Nostradamus – Der Prophet des Neuen Äons – Band 3 - Rose Stern - ebook

Nostradamus – Der Prophet des Neuen Äons – Band 3 ebook

Rose Stern

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Opis

Zunächst wird der Leser zurück ins Mittelalter geführt, noch vor die Zeit des Nostradamus. Rose Stern geht davon aus, dass Michel Nostradamus ein Schüler der Mysterien der Katharer gewesen ist. Ganz eindeutig war er Mitglied einer Bruderschaft, wenn nicht gar deren Oberhaupt. In seinen 1000 Versen berichtet er von seiner Ausbildung, der Einführung in Übungen und einem bestimmten Auftrag. Er empfing das Consolamentum, die Weihe der Katharer, die zu seinen Lebzeiten offiziell als ausgerottet galten. Dennoch wurde Nostradamus in die höchsten Geheimnisse der Katharer eingeweiht und bewahrte ihr Andenken in dem Schatz der 1000 Verse. Nur wenige Anzeichen belegen, dass die Katharer im Besitz von Weissagungen waren und dass diese gerettet wurden. Die Fähigkeit der Zukunftsvision jedoch ist viel älter und begegnet uns bereits in der Bibel, ausführlich in der Offenbarung Johannes. Da die Ereignisse der Apokalypse näher rücken, verstehen wir die poetischen Umschreibungen in der Bibel auch besser. Verstrickt in heutige Ereignisse nähern sich uns die vor mehr als zwei Jahrtausenden geweissagten Geschehnisse. Nostradamus schließlich lässt uns vorab einen Blick in das Buch des Lebens hinter das geöffnete 7. Siegel werfen. Wir haben den unerwarteten Polsprung in eine unvorhersehbare Richtung zu einem nicht vorherberechenbaren Zeitpunkt zu konfrontieren und mit ihm den Sturz der Erde! Das gewaltige Ereignis beschreibt Nostradamus nicht in vagen Sehervisionen, sondern wartet mit genausten Angaben auf, die einer wissenschaftlichen Prüfung standhalten. Die Warnung des Großmeisters Michel Nostradamus gilt nicht nur für Europa, sondern für die gesamte Welt. In ihrem dritten Buch betrachtet Rose Stern nicht nur die mögliche Herkunft der 1000 Verse des Nostradamus, sondern sie folgt der Spur von Weissagungen bis in unsere Zeit. Sie eröffnet die Schau des Großmeisters der Prophetie, Michel Nostradamus, von vor 450 Jahren für unsere unmittelbar bevorstehende Zeit. Ihre 30-jährige Forschung hat ein unglaubliches Ergebnis hervorgebracht, was wir als deutliche und dringende Warnung für Europa und unsere gesamte Mutter Erde auffassen sollten. Detailgenaue Entschlüsselungen stellen anschaulich das plötzliche und von der Wissenschaft nicht vorherbestimmbare planetare Großereignis des Polsprungs mit genauen Daten dar. Es ist Zeit aufzuwachen.

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Rose Stern

 

Der Prophet des neuen Äons

 

NOSTRADAMUS

 

Die göttliche Weissagung jetzt!

 

 

 

 

 

Widmung

 

 

Dieses Buch ist denen gewidmet, die zu Einsicht in unsere Realität kommen, die aus der Erkenntnis heraus Konsequenzen ziehen und zum wachen Handeln gelangen.

 

 

 

 

Legende

 

 

Mit gekennzeichnete Textstellen sind entschlüsselte Originaltexte von Michel Nostradamus.

 

Mit  gekennzeichnete Texte sind Erklärungen und Kommentare der Autorin.

 

Kursiv und fett sind in der entschlüsselten Zeile alle deutsch zu verstehenden Worte markiert.

 

Kursiv und mager sind erklärende Worte auch in Klammern, die von der Autorin in die Originalworte von Nostradamus eingefügt wurden.

 

 

 

Vorwort

 

 

In Sachen Zukunftsvorhersage sind wir noch keinen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Die euphorischen Erwartungen an das Jahr 2012 haben sich nicht erfüllt. Ein neuer interessanter Zeitpunkt muss gefunden werden, um nicht ziellos und sinnlos in der Zeit zu dümpeln. Aber spätestens nach drei Jahren wird eine Vorstellung von der Zukunft gestaltlos und wir müssen aufs Neue unser Unvermögen eingestehen, irgendetwas über sie sagen zu können. Die Zukunft bleibt uns verhüllt.

