Entgiften leicht gemacht - Peter Jennrich - ebook

Entgiften leicht gemacht ebook

Peter Jennrich

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Opis

Wer sich für eine gesunde Lebensweise und natürliche Gesundheitspflege interessiert, der stößt immer wieder auf das Thema "Entgiftung".Inzwischen ist unbestritten, dass die zunehmende Umweltbelastung mit Schwermetallen, Chemikalien und radioaktiver Strahlung eine Hauptrolle bei der Entstehung von Krebserkrankungen, Allergien, Durchblutungsstörungen und anderen Zivilisationskrankheiten spielt. Wie viele Schadstoffe ein Mensch aufnimmt, wie viele er wieder ausscheidet und welche Schäden Schwermetalle und Chemikalien im Körper anrichten können, ist von vielen Faktoren abhängig. Durch aktive Maßnahmen der Gesundheitsförderung können Sie sowohl für Ihre Entgiftung, als auch für Ihre Gesundheitspflege viel tun. Dieser Ratgeber kann Ihnen dabei helfen. Er ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht und voller Anregungen, wie Sie durch eine bewusste Ernährung, durch die Anwendung von Heilpflanzen, die Zubereitung von Heilessigen, mit Hilfe von ätherischen Ölen und Schüßler-Salzen und durch die Selbstbehandlung von Reflexzonen Ihre Entgiftungsorgane pflegen und unterstützen können.

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ENTGIFTENleicht gemacht

Peter Jennrich

Umschlaggestaltung, Innenlayout:

Entgiften leicht gemacht

Sabine Schiche, ad department, Bielefeld

Lektorat: Dana Haralambie

Fotos Titel: Shutterstock

© Aurum in J. Kamphausen Verlag &

Druck & Verarbeitung:

Distribution GmbH, Bielefeld

Westermann Druck, Zwickau

[email protected]

 

www.weltinnenraum.de

1. Auflage 2013

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diesePublikation in der Deutschen Nationalbibliografie;detaillierte bibliografische Daten sind im Internetüber http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Print ISBN 978-3-89901-788-5E-Book ISBN 978-3-89901-798-4

Dieses Buch wurde auf 100% Altpapier gedruckt und ist alterungsbeständig.Weitere Informationen hierzu finden Sie unterwww.weltinnenraum.de

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen undsonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabesowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.

Peter Jennrich

ENTGIFTENleicht gemacht

Peter Jennrich

HaftungsausschlussDas Buch dient der Information und Wissensvermittlung. Die Hinweise in diesem Buch sind sorgfältig geprüft. Sie ersetzen jedoch keine medizinische Diagnose und Therapie. Das Buch soll auch niemanden davon abhalten, zum Arzt seines Vertrauens zu gehen und sich einer notwendigen medizinischen Behandlung zu unterziehen. Alle Angaben in diesem Buch erfolgen ohne jegliche Gewährleistung oder Garantie von Seiten des Autors oder des Verlages. Eine Haftung des Autors und des Verlages für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Anschrift des Verfassers:Peter JennrichFacharzt für AllgemeinmedizinNaturheilverfahren

Direktor des International Board of Clinical Metal ToxicologyWissenschaftlicher Berater der Deutschen Ärztegesellschaft fürklinische Metalltoxikologie

Praxisklinik:Marienstraße 197070 Würzburg0931-3292207

www.tierversuchsfreie-medizin.de

INHALTSVERZEICHNIS

ZUM GEBRAUCH DIESES BUCHES

ENTGIFTEN – MUSS DAS SEIN?

ERNÄHREN SIE SICH GESUND?

SCHWERMETALLE IN DER NAHRUNG

Lebensmittelzusatzstoffe

Aluminium

Kupfer

Titan

Zinn

Sonstige

BLEI, QUECKSILBER, CADMIUM UND DAS PROBLEM DER GRENZWERTE

GRUNDLAGEN DER ENTGIFTUNG

WASSER

DER SÄURE-BASEN-HAUSHALT

Die schleichende Gewebeübersäuerung und Ihre Folgen

Was hilft gegen die Übersäuerung?

WAS STECKT IN OBST UND GEMÜSE?

