Praxiswissen Drupal 7 - Friedrich Stahl - ebook

Praxiswissen Drupal 7 ebook

Friedrich Stahl

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Opis

Seit Jahren gehört Drupal zu den beliebtesten Content-Management-Systemen. Dies liegt an seinem modularen Aufbau, der es vielseitig einsetzbar macht, seiner Stabilität, Geschwindigkeit und Flexibilität. Ursprünglich wegen seiner interaktiven Features vor allem von Community-Seite genutzt, wird das CMS inzwischen auch von großen Firmen und Organisationen wie MTV, Amnesty International, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen und dem Weißen Haus für die Gestaltung ihrer Webauftritte angewendet. Mit Praxiswissen Drupal 7 erhält der Leser einen kompakten Einstieg in das Open Source-Framework und lernt anhand eines Beispielprojekts, eine Drupal-basierte Website Schritt für Schritt aufzusetzen. Diese 2. Auflage wurde auf die Drupal-Version 7 aktualisiert. Drupal installieren und einrichten: Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Architektur von Drupal 7 und installieren und konfigurieren Sie das CMS inklusive Webserver und Datenbank auf Ihrem Rechner. Eine Website planen und strukturieren: Anhand eines Beispielprojekts erfahren Sie, wie Sie eigene oder nutzergenerierte Inhalte für das Web strukturieren. Hiervon ausgehend beschäftigen Sie sich damit, eine Navigationsstruktur festzulegen und Menüs zu definieren. Das Design anpassen: Drupal bietet umfangreiche und komfortable Gestaltungsmöglichkeiten für das Design einer Website. Erfahren Sie, was es mit den sogenannten Themes auf sich hat und wie Sie mit ihnen das Layout Ihrer Site steuern. Interaktive Elemente: Drupal bringt eine Menge Features mit, die Ihrer Site zu Interaktivität und benutzergenerierten Inhalten verhelfen. So ist es ein Leichtes, Website-Nutzern den kommunikativen Raum für den Austausch untereinander zur Verfügung zu stellen: Foren, Weblogs, Newsletter, Umfragen, allgemeine Kommentare u.v.m. stehen Ihnen mit Drupal 7 zur Verfügung.

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Praxiswissen Drupal 7

FriedrichStahl

OlavSchettler

Einführung

Drupal ist ein freies Content-Management-System (CMS), mit dem sich Webauftritte unterschiedlichster Ausrichtung komfortabel aufsetzen und pflegen lassen. Ursprünglich wurde das Framework wegen seiner starken interaktiven Features vor allem von Community-Sites genutzt, doch auch große Firmenauftritte lassen sich problemlos mit ihm realisieren. Drupal ist Open Source und steht unter der GNU GPL, es ist also ohne Lizenzkosten nutzbar und verfügt darüber hinaus über viele aktive Fans und Unterstützer, die sich um die Weiterentwicklung des Systems und seiner Erweiterungen kümmern.

Dieses Buch behandelt das Content-Management-Framework Drupal in nahezu all seinen Facetten. Von der Konzeption über das Aufsetzen einer arbeitsteiligen Entwicklungsumgebung, das Entwickeln eigener Module und die Gestaltung besonders benutzerfreundlicher, barrierefreier HTML-Vorlagen bis hin zur Inbetriebnahme und zum Tuning unterstützt das Buch den Leser praxisnah bei der Umsetzung eines typischen Web 2.0-Projekts.

Wer dieses Buch braucht

Das Content-Management-Framework Drupal hat etliche herausragende Merkmale. Durch sein Modulkonzept ist es nahezu beliebig erweiterbar. Mit Drupal verwaltete Inhalte lassen sich über verschiedene Mechanismen strukturieren. Dieses Buch richtet sich vor allem an zwei Lesergruppen:

Webentwickler, die ein flexibles Toolkit als Basis für die Entwicklung eigener Funktionalitäten benötigen

Website-Betreiber, die ihre Site um interaktive Möglichkeiten im Sinne von Web 2.0 erweitern wollen

Welcher Typ von Website ist mit Drupal besonders gut umzusetzen? Die Möglichkeiten sind vielfältig: Ob es um Community-Webportale, Diskussionssites, Firmensites, Intranets, persönliche Websites und Blogs, E-Commerce-Anwendungen oder Social-Networking-Sites geht, alles ist möglich. Wir werden im Laufe unserer Drupal-Entwicklung Aspekte der Umsetzung all dieser Typen näher beleuchten.

