Judo - Trainer-C-Ausbildung -  - ebook

Judo - Trainer-C-Ausbildung ebook

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Opis

Das vorliegende Buch enthält das Grundgerüst für die Ausbildung von Trainern im Deutschen Judo-Bund e.V. Diese Materialien stellen, ergänzt mit den Praxisthemen der Ausbildung, eine Handreichung dar, die die angehenden Judotrainer mit dem notwendigen Prüfungswissen versorgt. Das Buch wurde durchweg von Fachleuten entwickelt, die um die Anforderungen der Trainer-Praxis wissen und ihre bewährten Lösungen und Erfahrungen weitergeben.In Judo - Trainer-C-Ausbildung werden alle relevanten Themen der Prüfung und der späteren Praxis eines Judo-Trainers erörtert. Außerdem widmet sich dieses Buch auch den medizinischen Aspekten eines Judotrainings. Es werden Themen wie die allgemeine Fitness, Auswirkungen auf den Stütz- und Bewegungsapparat sowie die Verletzungsprophylaxe abgehandelt. Dieses Buch ebnet den Weg zum erfolgreichen Absolvieren der Trainer-C-Ausbildung und das hier vermittelte Wissen bleibt auch nach der Ausbildung ein hilfreiches Nachschlagewerk.

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Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir uns entschlossen, durchgängig die männliche (neutrale) Anredeform zu nutzen, die selbstverständlich die weibliche mit einschließt.

Das vorliegende Buch wurde sorgfältig erarbeitet. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder die Autoren noch der Verlag können für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den im Buch vorgestellten Informationen resultieren, Haftung übernehmen.

Deutscher Judo-Bund e.V (Hrsg.)Ralf Lippmann (Redaktion)

JudoTrainer-C-Ausbildung

Meyer & Meyer Verlag

Judo – Trainer-C-Ausbildung

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Details sind im Internet über http://dnb.d-nb.de> abrufbar

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie das Recht der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren – ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, gespeichert, vervielfältigt oder verbreitet werden.

©2009 by Meyer & Meyer Verlag, Aachen

2. Auflage 2011

Auckland, Beirut, Budapest, Cairo, Cape Town, Dubai, Indianapolis,

Kindberg, Maidenhead, Sydney, Olten, Singapore, Tehran, Toronto

Member of the World

  Sport Publishers’ Association (WSPA)

Lektorat 2. Auflage: Boris Teofanovic

eISBN: 9783840329982

E-Mail: [email protected]

www.dersportverlag.de

Inhalt

Vorwort

Beschluss der Lehrreferententagung 2000

Überprüfung der Judotechnik (Bewegungsvorbild)

Handlungsfelder Trainer

Trainer-C- Breitensport

Trainer-C-Leistungssport

Handlungsfeld 1 Planen und Analysieren

Trainingsplanung – Aufbau eines Anfängerkurses

Alters- und geschlechtsspezifische Aspekte des Sports mit Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren

Abgrenzung des Wettkampfsports zum Breitensport

Überlegungen zur Anfängermethodik

Unterricht mit gemischten Gruppen

Aufbau einer Übungsstunde

Judo-Grundausbildung (bis 10 Jahre)

Kindgemäßes Bewegungslernen

Vorbereitung auf Gürtelprüfungen

Judo unter dem Fitnessgedanken

Medien- und Geräteeinsatz

Handlungsfeld 2 Unterrichten und Trainieren

Allgemeine Grundlagen der Trainingslehre

Energiebereitstellung

Ernährung/Gewichtmachen

Konditionelle Fähigkeiten

Stütz- und Bewegungsapparat, Verletzungsprophylaxe

Dehnen, wann und warum?

