HORUS (MATARKO 6) - Jens Fitscher - ebook

HORUS (MATARKO 6) ebook

Jens Fitscher

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Opis

Marik hält sich bei der Suche nach seinem Vater im Raumschiff seiner Halbgeschwister auf, als dieses von Freischärlern gekapert wird. Es sind Menschenabkömmlinge, die gegen die Horusfalken im Untergrund kämpfen. Er weiß noch nicht, dass er über besondere Fähigkeiten verfügt. Fähigkeiten, die ihn als halb Mensch und halb Horus über beide Rassen stellt.

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MOBI

Liczba stron: 48




MATARKO

Band 6

Horus

Jens Fitscher

© 2019 Jens Fitscher

Illustration: S. Verlag JG

Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,

Alle Rechte vorbehalten

Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Das Verlorene Sternenschiff von Jens Fitscher

Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman

1.Auflage

ISBN: 978-3-95745-974-9

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Leben heißt nicht nur einfach zu existieren. Leben bedeutet, einen Anspruch zu haben, um ein aktives Umfeld frei mitzugestalten.

Inhaltsverzeichnis:

Die Hauptstadt

Freischärler

eBook to Go Navigation

Die Hauptstadt

Elephantine. Marik blickte sich um. Er schaute hinüber zu dem Raumhafen Jah-djehuti. Er war sehr gut abgesichert. Überall streiften Horuswachen umher.

Sogar noch in einiger Entfernung zum Hafen konnte er sie beobachten. Der Raumhafen war jetzt sein neues Ziel. Hier hoffte er den General zu finden.

Marik war einfach, anstatt nach unten und wieder durch den merkwürdigen Geschäftsraum von diesem Jens auf die Straße zu kommen, über die Außenleiter weiter nach oben geklettert.

Das Gebäude war fünfzig Meter hoch und hatte zwölf Stockwerke.

Über die Treppe konnte man direkt auf das Flachdach gelangen.

Hier stand er nun und schaute über die Dächer hinüber zu dem Raumhafen.

Dieser war wirklich sehr gut abgesichert. Links vom Haupteingang wurde ein sehr großes Gebäude erkennbar. Es stand zur Hälfte außerhalb des umzäunten und mit Sicherheit ebenfalls mit energetischen Schranken abgesicherten Gebiets.

Marik wollte versuchen, hier in das Gebäude zu gelangen. Er benötigte nur die halbe Zeit, um wieder den Boden zu erreichen.

Durch einen Seitenausgang gelangte er direkt auf die Hauptverkehrsstraße. Das Gewimmel faszinierte und erschreckte ihn gleichzeitig.

Es sah sehr wenig Menschen und umso mehr Horus. Die Menschen trugen fast alle ähnliche Kleidung, jedenfalls was die Farbwahl anging.

Er fiel natürlich sofort auf. Einige Horus schauten bereits in seine Richtung. Was sollte er jetzt machen? Es war bestimmt nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn arrestieren würden.

Mit dem Kopf nach unten lief er in die vermeintliche Richtung, in der er das große Gebäude vermutete.

Als die Blicke der Passanten immer öfters an ihm haften blieben, wich Marik in eine Seitenstraße aus. Es war anscheinend eine Sackgasse, denn in einigen Hundert Metern Entfernung endete sie vor einem Gebäude.

Trotzdem ging er weiter.

Große, metallene Container standen links und rechts der Straße.

Er überlegte gerade, ob er sich hier verstecken konnte, bis es dunkel geworden war, als er eine Bewegung hinter einem der Container wahrnahm.

Und dann sah er sie, drei Wereckhunde kamen hinter dem Container hervor. Sie blieben ebenfalls ruckartig stehen und fletschten die Zähne, als sie ihn nun bemerkt hatten.

Marik blieb ebenfalls stehen. Was jetzt? Aus den Augenwinkeln heraus sah er immer mehr von diesen Hunden hinter den anderen Containern hervorkommen.

Mittlerweile war es eine ganze Meute und sie hatten sogar das Fletschen ihrer Zähne eingestellt.

Stumm kamen sie auf ihn zu.

Als er einen Schritt nach hinten wagte, machte der größte von ihnen einen Sprung und stand direkt vor ihm.

