Der Profiler - Rainer Woydt - ebook

Der Profiler ebook

Rainer Woydt

0,0

Opis

In Hannover wird eine junge Frau getötet und auf rätselhafte Weise verstümmelt. Die Kriminalkommissarin Hanna Denkow ermittelt. Der einzige Verwandte des Opfers, Dirk Förster, arbeitet als Profiler beim Landeskriminalamt. Er schaltet sich in die Ermittlungen ein und erstellt ein Täterprofil. Hanna und er kommen sich näher, beginnen eine Affäre. Plötzlich fällt der Verdacht auf Förster. Er hat ein Motiv und verstrickt sich in Unwahrheiten. Hanna steht zwischen ihren Gefühlen und den Fakten. Der Mörder schlägt erneut zu, diesmal in Wunstorf. Ein anonymer Hinweis bringt einen neuen möglichen Täter ins Spiel, auf den Försters Täterprofil zutrifft. Versucht Förster, mit seiner Arbeit den Verdacht auf einen Unschuldigen zu lenken? Ihre Ermittlungen bringen Hanna in eine lebensgefährliche Situation.

Ebooka przeczytasz w aplikacjach Legimi na:

Androidzie
iOS
czytnikach certyfikowanych
przez Legimi
czytnikach Kindle™
(dla wybranych pakietów)
Windows
10
Windows
Phone

Liczba stron: 351

Odsłuch ebooka (TTS) dostepny w abonamencie „ebooki+audiobooki bez limitu” w aplikacjach Legimi na:

Androidzie
iOS



www.zuklampen.de

Informationen zum Buch

In Hannover wird eine junge Frau getötet und auf rätselhafte Weise verstümmelt. Die Kriminalkommissarin Hanna Denkow ermittelt. Der einzige Verwandte des Opfers, Dirk Förster, arbeitet als Profiler beim Landeskriminalamt. Er schaltet sich in die Ermittlungen ein und erstellt ein Täterprofil. Hanna und er kommen sich näher, beginnen eine Affäre. Plötzlich fällt der Verdacht auf Förster. Er hat ein Motiv und verstrickt sich in Unwahrheiten. Hanna steht zwischen ihren Gefühlen und den Fakten. Der Mörder schlägt erneut zu, diesmal in Wunstorf. Ein anonymer Hinweis bringt einen neuen möglichen Täter ins Spiel, auf den Försters Täterprofil zutrifft. Versucht Förster, mit seiner Arbeit den Verdacht auf einen Unschuldigen zu lenken? Ihre Ermittlungen bringen Hanna in eine lebensgefährliche Situation.

Informationen zum Autor

Rainer Woydt, Jahrgang 1964, studierte Elektrotechnik und arbeitete zwanzig Jahre als Ingenieur in der Telekommunikationsbranche. Nach dem Studium der Politik und Berufspädagogik absolviert er derzeit das Referendariat für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Der gebürtige Ostfriese ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Rainer Woydt

Der Profiler

Kriminalroman

Impressum

©2010 zu Klampen Verlag · Röse 21 · D-31832 Springe

[email protected] · www.zuklampen.de

Herausgegeben von Susanne Mischke

Titelgestaltung: Angelika Konietzny (www.izwd.de), Hannover

Konvertierung: Konvertierung Koch, Neff & Volckmar GmbH,

KN digital – die digitale Verlagsauslieferung, Stuttgart

ISBN 978-3-86674-108-9

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig.

Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung in und Verarbeitung durch elektronische Systeme.

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über ‹http://dnb.ddb.de› abrufbar.

»Vielleicht ist sie in eine Schiffsschraube geraten.«

In welcher Region des Gehirns befand sich eigentlich das Sprachzentrum? Ich verspürte ein dringendes Verlangen, meinen Kugelschreiber in Krögers Ohr zu rammen, bis das unerträgliche Gequatsche abgestellt war. Vermutlich wäre die Bohrung nur auf geringen Widerstand gestoßen.

Die Luft war unerträglich. Sommerhitze und Verwesung hatten für ein Geruchs-Potpourri der besonderen Art gesorgt. Sie musste bereits eine Weile tot sein, vielleicht zwei oder drei Tage. Glücklicherweise waren alle Fenster in der Wohnung geschlossen, ansonsten hätte die Insektenpopulation der eines Kuhstalls in nichts nachgestanden.

»Vor ein paar Jahren war ich dabei, als die Feuerwehr einen Selbstmörder aus dem Mittellandkanal gezogen hat. Der ist durch eine Schiffsschraube gedreht worden. Sah fast genauso aus.« Kröger zuckte mit den Achseln. »Allerdings hat man ihn festbinden müssen, damit er nicht wegläuft.«

Hartmut Wegeners Erscheinen ließ Kröger verstummen. Mit einem leisen »Hallo« schob er sich ins Schlafzimmer. Nachdem sein Blick über das Szenario gewandert war, atmete er hörbar aus. »Hoffentlich hat sie das nicht mehr bei Bewusstsein erlebt.« Die Tote lag auf dem Bett, nackt. Ihr Körper war entsetzlich entstellt. Mit den Armen war sie an einen Besenstiel gefesselt, als hätte ihr Mörder sie ans Kreuz geschlagen.

Für Verletzungen dieses Ausmaßes gab es relativ wenige Blutspuren. War die Frau wirklich schon tot, als sie so zugerichtet wurde? Oder stimmten Fundort der Leiche und Tatort nicht überein?

Hartmut beugte sich zu Kröger hinunter, den er um einen Kopf überragte. »Nachrichtensperre bis auf das Nötigste, Mord, vermutlich sexuell motiviert, Angaben zur Person des Opfers, sonst nichts. Kein Wort zur Presse über die näheren Umstände, die Verletzungen und so weiter. Horst, du sorgst mir dafür, dass keiner quatscht.«

Kröger nickte und schrieb eifrig in seine Kladde, was unser Chef ihm aufgetragen hatte. Als er fertig war, machte er auf dem Absatz kehrt und lief auf seinen kurzen Beinen wackelnd davon, sodass er von hinten an ein Schweinchen erinnerte.

»Und das am Sonntag«, murmelte Hartmut kopfschüttelnd. Es klang wie ein Vorwurf. »Das Leben ist so unfair.« Falls er von mir eine Reaktion erwartete, war er nun um eine Enttäuschung reicher.

»Gabi Hellmann steht an der Klingel. Ist sie das?«, fragte er, nachdem er seinen Weltschmerz fürs Erste überwunden hatte.

»Gabriele Hellmann, 27 Jahre.« In der Handtasche im Flur steckte ihr Ausweis. Das Passbild zeigte ein hübsches Gesicht, das in natura mittlerweile von Blutergüssen entstellt war. Ihr Körper war übersät von Schnittverletzungen. Der Mund stand grotesk offen, wie bei einem Karpfen, der an Land nach Luft schnappt. Ein schwarzes Wäschestück, es sah nach einem Slip aus, war hineingestopft, ein gleichfarbiger BH um ihren Hals gewickelt. Neben dem Bett lagen, achtlos hingeworfen, Pyjama und Bademantel, beide offensichtlich zerschnitten.

In der Küche piepste ein Kanarienvogel. Ein irgendwann irgendwo gesehenes Bild schoss mir durch den Kopf, ein Vogelkäfig unter Tage in einem alten Bergwerk. Die Vögel sollten vor Grubengasen warnen. Die Ausdünstungen seiner Besitzerin mussten für das empfindliche Geruchsorgan des Tieres unerträglich sein.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!