VITAMINE

Vitamin A

Vitamin B1

Vitamin B2

Vitamin B3

Vitamin B6

Vitamin B12

Biotin

Vitamin C

Vitamin D

Vitamin E

MINERALIEN

Calcium

Kalium

Magnesium

SPURENELEMENTE

Bor

Selen

Zink

BALLASTSTOFFE

Buttersäure/Butyrat

AMINOSÄUREN - EIWEISS - SCHWEFEL

Glutamin

Cystein

Schwefel

Tabelle: Antioxidantien in Nahrungsmitteln

Melatonin

SEKUNDÄRE PFLANZENSTOFFE

Carotinoide

Polyphenole

Chlorogensäure

Flavonoide

Saponine

Sulfide

KRÄUTERHEILKUNDE

ZUBEREITUNGSARTEN

Verwendung von Frischpflanzen

Anwendungen von getrockneten Kräutern

Sekundenaufguss

Minutenüberbrühung

Kaltansatz

Heißansatz

INHALTSSTOFFE DER HEILKRÄUTER

Gerbstoffe

Schleimstoffe

Bitterstoffe

ÄTHETISCHE ÖLE

Bäder

Wickel

Einreibungen

Avocadoöl

Mandelöl

Jojobaöl

Tabelle: Wirkung der ätherischen Öle auf die Organe

HEILESSIGE

HERSTELLEN EINES HEILESSIGS

ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN

Innere Einnahme

Mundspülungen

Gurgeln

Klysma/Einlauf

Äußere Anwendungen

Badezusatz

Waschungen

Umschläge/Wickel

REFLEXZONEN & CO.

