Die Abenteuer von Fritzi und Franzi - Jobst D. von Raven - ebook

Die Abenteuer von Fritzi und Franzi ebook

Jobst D. von Raven

0,0

Opis

Die Zwillingsbrüder Fritzi und Franzi sind stets auf Abenteuer aus. Allerdings ist in ihrem kleinen Dorf selten etwas los. Zur Freude der beiden ändert sich das eines Tages grundlegend. Durch einen Zufall gelangen sie in das Wunderland Zwetanien. Dort begegnen sie dem mächtigen Zauberer Eulensius und freunden sich mit den beiden Riesen Tim und Tom an. Von Langeweile kann jetzt nicht mehr die Rede sein. Kommt mit auf die Reise auf dem fliegenden Teppich und erlebt, was Fritzi und Franzi nun für spannende Abenteuer bestehen. Mehr über den Autor unter www. Autorenprofile.de

Ebooka przeczytasz w aplikacjach Legimi na:

Androidzie
iOS
czytnikach certyfikowanych
przez Legimi
czytnikach Kindle™
(dla wybranych pakietów)
Windows
10
Windows
Phone

Liczba stron: 76

Odsłuch ebooka (TTS) dostepny w abonamencie „ebooki+audiobooki bez limitu” w aplikacjach Legimi na:

Androidzie
iOS



Jobst D. von Raven

Die Abenteuer von Fritzi und Franzi

Kindergeschichten

Bibliografische Informationen der Deutschen Bibliothek: Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Impressum:

© 2012 Verlag Kern

ISBN 9783957161-055

ISBN e-Book: 9783957161-451

© Inhaltliche Rechte beim Autor

Autor: Jobst D. von Raven

Herstellung: www.verlag-kern.de

Lektorat: Manfred Enderle

Illustrationen: Julie Kamelská

Umschlagdesign und Satz:

[email protected]

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2014

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

1. Die Geheimnisse des alten Gutshauses

2. Der mächtige Zauberer Eulensius

3. Die beiden Riesen Tim und Tom

4. Die fliegenden Teppiche

5. Das Sportfest der Tiere

6. Der Dschungelfluss

7. Im Gebiet der Vulkane

8. Bei den Meerjungfrauen

9. Gerettet aus dem ewigen Eis

10. Zwetanien steht vor dem Untergang

11. Der verbotene Wald

12. Die ansteckende Gesundheit

13. Die Rückkehr in das Erdenland

Akteure und Begriffe

1. Die Geheimnisse des alten Gutshauses

Fritzi und Franzi sind Zwillinge. Mit ihren blauen Augen, blonden Haaren und ihrer sportlichen Figur sind sie sich sehr ähnlich. Von Personen, die sie nicht gut kennen, werden sie häufig verwechselt. Die beiden Zwillinge verstehen sich mit ihren Eltern sehr gut. Alle vier mögen sich und sind eigentlich immer guter Laune. Mutter Rita ist Schriftstellerin. Sie schreibt Krimis und arbeitet gerade an ihrem zwölften Buch. Vater Ludwig ist Computerfachmann. Beide Eltern arbeiten von zu Hause aus. Das lässt ihnen Zeit für ihre Lieblingsbeschäftigung, nämlich die Gartenpflege. Jedes Elternteil hat sein eigenes Arbeitszimmer. Auch Fritzi und Franzi haben jeder ein eigenes, geräumiges Zimmer mit einem großen Balkon davor.

Rita und Ludwig, die Eltern von Fritzi und Franzi, haben das ehemalige Gutshaus in dem Dorf Alt Hansin gekauft. Das Gut gab es nicht mehr. Das Land war nach und nach von den ehemaligen Besitzern verkauft worden. Nun war nur noch das Gutshaus mit dem Park vorhanden. Das Gutshaus war sehr romantisch. Zur Parkseite gab es eine Terrasse mit einer Pergola. Dieser Bereich war mit echtem Wein umrankt. Die Sorten waren ausgewählt schmackhaft. Die anderen drei Seiten des Hauses waren voll mit wildem Wein. Es befanden sich diverse Balkons am Haus. Von der Terrasse führte eine breite Treppe in den Park. Auch der Park war äußerst romantisch. Neben einem Geräteschuppen gab es einen verfallenen Pavillon. Umgeben von einem Meer blühender Stauden befand sich ein Turm mit einem Springbrunnen davor. An besonders schönen Stellen befanden sich kleine Sitzgruppen und auch einzelne Bänke zum Verweilen und Träumen.

Das alte Gutshaus hatte viele Räume und Zimmer, Gänge, Treppen, Speicher, Kammern und Keller. Es war gar nicht so schnell zu erforschen. Besonders der Dachboden und die Gewölbekeller hatten es Fritzi und Franzi angetan. Überall waren Truhen, Schränke, verborgene Türen, die teilweise von Regalen und meterhohen Stapeln mit irgendwelchem Gerümpel verdeckt waren. Es gab sogar Ritterrüstungen und alte Waffen. In den Schränken befanden sich alte Gewänder, geheimnisvolle Bücher, Kartons, Käfige und viele merkwürdige Dinge, die Fritzi und Franzi noch nie gesehen hatten. Für die beiden Jungs war das ganze Grundstück mit dem Haus geradezu ein Paradies. Sie stöberten ständig im Haus und Garten herum. Es gab immer wieder Neues zu entdecken.

Eines Tages passierte es. Es war an einem Freitagnachmittag. Fritzi und Franzi waren wieder mal im Keller des Gutshauses. Da fiel Fritzi ein Eisenteil aus der Hand. Beim Aufschlagen auf dem Fußboden klang es hohl, obwohl ein Teppich auf dem Boden lag. Nun rollten die beiden Jungs den Teppich zur Seite. Und was kam zum Vorschein? Eine Eisenplatte. Auf der Eisenplatte befand sich eine eingravierte Weltkugel. Darunter stand der Satz: „Die Welt gehört den Mutigen“. Franzi meinte: „Der Satz gefällt mir“. Fritzi schloss sich an: „Mir auch. Aber was soll wohl das Ganze bedeuten? Vielleicht finden wir die Antwort, wenn wir die Eisenplatte hochheben.“ Aber die Eisenplatte war so schwer, dass sie sich keinen Millimeter bewegen ließ. Die Jungs sahen sich etwas hilflos im Keller um. Da rief Franzi ganz erfreut: „Hier in der Ecke lehnt ja eine Brechstange an der Wand. Damit haben wir vielleicht mehr Glück.“ Und tatsächlich, mit der Brechstange konnten die Jungs die Eisenplatte mit ein bisschen Mühe zur Seite schieben. Offensichtlich tat sich vor ihnen ein Loch auf. Näheres konnten sie nicht erkennen. „Fall da nicht rein. Wir sollten lieber unsere Taschenlampen holen“, rief Franzi. Wenn die beiden Jungs im Keller waren, hatten sie stets ihre Taschenlampen mit. Insofern brauchten sie nur zur Kellertreppe gehen, wo sie die Lampen deponiert hatten. Sie holten die Taschenlampen und leuchteten damit in das Loch im Fußboden.

Es führte eine Treppe nach unten. Ungefähr zwei Meter vom Ende der Treppe entfernt, befand sich eine Tür. Fritzi und Franzi sahen sich fragend an. „Sollen wir da runtersteigen?“, überlegte Franzi ein wenig zögerlich. „Na klar doch“, reagierte Fritzi. Die Neugierde siegte schließlich und sie gingen gemeinsam die Treppe herunter. Sie durchschritten die Tür und betraten einen dreieckigen Raum. Dieser hatte drei Türen, an jeder Wand eine. Während zwei Türen normal groß und weiß waren, überraschte die dritte Tür in grüner Farbe. Außerdem war sie ziemlich klein. Neben jeder Tür befand sich eine brennende Fackel. Die Wände des Raumes waren rot. In der Mitte des Raumes befand sich eine Marmorsäule mit einer Schale aus Kristallglas. In der Schale lagen einige kleine Briefumschläge. Über den Türen gab es jeweils ein Hinweisschild. Die Tür, durch die Fritzi und Franzi in den Raum gelangt sind, trug des Hinweis: „Zurück in die Wirklichkeit“. Der Hinweis auf der anderen normalgroßen Tür hieß: „Auf nach Zwetanien“. Die kleine, grüne Tür trug die Anweisung: „Eingang und Ausgang nur für kleine grüne Männchen.“

Während sich Fritzi und Franzi in dem Raum ein wenig umsahen, öffnete sich die grüne Tür. Heraus trat ein kleines, grünes Männchen. Es verneigte sich höflich und sagte: „Willkommen im Wunderland Zwetanien. Mein Name ist Oliver. Und wer seid ihr?“

Franzi antwortete: „Das ist mein Zwillingsbruder Fritzi und ich bin der Franzi. Wir leben mit unseren Eltern im Alten Gutshaus. Das haben unsere Eltern vor kurzem gekauft. Durch Zufall haben wir die Eisenplatte im Keller entdeckt. Und nun sind wir hier. Natürlich sind wir äußerst neugierig, was es mit dem Wunderland Zwetanien auf sich hat.“

Oliver sagte: „Eure Neugierde ist berechtigt. Wenn ihr wollt, kann es gleich mit dem ersten Abenteuer losgehen. Vorher will ich euch noch erklären, was es mit den kleinen Briefumschlägen in der Schale auf sich hat. In jedem Briefumschlag befindet sich ein kleiner Zettel mit einem Stichwort für einen Abenteuervorschlag. Wenn ihr gemeinsame Abenteuer erleben wollt, könnt ihr zusammen immer nur einen Briefumschlag wählen. Wenn euch ein Vorschlag nicht gefällt, werft bitte den betreffenden Briefumschlag in den Papierkorb. Sagt euch jedoch ein Vorschlag zu, sprecht ihr gemeinsam das Stichwort aus. Dann ertönt als Bestätigung ein Gong. Nun werft ihr den Briefumschlag mit dem Zettel in den Papierkorb und tretet das Abenteuer an. Ihr könnt auch selber eigene Abenteuervorschläge machen, indem ihr gemeinsam ein Stichwort aussprecht. Es kann auch passieren, dass sich aus einem Abenteuer weitere Abenteuer ergeben. Dann benötigt ihr keinen Briefumschlag. Aber jetzt wollen wir mit dem ersten Briefumschlag erstmal starten. Wer von euch beiden zieht den ersten Briefumschlag?“ Fritzi ging zu der Kristallschale, mischte die Briefumschläge und zog einen heraus. Er öffnete ihn, nahm den Zettel heraus und zeigte diesen Franz. Auf dem Zettel stand das Stichwort: „Wüste“.