Gymnastikzirkel zur Verbesserung der allgemeinen Fitness

Gymnastik mit dem großen Ball

Krafttraining mit Partner auf der Matte

Koordinative Grundlagen

Koordination

Bodenturnen, Akrobatik, Gelenkigkeit

Theorie des Techniktrainings

Bedeutung von Spielen, Wetteifern/Wettkämpfen und Leisten

Grundlegende biomechanische und bewegungsstrukturelle Aspekte der Judotechnik

Grundlagen des Technikerwerbstrainings

Bewegungssehen und Fehlerkorrektur

Methodische Grundsätze und Maßnahmen

Übungsformen zur Technikschulung

Tandoku-renshu

Uchi-komi

Methodik des Fallens (Falltechnik)

Standardsituationen am Boden

Umdreher am Boden

Übergang Stand-Boden

Grundlagen des Technikanwendungstrainings

Sinnvolles Heranführen an Randori, Shiai und alternativeWettkampfformen

Taktik und Strategie in Training und Wettkampf

Handlungsfeld 3 Motivieren und Erziehen

Lehrer-/Trainerverhalten

Ziele der Judoausbildung/Judoprinzipien

Dojo-Etikette

Geschichtliche Entwicklung des Judo

Führungsstile/Gruppendynamik

Störfaktoren im Unterricht

Erziehung zum leistungsorientierten Verhalten

Richtiges Coachen

Handlungsfeld 4 Organisieren und Verwalten

Ausnutzen von Raum und Gerät

Staffeln und Kleine Spiele auf der Judomatte

Maßnahmen und Aktivitäten außerhalb der Judomatte

Rechts- und Finanzfragen der Trainer

Anhang

Das Kyu-Ausbildungs- und Prüfungsprogramm des DJB

Bildnachweis

Vorwort

Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Ausbildungshandbuches sind durchweg Fachleute, die um die Anforderungen der Trainer/innen-Praxis im Verein wissen und ihre bewährten Lösungen und Erfahrungen weitergeben. Wir danken ihnen allen für ihre Beiträge.

Michael Bazynski

Diplomtrainer Judo

Manfred Birod

Diplomtrainer Judo

Stefan Bode

Diplom-Sportlehrer

Peter Frese

Diplomtrainer Judo

Detlef Gröber

Physiotherapeut

Ilona Gerling

Dozentin Deutsche Sporthochschule Köln

Andreas Härtig

Diplom-Sportlehrer

Leo Held

Diplom-Sportlehrer, Diplomtrainer Judo

Dieter Höntzsch

Judoverband Nordrhein-Westfalen

Wolfgang Hofmann

Diplom-Sportlehrer

Dr. Petra Jarmoluk

Diplom-Sportlehrerin/Diplomtrainerin Judo

Klaus Keßler

Dozent Deutsche Sporthochschule Köln

Ulrich Klocke

Diplom-Sportlehrer

Frank Krohne

Landeslehrreferent

Ralf Lippmann

Diplomtrainer Judo, Dozent Trainerakademie

Manfred Michelmann

Diplom-Sportlehrer, ehem. Dozent DHfK Leipzig

Regina Philips

Diplom-Sportlehrerin/Diplomtrainerin Judo

Ralf Pöhler

Diplomtrainer Judo

Dr. Frank Schiller

Diplom-Sportlehrer

Dr. Hans-Jürgen Ulbricht

Diplom-Sportlehrer, Dozent DHfK Leipzig

Ralf Lippmann, Ausbildungsleiter im DJB, hat die mühevolle Aufgabe übernommen, die Beiträge der Autorinnen und Autoren ein zweites Mal zu überarbeiten, zu aktualisieren, zu ergänzen und zu ordnen.

Diese Materialien sind das Grundgerüst für die Ausbildung von Trainer/innen im DJB. Ergänzt mit den Praxisthemen der Ausbildung, stellen sie eine Handreichung dar, die die angehenden Judotrainer und -trainerinnen mit dem notwendigen Prüfungswissen versorgt, die aber auch nach der Ausbildung die Trainer/innen-Praxis eine ganze Zeit lang begleiten sollte.

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung mit diesem Handbuch und vor allem viel Spaß beim Unterrichten in Ihren Judogruppen.

Deutscher Judo-Bund e.V.

Beschluss der Lehrreferententagung 2000

Allgemeines:

Zum Abschluss der Trainer-C-Ausbildungskurse wird eine Überprüfung in den folgenden drei Bereichen erfolgen:

1. Lehrbefähigung

Lehrprobe/-übung von ca. 20-30 min mit schriftlicher Ausarbeitung

2. Theoretische Kenntnisse

Fragebogen bzw. lehrgangsbezogene schriftliche Ausarbeitung

3. Praktische Fertigkeiten

Bei der Überprüfung in der Praxis wird die Judotechnik

(Bewegungsvorbild)

stichprobenartig, mindestens aber in 20 Aktionen aus

allen

folgenden Prüfungsfächern überprüft.