Bürstenmassage

Streichen mit den Händen

Klopfmassage

Kneten

Bäder

Wickel und Kompressen

Kohlwickel

Technik der Wickel

Beispiel: feuchter, kalter Leibwickel

LAGE DER REFLEXZONEN

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜßLER

LÖSUNGSANSATZ ZUR WELTGESUNDHEIT

DIE BIOCHEMISCHEN FUNKTIONSMITTEL

Nr. 1 Calcium fluoratum D12

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12

Nr. 4 Kalium chloratum D6

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6

Nr. 6 Kalium sulfuricum D6

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6

Nr. 8 Natrium chloratum (muriaticum) D6

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6

Nr. 11 Silicea D12

Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

DOSIERUNG

ENTGIFTUNGSMISCHUNG

UNTERSTÜTZUNG DER ENTGIFTUNGSORGANE

DER DARM

FÖRDERUNG DER SEKRETION DER VERDAUUNGSSÄFTE

Ernährung

Heilessige

Kurkumaessig

Kräuterheilkunde

Tausendgüldenkrauttinktur

Teemischung zur Anregung der Verdauungssäfte

Ätherische Öle

Schüßler-Salze

ANREGUNG DER DARMBEWEGUNGEN

Müsli

Kräuterheilkunde

Flohsamen

Wegwartentee

Ätherische Öle

Heilessige

Basilikumessig

Schüßler-Salze

UNTERSTÜTZUNG DER SCHUTZWIRKUNG DER DARMSCHLEIMHAUT

Ernährung

Kräuterheilkunde

Tee aus Eibischblättern oder -blüten

Heilessig

Bockshornklee-Essig

Ätherische Öle

Schüßler-Salze

FÖRDERUNG DER GESUNDEN DARMBAKTERIEN

Ernährung

Kanne Brottrunk

Kräuterheilkunde

Ätherische Öle

Heilessig

ENTZÜNDUNGS- UND ALLERGIEHEMMUNG AN DER DARMSCHLEIMHAUT

Ernährung

Heilpflanzen und Kräuter

Lapachorindentee

NAHRUNG FÜR DEN DARM

Übersichtstabelle der Nahrungsmittel für einen gesunden Darm

Übersicht der Kräuter und Heilpflanzen für einen gesunden Darm

Tee bei Magen-Darm-Entzündung

Tee bei stressbedingten und krampfartigen Darmbeschwerden

Brennnessel-Essig

Koriandertinktur

Ehrenpreistinktur

BEWEGUNG FÜR DEN DARM

Eine Übung bei Darmsenkung

Zwerchfelldehnung zur Harmonisierung der Verdauungsorgane

ABFÜHRENDE MAßNAHMEN UND EINLÄUFE ZUR DARMREINIGUNG

DIE LEBER

FUNKTION DER LEBER

ÜBERSICHT DER NAHRUNGSMITTEL FÜR EINE GESUNDE LEBER

Kirsch-Blutreinigungskur

Traubenkur

ÜBERSICHT DER KÄUTER UND HEILPFLANZEN EINE GESUNDE LEBER

Leber-Tee

Ehrenpreis-Tee

Meisterwurz-Tinktur

Ätherische Öle

Leberreflexzonenöl

Heilessig

Kümmelessig

Reflexzonenbehandlung

Leberkompresse

Schüßler-Salze

DAS LYMPHSYSTEM

FUNKTION DES LYMPHSYSTEMS

ÜBERSICHT DER NAHRUNGSMITTEL FÜR EIN GESUNDES LYMPHSYSTEM

Besondere Rezepturen: Knoblauch-Zitronen-Kur

Meisterreiniger

ÜBERSICHT DER KÄUTER UND HEILPFLANZEN FÜR EIN GESUNDES LYMPHSYSTEM

Lymphentgiftungstee I

Lymphentgiftungstee II

Lymphentgiftungstee III

Lymphentgiftungstee IV

Ätherische Öle

Lymphentgiftungsöl

Heilessige

Cayenne-Essig

Holunderblüten-Essig

Schüßler-Salze

Schüßler-Salz-Salben

BEWEGUNG ZUR ENTGIFTUNG DES LYMPHSYSTEMS

DIE NIEREN

FUNKTION DER NIEREN

ÜBERSICHT DER NAHRUNGSMITTEL FÜR DIE GESUNDEN NIEREN

Haselnussgetränk

ÜBERSICHT DER KRÄUTER UND HEILPFLANZEN FÜR DIE GESUNDEN NIEREN

Blutreinigungstee I

Blutreinigungstee II

Nierenentgiftungstee

Ätherische Öle

Nierenentgiftungsöl

Heilessig

Meerrettich-Essig

Wacholderbeeressig

Schüßler-Salze

Reflexzonenmassage

Ansteigende Fußbäder

SCHLUSSWORT

ANHANG

WELCHES GESUNDHEITSRISIKO STECKT IN FLEISCH, MILCH UND FISCH?

LITERATURHINWEISE UND QUELLEN

ZUM GEBRAUCH DIESES BUCHES

Dieses Buch ist voller Ideen und Anregungen, die Sie ermuntern sollen, selbst für Ihre Gesundheit aktiv zu werden. In der Naturheilkunde achtet man auf eine individuelle Behandlung, die die Reaktionsfähigkeit und die Veranlagungen des Menschen berücksichtigt. Aus genau diesem Grund gibt es in diesem Buch keine Empfehlungen, die für alle Menschen in gleichem Maße gelten. Vielmehr geht es in diesem Ratgeber darum, durch die verschiedenen Anregungen den Sinn und das Interesse für Pflanzen, Kräuter und weitere gesundheitsfördernde „Rezepte“ anzuregen.

Aus dem Naturreich können wir lernen, dass das Wissen darum, was gut oder schlecht für die eigene Gesundheit ist, in den Lebewesen selbst steckt. In der Medizin hat sich daraus die Erfahrungsheilkunde entwickelt. Leider ist der Instinkt vieler Menschen für das, was für sie nützlich oder schädlich ist, oftmals kaum aktiv. Dies lässt sich vor allem dadurch erklären, dass uns durch die Werbung immer wieder vermittelt wird, durch Zucker, Süßstoffe und Geschmacksverstärker veränderte Nahrung und nicht zuletzt Genussgifte wie Alkohol und Tabak seien schmackhaft und gut für uns.

Haben Sie schon mal ein frisches Blatt Zitronenmelisse gekaut, sich mit Lavendelblütenöl behandelt, eine Kirschkur oder eine Traubenkur durchgeführt? Nein? Dann erwartet Sie eine große Auswahl neuer Sinneseindrücke, die zudem für ihre Gesundheit förderlich sind. Sie können mit dem beginnen, was Sie am meisten anspricht und Ihr Interesse weckt. Die folgenden Hinweise sind nur Anregungen, die Sie auf eigene Ideen bringen können:

Überlegen Sie, was Sie während der Arbeitswoche am besten in Ihren Tagesablauf integrieren können, und fangen Sie mit dem an, was Ihnen vertraut ist (z. B. morgens nur Äpfel und anderes Obst essen; Trinkmenge erhöhen).

Planen Sie am Wochenende oder am Feierabend ein wenig Zeit dafür ein, etwas Neues auszuprobieren (Bad mit ätherischen Ölen; Reflexzonenbehandlung, ein neuer Tee).

Bauen Sie die neuen Erfahrungen in ihren Alltag ein.

Ein Tag, an dem sie vorwiegend oder ausschließlich eine Sorte Obst oder Gemüse essen, ist gleichzeitig ein Tag, an dem Sie auf andere, gegebenenfalls schädliche Nahrungsmittel verzichten, immer unter der Voraussetzung, dass ihr Obst und Gemüse selbst nicht belastet ist.

Wenn Sie wollen, erstellen Sie Ihren eigenen Entgiftungsplan, der es Ihnen erleichtert, sich um alle Entgiftungsorgane zu kümmern.

Nehmen sie die Entgiftung ernst, aber nehmen Sie sie nicht zu wichtig. Wenn Sie nur mit sich selbst beschäftigt sind, wird das Ihr Leben auf Dauer nicht erfüllen. Der Sinn unseres Lebens ist es, etwas Positives für die Menschen, die Tiere und die Natur zu tun.

