Neuralgie - Nervenschmerzen behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde - Robert Kopf - ebook

Neuralgie - Nervenschmerzen behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde ebook

Robert Kopf

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Opis

Nervenschmerzen werden als Neuralgie bezeichnet. Liegt eine Nervenreizung vor, kommt es zu Schmerzen in dem jeweiligen Versorgungsgebiet des Nerven. Bei einer Interkostalneuralgie zum Beispiel, einer Erkrankung der zwischen den Rippen gelegenen Nerven, sind vom Rücken nach vorne in die Brust ausstrahlende Schmerzen typisch. Die bekanntesten Neuralgien sind die Trigeminusneuralgie und die Ischialgie. Die Schmerzen einer Neuralgie gehören mit zu den schlimmsten überhaupt. Sie sind reißend, ziehend, blitzartig, scharf, brennend und häufig mit einer Rötung der betroffenen Körperregion verbunden. Mitunter kommt es während einer Schmerzattacke auch zu Muskelkrämpfen und Gefühlsstörungen. Die Ursachen einer Neuralgie sind ein Bandscheibenvorfall, Überbeanspruchungen des Bewegungsapparates, Entzündungen, Stoffwechselstörungen (Diabetes, Rheuma, Gicht), Verletzungen, falsche Bewegungen, Nässe und Unterkühlung, Wetterwechsel, Krankheitsherde im Körper (chronische Entzündungen, kranke Zähne oder Mandeln), Durchblutungsstörungen, Infektionen (Herpes Zoster, Grippe), seelische Belastungen, eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke (führt zu einer Verengung der Zwischenwirbellöcher, durch welche die Nerven aus der Wirbelsäule austreten), toxische Belastungen (Umweltgifte), eine Übersäuerung des Körpers, hormonelle Veränderungen und hormonelle Imbalance (Schwangerschaft, Klimakterium, Schilddrüsenstörungen), eine Schwäche der Nieren und Verdauungsorgane, Drogen, Alkoholmissbrauch und vieles mehr. In diesem Ratgeber gebe ich Ihnen Ernährungstipps und Empfehlungen, wie Sie eine Neuralgie mit Hilfe der Homöopathie, Urtinkturen, den Schüsslersalzen (Biochemie) und mit Anwendungen der Naturheilkunde behandeln und vorbeugen können. Vorgestellt werden alte Rezepte für Einreibungen und Auflagen sowie die bewährtesten Schüsslersalze und homöopathischen Heilmittel mit der entsprechenden Potenz und Dosierung. Die Homöopathie wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Menschen im Blick, also Körper, Seele und Geist. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Behandlung einer Neuralgie, Lebensfreude und vor allem Gesundheit. Mehr Informationen für Ihre Gesundheit finden Sie in meinen weiteren eBooks und auf meiner website. Robert Kopf

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Robert Kopf

Neuralgie - Nervenschmerzen behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde

Ein homöopathischer, biochemischer und naturheilkundlicher Ratgeber

BookRix GmbH & Co. KG81669 München

Inhaltsverzeichnis

Von Robert Kopf, Heilpraktiker und Autor für Naturheilkundewww.heilpraktiker-robert-kopf.deInhaltsverzeichnis "Neuralgie - Nervenschmerzen behandeln mit Homöopathie, Schüsslersalzen (Biochemie) und Naturheilkunde" ISBN 978-3-7309-0807-5VorwortErnährungstipps zur Behandlung und Vorbeugung von NervenschmerzenÄußerliche Anwendungen bei NervenschmerzenNeuralgie - Nervenschmerzen behandeln und vorbeugen mit HomöopathieHomöopathische Behandlung einer Neuralgie nach den ModalitätenNeuralgie - Nervenschmerzen behandeln und vorbeugen mit Schüsslersalzen (Biochemie)NachwortMeine weiteren ebooks für Ihre Gesundheit