Das bedeutet, dass sich die Prüflinge (schon vor und während der Ausbildung) auf das komplette Prüfungsprogramm vorbereiten müssen.

Überprüfung der Judotechnik (Bewegungsvorbild)

1 Übungsformen

Die folgenden Uchi-komi-Formen sollen rhythmisch und technisch korrekt demonstriert werden. Dabei ist insbesondere auf sicheren Stand, korrekte Fußstellung, Kontaktpunkte sowie Zug- und Blickrichtung zu achten.

Uchi-komi im Stand

Zwei unterschiedliche Fußtechniken

Eine Eindrehtechnik beidbeinig

Eine Eindrehtechnik einbeinig

Eine Demonstration davon auch zur anderen Seite!

Uchi-komi aus der Bewegung

Aus der Vorwärtsbewegung mit einer Eindrehtechnik

Aus der Rückwärtsbewegung mit einer Eindreh- und einer Sicheltechnik

Aus der Seitwärtsbewegung mit einer Eindrehtechnik

2 Wurftechniken in vorgegebenenstatischen und dynamischen Situationen

Es soll aus mindestens vier unterschiedlichen Ausgangsstellungen mit sinnvollerKumi-kata geworfen werden.

Zum Beispiel:

Fußtechnik aus gleichseitiger Fassart und Auslage

Eindrehtechnik aus gleichseitiger Fassart und Auslage

Fußtechnik aus gegengleicher Fassart und Auslage

Eindrehtechnik aus gegengleicher Fassart und Auslage

Eine Selbstfalltechnik gegen einen stark abgebeugten Gegner

Eine beliebigeWurftechnik gegen Doppelreversgriff

Es soll aus mindestens vier unterschiedlichen Bewegungsrichtungen mit sinnvollerKumi-kata geworfen werden.

Zum Beispiel:

Gegen einen Partner, der:

rückwärts geht und zieht,

vorwärts geht und schiebt,

mit einem Bein vorkommt,

mit einem Bein zurückgeht,

sich seitwärts in Wurfrichtung bewegt,

sich seitwärts gegen die Wurfrichtung bewegt,

sich im Kreis in Wurfrichtung bewegt,

sich im Kreis gegen die Wurfrichtung bewegt,

Kontern durch Ausheben gegen Eindrehtechnik.

3 Bodentechniken aus Standardsituationen

Haltegriffe

Herausarbeiten der vier Grundhaltegriffe aus frei wählbaren Standardsituationen des Bodenkampfs unter Berücksichtigung des Gegnerverhaltens (wenn . . ., dann . . .). Dabei sollen grundlegende Prinzipien der Bodenarbeit erkennbar sein (insgesamt vier Aktionen).

Zum Beispiel:

Stütze fixieren oder wegnehmen

Einsatz des eigenen Körpergewichts

Wechseln von Rotationsachsen

Unter den Schwerpunkt kommen

Aktion-Reaktion

Kontrollpunkte nacheinander wechseln

Achsenkontrolle

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Befreiung aus Haltegriffen

Demonstration von vier unterschiedlichen Befreiungsmöglichkeiten aus frei wählbaren Haltegriffen (insgesamt vier Aktionen).

Befreien durch die Brücke

Befreien durch Aufrichten

Befreien durch Einrollen

Befreien durch Einklemmen des Beins

Haltegriffwechsel

Ausnutzen der gegnerischen Befreiungsversuche zu sinnvollen Wechseln in andere Haltegriffe im Yakusoku-geiko unter Berücksichtigung grundlegender Prinzipien (insgesamtvier Aktionen).

Zum Beispiel:

Einsatz des eigenen Körpergewichts

Kontrollpunkte nacheinander wechseln

Kurze Wege gehen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Befreiung aus der Beinklammer unter Berücksichtigung folgender Punkte (insgesamteine Aktion)

den gegnerischen Oberkörper fixieren,

das Knie befreien,

Hüftwechsel und

den Fuß befreien.