Wir setzen für eine sinnbringende Anwendung unserer Beispiele und Anleitungen einige Vorkenntnisse voraus und empfehlen, dass Sie zumindest in Grundzügen folgende Gebiete kennen bzw. kennenlernen sollten:

Nutzung von Webservern unter Windows oder Linux/Unix

Grundkenntnisse in PHP

Anlegen und Nutzung von MySQL-Datenbanken, SQL-Grundlagen

HTML, Stylesheets in CSS, Grundkenntnisse in JavaScript

Aber keine Angst: Wir erklären alle Schritte zur Installation und Einrichtung von Drupal ausführlich. Auch ohne vor- und weitergehende Detailkenntnisse können Sie von den geschilderten Beispielen profitieren – bei Interesse an der Materie werden Sie durch einfaches Nachvollziehen viel über Drupal erfahren.

Aufbau des Buches

Bei der Gestaltung des Buches sind wir davon ausgegangen, dass eine praxisorientierte Anleitung anhand eines konkreten Beispiels für die Kenntnis des Drupal-Systems nützlicher und nachhaltiger sein wird als eine Schilderung aller gangbaren Optionen. Gerade die Stärken von Drupal zeigen sich in der praktischen Arbeit am besten. Als Beispielprojekt haben wir den Aufbau einer Musiker-Community beschrieben, die im Gegensatz zu MySpace und anderen wesentlich stärker auf Interaktion setzt.

Viele der derzeit fast 16.000 verfügbaren Module sind so aufgebaut, dass ad hoc sichtbare Ergebnisse erzielt werden können, wenn die Konfiguration richtig vorgenommen wurde. Dabei treten die großen Stärken des Drupal-Systems klar zutage: Flexibilität, Erweiterbarkeit und Benutzerfreundlichkeit.

Sie erfahren in leicht nachvollziehbaren Einzelschritten, wie Drupal funktioniert und wie Sie die angeführten Beispiele auf eigene Projekte übertragen können.

Die Einleitung gibt Ihnen neben den einführenden Abschnitten mit der Zielvorstellung des Buches einige Hinweise für den Aufbau und die Inhalte der einzelnen Kapitel sowie einige Tipps zu weiterführender Lektüre bzw. Online-Informationsquellen zum Drupal-Projekt.

Kapitel 1, liefert Ihnen neben einer Architekturübersicht eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Installation sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dedizierten Rechnern für eine produktive Live-Umgebung – und das unter Berücksichtigung verschiedener Betriebssysteme.

Die Beispielsite, die uns durch das gesamte Buch begleiten wird, konzipieren und strukturieren wir in Kapitel 2. Von der inhaltlichen Planung kommen wir zu Inhaltstypen, die wir systematisch anlegen und gestalten. Des Weiteren lernen Sie das Modulkonzept mit Aktivierung von Kernmodulen sowie das Herunterladen und den Einsatz zusätzlicher Module kennen. Über Views werden Sie ferner (selbst) definierte Inhalte auflisten.

In Kapitel 3, legen wir die Struktur fest, mit der der Benutzer durch unser Beispielprojekt navigieren kann, definieren Menüs und sehen uns an, wie anhand von Taxonomien und Klassifizierungen Zuordnungen und Gruppierungen von Inhalten abgebildet werden können.

Kapitel 4, widmet sich intensiv den Gestaltungsvorlagen, die für Drupal verfügbar bzw. selbst zu entwickeln und zu gestalten sind.

Drupal sieht von Haus aus eine ganze Menge von Möglichkeiten vor, die für zeitgemäße Websites wichtig und nützlich sind. Dazu zählt auch die Mehrsprachigkeit, die Thema von Kapitel 5, ist. Von der Einrichtung des Basissystems über die Auswahl von Sprachvarianten bis hin zur eigenen Anlage von Übersetzungen erlernen Sie, wie sprachliche Varianten Ihres Projektes entstehen können und was Drupal dazu beiträgt.

In Kapitel 6, geht es darum, Benutzern Inhalte zu präsentieren und die Anzeige und Bearbeitung von (bestimmten) Inhalten für bestimmte Nutzergruppen an Bedingungen zu knüpfen. Sie werden außerdem erfahren, wie die Nutzerregistrierung (als grundlegende Komponente für das Anlegen von Accounts in Drupal) sinnvoll eingerichtet werden kann.

Blogs sind ein äußerst populärer Inhaltstyp, der von Drupal hervorragend dargestellt und unterstützt wird. Kapitel 7, behandelt Planung, Einrichtung und Ausgestaltung eines Blogs – wiederum anhand unseres Beispielprojekts. Ferner werden die Möglichkeiten, Blogs bekannt zu machen und zu verknüpfen, detailliert geschildert und nachvollziehbar erläutert.

Kapitel 8, steht ganz im Zeichen von Diskussionsforen – wie diese angezeigt, sortiert und in eine Site eingebunden werden können, erfahren Sie wiederum am praxisnahen Beispiel.

Kapitel 9, stellt verschiedene Module bzw. Optionen vor, die Ihrer Site zu Interaktivität und benutzergenerierten Inhalten verhelfen: Hier dreht sich alles um Kommentare, Books (ermöglicht verschiedenen Nutzern einen gemeinsam strukturierten Inhalt zu erstellen, beispielsweise ein Handbuch), Newsletter, Umfragen und Eventkalender.

Kapitel 10, widmet sich der Vorgehensweise beim Erstellen eines Zusatzmoduls (in diesem Fall ein Widget zum Abstimmen). Mit Codebeispielen wird gezeigt, wie sich so ein Modul entwickeln und integrieren lässt.

Umfassender wird es in Kapitel 11. Hier erlernen Sie anhand eines Beispiels die notwendigen Fertigkeiten, um einen eigenen Beitragstyp zu entwickeln, modular zur Verfügung zu stellen und von der Aufgabenstellung bis hin zur fertigen Anzeige zu programmieren.

Im Kapitel 12, erfahren Sie mehr über das, was Drupal mitbringt, um einer Site optimale Sichtbarkeit zu verschaffen. Dabei bekommen Sie auch Tipps und Hinweise zur Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen.

Weiterhin Lesenswertes

Das vorliegende Buch ist unter anderem mit der Absicht entstanden, eine praxisorientierte Sicht auf Drupal durch sorgfältige Projektschilderung bei nachvollziehbarem Programmieraufwand zu schaffen. Es ist nicht wegzudiskutieren: Ein einfach durch einige Klicks zu konfigurierendes CMS-Framework ist Drupal nicht, und das will es auch nicht sein. Allerdings ist es so, dass mit jeder neuen Version Vieles hinzukommt, was von Nutzern für notwendig erachtet wird und sich als sinnvoll bei der täglichen Arbeit herausgestellt hat. Die jetzige Version 7 bietet unterm Strich eine ganze Palette an Funktionen, die ohne viel Aufwand zu verstehen, zu gestalten und zu bedienen sind.

Wer zusätzlich zu praxisorientierter Lektüre noch grundsätzliche, systemorientierte Zusatzinformationen sucht, ist mit dem Taschenbuch Pro Drupal7 Development von Todd Tomlinson und John K. VanDyk (Apress 2010) gut bedient – ein guter Helfer bei der täglichen Arbeit mit Drupal-Projekten.

Ganz andere Ansätze wählen Hagen Graf und Thomas Bredenfeld: Ihre gemeinsam mit video2brain entwickelten Schulungsvideos nutzen bei der Aufbereitung multimediale Aspekte und sind – auch bei der Auswahl der Inhalte – zum praxisnahen Einstieg in Drupal vor allem für Anfänger geeignet.

Online mehr erfahren

Eine stets ergiebige Quelle aktueller Informationen zum Drupal-Projekt ist natürlich die Website www.drupal.org mit offiziellen Informationen, Modullisten und zahlreichen Downloads (vor allem für Module, mit jeweiliger Entwicklungsgeschichte, Beschreibung und versionsspezifischen Merkmalen), mit Handbüchern, Foren, Konferenzankündigungen, Referenzen und mehr. In diesem Zusammenhang ist auch das deutschsprachige Derivat www.drupalcenter.de zu erwähnen.