ENTGIFTEN – MUSS DAS SEIN?

„Informieren und Vorbeugen schützt vor Krankheiten und deren Folgekosten.“

(Motto der „Selbsthilfegruppe der Zahn-Material-Geschädigten – Ansbach“)

Wer sich für eine gesunde Lebensweise und natürliche Gesundheitspflege interessiert, der stößt immer wieder auf das Thema „Entgiftung“.

Obwohl die Ausscheidung von Giftstoffen und Schlacken in der Ganzheitsmedizin schon seit über 100 Jahren ein zentrales Thema ist, liest man mitunter auch ganz gegenteilige Auffassungen. So wird zuweilen behauptet, dass es gar keine Schlacken gibt und eine ausgewogene Ernährung mit Milch, Fisch und Fleisch zur Gesundheitserhaltung ausreicht. Da stellt sich so mancher Leser vielleicht zunächst die Frage: „Entgiftung – muss das wirklich sein?“ Die Antwort lautet schlicht und einfach: „Nein, Entgiftung muss nicht sein!“ Sie müssen sich auch nicht Ihre Zähne putzen, sich waschen, duschen oder baden. Auch Ihre Haare, Finger- und Zehennägel „müssen“ nicht geschnitten werden. Das sind nur Äußerlichkeiten, die nicht unweigerlich krank machen, wenn man sie eine Zeit lang vernachlässigt. Werde ich gefragt, ob man sich wirklich entgiften „muss“, antworte ich oft mit der Gegenfrage: „Putzen Sie regelmäßig Ihre Zähne?“ Die Antwort ist in den allermeisten Fällen spontan und eindeutig, denn jeder weiß um den schützenden Effekt der Zahnpflege und den Nutzen gesunder Zähne. Doch was tun Sie für Ihre Leber, Ihre Nieren oder Ihren Darm? Putzen und pflegen Sie diese lebenswichtigen Organe ähnlich wie Ihre Zähne?

Inzwischen ist unbestritten, dass die zunehmende Umweltbelastung mit Schwermetallen, Chemikalien und radioaktiver Strahlung eine Hauptrolle bei der Entstehung von Krebserkrankungen, Allergien, Durchblutungsstörungen und anderen Zivilisationskrankheiten spielt.

Wie viele Schadstoffe ein Mensch aufnimmt, wie viele er wieder ausscheidet und welche Schäden Schwermetalle und Chemikalien im Körper anrichten können, ist von vielen Faktoren abhängig. Dennoch, durch einen friedvollen Umgang mit der Umwelt, mit Mensch und Tier und durch aktive Maßnahmen der Gesundheitsförderung können Sie sowohl für Ihre Entgiftung als auch für Ihre Gesundheitspflege viel tun.

Dieser kleine Ratgeber soll Ihnen dabei helfen. Er gibt Ihnen einen Einblick in die Schadstoff- und Schwermetallbelastung unserer Nahrung und zeigt auf, wie Sie durch eine bewusste Ernährung, beispielsweise durch die Anwendung von Heilpflanzen, die Zubereitung verschiedener Sorten Heilessig, mit Hilfe von ätherischen Ölen und Schüßler-Salzen und durch die Selbstbehandlung von Reflexzonen Ihre Entgiftungsorgane pflegen und unterstützen können. Er ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht und voller Anregungen, so können Sie entsprechend Ihrer Veranlagungen und Neigungen fündig und aktiv werden.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und gutes Gelingen bei dem Vorhaben, die Wohnung ihrer Seele gesund zu halten.

ERNÄHREN SIE SICH GESUND?

Glauben Sie, dass Sie sich gesund ernähren? Vielleicht nicht hundertprozentig, man will ja schließlich auch noch etwas „vom Leben haben“. Viele Menschen wissen um die Bedeutung einer gesunden Ernährung und sind darum bestrebt, diese in ihrem täglichem Leben für sich und für ihre Familie so gut wie möglich in die Tat umzusetzen. Doch was gesund und was auf Dauer von Nachteil für die Gesundheit ist, wird oft ganz unterschiedlich bewertet.

So weichen leider auch die Empfehlungen der Experten zuweilen deutlich voneinander ab. Während man beispielsweise oft zu hören bekommt, Fisch sei gesund für Herz und Blutgefäße, gibt es auf der anderen Seite ernstzunehmende Warnungen internationaler Wissenschaftler davor, Fisch zu essen. Anhand groß angelegter Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Quecksilberbelastung von Fischen durchschnittlich so hoch ist, dass daraus ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko für Fischesser entstehen kann.