Armhebel

Sinnvolles Herausarbeiten von vier unterschiedlichen Armhebeln aus frei wählbaren Standardsituationen des Bodenkampfs unter Berücksichtigung des Gegnerverhaltens (wenn . . ., dann . . .) (insgesamt vier Aktionen).

Juji-gatame

Ude-garami

Zwei frei wählbare Armhebel aus weiteren Hebelgruppen (z. B.: Waki-gatame, Ashi-gatame . . .)

Würgegriffe

Sinnvolles Herausarbeiten von drei unterschiedlichen Würgegriffen aus vorgegebenen Standardsituationen des Bodenkampfes (insgesamt drei Aktionen).

Gegen die Bankposition/Bauchlage

Aus der eigenen Rückenlage (Partner zwischen den Beinen)

Aus der Beinklammer in Oberlage

4 Koordinationsübungen und turnerische Elemente

Rolle vorwärts

Rolle rückwärts durch den flüchtigen Handstand

Rad oder Radwende

Handstand

Handstand abrollen

Handlungsfelder Trainer

(Auszug aus der Ausbildungsordnung des DJB)

Stichwort Handlungskompetenz!

Ziel der jeweiligen Ausbildungsstufe ist die Vermittlung einer Handlungskompetenz, die es dem Trainer ermöglicht, die von ihm betreute Sportlergruppe auf der entsprechenden Alters- und Entwicklungsstufe zu trainieren und zu betreuen, sie zu sportlichen Leistungen zu motivieren und den Trainings- und Wettkampfbetrieb zu organisieren.

Aus dieser Aussage ergeben sich für den Trainer folgende Handlungsfelder:

Handlungsfeld 1:

„Planen und Analysieren“

Oberste Zielsetzung:

Training planen, analysieren und auswerten können.

Handlungsfeld 2:

„Unterrichten und Trainieren“

Oberste Zielsetzung:

Lernprozesse von Kampfhandlungen im Judo organisieren und gestalten können.

Handlungsfeld 3:

„Motivieren und Erziehen“

Oberste Zielsetzung:

Fähigkeiten und Fertigkeiten zum Führen von Gruppen, Einzelpersonen und sich selbst kennen und anwenden können.

Handlungsfeld 4:

„Organisieren und Verwalten“

Oberste Zielsetzung:

Rahmenbedingungen sportlichen Handelns kennen und beeinflussen können, trainings- und wettkampffördernde bzw. breitensportorientierte Maßnahmen und Veranstaltungen kennen, anregen und organisieren können.

Für jedes Handlungsfeld werden Themen festgelegt.

Für jede Ausbildungsstufe werden Inhalte definiert.

Die Inhalte werden mittels vorgeschlagener Methoden unterrichtet.

Trainer-CBreitensport

Handlungsfeld 1:

„Planen und Analysieren“

1.1 Übergeordnete Lernziele

Einführung in die Planung und Auswertung von Judounterricht, vor allem mit Kindern und Jugendlichen

1.2 Teillernziele

Rahmentrainingsplan des Judoverbandes, speziell die Trainingsetappe Grundlagentraining – lesen, verstehen und in die Trainingspraxis umsetzen

Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Judoverbandes (DJB)

Erstellen von Jahrestrainingsplänen für Anfängergruppen

Der Aufbau einer Übungsstunde und Unterrichten in Unterrichtsreihen

Gestaltung einer themenspezifischen Aufwärmung mit physiologischer und motorischer Vorbereitung und einem dementsprechenden Stundenabschluss

Auswertung von Unterricht als Grundlage neuer Planung

1.3 Vermittlungsmethoden

Referate

Kleingruppenarbeit

Vorträge

Diskussionen

Handlungsfeld 2:

„Unterrichten und Trainieren“

2.1 Übergeordnete Lernziele

Methodisch-didaktische Vermittlung von kind- und jugendgerechten Judotechniken auf der Grundlage der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie eine vielseitige Ausbildung allgemeiner und judospezifischer koordinativer und konditioneller Fähigkeiten

2.2 Teillernziele

Einführen in die grundsätzlichen Überlegungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung des DJB

Organisationsformen im Judotraining

Organisationsformen für die Entwicklung konditioneller Fähigkeiten

Methodische Spiel- und Übungsreihen zum Erlernen von Judotechniken

Minimalkriterien für altersgerechte Judotechniken (biomechanische Aspekte)

