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Was stand auf den Tellern unserer Vorfahren? Dieses Buch erkundet die Geschichte menschlicher Ernährung von der Antike bis zur Moderne und zeigt, wie Essen weit mehr als Nahrungsaufnahme war – es spiegelte soziale Hierarchien, religiöse Vorstellungen und kulturelle Identitäten wider. Von römischen Banketten über mittelalterliche Fastengebote bis zu frühneuzeitlichen Gewürzrouten verfolgt es die Entwicklung kulinarischer Praktiken und ihre gesellschaftliche Bedeutung. Basierend auf archäologischen Funden, Kochbüchern, Inventarlisten und medizinischen Schriften rekonstruiert diese fundierte Darstellung, was Menschen aßen, wie sie es zubereiteten und welche Rituale ihre Mahlzeiten begleiteten. Welche Rolle spielten Hunger und Überfluss? Wie veränderten neue Zutaten aus fernen Ländern lokale Küchen? Wer durfte was essen, und warum? Diese anschauliche Kulturgeschichte des Essens bietet einen ungewöhnlichen Zugang zur Vergangenheit. Sie zeigt, dass Ernährungsgewohnheiten fundamentale Einblicke in Wirtschaftssysteme, Machtverhältnisse und Alltagsleben bieten – von der bäuerlichen Suppe bis zum höfischen Festmahl, von Notzeiten bis zu Zeiten des Wohlstands.
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Liczba stron: 170
Rok wydania: 2026
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