David Livingstone 1813 – 1873 - Paul Richter - ebook

David Livingstone 1813 – 1873 ebook

Paul Richter

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Opis

David Livingstone war ein schottischer Missionar und ein Afrikaforscher. David Livingstone unternahm mehr als 30 Jahre lang Reisen durch den Süden und Osten Afrikas. 1840 entsandte ihn die Londoner Missionsgesellschaft nach Südafrika, denn Livingstone war Arzt und Missionar. Livingstone entdeckte am Fluss Sambesie 110 Meter hohe Wasserfälle, die er zu Ehren zu Ehren der englischen Königin Victoriafälle nannte. Bei einer weiteren Expedition in eine entlegene und schwierige Gegend entdeckte Livingstone den Malawi-See. Von einer suche nach der Nilquelle kehrte er nicht zurück und in Europa verbreite sich das Gerücht über den Tod Livingstones. der Zeitungsreporter Henry Morton Stanley machte sich auf die Reise um um nach neun Monaten einen abgemagerten Engländer zu finden: David Livingstone. Livingstone war an Malaria erkrankt und hatte deswegen nicht zurückkehren können. Auch jetzt wollte er es nicht. Zusammen mit Stanley erkundete er den Norden des Tanganijka-Sees. 1873 verstarb Livingstone. Sein Körper wurde in London in der Westminster Abbey beigesetzt. Sein Herz aber blieb in Afrika und wurde von Eingeborenen unter einem Baum vergraben. So wurde Livingstones Ausspruch "Mein Herz ist in Afrika" für immer wahr.

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EPUB

Liczba stron: 43




David Livingstone

Kurzbiografie

Paul Richter

Impressum

© 1. Auflage 2018 ceBooks.de im Folgen Verlag, Langerwehe

Autor: Paul Richter

Cover: Caspar Kaufmann

ISBN: 978-3-95893-191-6

Verlags-Seite und Shop: www.ceBooks.de

Kontakt: [email protected]

 

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Inhalt

Titelblatt

Impressum

Ein Leben für Afrika

Erste Durchquerung Afrikas und Aufenthalt in der Heimat (1853-1858)

Die Sambesi-Expedition

Letzte Reisen und Heimgang

Unsere Empfehlungen

Ein Leben für Afrika

In der Westminsterabtei, wo England seine großen Toten begräbt, ruht der erdenmüde Leib des kühnen Reisenden, des wärmsten Freundes, den Afrika unter den Weißen gehabt hat. An der Wiege wurde es ihm nicht gesungen, und er hat sich's gewiss nicht träumen lassen, dass er hier in der Ruhmeshalle des Britenvolks seine letzte Ruhestätte finden sollte. Denn aus gar ärmlichen, dürftigen Verhältnissen war er hervorgegangen. Am 19. März 1813, als unser deutsches Volk sich eben anschickte die Fesseln zu brechen, welche Napoleons Hand ihm angelegt hatte, wurde in dem Fabrikort Blantyre, nicht weit von Glasgow in Schottland, David Livingstone seinen Eltern als zweiter Sohn geschenkt. Die Verhältnisse seiner Eltern waren nichts weniger als glänzend. Sein Vater hatte das Schneiderhandwerk, welches er in Glasgow gelernt und ausgeübt hatte, aufgegeben und suchte als wandernder Teehändler sein Brot zu verdienen.

Auf einen grünen Zweig ist er freilich dabei nicht gekommen. Aber war er auch an irdischen Schätzen nicht reich, so war er doch reich in Gott. Zwar trug seine Frömmigkeit ein ernstes, strenges alttestamentliches Gepräge. Aber eigen war ihm auch der heilige Eifer, der rastlos geschäftig ist, Gottes Reich auszubreiten und für des Herrn Ehre zu zeugen. Vor allem war er ein begeisterter Missionsfreund. Neben dem ernsten, strengen Vater bildete die Mutter, eine kleine, zarte Frau, das fröhlich belebende Element im Hause. Aus ihren großen, hellen, lebhaften Augen lachte gute Laune und Frohsinn. Ihr dankt David das weltoffene Herz und den weltweiten für alle Gottesgaben und Kreaturen verständnisvollen Geist. Ihr dankt er es, dass trotz des Drucks der Armut seine Seele nicht verdüstert wurde und sein weiches, empfängliches Herz sich von der strengen Religiosität, wie sie der Vater vertrat, nicht erbittert abwandte.

Weil der Verdienst des Vaters gering war, mussten die Kinder früh mit erwerben helfen. Regelmäßigen Schulunterricht hat David nur kurze Zeit genossen. Sein Lehrer verstand von den Regeln der Erziehungskunst nicht einen Pfifferling, war er doch nur ein alter invalider Soldat. Aber er hatte ein warmes Herz für die Jugend und ein Herz voll Glaubens an Gott. Was andere Schüler bei ihm gelernt haben, wissen wir nicht. Unser reichbegabter David aber hatte schon in seinem neunten Jahre so viel gelernt, dass er fortan des Lehrers entbehren konnte, freilich nur deshalb, weil er es musste. Von seiner leichten Fassungsgabe und seinem außerordentlichen Gedächtnis lieferte er einen glänzenden Beweis dadurch, dass er in seinem neunten Jahre den langen 119. Psalm auswendig hersagen konnte. Wenn es der geneigte Leser ihm nachtun will, wird er wahrscheinlich mehr Fehler machen als der kleine David, der nur fünfmal dabei anstieß. Für diese außerordentliche Leistung wurde er durch ein Neues Testament von Seiten seines Sonntagschullehrers belohnt.

Von seinem zehnten Lebensjahre an musste David in der Baumwollspinnerei arbeiten. Für sein erstes verdientes Geld erstand er eine lateinische Grammatik. Mit eisernem Fleiß hat der lernbegierige Knabe, wenn er abends müde von der Fabrikarbeit heimkam, bis tief in die Nacht hinein über dem Buch gesessen. Wohl schalt die Mutter, dass er unnötigerweise das teure Öl verbrenne. Wohl tadelte der Vater, welchem der Sinn für höhere Bildung abging, den Sohn, dass er Zeit und Kraft mit unnützem, gelehrten Kram vergeude, statt sich ein Erbauungsbuch vorzunehmen. Ja, David bekam sogar den Stock zu fühlen, weil er von dem Lesen und Lernen nicht lassen wollte. Seinem unermüdlichen Fleiß, der durch hervorragende geistige Begabung unterstützt wurde, gelang es, ohne fremde Lehrmeister allein durch Bücherstudium der fremden Sprache mächtig zu werden. Jeden freien Augenblick hatte er freilich zu diesem Zweck auskaufen müssen.