Dieses Mal mit weit geöffnetem Maul und lautem Knurren. Marik kam diesmal leider kein Laut über die Lippen.

Dafür schaute er dem vor ihm stehenden Alphatier direkt in die Augen.

Er hatte von Oalo einmal gehört, dass man so einem Raubtier offen entgegentreten musste, um nicht sofort als Beute angesehen zu werden. Das Ergebnis seines Blickes hätte er aber in dieser Form nie wirklich erwartet.

Der Wereckhund vor ihm gab einen quietschenden Laut von sich und fiel um.

Es sah jedenfalls fast so aus. Tatsächlich machte der Wereckhund eine Art Kniefall, wobei er die beiden Vorderläufe einknickte und die Schnauze zu Boden drückte.

Als Marik von ihm wegschaute, sah er sie alle das Gleiche tun.

Er fing automatisch an zu zählen und kam auf stolze fünfzehn Wereckhunde, die sich alle vor ihm irgendwie verbeugten.

Er spürte in seinem Geist wieder eine Berührung, etwas Fremdes schien ihn ansprechen zu wollen.

Marik blickte den Rudelführer an und formte in seinem Geist den Gedanken der Dankbarkeit und des Verstehens.

Sofort erhoben sich alle und blieben erwartungsvoll stehen, wobei sie ihn unverwandt weiter anblickten. Ihre Augen schauten irgendwie alle an die gleiche Stelle, etwa in Kopfeshöhe über ihn.

Instinktiv griff er nach oben, konnte jedoch absolut nichts fühlen. Dafür kam ihm aber ein Gedanke.

Die Wereckhunde waren Außenseiter der Horusgesellschaft.

Vielleicht konnten sie ihm helfen, in das Gebäude am Raumhafen zu gelangen. Er musste nur noch herausfinden, wie die Kommunikation funktioniert.

Er hatte schnell herausgefunden, dass er sie über eine Art geistigen Kontakt lenken konnte.

Wie das funktioniert und die wichtigste Frage, weshalb es funktioniert, stellte sich Marik jedoch nicht. Er nahm es einfach hin.

Eine Einstellung, die sich die Menschen im Überlebenskampf der letzten hundert Jahren auf Horus hatten, angeeignet.

Er würde das Rudel vorausschicken, und wenn die Verwirrung am Raumhafen groß genug war, versuchen, unbemerkt in das große Gebäude zu gelangen.

Nachdem er dem Leittier seinen Wunsch klar vermittelt hatte, er wunderte sich schon, dass es so einfach ging, erschien die Bestätigung wie hingezaubert in seinem Geist.

Diese neue Art der Kommunikation hatte ihn zunächst etwas erschreckt, aber mittlerweile hatte er sich daran gewöhnt.

Die ganze Rotte rannte jetzt mit zunehmender Geschwindigkeit aus der Seitenstraße heraus und zunächst in Richtung des Raumhafengebäudes.

Marik machte, dass er hinterher kam. Auch er hatte eine schnellere Gangart eingelegt.

Die ersten Rufe wurden bereits laut, und als er das Gebäude sehen konnte, knallte es links von ihm.

Die Hunde hatten vereinbarungsgemäß die Richtung geändert, um die allgemeine Aufmerksamkeit vom Gebäude weg zu lenken. Dabei kamen sie dem fließenden Verkehr zu nahe, sodass es zu seinem Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen gekommen war.

Da hörte er noch ein Aufheulen und ein Aufschlag. Er blickte kurz über die Schulter. Ein Tier lag stark blutend vor einem Gravogleiter.

Mehrere uniformierte Horus kamen gerade angerannt, und wie es aussah, kamen sie tatsächlich von dem großen Gebäude an der Raumhafenabzäunung.

Dessen Eingangsportal lag jetzt gänzlich unbewacht vor ihm. Marik gab jede Deckung auf und rannte darauf zu. Er übersprang zwei Stufen und hechtete die steinerne Treppe hinauf.

Vor den beiden Flügeltüren angekommen, konnte er gerade so verschnaufen, als sie sich bereits automatisch vor ihm öffneten.

Sein Blick wurde nur kurz von dem domartigen Deckengewölbe abgelenkt, dann hatte er sich wieder im Griff und marschierte hinein.