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Mit dem Überschreiten des Rubicon begann nicht nur ein Bürgerkrieg, sondern das Ende der politischen Ordnung, die Rom jahrhundertelang geprägt hatte. Loyalität verschob sich zunehmend von staatlichen Institutionen hin zu einzelnen militärischen Führern mit enormem persönlichem Einfluss. Dieses Buch rekonstruiert die entscheidenden Ereignisse rund um Julius Caesars Machtübernahme und den Zusammenbruch der republikanischen Verfassung. Der Konflikt zwischen Caesar und dem Senat entwickelte sich aus jahrelangen Spannungen über militärische Autorität, wirtschaftliche Interessen und politische Reformen. Verhandlungen scheiterten, als bewaffnete Macht endgültig wichtiger wurde als republikanische Tradition. Die Darstellung verfolgt den Verlauf des Bürgerkriegs ebenso wie die strukturellen Veränderungen innerhalb der römischen Gesellschaft. Legionen wurden zu politischen Instrumenten ehrgeiziger Generäle, während der Senat zunehmend an praktischer Kontrolle verlor. Aus dieser Krise entstand schrittweise die Grundlage des späteren Kaiserreiches. Die Geburt imperialer Autokratie erscheint hier als Folge einer Republik, deren Institutionen den eigenen militärischen Erfolg nicht mehr beherrschen konnten.
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Liczba stron: 152
Rok wydania: 2026
