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Zwischen Gesetzlosigkeit und staatlichem Auftrag bewegten sich Piraten und Freibeuter auf den Weltmeeren – als Bedrohung des Seehandels, aber auch als Werkzeuge imperialer Politik. Dieses Buch untersucht das Phänomen maritimer Gewalt vom Mittelmeer der Antike über die Karibik des Goldenen Zeitalters bis zu den südostasiatischen Gewässern und zeigt die komplexen Beziehungen zwischen Piraterie, Staatsmacht und Wirtschaftsinteressen. Basierend auf Admiralitätsakten, Prozessprotokollen, Schiffsregistern und zeitgenössischen Berichten rekonstruiert diese fundierte Darstellung die Lebenswirklichkeit von Seeräubern und Kaperfährern. Wer wurden Piraten, und warum? Wie funktionierte die Ökonomie der Piraterie? Welche Rolle spielten Hafenstädte als Umschlagplätze für Beute? Wo endete Piraterie, wo begann legitime Kaperfahrt im Dienst der Krone? Diese differenzierte Analyse zeigt, dass maritime Gewalt nie nur kriminelles Handeln war, sondern tief in wirtschaftliche Strukturen, koloniale Expansion und internationale Konflikte eingebettet blieb. Sie beleuchtet ein Phänomen zwischen Mythos und historischer Realität – jenseits romantischer Verklärung, mit Blick auf Gewalt, Ausbeutung und die Ambivalenz staatlicher Legitimierung.
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Liczba stron: 208
Rok wydania: 2026
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