Quecksilber kann nach Erkenntnissen der Forscher nicht nur zu hohem Blutdruck und Gefäßverkalkung führen, sondern kann als Nervengift auch das Immunsystem schädigen. Der aufgeklärte Verbraucher weiß inzwischen, dass Schwermetalle in Nahrungsmitteln vorkommen und auf Dauer zur Gefahr für die Gesundheit werden können. Mineralwasser, Fisch, Hühnereier, Geflügel, Gemüse aus Gülledüngung, Wildfleisch und viele andere Lebensmittel gelten als Risiko in Bezug auf ihre Schwermetallbelastung. Weitgehend unbekannt ist hingegen das gesamte Ausmaß der Schwermetallbelastung von Lebensmitteln. Doch auch hierüber gibt es Untersuchungen, die zumindest einen Einblick in die Problematik geben können. In den Jahren 1995 bis 2002 wurden insgesamt über 28000 Lebensmittelproben vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hinsichtlich ihres Blei-, Cadmium- und Quecksilbergehaltes untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: nur 7,9% der Lebensmittelproben wiesen keine messbaren Belastungen auf. Die restlichen 92,1%, also fast 26000 Stichproben, waren mit Schwermetallen kontaminiert. Zwar zeigte sich bei einigen Lebensmitteln wie Honig, Getreide (Roggen, Weizen), Erbsen und verschiedenen Blattsalaten im Zeitraum von 1997 bis 2007 eine deutliche Tendenz zur Verringerung der Gehalte an Cadmium und Blei, aber auch im Lebensmittelmonitoring des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) aus dem Jahr 2011 finden sich in der überwiegenden Mehrzahl der untersuchten Lebensmittel Aluminium, Arsen, Blei, Kupfer, Nickel oder Quecksilber. Nicht selten sind die Lebensmittel mit mehreren Metallen gleichzeitig belastet.

Der Großteil der Lebensmittel weist Belastungen mit potentiell giftigen Metallen auf.

Die Frage lautet also nicht, ob, sondern wie viele Schwermetalle wir täglich zu uns nehmen. Die Fähigkeit, die aufgenommenen Schwermetalle wieder auszuscheiden, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Einen Großteil davon können wir selbst positiv beeinflussen. Durch eine gezielte Ernährung können wir viel zur Verringerung unserer persönlichen Belastung durch die Umwelt beitragen. Es gibt verschiedene Untersuchungen, die zeigen, dass die Entgiftung des Körpers von Blei, Quecksilber, Cadmium und anderen Schwermetallen durch Nahrungsmittel wie Hafer, Buchweizen, Reis, Hirse, Knoblauch und Perlgraupen positiv unterstützt werden kann. Dieser Ratgeber wird Ihnen auch dabei helfen, durch eine gezielte Ernährung, durch die Kraft der Pflanzenheilkunde und mit Hilfe einfacher homöopathischer Mittel selbst gegen den Giftcocktail, der uns täglich mit der Nahrung zugemutet wird, aktiv zu werden. Am Beispiel der Empfehlungen zum Fischessen wurde bereits deutlich, dass es so einige Dinge gibt, die man in fast jeder Zeitung lesen kann und die scheinbar zum Allgemeinwissen gehören, die aber nicht der ganzen Wahrheit entsprechen. So hört und liest man auch fast täglich, dass Fleisch „ein Stück Lebenskraft“ sein soll und dass Milch gut sei zum Schutz vor Osteoporose. Diese Ernährungsregeln hat man meist schon so oft gehört, dass sie in „Fleisch und Blut“ übergegangen und im Unterbewusstsein abgespeichert sind. Da haben gegenteilige Meldungen nur wenig Chancen. Sicher hat man zwar auch schon einmal gehört, dass Fleischessen das Krebsrisiko erhöht und das Milch Allergien auslösen kann, aber viel zu selten werden diese Warnungen ernst genug genommen, um eine nachhaltige Veränderung des Konsumverhaltens nach sich zu ziehen. Dies verzerrt die Wahrnehmung zu Ungunsten der berechtigten Warnungen. Dadurch wird es für den Verbraucher schwierig, die bestehenden Möglichkeiten, ernährungsbedingte Krankheiten zu vermeiden, ausreichend zu nutzen. Im Anhang finden Sie ausführliche Informationen, die die Gesundheitsrisiken des Fleisch- und Milchkonsums aufzeigen.

SCHWERMETALLE IN DER NAHRUNG

Metalle finden sich nicht nur als Verunreinigungen in den meisten Lebensmitteln, sie werden den Nahrungsmitteln auch bewusst als Farbstoffe, Stabilisatoren, Backtriebmittel und Trennmittel zugeführt.

