Fantastische Geschichten - Sabine Sener - ebook

Fantastische Geschichten ebook

Sabine Sener

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Opis

Fantastische Kindergeschichten von drei bis sechs Jahren mit 55 Farbbildern: 1. Der kleine Hamster hat Zahnweh und muss zum Feldhasen, den Zahndoktor. 2. Der jüngste Zwerg ist sehr neugierig und bringt alle in Lebengefahr. 3. Im Traumland hilft Susi einem einsamen Teddybären. 4. Eine kleine Mopsdame hält sich für etwas besseres. 5. Seepferdchen Sammy und seine Freunde, die Clownfische und Kaiserfische, schwimmen verbotenerweise zu einem alten Schiffswrack.

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Sabine Sener

Fantastische Geschichten

Der neugierige Zwerg/Susi im Spielzeugland/Das kleine Seepferdchen Sammy

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Der neugierige Zwerg

In einem dichten Eichenwald lebten ein junger Zwerg und seine zehn älteren Brüder. Sie trugen rote Zipfelmützen und trugen einen weißen Bart. Jeder besaß eine Spitzhacke, auf die sie sehr stolz waren.

 

 

Sie waren alle sehr geschickt und hatten sich ihre Höhle gemütlich eingerichtet.

 

 

In ihrer Nähe wuchsen schmackhafte Pilze und Beeren, von denen sie sich ernährten.

 

 

Nicht weit von ihnen plätscherte ein Bach wo sie genug Wasser für sich fanden.

 

 

Wenn es zu warm wurde ruhten sie sich auf moos gepolsterten Steinen aus, die schön kühl waren. Sie kannten alle Tiere des Waldes und waren mit den meisten befreundet. Das kleine Eichhörnchen freute sich jedes Mal, wenn die Zwerge kamen.

 

 

Mit dem Uhu verstanden sie sich besonders gut, denn der wusste über alles Bescheid. Jeden Morgen informierte er die Zwerge, was im Wald vor sich ging.

 

 

Eines Tages hörten sie ein lautes Rascheln nicht weit von ihrer Höhle entfernt. „Was ist das?“, fragte der jüngste Zwerg neugierig. „Wir müssen nachsehen“, antworteten seine Brüder und nahmen ihre Spitzhacken mit. Leise schlichen sie sich näher und entdeckten bald eine Wildschweinfamilie, die laut grunzend nach Eicheln suchte. 

 

 

Er konnte die Rückkehr seiner Brüder kaum abwarten und wartete am Eingang der Höhle auf sie. „Und, was habt ihr gesehen?“, rief er ihnen zu. „Nicht so laut, du verschreckst noch die kleinen Frischlinge.

 

 

Die sind mit ihren Eltern hier und suchen nach Eicheln.“ „Ach so“, antwortete er enttäuscht. Seine Brüder schauten ihn überrascht an und sagten: „Was hast du denn erwartet?“ „Ich weiß nicht, manchmal ist mir ein wenig langweilig“, antwortete er. „So, wenn dir langweilig ist kannst du uns beim Pilze suchen helfen. Unsere Vorräte gehen langsam zu Ende“, sagte der älteste Bruder und nahm seine Spitzhacke. „Oh, prima“, rief der Kleinste und eilte schon voraus.