Vorwort

Von Robert Kopf, Heilpraktiker und Autor für NaturheilkundeBei der naturheilkundlichen Behandlung einer Neuralgie dienen Entgiftungs- und Ausleitungstherapien der Stärkung des Stoffwechsels, des Nerven- und Hormonsystems, der körpereigenen Abwehrkraft und der Durchblutung.Homöopathische und biochemische Heilmittel (Schüsslersalze) regen den Magen und Darm, die Leber-Galle-Funktionen, die Bauchspeicheldrüse und die Nieren an. Sie reinigen den Körper, kräftigen das Gewebe und scheiden die gelösten Schadstoffe, Stoffwechselschlacken, Säuren und Toxine über den Darm, die Harnwege, die Lunge und die Haut aus. Zugleich sorgen sie für einen ausgeglichenen Säurebasenhaushalt - der Grundlage unserer Gesundheit sowie jeder Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie.Nervenschmerzen, ein fehlgeleitetes Immun- und Hormonsystem, Nervenschwäche (Neurasthenie) sowie ein mangelhafter Stoffwechsel sind oft die Folge einer Störung der Mineralstoffverteilung und Mineralstoffaufnahme. Obwohl wir über unsere Nahrung vielleicht genügend Mineralstoffe zu uns nehmen, kommen die wenigsten in den Zellen an.Mangelzustände an Mineralsalzen schwächen das Immunsystem, können das hormonelle Gleichgewicht stören, den Stoffwechsel (Metabolismus) verändern, zu Nervenschmerzen und chronischen Erkrankungen sowie zu Durchblutungsstörungen führen. Ausserdem kann Mineralsalzmangel Heisshungerattacken auslösen, weil der Körper den Mangel in den Zellen ausgleichen will.Stress, Übersäuerung des Körpers sowie Genuss- und Umweltgifte blockieren den Mineral-Transport durch die Zellmembran. Genau hier setzt die Wirkung der Biochemie (Schüßler-Salze) an. Schüsslersalze aktivieren die Ausleitung von Schadstoffen und Säuren, fördern die Durchblutung des Körpers, stärken und reinigen den Organismus von innen.Die Folge: Der Stoffwechsel und das Immunsystem werden gekräftigt, der Grundumsatz steigt und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert.Zuerst möchte ich Ihnen die in diesem homöopathischen, biochemischen und naturheilkundlichen Ratgeber vorgestellten Therapien zur Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie erläutern:Die Homöopathie wurde vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann entwickelt. Die drei grundlegenden Prinzipien der Homöopathie sind die Simile-Regel, die homöopathische Arzneimittelprüfung und die Erfassung des individuellen Krankheitsbildes.Das wichtigste Prinzip ist die Ähnlichkeits-Regel bzw. die Simile-Regel, die 1796 von Hahnemann formuliert wurde. Sie besagt, daß ein Patient mit dem Arzneimittel behandelt werden soll, welches in seinem Urzustand beim Gesunden ähnliche Beschwerden und Zeichen hervorzurufen vermag wie die bestehende Krankheit. Nach Hahnemann sind die Symptome des Patienten das nach außen gekehrte Bild einer Krankheit.Alle Symptome des Patienten werden erfaßt, um der Ursache von Nervenschmerzen auf die "Spur" zu kommen und das passende Arzneimittel nach der Simile-Regel für die Behandlung dieser Erkrankung zu finden. Die Homöopathie wirkt ganzheitlich. Sie behandelt nicht nur einzelne Symptome, sondern hat den gesamten Menschen im Blick, also Körper, Seele und Geist.Für die Einsteiger in die Homöopathie empfehle ich die Verwendung von niedrigen D-Potenzen. Höhere Potenzen (wie zum Beispiel D200, C- und LM-Potenzen) sollten nur vom Fachmann gegeben werden, da sie in ihrer Wirkung sehr tief gehen und oft nur einmal angewendet werden.Homöopathische Arzneimittel können mit anderen Medikamenten oder sonstigen Behandlungen kombiniert werden.Ausgangsstoffe homöopathischer Arzneimittel können pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein. Außerdem gibt es Medikamente aus menschlichen oder tierischen Krankheitsprodukten, die sogenannten Nosoden.Erstverschlimmerung:Darunter versteht man eine kurzzeitige Verstärkung der Symptome, die manchmal nach der Einnahme eines homöopathischen Mittels auftreten kann. Diese Reaktion des Körpers gilt