Lebensmittelzusatzstoffe

Als Lebensmittelzusatzstoffe werden unterschiedliche Substanzgruppen bezeichnet, die das Aussehen von Nahrungsmitteln verbessern, ihre Haltbarkeit verlängern und das Aroma sowie den Geschmack beeinflussen sollen. Sie müssen als sogenannte „E-Nummern“ auf den Lebensmitteln, denen sie zugefügt wurden, gekennzeichnet sein. Niemand übernimmt die endgültige Garantie dafür, dass, trotz der vorgeschriebenen Tests und Kontrollen, alle erlaubten Zusatzstoffe völlig unbedenklich sind. Dies gilt auch für die Metallverbindungen, die als Lebensmittelzusatzstoffe verwendet werden, und wer sich etwas eingehender mit dem Thema befasst, wird bald auf einige Widersprüche stoßen. Hinsichtlich gesundheitlicher Risiken durch Lebensmittelzusatzstoffe unterscheiden sich die Einschätzungen der Ernährungswissenschaftler deutlich. In manchen Büchern finden sich Warnhinweise vor allergischen Reaktionen und spezielle Warnungen für Asthmatiker und Allergiker, in anderen Büchern hingegen werden die gleichen Zusatzstoffe als unbedenklich eingestuft. Noch gravierender sind die unterschiedlichen Aussagen über die Aufnahme der Zusatzstoffe in den Organismus. So wird immer wieder betont, dass die Lebensmittelzusatzstoffe bei einer intakten Darmschleimhaut nicht aufgenommen werden und deswegen unbedenklich seien. Dagegen konnten englische Wissenschaftler bereits 1996 nachweisen, dass metallhaltige Lebensmittelzusatzstoffe vom Körper durch die Darmschleimhaut hindurch aufgenommen werden können. In bestimmten Abwehrzellen innerhalb des Darmimmunsystems fand man Titandioxid und Aluminiumsilicate, die als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen sind. Die folgende Liste von metallhaltigen Lebensmittelzusatzstoffen soll Ihnen dabei helfen, eine unnötige Metallzufuhr zu vermeiden und Ihre Nahrung in Zukunft bewusst unter diesen Gesichtspunkten auszuwählen.

Aluminium

E 173 Aluminium wird als silberner Farbstoff für die Oberfläche von Dragées und Süßwaren verwendet und kann allergische Reaktionen auslösen.

E 520 Aluminiumsulfat

E 521 Aluminiumnatriumsulfat

E 522 Aluminiumkaliumsulfat (Alaun)

E 523 Aluminiumammoniumsulfat

E 520–523 werden als Festigungsmittel zum Beispiel für kandiertes, kristallisiertes und glasiertes Obst und Gemüse verwendet. E 520 wird auch als Säureregulator benutzt. Bei all diesen Aluminiumverbindungen ist eine allergische Reaktion möglich, weshalb Allergiker und Asthmatiker besonders vorsichtig sein sollten. Auch eine Aluminiumbelastung des Körpers durch Aufnahme der Aluminiumverbindungen ist möglich.

E 541 Saures Natriumaluminiumphosphat dient als künstliches Backtriebmittel zum Beispiel in Fertigkuchenmehl. Auch durch E 541 ist eine allergische Reaktion sowie eine Aluminiumbelastung des Körpers möglich.

E 554 Natriumaluminiumsilikat

E 555 Kaliumaluminiumsilikat

E 556 Calciumaluminiumsilikat

E 554–556 finden als Trennmittel Verwendung in Süßwaren und Kaugummi (E 554), für Kochsalz, Nährstoffzusätze, Zuckerarten und Trockenlebensmittel (E 555, 556).

E 559 Aluminiumsilikat (Kaolin) wird als Trägerstoff für Lebensmittelfarbstoffe verwendet.

Kupfer

E 141 Kupferkomplexe der Chlorophylle

Kupfer dient als Stabilisator für Chlorophyll, das als grüner Farbstoff in Likören, Kaugummi, Speiseeis und Süßwaren vorkommt. Allergische Reaktionen können ausgelöst werden, Allergiker und Asthmatiker sollten besonders wachsam sein.

Titan

E 171 Titandioxid ist als weißer Lebensmittelfarbstoff, beispielsweise als Überzug von Süßwaren, zu finden und gilt als unbedenklich. Darüber hinaus gibt es in vielen Medikamenten, Mineralpräparaten und verschiedenen Nahrungsergänzungsmitteln eine weiße Farbe.

Zinn

E 512 Zinn-2-Chlorid ist als künstliches Antioxidationsmittel nur für Konserven zugelassen.

Sonstige

E 558 Betonit bezeichnet Vulkangestein, das als Trennmittel eingesetzt wird und geringe Mengen Arsen und Blei beinhalten darf.

