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Dieses Buch untersucht, wie Religion in den Kriegen und Bewaffneten Konflikten des 20. und 21. Jahrhunderts zu einer entscheidenden Machtgröße wurde – nicht nur als Ideologie, sondern als Quelle von Identität, Loyalität und Legitimation für Gewalt. Anhand von Fallbeispielen aus Nahost, Westafrika, Balkan und Lateinamerika zeigt es, wie Bekenntnisse, Pilgerorte, Heilige und apokalyptische Narrative von Regimes, Milizen und Guerillagruppen gezielt instrumentalisiert wurden, um Fronten zu verhärten, Soldaten zu mobilisieren und Feinde zu dämonisieren. Gleichzeitig beleuchtet es die ambivalente Rolle von Gläubigen und religiösen Führungskräften, die sowohl Kriegsappelle als auch Friedensinitiativen lanciert haben. Der Leser erhält eine dokumentarisch fundierte Perspektive darauf, wie sich Religion in modernen Konflikten zwischen Dogma, politischem Kalkül und existenzieller Angst bewegt, ohne sich auf einfache Binärdiagnosen von «islamischer» oder «christlicher» Gewalt zu beschränken.
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Liczba stron: 175
Rok wydania: 2026