als gutes Zeichen für einen aktivierten Heilungsprozeß. Unterbrechen Sie die Einnahme bis zum Abklingen der Verschlechterung und nehmen Sie anschließend die Behandlung mit einer geringeren Dosierung wieder auf.Was passiert, wenn Sie das falsche Mittel wählen?Nichts. So wie sich ein Schlüssel nicht umdrehen lässt, wenn es das falsche Schloss ist, so löst ein nicht passendes homöopathisches Mittel keine Reaktion, auch keine Nebenwirkungen, im Körper aus.Homöopathische Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren:1) Säuglinge bis zum 1. Lebensjahr erhalten, soweit nicht anders verordnet, ein Drittel der Erwachsenendosis. Es hat sich bewährt, die Tropfen auf einen Wattebausch zu geben und diesen dann auf den Nabel aufzukleben. Die Globuli geben Sie unter die Zunge oder zwischen Wange und Zahnfleisch. Die Tabletten vor der Gabe zerdrücken.2) Kleinkinder bis zum 6. Lebensjahr erhalten die Hälfte der Erwachsenendosis.3) Kinder zwischen 6 und 12 Jahren erhalten zwei Drittel der Erwachsenendosis.Die Schüsslersalze (Biochemie) zur Behandlung und Vorbeugung einer NeuralgieUnordnung bedeutet Krankheit - Ordnung bedeutet Gesundheit.Bei einer Therapie mit den Schüsslersalzen (Biochemie) werden Stoffwechsel- und Heilbockaden aufgelöst, der Körper entsäuert und der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen. Zusätzlich werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert, das Hormon-, Nerven- und Immunsystem gestärkt sowie der Zellstoffwechsel angeregt. Schüsslersalze gleichen Nährstoffdefizite aus und sorgen dafür, das Stoffwechsel- und Zellfunktionen reibungslos ablaufen.Bereits im 19. Jahrhundert entwickelte der deutsche Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler seine Heilmethode mit homöopathisch zubereiteten Mineralsalzen. Bei seinen Studien entdeckte Schüssler zwölf Mineralstoffverbindungen aus je einer Base und einer Säure, die für das Hormon-, Nerven- und Immunsystem sowie für den Stoffwechsel des Körpers eine entscheidende Rolle spielen.Von der Homöopathie war Schüssler prinzipiell überzeugt, allerdings erschien sie ihm sehr umfangreich. Deshalb entwickelte er ein eigenes System, das nicht so komplex war, mit dem aber trotzdem viele Krankheiten (auch Nervenschmerzen) behandelt werden konnten. Schüssler konzentrierte sich dabei auf Mineralsalze, die in jeder Körperzelle vorkommen und nannte seine Heilmethode "Biochemie". Die Übersetzung lautet in etwa "Chemie des Lebens".Sie basiert auf der Annahme, daß viele Erkrankungen von einer gestörten Verteilung bestimmter Mineralsalze in den Körperzellen verursacht und verstärkt werden können. Dadurch kommt es zu Schmerzen, einer Stoffwechsel- und Immunschwäche sowie zu Fehlregulationen in der Zelle. Die Moleküle können sich nicht mehr ungehindert bewegen. Der Einsatz von Schüsslersalzen ist eine gute Möglichkeit, um diese Mineralstoffdefizite auf natürliche Weise auszugleichen und das Zell-Gleichgewicht wieder herzustellen.Nach Schüsslers Vorstellung greifen die Salze auf molekularer Ebene in den Zellstoffwechsel ein. Durch die Einnahme des jeweils fehlenden Salzes in homöopathischen Dosen soll der Körper angeregt werden, das Missverhältnis auf Zellebene auszugleichen. Der Körper kann dann die ihm zugeführten Mineralstoffe besser verwerten und einen Mangel beheben.Ein Mineralsalzmangel entsteht nach Schüssler dadurch, daß die Zellen die Mineralstoffe nicht optimal verwerten können. Um ihre Aufnahme zu verbessern, müssen die Mineralsalze deshalb stark verdünnt (potenziert) werden. Schüssler verwendete für seine Therapie die homöopathischen Potenzen D3, D6 und D12. In der Regel werden die D6 (Verdünnung 1:1 Million) oder die D12 (1: 1 Billion) eingenommen.In diesem eBook erhalten Sie umfangreiche Informationen bezüglich der richtigen Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie mit der Homöopathie, den Schüsslersalzen (Biochemie) und der Naturheilkunde.Robert Kopf www.heilpraktiker-robert-kopf.de

