Die Blumenprinzessin - Sabine Sener - ebook

Die Blumenprinzessin ebook

Sabine Sener

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Opis

Zwei fantastische  Geschichten für jedes Alter mit 18 Farbbildern:   Blumenprinzessin Mira feiert Geburtstag und wird überraschend von ihrer Schwester Morgana, der Sturmprinzessin, aufgesucht. Diese ist neidisch auf Mira und macht ihr das Leben manchmal schwer. Sie liebt das Chaos und die Unabhängigkeit, aber am Ende versöhnen sich beide.   Der kleine, etwas ungeschickte Flaschengeist hat Hausarrest und fristet sein Dasein in einer abgelegenen Höhle. Dort wird er von Mia, einer jungen Frau, gefunden. Als Dank für seine Befreiung erfüllt er ihr drei Wünsche, die aber nicht immer so ausfallen wie sie sollten.  

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Sabine Sener

Die Blumenprinzessin

Die Blumenprinzessin/Der kleine ungeschickte Flaschengeist

BookRix GmbH & Co. KG81371 München

Die Blumenprinzessin und ihre Schwester, die Sturmprinzessin

Blumenprinzessin Mira sah wunderhübsch aus. Auf ihrem Kopf trug sie einen dekorativen lila Lavendelkranz und ihr langer seitlicher blonder Zopf war von kleinen Blümchen durchzogen. Ihr langes Kleid war aus gelben Schlüsselblumen gewebt und rubinrote Blütenranken, die einen zarten Duft verströmten, schlossen den oberen Teil ihres Gewandes ab.

 

 

Sie bot einen prächtigen Anblick und war bei allen Blumenkindern und Tieren sehr beliebt. Heute versammelten sich alle auf der großen Wiese, denn Blumenprinzessin Mira hatte Geburtstag. Buntschillernde Schmetterlinge hatten einen Kreis um sie gebildet und führten einen sehenswerten Tanz auf.

 

 

Auf jeder Blume befand sich eine kleine Biene, die sich ebenfalls tänzelnd hin und her bewegte und auch die Streifenhörnchen waren gekommen.

 

 

Die Bäume waren festlich geschmückt und auf jedem saßen bunte Vögel, die einstimmig ein Lied sangen.

 

 

Die Glockenblumenkinder begleiteten sie mit leisem Geläute. Alle waren frohgelaunt und in bester Stimmung, als ein Glockenblumenkind plötzlich erschrocken rief: „Da oben, die Wolke, die sieht aber sehr dunkel aus!“ Blumenprinzessin Mira blickte hoch und strich sich angestrengt über ihre Stirn. Laut erwiderte sie:“Die ist nicht nur dunkel, sie ist fast schwarz! Das ist kein gutes Zeichen! Ich glaube, wir müssen das Fest abbrechen und uns in Sicherheit bringen!“ Die Vögel auf den Bäumen verstummten und flogen in den Wald. 

 

 

Die Schmetterlinge und Bienen unterbrachen ihren Tanz und verließen eilig den Ort.