Bewegungssehen/Lenkung der Aufmerksamkeit auf Knotenpunkte der Technik

Fehler erkennen und korrigieren

Kleine Zweikampfübungen und judospezifische Zweikampfformen

Spiel- und Übungsformen zur Entwicklung und Schulung koordinativer Fähigkeiten

Spiel- und Übungsformen zur Entwicklung und Schulung konditioneller Fähigkeiten

2.3 Vermittlungsmethoden

Lehrerdemonstration

Videobeobachtung

Eigenrealisation

Kleingruppendiskussion

Handlungsfeld 3:

„Motivieren und Erziehen“

3.1 Übergeordnete Lernziele

Einführen in die Rolle des Trainers als Vermittler zwischen der „Sache“ Judo und den ihm anvertrauten Teilnehmern/Judoschülern unter der besonderen Berücksichtigung von Kindern im Alter zwischen 8 und 14 Jahren

3.2 Teillernziele

Die Rolle des Trainers im Judo

Ziele der Sportart Judo und die Vermittlung der Judoprinzipien von Jigoro Kano

Judokampfregeln und Verhalten auf der Judomatte

Vorbildfunktion des Trainers/insbesondere das Bewegungsvorbild

Eigenmotivation zum Lehren und Lernen

Grundlagen von Führungsstilen und gruppendynamischen Prozessen unter besonderer Berücksichtigung von Kindergruppen und deren Problemen

Entwickeln von und Betreuen bei altersgerechten Wettkämpfen

Einbinden der eigenen Aktivitäten und der der Trainingsgruppe in die Aktivitäten des Vereins

Zusammenarbeit mit den Eltern

3.3 Vermittlungsmethoden

Referat

Lehrübung

Rollenspiele

Diskussionsrunden

Handlungsfeld 4:

„Organisieren und Verwalten“

4.1 Übergeordnete Lernziele

Planung von kleineren Veranstaltungen und Ausflügen sowie Entwicklung und Organisation von altersgerechten Trainings- und Wettkampfmaßnahmen im Judo und ergänzenden Sportarten

4.2 Teillernziele

Organisationsstruktur von DOSB und DJB

Rechts- und Versicherungsfragen

Altersgerechte sportliche und judosportliche Wettkämpfe (Judo-Safari; Fußball-, Basketballturniere; japanisches Turnier, Randori-Turnier etc.)

Judo-Sportabzeichen

Organisation und Durchführung von Elternabenden

Betreuung und Unterbringung bei Fahrten und Ausflügen

Öffentlichkeitsarbeit/Tag der offenen Tür

4.3 Vermittlungsmethoden

Referat

Gruppenarbeit

Planspiele

Projektarbeit

Clipcharts

Gesprächsführung

Trainer-CLeistungssport

Handlungsfeld 1:

„Planen und Analysieren“

1.1 Übergeordnete Lernziele

Einführung in Planung und Auswertung von Judounterricht, vor allem mit Kindern und Jugendlichen, sowie Kennenlernen von Trainingsprinzipien

1.2 Teillernziele

Den Rahmentrainingsplan des Judoverbandes – speziell für die Trainingsetappe Grundlagentraining – lesen, verstehen und in die Trainingspraxis umsetzen

Planung mehrerer Trainingseinheiten (eine Woche bis einen Monat)

Der Aufbau einer Übungsstunde und in Unterrichtseinheiten unterrichten

Gestaltung einer themenspezifischen Aufwärmung mit physiologischer und motorischer Vorbereitung auf den Hauptteil und einem dementsprechenden Stundenabschluss

Erstellen eines judospezifischen Circuits zur Schulung konditioneller Fähigkeiten

Planung eines altersgerechten Wettkampfs im Sinne eines sportartübergreifenden Mehrkampfs

1.3 Vermittlungsmethoden

Referat

Lehrübungen

Gruppenarbeit

Hospitationen

Aufgaben

Handlungsfeld 2:

„Unterrichten und Trainieren“

2.1 Übergeordnete Lernziele

Die methodisch-didaktische Vermittlung von kind- und jugendgerechten Judotechniken auf der Grundlage der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie eine vielseitige Ausbildung allgemeiner und judospezifischer koordinativer und konditioneller Fähigkeiten