Ernährungstipps zur Behandlung und Vorbeugung von Nervenschmerzen

Ernährung ist die Quelle unserer Gesundheit, aber auch häufig die Ursache unserer Krankheiten.Bei einer Neuralgie sollten Sie sehr auf eine ausgewogene Ernährung achten, um Ihren Stoffwechsel zu entlasten, den Säure-Basenhaushalt auszugleichen, die Durchblutung zu stärken und das Immunsystem bei seinen vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Ein ausgeglichener "Säure-Basenhaushalt" ist die Basis jeder Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie sowie für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.Wissenswertes über unseren StoffwechselAls Stoffwechsel (Metabolismus) bezeichnet man alle lebenswichtigen Vorgänge innerhalb der Körperzellen. Durch den Stoffwechsel wird die Nahrung, welche aus Essen und Trinken besteht, in Stoffe umgewandelt, die der Körper zum Leben braucht. Wesentlich für den Stoffwechsel sind Enzyme, die chemische Reaktionen unterstützen (katalysieren). Gesteuert wird der Metabolismus durch das Hormon- und Nervensystem.Das wichtigste Stoffwechselorgan ist unsere Leber. Unser moderner und meist ungesunder Lebensstil gefährdet die Gesundheit der Leber, was wiederum zu Neuralgien führen kann. Sie erfüllt zentrale Aufgaben bei der Aufnahme und Verwertung von Nahrungsbestandteilen, sorgt für die Bereitstellung lebenswichtiger Eiweißstoffe und greift regulierend in das Hormon- und Immunsystem ein. Die Leber filtert Giftstoffe aus dem Blut und sorgt für deren Abbau.Im Magen und im Darm werden die zugeführten Nährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße), Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in ihre Bestandteile zerlegt. Kohlenhydrate werden zu Einfachzuckern, Eiweiße zu Aminosäuren, Fette zu Fettsäuren und Glyceriden abgebaut und über das Blut den Zellen zugeführt. Mit Hilfe dieser Energielieferanten findet hier dann die "Verstoffwechselung" statt.Wenn irgendwo im Stoffwechsel eine Störung auftritt, kommt es zu Gesundheitsstörungen, Immunschwäche und einer Stoffwechselkrankheit. Man spricht von einer Stoffwechselstörung, wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert und die Substanzen nicht dort ankommen, wo sie benötigt werden.Die häufigste Stoffwechselkrankheit ist die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus, eine Erkrankung des Kohlenhydratstoffwechsels und häufige Ursache von Neuralgien), gefolgt von Gicht und Fettsucht (Adipositas). Auch der Mineralstoffwechsel kann gestört sein.Skorbut, eine Vitamin C-Mangelkrankheit, ist so gut wie ausgestorben.Bei der Rachitis (englische Krankheit) ist ein Mangel an Vitamin D die Ursache. Als Rachitis bezeichnet man eine Störung des Knochenstoffwechsels im Kindesalter. Sie führt zu einer Demineralisation der Knochen. Das entsprechende Krankheitsbild bei Erwachsenen ist die Osteomalazie (Knochenerweichung). Allgemeine Symptome einer Stoffwechselerkrankung sind Abwehrschwäche, leichte Krankheitsanfälligkeit und immer wiederkehrende