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Dieses Werk setzt sich mit der inneren und äußeren Lage der Wissenschaft auseinander – von der Zerrissenheit und Bedeutungsverflachung der wissenschaftlichen Sprache bis hin zur zunehmenden Ökonomisierung und rechtlichen Einhegung von Forschung. Es zeigt, wie die Wissenschaft in ein Spannungsfeld aus Politik, Kapital und Gesellschaft eingebunden ist und warum eine reine technische Fortschrittsfixierung nicht ausreicht, um den heutigen Herausforderungen gerecht zu werden. Im Zentrum steht die Frage nach einem "wissenschaftlichen Kern" – einem tragenden Prinzip, das rational, ethisch und metaphysisch zugleich ist und die Wissenschaft als existenzielle Kraft verankert. Das Buch fordert eine Integration philosophischer und ethischer Perspektiven, die Neudefinition von Wissenschaftsrecht sowie eine evolutionäre Orientierung, die Bewusstsein, Geschichte und Kultur in den Mittelpunkt stellt. Zahlreiche kritische Fragen zu Patentrecht, Eigentum an Wissen, Kapitalinteressen und der Rolle von Konzernen eröffnen eine notwendige Debatte über die Freiheit und den gesellschaftlichen Auftrag der Wissenschaft. Zugleich wird die Wissenschaft als Teil eines größeren kulturellen und geistigen Wandlungsprozesses verstanden, der Zukunftsfähigkeit und menschliche Entwicklung ermöglicht.
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Liczba stron: 282
Rok wydania: 2026
