Herzblut - Gedichte, Bilder & Gedanken - G. Alexander - ebook

Herzblut - Gedichte, Bilder & Gedanken ebook

G. Alexander

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Opis

Schreiben kann ich! Dichten kann ich! Fühlen kann ich! Lieben kann ich! Nur vergessen kann ich nicht! Solange man von der Liebe nur träumt und sie unerfüllt bleibt, ist sie makellos, denn Negatives muss man ja nicht erleben oder erkennen - man träumt nur den Traum. Dennoch ist erst recht die erfüllte Liebe ganz wunderbar, auch wenn ihr Ende unendlichen Schmerz bereitet. Und stets bleibt die immer wiederkehrende Frage nach dem Warum. Die Gedichte in diesem Buch wurden größtenteils durch die Liebe inspiriert, aber auch durch Alltags-Ereignisse. Ergänzt werden sie durch vielfältige Bilder des talentierten Autors sowie tiefe Weisheiten und Gedanken über das Leben.

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EPUB
MOBI

Liczba stron: 37




Inhalt

Impressum

Einleitung

Vorwort

Ignoranz & Arroganz

Trotz & Trauer

Neid & Geiz

Ausbruch

In der Sonne parken

Verworrene Träume

Gala

Fenster ins „MICH“

Ruhig & gelassen

Blumentopf & Bier

Nichts & Niemand

Der kleine Bär und seine grosse Liebe, der Mond

Traumfenster

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2016 novum Verlag

ISBN Printausgabe: 978-3-95840-270-6

ISBN e-book: 978-3-95840-271-3

Lektorat: Dr. phil. Ursula Schneider

Umschlagfoto: G. Alexander

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum Verlag

Innenabbildungen: G. Alexander (33)

www.novumverlag.com

Einleitung

SCHREIBEN KANN ICH!

DICHTEN KANN ICH!

FÜHLEN KANN ICH!

LIEBEN KANN ICH!

NUR VERGESSEN KANN ICH NICHT!

Vorwort

Wenn ich heute zurückdenke, war ich eigentlich mein ganzes Leben lang immer irgendwie verliebt.

Zuerst mit drei Jahren in meine Kindergarten-Tante Ingrid.

Mit sechs Jahren war ich in die Tochter meines Lehrers verliebt, wieder eine Ingrid.

Mit acht oder neun Jahren war es das Lehrmädchen meines Vaters, sie war damals wohl so 14 Jahre alt.

In der vierten Klasse war es eine Schulkollegin, semmelblond!

Nein, keine Ingrid diesmal.

Und ALLE waren in sie verliebt! Semmelblond halt.

Und ihre Mutter war nun wieder eine Schulfreundin meiner Mutter.

Lauter „unerfüllte Lieben“ und alles wahnsinnig kompliziert und wichtig in dem Alter.

Vor allem wichtiger als die Schule!

Beschäftigt haben sie mich, sehr sogar.

Weh hat es getan, aber irgendwie angenehm weh.

Bei unerfüllten Lieben kann man positiv träumen, sage ich:

Sehnsucht, Hoffnung und Herzweh eben.

Abends das Kopfkissen kuscheln – in Gedanken an „SIE“!

Negatives am andern hat man ja nie erleben oder erkennen müssen.

Man träumt nur den Traum.

Dann kamen so nach und nach die „erfüllten“Lieben.

Und die waren ja für mich immer die „ganz große Liebe“.

Wenn eine „ganz große Liebe“ zu Ende geht, tut es auch weh, aber anders.

Die Sehnsucht und der Herzschmerz bleiben, aber dazu kommt jetzt die immer wiederkehrende Frage:

WARUM?

Man erleidet einen Verlust, den man von den unerfüllten Lieben her noch nicht kennt.

Manch erfüllte Liebe zieht sich noch heute wie ein roter Faden durch mein Leben.

Alle habe ich sie noch im Gedächtnis.

Manche auch noch im Herz.

Durch sie und meine Gedanken an sie entstanden all meine Gedichte.

Falls du meine Zeilen lesen solltest:

Sei gegrüßt, vielleicht erkennst du uns und unsere Zeit irgendwo ja wieder.

Solang du noch dem Glück nachjagst,

bist du nicht reif zum Glücklichsein!

Solang du um Verlor’nes klagst

und Ziele hast und rastlos bist,

weißt du noch nicht, was Friede ist!

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,

nicht mehr Ziel und Begehren kennst,

das Glück nicht mehr beim Namen nennst,

dann wird dir des Geschehens Glut

nicht mehr im Herzen brennen

– und deine Seele ruht!

Es sprang mir zu, von irgendwo,

ein kleiner Floh!

Seine Bisse schmerzten mich,

noch wehrt’ ich mich dagegen!

Doch ich gewöhnte mich an dich,

nein, noch viel mehr – heut lieb ich dich,

möcht’ ohne dich nicht leben!

Dann der Biss, der eine Biss,

mitten in mein Herz!

Ich fühlte einen süßen Schmerz

und wusste, wer du bist!

Die Bisse heute stören nicht,

heut’ würd’ ich sie vermissen!

Mein ganzes Leben ohne dich?

Das fände ich beschissen!

Wie ein Dieb schleicht sich die Liebe

in dein Herz, schließt leis’ die Tür,

und eh’ du es noch recht begriffen,

blüht und wächst sie schon in dir.

Dein Glück kannst du kaum noch umfassen,

wenn das Gefühl heiß in dir glüht.

Nie mehr willst du sie gehen lassen

und hoffst, dass sie nicht weiterzieht!

Oftmals geht’s dann auf und nieder,

doch vielleicht droht ein schwarzer Tag:

Denn manchmal geht die Liebe wieder.

Dann knallt die Tür wie Donnerschlag!

Ohne Grenzen deine Trauer,

du begreifst nicht, wie dir geschieht.

Verziehst dich hinter deine Mauer

und stimmst an dein Klagelied.

Solang’ die Hoffnung noch besteht,

verzweif’le nicht am Leben!

Solang’ noch einer mit dir geht

und zu dir hält, ein Freund dir ist,

ist lang’ noch nichts vergeben.

Solang’ du deinen Glauben hast,

kann dich nichts niederringen!

Vielleicht so manche Chance verpasst,

manche Hand vielleicht ausgeschlagen.

Gemeint, du könnt’st allein das tragen,

was du dir aufgeladen hast.

Solang’ du deine Kraft noch hast,

kannst du auch weitergehen!

Du ahnst nicht, was du alles schaffst –

vertrau’, dann wirst du’s sehen.

Wirf Ketten ab, die dich noch heut

an lang Vergang’nes binden,