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Die Europäische Union gilt heute als selbstverständliches Friedensprojekt – doch ihre Gründung war ein mühsamer Prozess, geprägt von Misstrauen, divergierenden Interessen und der Erinnerung an zwei Weltkriege. Dieses Buch zeigt, wie aus der Montanunion eine politische Gemeinschaft wurde, die nationale Souveränität in Frage stellte: Welche Ängste trieben die Integration voran? Welche Widerstände mussten überwunden werden? Auf Basis von Verhandlungsprotokollen, Reden der Gründerväter, diplomatischen Dokumenten und Zeitzeugenberichten wird deutlich: Die EU entstand nicht aus idealistischer Vision allein, sondern aus dem pragmatischen Versuch, Krieg durch wirtschaftliche Verflechtung unmöglich zu machen. Von den Römischen Verträgen über Maastricht bis zur Osterweiterung – das Buch verfolgt, wie institutionelle Kompromisse, Krisen und nationale Egoismen ein Projekt formten, das zwischen Erfolg und Fragilität oszilliert. Eine fundierte Analyse eines Experiments, dessen Zukunft so ungewiss ist wie seine Vergangenheit hart erkämpft.
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Liczba stron: 163
Rok wydania: 2026
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