Eine gute Drupal-Systemübersicht mit vielen argumentativen Aspekten und Vergleichen mit anderen CMS-Lösungen findet sich unter http://www-128.ibm.com/developerworks/ibm/library/i-osource1/. Hier erläutern IBM-Consultants detailgenau, warum und wie sie Drupal in Projekten zum Einsatz bringen.

Auch wenn Sie auf Videoportalen wie YouTube nach Drupal suchen, finden Sie eine Vielzahl von Konferenzmitschnitten, Anleitungen und Projektbeispielen, die verschiedene Aspekte des Systems multimedial behandeln.

Es lohnt sich für den raschen Einstieg sicherlich, einmal gezielt nach vorhandenen Testinstallationen zu suchen; etliche Hoster wie beispielsweise Alfahosting.de (http://www.alfahosting.de/) bieten aktuelle Drupal-Versionen und sogar fertige Installationen im Rahmen ihrer Hosting-Pakete an.

Aktiv werden und mitmachen

Ein Projekt wie Drupal lebt von der Beteiligung – Ihrer Beteiligung. Sei es Entwicklung am Kern oder das Entwickeln von Modulen oder Themes: Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind vielfältig. Eine gute Übersicht bietet http://drupal.org/contribute, wo alle Beteiligungsmöglichkeiten (Dokumentationen, Tests, Übersetzungen, Support und Vieles mehr) aufgelistet und weitere Kontaktadressen und Quellen genannt werden.

Verschiedene Drupal-Konferenzen (DrupalCons) ziehen kontinentweit meist mehrere hundert Nutzer, Entwickler und Protagonisten des Projekts an und bieten eine gute Möglichkeit, konkrete Einstiegspunkte zu finden und die Drupal-Stars zu kontaktieren. http://drupalcon.org bietet Informationen zu den nächsten Ereignissen dieser Art.

Eine andere Option ist das Kontaktieren einer örtlichen Users Group: Nehmen Sie doch einmal unverbindlich an einem der (unkomplizierten und lockeren) Treffen teil. Ankündigungen und Termine finden Sie unter http://drupalcenter.de/forum/24. Auf http://drupalcenter.de oder http://drupal.org/ finden Sie noch weitere Möglichkeiten mitzuwirken: Machen Sie mit bei der Übersetzung der Oberflächen oder bringen Sie sich mit Ideen für Verbesserungen der Usability ein.

Typografische Konventionen

In diesem Buch werden folgende typografische Konventionen verwendet:

Kursivschrift

Findet Verwendung für Datei- und Verzeichnisnamen, E-Mail-Adressen und URLs, für Schaltflächenbeschriftungen und Menüs sowie bei der Definition neuer Fachbegriffe und bei Hervorhebungen.

Nichtproportionalschrift

Wird für Codebeispiele und Variablen, Funktionen, Befehlsoptionen, Parameter, Klassennamen und HTML-Tags verwendet.

Nichtproportionalschrift fett

Kennzeichnet Benutzereingaben auf der Kommandozeile.

Nichtproportionalschrift kursiv

Kennzeichnet innerhalb von Codebeispielen Platzhalter, die Sie durch Ihre eigenen Angaben ersetzen müssen.

Tipp

Die Vorspultaste kennzeichnet einen Tipp oder einen generellen Hinweis mit nützlichen Zusatzinformationen zum Thema.

Warnung

Die Stopptaste kennzeichnet eine Warnung oder ein Thema, bei dem man Vorsicht walten lassen sollte.