Erkrankungen, eine langsame Wundheilung, rasche Ermüdbarkeit, Abgeschlagenheit, Gewichtsprobleme, ein unangenehmer Körpergeruch, dauerndes Frösteln und Frieren, innere Unruhe, Konzentrationsschwäche, geringe Belastbarkeit und ein schlechtes Allgemeinbefinden.Die Nahrung hat sechs wichtige Bestandteile:Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß, Wasser, Mineralsalze und Vitamine.1) KohlenhydrateDabei handelt es sich um Zucker und Stärke. Der Mund- und Bauchspeichel sowie der Darmsaft wandeln die Kohlenhydrate in Traubenzucker um. Dieser gelangt ins Blut und wird zu den Muskeln transportiert. Für diese wiederum ist der Traubenzucker sozusagen der Brennstoff. Der nicht benötigte Traubenzucker wird in der Leber gespeichert.2) Der EiweißstoffwechselEr findet im Magen und Darm statt. Durch die verschiedenen Säfte, Sekrete und Enzyme wird das Eiweiß in seine Bestandteile (Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor) zerlegt. Diese sind notwendig, damit der Körper neues Gewebe bilden kann.3) Der FettstoffwechselDas Fett wird im Darm in seine Bestandteile aufgespalten. Die Hauptarbeit leistet dabei die aus der Leber stammende Gallenflüssigkeit. Fett ist von großer Bedeutung für den Wärmehaushalt unseres Körpers.Wasser dient als Transportmittel.Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind zuständig für den Aufbau der Zellen, stärken unseren Körper und helfen, daß wir uns wohlfühlen.Ausführliche Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente finden Sie in meinem eBook:Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - Die Grundlagen des Immunsystems und unserer Gesundheit ISBN 978-3-95500-845-1Wieviel Kalorien jeder braucht, hängt davon ab, was man tut. Man unterscheidet deshalb zwischen Grundumsatz und Arbeitsumsatz.Der Grundumsatz ist das, was wir an Kalorien bräuchten, wenn wir 24 Stunden nur im Bett liegen würden. In der Regel sind das ca. 1400-1500 Kalorien pro Tag.Der Arbeitsumsatz ist das, was wir verbrennen, wenn wir nicht ruhen. Da sich viele eher wenig bewegen, ist der nicht wirklich hoch. Experten gehen von etwa 500 Kalorien aus.Macht also einen Gesamtbedarf von etwa 2000 Kalorien pro Tag. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie. Schließlich hängt der exakte Bedarf auch von den Muskeln ab. Je mehr wir haben, desto höher ist der Grundumsatz. Und je mehr wir sie bewegen, desto höher wird der Arbeitsumsatz.Bei einer Neuralgie sowie bei länger andauernden und immer wiederkehrenden Beschwerden sollte man stets an eine Übersäuerung des Organismus denken. Deshalb ist neben einer Behandlung der Ursache einer Erkrankung auch eine Ernährungsumstellung notwendig. 80% auf dem Teller sollte basisch, also bunt (Gemüse, Salate) und Fleisch nur die Beilage sein. Meiden Sie säurebildende Lebensmittel.Mehrtägiges Fasten mit Kräutertees, Mineralwasser ohne Kohlensäure und verdünnten Gemüsesäften kürzt die Krankheits- und Behandlungsdauer erheblich ab.Anschließend basische Kost:Meiden Sie Fleisch, Wurst, Weißmehlprodukte, Zucker (Süßes macht sauer), auch Süßstoff und Kaffee.Leben Sie einige Zeit zumindest lakto-vegetarisch (also kein Fleisch) und essen Sie nur Vollkornprodukte wegen der B-Vitamine (Nervennahrung), Milchprodukte, Obst, Gemüse und Salate.Kupferreiche Lebensmittel unterstützen den Stoffwechsel, steigern die Abwehrkraft und fördern die Bildung von Bindegewebe, Knochen, starken Blutgefäßen, Gelenken und Muskeln sowie die Aufnahme von Eisen im Körper. Eisen wiederum ist wichtig für einen intakten Stoffwechsel, gesunde Nerven, eine gute Durchblutung und ein starkes Immunsystem zur Behandlung einer Neuralgie.Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme und enthalten in Sonnenblumenkernen, Zuckerschoten, Champignons, Avocados, Linsen, Erbsen, roten Bohnen, Nüssen und frischen Datteln.Der Tagesbedarf liegt bei 2 bis 5 mg.Zink ist als "Körperpolizei" ebenfalls wichtig für ein starkes Immunsystem, den Stoffwechsel, die Schleimhäute, das Bindegewebe, die Nerven, Muskeln, Gelenke und Knochen. Es wirkt entzündungshemmend und aktiviert zusätzlich entzündungshemmende Enzyme. Das ist wichtig bei der Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie.Reich an Zink sind getrocknete Feigen, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Pinien- und Kürbiskerne, Weizenkleie, Edamer Käse und Haferflocken.Vermeiden Sie einen Kalium-Mangel. Dieses Mineral kräftigt unser Herz und regelt den Wasserhaushalt innerhalb der Körperzellen. Überschüssiges Wasser wird aus den Zellen zu den Nieren transportiert. Fehlt Kalium (wir benötigen täglich 3 bis 4 Gramm), verbleibt das Wasser in den Zellen und verschlackt.Die Toplieferanten für Kalium sind Sojabohnen aus biologischem Anbau (150 Gramm decken den Tagesbedarf), Paprika (200 g täglich) und Sauerkraut (400 g täglich).Weitere Kaliumlieferanten sind Spinat, Feldsalat, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkorngetreide-Produkte.Meiden sollten Sie:1) Gefäßgifte wie Alkohol und Nikotin. Jeder Alkohol führt zu vermehrter Harnsäurebildung. Harnsäure wiederum fördert eine Übersäuerung des Körpers. Alkohol behindert die Nieren bei der Harnsäureausscheidung. Verzichten Sie daher weitgehend auf alkoholische Getränke.2) Salz und scharfe Gewürze. Verwenden Sie ausschließlich unsere einheimischen Gewürze.Weißmehlprodukte und Zucker, auch Süßstoff.Schweinefleisch (enthält Antibiotika, Hormone, Mastfutter) und Wurst. Wurst enthält Farbstoffe, Fette, Bindemittel usw. Sie brauchen sich nur die aufgedruckten Zutaten anschauen, dann wird Ihnen der Verzicht nicht schwer fallen.3) Meiden Sie gebratene, gepökelte und geräucherte Speisen.Empfehlenswert zur Behandlung und Vorbeugung einer Neuralgie sind:Bevorzugen Sie kalorienarme, vitalstoffreiche, basische (basisch ist das Leben, sauer ist der Tod) und frische Lebensmittel. Lebensmittel geben uns Lebenskraft. Nahrungsmittel (Fertig- und Dosengerichte usw.) machen uns nur satt und belasten den Stoffwechsel mit unzähligen chemischen ("naturidentischen") Zusatzstoffen. Das Alles natürlich im Rahmen des gesetzlich Erlaubten.Kaltgepresste PflanzenöleVollkornprodukte, Salate, GemüseObsttage einlegenSaftfasten, RohkostfastenWöchentlich 1 Vollreistag (verwenden Sie ungeschälten Reis)Nach 18 Uhr nichts mehr essen.Fettarme Milchprodukte senken den Blutdruck.Bevorzugen Sie Nahrungsmittel mit rechtsdrehender Milchsäure zum Aufbau einer gesunden Darmflora (enthalten in Bio-Milchprodukten). Eine intakte Darmflora (Darmbakterien) ist wichtig für den Stoffwechsel, ein starkes Immunsystem sowie zur Entgiftung und Entsäuerung des Körpers.Machen Sie zur Entschlackung Ihres Körpers eine Schrothkur, eine Franz Xaver Mayr-Kur oder eine Fastenkur nach Buchinger (Fachliteratur gibt es im Buchhandel).Nach der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) wirken energiespendend, erwärmend, abwehrsteigernd und organfunktionsverbessernd:Geflügel, Lauch, Zwiebel, Knoblauch, Rettichsalat und Meerrettich. Rettich enthält das antibakterielle Senföl und Raphanol, regt den Darm an und verhindert das Wachstum von Fäulnisbakterien (schwächen die Darmflora).Die chinesische Ernährungslehre empfiehlt bei niedrigem Blutdruck drei warme Mahlzeiten am Tag, zu denen wärmender Ingwertee (1/3 Teelöffel Ingwerpulver pro Tasse) getrunken wird. Niedriger Blutdruck ist oft die Folge einer Schilddrüsenunterfunktion, die wiederum eine Gewichtszunahme, Herzschwäche und Durchblutungsstörungen begünstigt.Nach chinesischem Verständnis ist bei Bluthochdruck das Gleichgewicht von Hitze und Kälte gestört. Deshalb kühlende Lebensmittel wie Gurken, Salate, Zucchini, Sellerie, Tomaten, Tofu usw. verzehren.Als Getränk eignet sich Grüner Tee und Pfefferminztee.Die klassische Naturheilkunde ist der Meinung, daß dem Menschen jene Lebensmittel am besten bekommen, welche aus seinem Lebensraum stammen und entsprechend der Jahreszeit gerade verfügbar sind. Auch ich bin der Meinung, daß man z. B. als Deutscher im Januar nicht unbedingt Erdbeeren aus Südafrika und Weintrauben aus Chile essen muß.Man soll nie zuviel essen. Der Mensch lebt nicht von dem, was er ißt, sondern was der Magen verdaut.Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und kauen Sie jeden Bissen 20mal, denn der Magen hat keine Zähne. Warten Sie mit der Mahlzeit, bis sich der Alltagsstreß gelegt hat. Lassen Sie lieber eine Mahlzeit ausfallen, bevor Sie etwas hastig in sich hineinschlingen müssen. Außerdem leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo jeder Stammesgenosse in kürzester Zeit möglichst viel vertilgen mußte, weil sonst nichts mehr für ihn übrig war. Unser Magen läßt sich bis zu 20 Minuten Zeit (stammt auch noch aus der Steinzeit), bis er dem Gehirn eine „Ich-bin-prall-und-satt-Meldung“ zukommen läßt.Ausführliche Informationen bezüglich der richtigen Ernährung zur Wiederherstellung und Erhaltung Ihrer Gesundheit finden Sie in meinem eBook:Gesundheit und ein starkes Immunsystem durch richtige Ernährung, Akupressur und Wasserheilkunde ISBN 978-3-7309-3425-8

