Hightech-Körper (STAR ADVENTURE 11) - Jens Fitscher - ebook

Hightech-Körper (STAR ADVENTURE 11) ebook

Jens Fitscher

0,0
4,99 zł

Opis

Während Tarik Connar zum „Bevollmächtigten des Lebens“ erhoben wird und sich den Angriffen der animalischen Krieger vom Volk der Zisslies erwehren muss, wurde auf einem weit entfernten Planeten in einer anderen Zeit der neue Wayne-Zeno Uelisch geboren. Er bangt um das Leben seiner neuen Gefährtin Tarja, die gerade ebenfalls von der Chron-Bastion umgewandelt wird. Als das mächtige Wesen, das sich selbst als das KORRELAT bezeichnet, angreift, scheint es keine Zukunft mehr zu geben.

Ebooka przeczytasz w aplikacjach Legimi lub dowolnej aplikacji obsługującej format:

EPUB
MOBI

Liczba stron: 40

Oceny
0,0
0
0
0
0
0



STAR ADVENTURE

Band 11

Hightech-Körper

Jens Fitscher

© 2019 Jens Fitscher

Illustration: S. Verlag JG

Verlag: S. Verlag JG, 35767 Breitscheid,

Alle Rechte vorbehalten

Die Bände sind ebenfalls erschienen unter dem Romantitel: Sterneneinsatz Bärenstrom von Jens Fitscher

Ein E-Book to Go S. Verlag JG® Roman

1.Auflage

ISBN: 978-3-96674-004-3

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.

(Albert Einstein)

Inhaltsverzeichnis

Der wahre Feind

WERSTLES  letzte gute Tat

Flucht

TOHIKUM Chronor

eBook to Go Navigation

Der wahre Feind

Jahrtausende hatte er geschlafen, nur darauf gewartet, dass wieder ein Wesen von der Chron-Bastion ausgewählt werden würde. Tief im Inneren des Planeten wurde das Signal verstanden und eine unheimliche Kraft erwachte.

Von Anbeginn aller Zeiten wurde das KORRELAT hier unten, tief in der Planetenkruste bereitgehalten.

Nur zu einem einzigen Zweck war es erschaffen worden, erschaffen von der gleichen Macht, die das Andere ebenfalls initiiert hatte, nämlich die Chron-Bastionen.

Die Bausteine dieses Universums, die Matrix Struktur der Schöpfung, waren wieder einmal nach Hunderttausenden von Jahren in Gefahr geraten, zerstört zu werden.

So lange hatte es gedauert, bis eine der vielen Chron-Bastionen einen neuen Probanden erwählt und umgeformt hatte.

Das KORRELAT, aus ähnlicher Materie beschaffen, wie es die Chron-Bastion und seine Geschöpfe waren, nahm einen ersten Atemzug nach seiner Auferstehung.

Es formte mit der Macht seines Geistes einen Gedanken und dieser wurde zu seinem Ich, seinem Körper. Es entstand ein Ebenbild des Menschen, groß und stark anzusehen, mit zwei Armen und zwei Beinen, mit einem Torso und einem Kopf.

Alles glänzte sauber und rein in einer feinen Silberstruktur. Die Körperstruktur floss zusammen, entgegen der Schwerkraft des Planeten und formte sich, erhärtete und behielt trotzdem die Elastizität einer Haut bei.

Der Aufenthaltsraum. Die Höhle, das bisherige Zentrum einer uralten Macht, die zu Anbeginn der Zeit dieses Sternenreiches erschuf, gab den Befehl: „Zerstöre das Wesen mit dem „Print“. Radiere es aus den Analen der Geschichte auf das die Matrix des Universums weiter bestehen kann. Suche es, finde es, zerstöre es, kehre hierher zurück.“

Das KORRELAT wusste, es durfte niemals zugelassen werden, dass ein lebendes Wesen jemals mit dem „Print“ ausgestattet wird und damit die Weiten des Universums bereisen konnte.

Solch ein Wesen könnte Kräfte entwickeln, die der Lebensmatrix des Universums schweren Schaden zufügen konnte, dies galt es mit allen Mittel zu verhindern.

Er hatte den Raum verlassen müssen. Er konnte das Tun nicht mit ansehen, wie Tarjas Körper Stück für Stück zerlegt wurde, ausgeweitet wie ein erlegtes Tier.

So hatten sie es auch mit ihm gemacht. Am Ende stand sehr wahrscheinlich etwas Ähnliches, das so aussah wie er jetzt; hoffentlich blieb sie am Leben und hoffentlich hatte ihr Gehirn keinen Schaden abbekommen. 

Der andere Raum war dunkel. Zenos Augen verstärkten jedoch das vorhandene Restlicht, sodass er noch gut sehen konnte, obwohl es nicht wirklich etwas zu sehen gab.

Der Raum besaß die Maße von fünfmal sechs Metern, nicht größer und genau in seiner Mitte befand sich ein rundes, zwei Quadratmeter großes Podest.

Zeno wusste zunächst nicht, wie es weitergehen sollte. Er setzte sich auf das Podest und schaute versonnen zum Schott hinüber. Kein Laut war zu hören. Es war absolut still.

Verblüfft stellte er fest, dass sogar seine Männlichkeit an diesem neuen Körper perfekt nachgebildet worden war.

Er war immer noch nackt, so wie er damals in dem Sumpfgebiet auf der Erde aufgewacht war.

Es schienen seitdem schon Ewigkeiten vergangen zu sein. Er konnte aber nicht sagen, wie viel Tage oder sogar Wochen wirklich vergangen waren.

Kleidung hatte er jedenfalls seitdem nicht getragen, und wie es aussah, würde es auch so bleiben. Zumindest brauchte er sich keine Gedanken mehr, um das Klima zu machen.

Ihm war immer gleich bleibend warm, selbst als er sich kurz nochmals außerhalb des Turms aufgehalten hatte, um Tarjas Körper zu holen, hatte er keine Kälte verspürt.

Zeno schaute sich versonnen im Raum um, doch unbewusst lauschte er zu dem anderen Raum hin, dort wo Tarja auf der Liege mit dem lebenden Metall lag.

Hatte er das Richtige getan? Zweifel kamen auf und Zeno machte sich bereits Vorwürfe, obwohl noch überhaupt nicht feststand, ob Tarja ihren Tod überlebte.

Dass ihr Herz nicht mehr geschlagen hatte, war eine Tatsache, die er nicht leugnen konnte. Sie war dort draußen auf diesem lebensfeindlichen Planeten jämmerlich erfroren, wie die anderen aus ihrer Sippe bereits zuvor.

Hätte er sie einfach liegen lassen sollen? Etwas wie Eigennutz mischte sich jetzt in die Argumente, die sein Geist vorbrachte, um das zu rechtfertigen, was momentan dort drüben im anderen Raum geschah.

Er blickte nochmals an seinem Körper herunter und fühlte über die geschmeidige Oberfläche der künstlichen Haut.

Es fühlte sich etwas wie Watte an und er spürte den Druck erst, wenn er sehr feste dagegen drückte.

„Würde er Kleidung tragen, wäre auf den ersten Blick kein Unterschied zu einem normalen Menschen zu erkennen gewesen“, ging es ihm durch den Kopf.

In Wayne-Zenos Gedanken flogen Begriffe und einzelne Bilder wie in einem Kaleidoskop durcheinander. Begriffe und Namen, die er zunächst fast gänzlich verdrängt hatte, kamen zurück an die Oberfläche. Wie Blitze schossen sie ihm in den Sinn.