Umso erstaunlicher erscheint uns ein Phänomen wie die Fähigkeit des Nostradamus, nicht nur die nahe Zukunft in seiner Zeit vorherzusehen, sondern über Jahrhunderte hinweg blicken zu können. Diese Fähigkeit der Zukunftsvision besaß er nicht von Geburt, sondern seinem eigenen Bericht zufolge wurde ihm diese Gnade in einer Mysterienschule in Toulouse zuteil. Toulouse, die ehemalige Gotenhauptstadt, war ursprünglich der Sitz des katharischen Bischofs und später gleichzeitig der Sitz der Inquisition. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass das geheime Wissen der Katharer an Michel Nostradamus weitergereicht wurde, diese besondere Fähigkeit also im Besitz der Katharer gewesen ist. Diese Hypothese muss in Erwägung gezogen werden.

Nachdem Michel Nostradamus in seinen tausend Versen ein mysteriöses Lehrbuch versteckt hat, wird es auch Schüler geben, die er einweist, seine eigene außergewöhnliche Fähigkeit zu erlernen. Die Mysterienschule des Nostradamus öffnet sich im Laufe der Arbeit schrittweise und offenbart auch zunehmend Zukunftsprognosen, die mit uralten Weissagungen übereinstimmen. Folgt der Sucher auf dem Weg durch die Jahrhunderte der Spur der Propheten und Magier, um einen Einblick in die rätselhafte Fähigkeit der echten Zukunftsvision zu erhalten, so geht seine Forschung in der Bibel bis mindestens 500 v. Chr. zurück, vielleicht noch früher bis zu Henoch. Einige Zeugnisse und das Umfeld dieser seltenen Gabe, wie Nostradamus sie besaß, lassen sich finden.

Auch gilt es zu prüfen, ob sich dem Schüler der Mysterienschule des Nostradamus das Geheimnis der tausend Verse erschließt. Für Hartgesottene spricht Nostradamus offen lesbar die Wanderung des magnetischen Pols an. Ist dies das Hauptthema seiner Weissagungen? Ist dies der Inhalt der Offenbarung Johannes? Auf jeden Fall ist es zurzeit Thema intensiver Forschung, die genaueste Daten von drei kleinen Satelliten auswertet. Die Ergebnisse sind angesichts der Botschaft des Nostradamus sehr beeindruckend.

 

Sind wir zunächst in die geheime Mysterienschule eingedrungen, so folgen wir auf unwissenschaftliche Weise nun der Frage, welchen Weg wohl die menschliche Fähigkeit der echten Prophetie durch den Lauf der Historie genommen haben mag, um in Michel Nostradamus aufzutauchen und einen Höhepunkt zu erleben. Die Anstrengungen, die in heutiger Zeit gemacht werden, um genau diese Fähigkeit der Zukunftsvision in einem Menschen hervorzurufen, sind in den militärischen Bereich gerückt und werden, sofern wirklich vorhanden, verwerflicherweise zur Spionage verwendet.

Ich möchte nicht ausschließen, dass die göttliche Existenz einen Schatz derartig verborgen hat, sodass dessen Auffindung in unserer Zeit berechtigterweise zum Wohl der Menschen erwartet werden kann.

Zwei große schriftliche ernst zu nehmende Zeugnisse der Prophetie sind auf uns überkommen. Das sind die Offenbarung Johannes und die tausend Verse des Nostradamus. Haben sie eine Verbindung miteinander? Auf jeden Fall hat es die katholische Kirche im Mittelalter nicht geschafft, den Schatz der christlichen Katharer mithilfe eines grauenhaften Blutbades im Heimatland des Nostradamus an sich zu bringen. Der Schatz wurde auf ungewöhnliche Weise versteckt.

Vielleicht öffnen wir dieses Versteck?

Die heutige Forschung erkennt in der Religion der Katharer die Verbindung zum damals weit verbreiteten Manichäismus, dem auch der Kirchenvater Augustinus (354–430 n. Chr.) 10 Jahre anhing. Der Perser Mani (216–276/277) sei ein Prophet gewesen, der aus einer christlichen Täufergemeinde hervorging. Er sah sich in Nachfolge von Jesus und Gautama Buddha. In Mani wurde der von Jesus verheißene Paraklet, der Tröster oder Beistand erkannt, ein neuer Buddha. Seine Gegner ließen ihn im Kerker verenden. Der Manichäismus ist die „Kirche des Heiligen Geistes“. Manis dualistische Religion war von Nordafrika, Spanien bis nach Holland, vom Balkan bis nach China verbreitet und eine wirklich ernsthafte Konkurrenz der katholischen Kirche. Die Religion Manis bekämpfte nicht vorhandene religiöse Vorstellungen, sondern integrierte sie.

Auf jeden Fall feierten die Katharer die „Manisola“, die Geisttaufe, den Parakleten der Bibel. Sie waren Christen aber keine Katholiken, zahlten keine Steuern an Rom und verweigerten die Anbetung des Kreuzes, mit dem Jesus zu Tode gemartert worden war. Die geistige Verbindung der Katharer zum Manichäismus ist klar erkennbar. Ihre Religion ist erloschen, aber ihr Geist hat noch lange weitergewirkt. Diesen Schatz „von nicht mit Geld zu bemessendem Wert“, der verlorene Katharerschatz, dessen die katholische Kirche bis heute nicht habhaft werden konnte und der vermutlich derart versteckt ist, dass ein jeder ihn sehen kann, aber niemand ihn erkennt, den gilt es zu erkennen und zu heben.

Wir wollen ihn heben und ihn mit aller Klarheit betrachten.

 

 

 

Teil 1

Kapitel 1

 

Der Lorbeer

 

 

„Al cap des set cens ans verdego le laurel.“ In siebenhundert Jahren wird der Lorbeer wieder grünen.

Diese Prophezeiung rief in Villerouge-Termenès der Troubadour, letzter Bischof und Großmeister der Katharer, Guilhem Belibaste im Jahr 1321 auf dem Weg zum Scheiterhaufen seinen Brüdern zu, eine Prophezeiung von großer Wichtigkeit.

Siebenhundert Jahre sind seitdem nun fast vergangen. Grünt der Lorbeer jetzt, so wird das Versteck des verlorenen Katharerschatzes entdeckt. Ein Geheimnis wird gefunden. Wertvolle Nachrichten werden aus ihrer Versenkung aus dem verborgenen Tresor gehoben. Was meint Belibaste aber mit seiner seltsamen Weissagung? Was bedeutet der Lorbeer? Der Lorbeer wird mit dem Siegerkranz in Verbindung gebracht. Meinte Belibaste einen Sieg, einen Frühling, ein Auftauchen eines Geheimnisses aus seinem Versteck, das aus einem verdorrten Baum einen grünen Lorbeer des Sieges wachsen lässt? Was für ein Ergrünen, was für ein Sieg? Belibaste nahm seine Geheimnisse mit in den Tod. Oder doch nicht?

So blitzt mir eine Idee auf!

Ich lege den Schlüssel der Mysterienschule des Nostradamus an diese Prophezeiung des Belibaste an. Und siehe da, was ich an vielen Textproben schon ohne Erfolg versucht habe, funktioniert an dieser Zeile. Der entschlüsselte Inhalt ist ebenso überraschend wie die Tatsache, dass der Schlüssel funktioniert. Belibaste sprach offenbar die gleiche Geheimsprache mit den gleichen Regeln wie Michel Nostradamus und hinterließ hier das Testament (tes) seiner Destination (des).

Belibastes Spruch enthält ganz kurz gefasst die wichtigsten Nachrichten einer geheimen Weissagung: Er erwähnt die Fähigkeit des zweiten Gesichtes, die er selbst vielleicht gar nicht besaß, deren Mysterium aber insgeheim von den Katharern gelehrt wurde, und er spricht von einem künftigen Geschehen in 700 Jahren. Außerdem deutet Belibaste eine Technik zur alchimischen Läuterung, der spirituellen Wandlung des Menschen in pures Gold an.

 

Guilhem Belibaste am 24. August 1321:

 

„Al cap des set cens ans verdego le laurel.“

In siebenhundert Jahren wird der Lorbeer grünen.

 

Belibaste ruft:

„Mit der Alchimie (Alc) des 2. Gesichts (cla) befähigt (cap) rufe ich aus (acl):

Schreite 700 Jahre voraus. Das Leichentuch bedeckt das Gemetzel. Zur Rettung der Erde bricht die goldene Aura, die Aurora Borealis (aur) aus der Erde. Entleere die wortgewandten Gedanken.“

 

Für Belibaste ist klar, dass die geheime Schule weitergeführt wird und Brüder weiterhin in tiefste Geheimnisse der katharischen Tradition eingeweiht werden, auch um die Nachrichten von Meister zu Schüler über Generationen weiterzutragen. Mit den Nachrichten wurde offenbar der Schlüssel weitergereicht und mit den höheren Weihen der Schüler auch der letzte geheimste Inhalt der Schriften: Das Erlöschen des irdischen Nimbus und seine Auferstehung.

Mit Alchimie ist nicht die Verwandlung von Blei in Gold in der Alchemistenküche gemeint, es handelt sich nicht um praktizierte Chemie, sondern Alchimie ist eine spirituelle Lehre, die die geistige Transformation des Menschen anstrebt, eine spirituelle Wandlung des Inneren des Menschen in reines Licht. Die Ausübung der religiösen Katharsis auf dem Weg zur Transformation ist damit gemeint.

Das Geheimste von Belebastes Weissagung ist in den Buchstaben s ans versteckt: Die Vorzeichen der Rettung im Guckfenster. Aus meinem Verständnis des Nostradamustextes heraus steht das Guckfenster für den Blick in ein Fenster der Zukunft. Wie es auch in den Texten des Nostradamus üblich ist, wird ein Begriff durch einen anderen Begriff erklärt und bestätigt. Hier das 2. Gesicht und das Guckfenster in die Zukunft.

Rückwärts gelesen erfährt man Folgendes: Errichte den wertvollen Wortlaut, der Unterricht des Guckfensters ist notwendig, verleitet (mich) zum Ausruf. Es geht also um den Wortlaut der wertvollen Schriften und den Unterricht zum Erlangen des Blickes in die Zukunft. Belibaste hat etwas für die Zukunft in 700 Jahren ausgerufen. Nun sind etwa 700 Jahre seitdem vergangen und wir sind jetzt mit der angekündigten Zeit konfrontiert. Es ist jetzt.

Die Katharer konnten tatsächlich ihren Schatz retten und bewahrten ihn insgeheim. 215 Jahre nach dem Tod des letzten Katharerbischofs Belibaste erhielt Nostradamus Zugang zu diesem Schatz, ja wahrscheinlich wurde ihm sogar das gesamte Textbündel alter Aufzeichnungen anvertraut. Laut Aussage der katholischen Inquisition war dieser Schatz „von nicht mit Geld zu bemessendem Wert“. Es ging also um ein Vermächtnis, was nicht käuflich war und bis heute nicht käuflich ist, zumal es gänzlich verschwunden zu sein scheint, bzw. tatsächlich von Jedermann eingesehen werden kann, ohne dass es erkannt wird. Ein hervorragendes Versteck!

Wie aber Nostradamus selbst in seinen verschlüsselten Zeilen beschreibt, erhielt er nach Beendigung seiner Ausbildung die große Aufgabe, diesen wertvollen Schatz erneuert und ergänzt zu Papier zu bringen. Er hatte ihn unauffindbar in aller Öffentlichkeit zu verstecken. Das hat er mit seinen weit über tausend Versen getan. Schließlich sollten die Verse noch an einen bestimmten Platz gebracht werden, der rund 450 Jahre in der Zukunft lag. Auch das ist ihm gelungen, sodass wir nun seine wertvollen Zeilen in vollem Umfang studieren können. Erst jetzt, im Zeitalter des Computers, erschließt sich ein Zugang, von dem alle anderen Forscher früherer Zeiten ausgeschlossen waren.

Unsere Zeit hat sich darauf verlegt, Zukunft zu errechnen. Alle Mittel, auch die moderne Technik, werden zu Prognosen herangezogen. Ehrlicherweise muss man sagen: Ohne nennenswerten Erfolg. Nur was vorher in den Computer eingegeben wurde, kommt in der Regel wieder zum Vorschein, vielleicht in neuen Kombinationen, darüber hinaus aber erbringt der Computer nichts wirklich Neues. Der normal menschliche Verstand ist nicht für Zukunftsvorhersagen gemacht. Der Mensch besitzt einfach kein Organ, mit dem er in die Zukunft schauen kann. Der menschliche Verstand geht deshalb einen anderen Weg. Er möchte um jeden Preis den Vorhang zwischen Gegenwart und Zukunft lüften, was er nicht kann, und setzt stattdessen seine wenigen Möglichkeiten ein, um die Zukunft mit Geld, Gewalt/Krieg und Macht/Kontrolle, also mit verwerflichen Methoden zu manipulieren und dadurch vorhersagbar zu machen. Dass damit sich die Zukunft nicht offenbart, kann schnell verstanden werden. Der Mensch selbst kommt damit einer echten Zukunftsschau nicht näher. Auch der angestrebte Erfolg, die Erfüllung des umgesetzten Plans wird ausbleiben, denn der Mensch bleibt innerlich der gleiche. Der Messias wird kommen und man wird ihn totschlagen.

Mittels Datensammlung der jüngsten Vergangenheit werden Prognosen für die Zukunft erstellt, eine heutzutage allgemein übliche Praxis. Ein Computer führt jede schlüssige Datentabelle über die Jetztzeit hinaus weiter. Auch viele Unwägbarkeiten lassen sich mit einbeziehen. Dennoch bleibt das Ergebnis eine Projektion der Vergangenheit in die Zukunft, also reine Spekulation. Diese Art Zukunft ist eine Form der Vergangenheit. Wenn dieses die Zukunft wäre, könnte ja jeder zufrieden sein. Jeder kennt dann die Zukunft bereits. Aber niemand ist zufrieden mit dieser menschengemachten Zukunft. Es kommen jede Menge unvorhergesehene Ereignisse und die Zukunft selbst verdirbt die schöne Prognose.

Dennoch versucht sich der Mensch unermüdlich in Sachen Zukunft, eben um diese unvorhergesehenen Ereignisse meist unangenehmer Art zu vermeiden. Befürchtungen, Unsicherheit und ein unbestimmtes Gefühl, dass dies doch nicht die Zukunft sein kann, weil der Plan offensichtlich ins Verderben führt, lässt die Menschen berechtigterweise den Plan hinterfragen. Die Zukunft ist nicht Planerfüllung. Jeder weiß innerlich genau, dass es keinen Zugang zur Zukunft gibt. Dennoch versuchen wir es immer wieder. Dies ist eine liebenswerte menschliche Schwäche, die einer großen Branche von Prognostikern zu Brot verhilft, ohne dass die Ängste der Menschen sich beseitigen lassen.

In der Jetztzeit angekommen, müssen wir eingestehen, dass zumindest in unserem Kulturkreis noch nicht einmal ein Verdacht besteht, dass irgendwo ein echter Prophet leben könnte, so faszinierend diese Vorstellung auch sein mag. In Ermanglung eines echten Propheten, der warnend seine Stimme erheben könnte, wird die Kabbala als böses Spiel verwendet, um ein Armageddon zu erzwingen.

Aus diesem apokalyptischen Blutbad und dieser atomar verseuchten Asche soll ein Phönix erstehen? Kaum zu glauben. Genauso ungläubig hören wir über den grünenden Lorbeer, der 700 Jahre geschlummert haben soll, und wenden uns dorthin, wo er vor siebenhundert Jahren im Heimatland des Nostradamus verschwunden ist.

 

 

 

Kapitel 2

Der Schatz der Katharer

Vier Katharer

Im Reich der Katharer in Südfrankreich stand der Lorbeer im Mittelalter in hoher, lichter Blüte, was den Neid und den Weltherrschaftsanspruch der katholischen Kirche als Erbin des alten Rom auf den Plan rief. Sie richtete die Inquisition in Toulouse ein, um auszurotten, was einem katholischen Christenmenschen im Weg stand.

Aufgrund der ungeheuren Verbrechen der allseligmachenden Kirche verfinsterte sich der strahlende Himmel über der blühenden mittelalterlichen Welt zu tiefster Dunkelheit, so dass wir jetzt noch vom finsteren Mittelalter sprechen. So kommt es zu den entsetzlichen Katharer/Ketzer-Kreuzzügen eben gegen Christen. Die Kreuzzüge enden offiziell mit der Aufgabe der letzten Schutzburg der Katharer, dem Mont Ségur in den Pyrenäen im Jahr 1244. Die Katharer, gänzlich gegen Gewalt eingestellt, werden gezwungen zu kämpfen, rüsten sich zum Kampf und heuern etwa 150 katholische Soldaten an, um sich auf der Burg Mont Ségur zu verteidigen. Die wenigen Verteidiger werden von einem katholischen Heer von 1.000 gut ausgerüsteten Söldnern, 9 Monate eingeschlossen. Durch Verrat rückt das Heer der Feinde schließlich sehr nahe an die Burg heran, sodass die Wurfmaschinen die Mauern der Festung bombardieren können. Gegen diesen pausenlosen Beschuss sind die Katharer auf Dauer machtlos. Auch der Winter setzt ihnen zu, das Wasser wird knapp, die Vorräte schwinden und der heimliche Nachschub gerät in Schwierigkeiten. Nachdem auch erhoffte Hilfe von außen ausbleibt, bereiten sich die Katharer auf die Kapitulation vor.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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