Es gilt also, bei einem gesundheitsbewussten Einkauf auch das Kleingedruckte auf den Etiketten zu lesen. Sicher kann man kaum immer alles vermeiden, zumal wenn man sich auf Reisen befindet oder auswärts isst. Dennoch lässt sich durch eine gezielte Auswahl der Lebensmittel ein Teil der täglichen Metallzufuhr reduzieren. Es gilt, keine Ängste aufzubauen und zu schüren, sondern eine nüchterne Analyse anzustellen, um für sich selbst zu prüfen, was man essen möchte. Mindestens 10–20% der unnötigen Metallaufnahme kann man in der Regel ohne große Einschränkungen schnell vermeiden. Das bedeutet mindestens 10–20% Pluspunkte für die Gesundheit, die man sonst einfach verschenken würde.

BLEI, QUECKSILBER, CADMIUM UND DAS PROBLEM MIT DEN GRENZWERTEN

„Schon seit 40 Jahren warnen unabhängige Toxikologen vor der toxischen Gesamtsituation, die gefährlicher ist, als naive Grenzwerte, Höchstmengen etc. vortäuschen.“

(Prof. Otmar Wassermann, Toxikologe, 1989)

Zu den wichtigsten und für die Gesundheit kritischsten Schwermetallen, die in der Nahrung enthalten sind, zählen Blei, Cadmium und Quecksilber. Doch auch Kupfer, Eisen, Nickel, Aluminium und weitere Metalle können mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden und zur Gesamtbelastung beitragen. Dabei ist das Vorkommen von Schwermetallen in der Nahrung als eine Folge der bestehenden Umweltverschmutzung zu verstehen. Oft und gerne wird dabei auf Grenzwerte verwiesen, die nur selten überschritten werden und dem Verbraucher das Gefühl von Sicherheit und Harmlosigkeit vermitteln sollen. Doch so einfach ist das nicht.

Die schädigenden Auswirkungen der Schwermetalle hat man für jede Substanz gesondert erforscht und daraufhin Grenzwerte für einzelne Metalle festgelegt. Doch was geschieht, wenn mehrere Metalle zusammentreffen und sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken? Welche Auswirkungen hat das für den menschlichen Körper? Wo liegt dann der Grenzwert oder wo sollte er liegen? Wie viel Quecksilber, Blei und Cadmium darf einem Kind täglich zugemutet werden? Wie viele Schwermetalle verkraftet ein Mensch, der bereits krank ist?

Diese Fragen sind noch nicht abschließend geklärt, doch gibt es interessante Erkenntnisse, die zur Vorsicht ermahnen.

Die amerikanische Wissenschaftlerin Emily F. Madden hat sich intensiver mit den Wechselwirkungen verschiedener Metalle bei der Entstehung von Krebserkrankungen beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass die gemeinsame Wirkung verschiedener Metalle größer sein kann als die Summe ihrer Einzelwirkungen. Das deutet auch darauf hin, dass die Wechselwirkung von mehreren Schwermetallen, die jedes für sich genommen im Normbereich liegt, zusammen vielleicht durchaus zur Entstehung von Krebs, Bluthochdruck, Gefäßverkalkungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen führen kann. Bis dies endgültig geklärt ist, gilt es, die Belastung für den Verbraucher so gering wie möglich zu halten. Als „wirklich unbedenklich“ sollte die Schwermetallbelastung eines Lebensmittels erst dann bezeichnet werden, wenn sich daraus auch bei regelmäßigem Verzehr und bei gleichzeitiger Zufuhr anderer Schwermetalle garantiert keine Gesundheitsschäden bei Kindern, Frauen, Männern, alten Menschen oder bereits kranken Menschen ergeben können.

Die gemeinsame Wirkung verschiedener Metalle kann größer sein als die Summe ihrer Einzelwirkungen.

Die momentane tägliche Schwermetallbelastung des Normalverbrauchers kann man hingegen in zwei Sätzen zusammenfassen:

1.) Eine akute Vergiftung mit einem Schwermetall ist selten.

2.) Eine chronische Belastung mit vielen verschiedenen Metallen ist die Regel.

Das bedeutet, dass die Belastung eines Nahrungsmittels mit einer hohen Menge nur eines Metalls die große Ausnahme ist. Gleichzeitig ist die tägliche Zufuhr niedrig dosierter Mengen von Arsen, Blei, Quecksilber, Cadmium, Nickel und weiteren Metallen die allgemeine Regel. So kam es bei dem Lebensmittel-Monitoring des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit von 1995 bis 2002 nur in 2,7% der untersuchten Lebensmittelproben zu einer Überschreitung der zulässigen Schwermetall-Höchstmenge. Gleichzeitig wurde aber bei fast 90% der Lebensmittelproben eine Belastung mit Quecksilber, Blei und Cadmium gemessen, die jedoch unter der erlaubten Höchstmenge lag. Auch im aktuellen Lebensmittelmonitoring des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit aus dem Jahr 2011 finden sich zwar nur in Einzelfällen Überschreitungen der Grenzwerte, doch in der überwiegenden Mehrzahl der untersuchten Lebensmittel finden sich Anreicherungen potentiell giftiger Metalle im Rahmen der zulässigen Höchstmengen.