2.2 Teillernziele

Organisationsformen im Judotraining

Organisationsformen für die Entwicklung konditioneller Fähigkeiten

Methodische Spiel- und Übungsreihen zum Erlernen von Judotechniken

Minimalkriterien für altersgerechte Wettkampftechniken (biomechanische Aspekte)

Bewegungssehen/Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Knotenpunkte der Technik

Fehler erkennen und korrigieren

Kleine Zweikampfübungen und verschiedene Randori-Formen

Spiel- und Übungsformen zur Entwicklung und Schulung koordinativer Fähigkeiten

Spiel- und Übungsformen zur Entwicklung und Schulung konditioneller Fähigkeiten

2.3 Vermittlungsmethoden

Demonstration

Eigenrealisation

Lehrübungen

Gruppenarbeit

Handlungsfeld 3:

„Motivieren und Erziehen“

3.1 Übergeordnete Lernziele

Einführen in die Rolle des Trainers als Vermittler zwischen der „Sache“ Judo und den ihm anvertrauten Teilnehmern/Judoschülern unter der besonderen Berücksichtigung von Kindern zwischen 8 und 14 Jahren und Möglichkeiten zur Motivation und systematischen Vorbereitung junger Wettkämpfer zum Leistungssport unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes

3.2 Teillernziele

Die Rolle des Trainers im Judo

Ziele der Sportart Judo und die Vermittlung der Judoprinzipien von Jigoro Kano

Judo-Kampfregeln und Verhalten auf der Judomatte

Eigenmotivation zum Lehren und Lernen

Verantwortung übernehmen, Möglichkeiten der Mitarbeit, Mitbestimmung und Mitverantwortung kennen lernen

Vorbildfunktion des Trainers/insbesondere des Bewegungsvorbildes

Situationen, Interessen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Verein kennen lernen

Grundlagen von Führungsstilen und gruppendynamischen Prozessen unter Berücksichtigung von Kindergruppen und deren Problemen

Coaching/Betreuung bei Training und Wettkampf

Zusammenarbeit mit anderen Trainingsgruppen und anderen Vereinen

Zusammenarbeit mit den Eltern

3.3 Vermittlungsmethoden

Referat

Lehrübung

Rollenspiele

Diskussionsrunden

Handlungsfeld 4:

„Organisieren und Verwalten“

4.1 Übergeordnete Lernziele

Planung von kleineren Veranstaltungen und Ausflügen sowie Entwicklung und Organisation von altersgerechten Trainings- und Wettkampfmaßnahmen im Judo

4.2 Teillernziele

Organisationsstruktur des DOSB

Rechts- und Versicherungsfragen

Bildung von Trainingsgruppen

Koordination Schule/Verein

Betreuung und Unterbringung bei längeren Fahrten (Landschulheim etc.)

Hausaufgabenbetreuung/Lernhilfe für die Lösung schulischer und außerschulischer Probleme

Organisation von Ideenbörsen/Elternnachmittage bzw. Sprechstunden

4.3 Vermittlungsmethoden

Referat

Gruppenarbeit

Planspiele

Projektarbeit

Clipcharts

Gesprächsführung

Handlungsfeld 1 Planen und Analysieren

Trainingsplanung – Aufbau eines Anfängerkurses

1 Einleitung

„Wer nicht weiß, was er will, darf sich nicht wundern, wenn er etwas erreicht, was er gar nicht wollte!“

Dieser etwas platte Spruch umreißt sehr gut die Problematik, die in einem ungeplanten, nicht systematisch vorbereiteten Judotraining bzw. Judounterricht steckt. Wenn wir es positiv ausdrücken, so kann man sagen, dass

nur gesteckte Ziele zu erreichen sind;nur geplantes Lernen erfolgreich ist;nur überprüfte Ergebnisse greifbar sind.

2 Voraussetzungen des Judounterrichts

Wer sich also mit Training und/oder Unterricht beschäftigt, muss sich über verschiedene Dinge, die dieses Training betreffen, Gedanken machen.

Der Trainer muss die Voraussetzungen bedenken, welche die Entscheidungen für seinen Unterricht betreffen. Dies sind:

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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