Danksagungen

Dank gebührt zunächst unseren geduldigen und begeisterungsfähigen Lektorinnen Inken Kiupel und Imke Hirschmann, die uns um etliche Klippen bei der Erstellung des Manuskripts herumnavigiert haben. Ein ganz großer Dank geht an die Drupal-Gemeinschaft, die ein wunderbares Framework erschaffen hat und weiter entwickelt – hoffentlich bald mit Ihrer Hilfe, liebe Leser. Das ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt: Aus den Anregungen, die direkt aus der Praxis kommen, entstehen oft in solchen Projekten (die den gesammelten Talenten einer weltweiten Community entstammen) neue Ansätze oder Verbesserungen der Usability. Das ist beispielsweise bei der vorliegenden Version von Drupal der Fall; neben etlichen Code-Reviews erfolgte hier vor allem eine deutliche Optimierung in den Bereichen, die direkt die Gebrauchstauglichkeit betreffen: Bedienoberflächen, Formulare und Abläufe.

Es ist uns eine Freude und ein Anliegen, die vielfältigen Optionen, die in Drupal schlummern, weiter zu verbreiten und zu erfolgreichen und gern genutzten Webprojekten zu führen.

Weiter danken wir natürlich unseren Familien (Birgit, Julian und Paul; Anja, Jonathan, Lotta und Joshua), ohne deren Unterstützung und Verständnis ein solches Buch gar nicht möglich gewesen wäre. Ein Dankeschön gilt selbstverständlich auch den Lesern, also Ihnen, die Sie sich die Zeit nehmen, mit uns gemeinsam ein Beispielprojekt zu entwickeln und auf eine spannende Entdeckungsreise zu gehen, bei der Sie hoffentlich viel Neuland betreten können. Ihr Feedback wissen wir jederzeit sehr zu schätzen und werden Ihre Meinungen gern in künftige Projekte einbringen.

Kapitel 1. Drupal installieren und einrichten

In diesem Kapitel:

„Modularer Aufbau des Systems“

„Gestaltung über Themes“

„Ganz einfach installieren“

„Drupal lokal auf einem Arbeitsplatzrechner installieren“

„Drupal auf einem Linux-Server installieren“

„Drupal einrichten“

„Die Website konfigurieren“

„Suchmaschinenfreundliche URLs einstellen“

„Drupal über Module erweitern“

„Nützliche Helferlein“

Drupal wird von seinen Entwicklern häufig als Content-Management-Framework bezeichnet. Das soll betonen, dass Drupal weniger ein fest gefügtes Content-Management-System mit vordefinierten Inhaltstypen und Layoutoptionen bildet, sondern viel Raum für die Ausgestaltung bietet, beispielsweise einer individuellen Redaktionsumgebung für ein Webmagazin. Das bedeutet aber auch, dass wir uns vor der Realisierung eines Webprojekts mit Drupal einige Gedanken über die Architektur der Lösung machen müssen. Das betrifft sowohl technische als auch inhaltliche Aspekte.

Was Drupal in unseren Augen als Plattform für moderne Webprojekte wirklich interessant und außergewöhnlich macht, ist die Kombination dieser sehr flexiblen Plattform für Content-Management mit fertigen Komponenten wie Weblogs, Newsfeeds, Kommentaren, Tagging, Foren usw., die das Community Plumbing unterstützt, also das handwerkliche Zusammenbauen von virtuellen Gemeinschaften.

Aus einigem Abstand betrachtet, ist Drupal eine typische, dynamische Webanwendung. Es besteht aus einer Reihe von Komponenten, die in der Programmiersprache PHP implementiert sind. Es setzt für den Betrieb einen Webserver voraus und legt seine Daten in einer Datenbank ab. Drupal verwaltet Websites. Der Zugang zu Pflege-, Konfigurations- und Redaktionsbereichen der jeweiligen Website ist bequemerweise ebenfalls über Webseiten möglich, der Zugang zum System erfolgt also über einen Webbrowser.

Nach der Installation und Konfiguration der Software auf einem Webserver stellt Drupal somit eine webbasierte Verwaltungsoberfläche zur Verfügung, über die:

grundlegende Systemeinstellungen (wie der Name der Site, das Format von URLs, feste Texte wie Slogan und Fußzeile, Spracheinstellungen) vorgenommen

ein Layout (in Drupal Theme genannt) ausgewählt und in gewissen Grenzen verändert

Nutzer und deren Rollen und Rechte verwaltet

in Drupal installierte Zusatzfunktionen (sogenannte Module) aktiviert und eingerichtet

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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