Kinder, die die Schule anders empfunden haben und sie gehasst haben. Ich persönlich empfinde nur Gutes in meinem Gedächtnis. Für mich war es selbstverständlich, die meiste Zeit mit Lernen und Lesen zu verbringen und nicht mit Spielen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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