Eine chronische Belastung mit vielen verschiedenen Metallen ist die Regel.

Inwieweit die Einhaltung der Grenzwerte und die erlaubte Schwermetallzufuhr in der Nahrung tatsächlich die Verbraucher schützen, ist umstritten. So sind beispielsweise amerikanische Spezialisten nach mehrfacher Senkung der Grenzwerte inzwischen der Ansicht, dass es keinen unbedenklichen Grenzwert für Blei im Blut von Kindern gibt.

Im aktuellen Monitoring-Handbuch vom November 2012 informiert das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit über mindestens einzuhaltende Bestimmungsgrenzen für Lebensmittel tierischer Herkunft. Dementsprechend dürfen sowohl in Harzerkäse, Hühnereiern, Kalbfleisch, Kalbsleber, Hering, Heringsfilet, Nordseekrabbenfleisch als auch in Thunfischkonserven bis zu 3000 mg/kg Aluminium, 1000 mg/kg Kupfer, 40 mg/kg Arsen, 20mg/kg Blei, 10 mg/kg Quecksilber und 8 mg/kg Cadmium gleichzeitig enthalten sein.

Bei der Massentierhaltung werden einerseits so viele Abgase produziert, dass dadurch das Klima in größerem Maße geschädigt wird als durch die Autoabgase, andererseits entsteht Gülle, die als „natürlicher“ Dünger auf die Felder gekippt wird und dadurch erheblich zur Schwermetallbelastung der Nahrung beiträgt. Dies geht aus einer Presseinformation des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2004 hervor. Unter dem Titel „Zu viele Schwermetalle in der Gülle“ war zu lesen, dass durch die Gülle Kupfer, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel und Zink auf die Felder und in die Nahrungskette gelangen.

Auf die Belastung von Fisch und Fischereierzeugnissen mit Quecksilber und die dadurch entstehende Gesundheitsgefahr wurde bereits hingewiesen. Dabei sollte man bedenken, dass Fischmehl auch als Futterzusatz in der Massentierhaltung eingesetzt wird. Dadurch können auch Hühnereier, Geflügel und Süßwasserfische mit Schwermetallen belastet werden.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit hat darauf aufmerksam gemacht, dass auch in bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln durch die Belastung mit Schwermetallen die zulässigen Grenzwerte überschritten wurden. Besonders hingewiesen wird auf die Belastung von Algenpräparaten mit Cadmium und Blei sowie auf die Belastung von ayurvedischen Kräutern mit Blei und Quecksilber. Zum Schutz der Verbraucher müssen ab dem 1. Juli 2009 Nahrungsergänzungsmittel, deren Gehalt an Blei, Cadmium und Quecksilber die rechtlich verbindlichen EU-Höchstgehalte übersteigt, aus dem Verkehr genommen werden.

Nicht nur Schwermetalle, sondern auch Pestizide, Nitrat und Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) kommen in der täglichen Nahrung vor. Leider werden aus Kostengründen nicht immer alle Lebensmittel auf alle Schadstoffe hin untersucht. Zwei von mehreren Möglichkeiten, sich kostenlos weiter zu informieren, sind der gemeinnützige Verein „foodwatch e. V.“ und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Ohne Zweifel gibt es genügend Gründe dafür, die tägliche Menge an Schwermetallen in der Nahrung so gering wie möglich zu halten und die Entgiftung von aufgenommenen Schadstoffen gezielt zu unterstützen. Dieses Buch gibt Ihnen einen Einblick, welche Möglichkeiten Sie haben, im täglichen Leben ihre Entgiftungsorgane selbst aktiv zu unterstützen.

GRUNDLAGEN DER ENTGIFTUNG

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Natur und ein Musterbeispiel für eine gemeinschaftliche aufbauende Zusammenarbeit vieler Einzelbausteine zum Wohl eines größeren Ganzen. Um über die Hautpflege und das Zähneputzen hinaus unseren Körper bei seiner Arbeit zu unterstützen, gibt es viele Möglichkeiten. Bei der Verringerung der Aufnahme von Schadstoffen und ihrer Entgiftung spielen folgende Organe und Organsysteme eine wichtige Rolle: