Letzte Stunden - Theodora Bauer - ebook

Letzte Stunden ebook

Theodora Bauer

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Opis

Kurzgeschichte von Theodora Bauer aus dem Band 'Mordserfolg'Zum Verlagsjubiläum versammeln sich Autorinnen und Autoren aus der Geschichte des Picus Verlags und tun das, was sie am besten können: erzählen. Was sie erzählen könnte unterschiedlicher nicht sein. Lassen Sie sich entführen in sechzehn Universen, in sechzehn spannende Geschichten, in sechzehn absonderliche Verbrechen!Krimis von Theodora Bauer, Harald Darer, René Freund, Egyd Gstättner, Sabine M. Gruber, Rudolf Habringer, Ivan Ivanji, Germán Kratochwil, Daniela Meisel, Michael Saur, Thomas Sautner, Sylvie Schenk, Cordula Simon, Stefan Slupetzky, Judith W. Taschler und Andreas Weber.

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Liczba stron: 17

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Copyright © 2014 Picus Verlag Ges.m.b.H., WienAlle Rechte vorbehaltenGrafische Gestaltung: Dorothea Löcker, WienUmschlagabbildung: Michael Sowa

Die Kurzgeschichte stammt aus:»Mordserfolg. Sechzehn Kurzkrimis«Eine Anthologie aus Anlass des dreißigjährigen Bestehensdes Picus Verlags 2014ISBN 978-3-7117-2014-6eISBN 978-3-7117-5226-0

Informationen über das aktuelle Programmdes Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Theodora Bauer, geboren 1990 in Wien, lebt im Burgenland, studiert Publizistik und Philosophie in Wien. Publikationen in Anthologien sowie im Radio. 2014 erschien ihr erster Roman »Das Fell der Tante Meri« im Picus Verlag.

Inhalt

Autorenporträt

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Theodora Bauer

LETZTE STUNDEN

Es hätte nämlich auch so sein können – nein, eigentlich sein müssen –, dass sich alles ganz anders zugetragen hätte. Dass eingetreten wäre, was man landläufig als natürliche Konsequenz des Vorhergegangenen voraussetzt. Dass die Dinge schlicht und einfach stimmen. Aber nein, so ist es nicht gewesen, sondern anders, und Thomas fand sich an einem Ort wieder, nämlich immer wieder, von dem er sich eigentlich inständig weggewünscht hätte. Er hatte es hier mit mächtigeren Kräften zu tun, das war ihm nun klar, mit etwas Unbeschreiblichem, Großem, etwas, das außerhalb seiner Kontrolle lag. Thomas kam sich vor wie ein kleines Kind, wenn er so dachte, wie einer dieser traurigen Spinner, die etwas auf Astrologie gaben und den Lauf der Sterne am Himmel verfolgten, als würden sie an irgendeinem Abend tatsächlich einen anderen Weg einschlagen als den vorgegebenen und alle Beteiligten damit überraschen.