Äußerliche Anwendungen bei Nervenschmerzen

Wenn Sie an immer wiederkehrenden Neuralgien leiden, machen Sie in der schmerzfreien Zeit Anwendungen der klassischen Kneipptherapie zur Förderung der Heilung, Durchblutung, als Gefäßtraining und zur Stärkung des Immunsystems: Morgens Trockenbürsten und Taulaufen Vormittags ein Wechselfußbad mit Rosmarin Nachmittags Wechselkniegüsse Abends Wassertreten in der Badewanne Altbewährt ist ein Priesnitzwickel. Detailierte Informationen zu den Wasseranwendungen nach "Kneipp" finden Sie in meinem eBook:Wasseranwendungen und Wickeltherapie" mit der ISBN 978-3-95500-753-9Viele Hausmittel helfen bei Nervenschmerzen (Neuralgie) Ein Quarkwickel kühlt die EntzündungEine Auflage aus Quark eignet sich zur Behandlung eines akuten Schmerzanfalls. Quark kühlt und zieht die Entzündung aus dem Körper.Quarkumschlag:Gekühlten Quark dick auf ein feuchtes Baumwolltuch streichen. Mit der Quarkseite zur Haut vorsichtig auf die schmerzende und entzündete Stelle legen. Dann ein trockenes, etwas dickeres Baumwolltuch darüber wickeln und das Ganze eine Stunde einwirken lassen. Die umwickelte Stelle mit kaltem Wasser vorsichtig abwaschen.Essig und Veilchen helfen gegen die NervenschmerzenBei einem akuten Schmerzanfall tut Essigwasser mit Veilchenblättern gut. Das drängt die Entzündung zurück.Essig-Veilchen-Sud:Veilchenblätter zerquetschen (z. B. mit einem Mörser) und in Essig kurz aufkochen. Dann noch anderhalb Stunden ziehen lassen. Mit dem abgekühlten Aufguss ein Tuch befeuchten und um die schmerzende Stelle wickeln. Etwa 20 Minuten auf dem Gelenk liegen lassen.Kamille lindert die EntzündungDie ätherischen Stoffe in der Kamille bremsen die Nervenentzündung, wenn man sie auf die Haut aufträgt.Kamille-Branntweit-Einreibung:Kamillenöl mit Branntwein zu gleichen Teilen mischen und damit die betroffenen Stellen einreiben. Ein angewärmtes Tuch darüber legen und warm halten.Einreibungen und AuflagenDie Nieren einreiben mit einer Mischung aus je 20 ml Wacholderöl (Oleum Juniperi) und Arnikatinktur. Das regt die Nieren zur Ausscheidung von Säuren an.Ein weiteres Rezept zur Einreibung der Nieren:Oleum Calami (Kalmusöl) 2.0, Spirit. Angelicae (Angelikaspiritus) ad 30.0Alkoholumschläge:30 ml Alkohol mit 30 Tropfen von Arnikatinktur, Echinaceatinktur, Sympytumtinktur oder Bryoniatinktur mischen, auf ein Leinentuch auftragen und die schmerzende Region umwickeln. Mit einer Plastikfolie abdecken.Eine Hand voll Efeublätter quetschen, mit Kräuteressig übergießen, 24 Stunden ziehen lassen, die Blätter auf eine Folie geben, auf die schmerzende Stelle auflegen, mit einer elastischen Binde fixieren und über Nacht einwirken lassen.Weißkohlblätter mit einem Teigroller quetschen, auflegen, mit einer Folie abdecken, mit einer Binde fixieren und über Nacht einwirken lassen.4 Esslöffel frisch geriebenen Meerrettich mischen mit 1 Esslöffel Senfmehl (oder 5 Tropfen Senföl), auf einen Leinenlappen aufstreichen, je nach Hautempfindlichkeit bis zu 20 Minuten auflegen.Die schmerzende Stelle vorher mit einem Seifenlappen reinigen.Warme Ölkompressen über Nacht mit Olivenöl, Johanniskrautöl oder Arnika-Öl auflegen.Weiterhin eignen sich für Einreibungen und Kompressen Kamillenextrakt und Murmeltierfett. Beklopfen Sie mit dem Mittelfinger sanft so oft wie möglich die schmerzhaften Punkte.Massage der Schmerzpunkte: