Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte - Jan Gardemann - ebook

Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte ebook

Jan Gardemann

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Opis

Das magische Amulett Band 7 Roman von Jan Gardemann Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten. Als die Amulettspezialistin Brenda Logan die peruanischen Anden bereist, wird sie mit einem besonders komplexen Rätsel konfrontiert. Unterwegs zu einem sagenumwobenen Inkagrab ereignen sich mehrere mysteriöse und gefährliche Vorkommnisse, die das gesamte Vorhaben in ein unheimliches Licht tauchen. Auch glaubt Brenda, dass ihr Begleiter Samuel Lington, Archäologe wie sie, etwas vor ihr verbirgt. Sie begegnen weiteren Menschen, die das gleiche Ziel zu haben scheinen. – Und wer sind die sonderbaren Goldenen Söldner? Was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung eines alten Indios? Bald schält sich die Erkenntnis aus den Nebeln der Zeit, dass das Grab aus dem Inkareich düstere Magie enthält: ein Geheimnis, das sie alle ins Verderben zu reißen droht.

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Jan Gardemann

Das magische Amulett #7: Wächter der unheilvollen Grabstätte

Romantic Thriller

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Wächter der unheilvollen Grabstätte

Das magische Amulett Band 7

Roman von Jan Gardemann

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 95 Taschenbuchseiten.

 

Als die Amulettspezialistin Brenda Logan die peruanischen Anden bereist, wird sie mit einem besonders komplexen Rätsel konfrontiert. Unterwegs zu einem sagenumwobenen Inkagrab ereignen sich mehrere mysteriöse und gefährliche Vorkommnisse, die das gesamte Vorhaben in ein unheimliches Licht tauchen. Auch glaubt Brenda, dass ihr Begleiter Samuel Lington, Archäologe wie sie, etwas vor ihr verbirgt. Sie begegnen weiteren Menschen, die das gleiche Ziel zu haben scheinen. – Und wer sind die sonderbaren Goldenen Söldner? Was steckt hinter der gespenstischen Erscheinung eines alten Indios? Bald schält sich die Erkenntnis aus den Nebeln der Zeit, dass das Grab aus dem Inkareich düstere Magie enthält: ein Geheimnis, das sie alle ins Verderben zu reißen droht.

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

[email protected]

1

Im Abteil wurde es plötzlich merklich dunkler. Ein eisiger Hauch streifte mein Gesicht. Die Luft schnitt mir kalt in die Lungen. Die Indios im Abteil stöhnten erschrocken auf. Gebete wurden gemurmelt, die Frauen bekreuzigten sich rasch. Niemand schien zu begreifen, was vor sich ging. Sogar der Kerl mit dem Messer hielt inne und sah sich entsetzt um. Da plötzlich stand eine düstere Gestalt mitten im Gang des schwankenden Abteils nur wenige Schritte hinunter Samuel. Eine schwarze zerfledderte Robe hing dem Unheimlichen von den schmalen Schultern. Sie wurde von einem gespenstischen Wind bewegt, den niemand sonst im Abteil zu spüren schien. Auf dem Kopf der düsteren Gestalt saß ein breitkrempiger schwarzer Hut, der tief ins Gesicht gezogen war und das Antlitz des Fremden in nachtschwarzen Schatten tauchte. Ein paar eisblaue Augen flackerten wie Elmsfeuer in der Finsternis unter dem Hut ... Die Lokomotive stieß ein durchdringendes Pfeifen aus, das mich unwillkürlich zusammenfahren ließ.

Trotz des Gerumpels des Zuges waren mir die Augen vor Müdigkeit zugefallen. Der khakifarbene Tropenanzug klebte an meiner Haut. In dem Abteil war es stickig und es roch nach den Ausdünstungen der zahlreichen Fahrgäste des Andenzugs. Draußen hinter dem Abteilfenster zogen die karstigen, steilen Berghänge der peruanischen Anden vorbei. Nebel und Dunst hüllten die Berge ein und ließen sie wie Vorboten einer anderen Welt erscheinen. Der Andenzug musste inzwischen die Wolkengrenze erreicht haben. Ich spürte beim Atmen, wie dünn die Luft geworden war.

Benommen schaute ich mich im Abteil um, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Auf dem Gang spielten Kinder, und mir gegenüber saß eine junge Indiofrau, die ein Baby in einem bunten Tragetuch vor ihrem Bauch trug. Das Baby schlief friedlich, und auch die Mutter döste schlaftrunken vor sich hin.

Die meisten Passagiere schliefen oder aßen von ihren mitgebrachten Speisen. Hier und da kaute ein Indio-Fahrgast Cocablätter. Die Gespräche waren gedämpft, und schon längst warfen die Indios mir und meinem Begleiter keine neugierigen Blicke mehr zu. Sie hatten sich an unseren Anblick gewöhnt.

»Sie haben lange geschlafen«, erklärte in diesem Moment der Mann neben mir.

Ich wandte mich um und sah in das herb-männliche Gesicht von Samuel Lington – meinem Reisebegleiter. Das dunkle, unordentliche Haar und der Bartschatten verliehen seinem Antlitz einen düsteren, geheimnisvollen Ausdruck, der durch die blauen klaren Augen jedoch etwas gemildert wurde.

»Ich fühle mich auch hundemüde«, gestand ich und quälte mir ein Lächeln ab. »Die Strapazen der Reise machen mir doch ganz schön zu schaffen.«

»Ich finde, Sie halten sich wirklich prima«, erwiderte Samuel Lington und grinste breit. »Professor Sloane hat mir schon eine fähige Mitarbeiterin zur Seite gestellt.«

Zweifelnd sah ich den Mann an. Ich wurde nicht so recht schlau aus dem jungen Archäologen. Irgendetwas Geheimnisvolles und Mysteriöses haftete ihm an. Aber bisher war ich noch nicht dahintergekommen, was es war und das, wo unsere gemeinsame Reise nun schon drei Tage dauerte ...

Unwillkürlich musste ich an den Augenblick zurückdenken, da Samuel Lington mir das erste Mal gegenüberstand. Es war erst vier Tage her und doch kam es mir wie eine halbe Ewigkeit vor.

Mein Mann Daniel Connors und ich hatten uns für mehrere Tage in New York aufgehalten. Daniel, der als Neurologe im bekannten St. Thomas Hospital in London arbeitete, hatte in New York einen Ärztekongress besucht, während ich in der Weltstadt für das British Museum tätig gewesen war. Wir waren gerade dabei gewesen, die letzten Vorbereitungen für unseren Rückflug nach London zu treffen, als es plötzlich an unsere Apartmenttür klopfte.

Ich öffnete und sah mich einem jungen, ein wenig unordentlich erscheinenden Mann gegenüber. Er war von kräftiger Statur und trug eine Hose mit zahlreichen, prall gefüllten Aufnähtaschen und Hosenträgern aus Leder, die sich über dem weißen Baumwollhemd spannten. Unter dem beigefarbenen, weichen Hut lugte dunkles Haar hervor, und aus dem Schatten unter der Hutkrempe leuchtete mir ein Paar klarer blauer Augen entgegen..

»Sind Sie Brenda Logan, die Archäologin aus dem British Museum?«, fragte er mit rauer, männlicher Stimme.

»Das bin ich«, erwiderte ich ziemlich zurückhaltend. »Und mit wem habe ich die Ehre?«

»Mein Name ist Samuel Lington«, stellte er sich vor, nahm seinen Hut vom Kopf und reichte mir seine kräftige Hand.

Ich ergriff sie und betrachtete mein Gegenüber genauer. Sein Gesicht war braungebrannt und in seinen blauen Augen schimmerte ein geheimnisvolles Leuchten. Der dunkle Bartschatten und sein ganzes Outfit ließen ihn wie einen draufgängerischen Abenteurer aussehen.

Ich war mir sicher, ihn noch nie zuvor gesehen zu haben.

»Was wollen Sie von mir?«, erkundigte ich mich, da mein Gegenüber keine Anstalten traf, irgendeine Erklärung abzugeben, sondern mich statt dessen mit unverhohlener Neugierde musterte.

»Entschuldigen Sie«, erwiderte er und lächelte verwirrt. »Ich hatte nicht damit gerechnet, eine so hübsche Reisebegleiterin zu bekommen.«

Er zog einen versiegelten Brief aus der Brusttasche seines Hemdes und reichte ihn mir.

Verstört nahm ich das Kuvert entgegen. Die Worte des Mannes klangen anmaßend. Von was für einer Reise sprach er überhaupt?

»Das Schreiben stammt von Professor Sloane, Ihrem Vorgesetzten«, erklärte Samuel Lington, während ich das Siegel brach und einen Brief aus dem Kuvert zog. Die feine geschwungene Handschrift und das Siegel bestätigten mir, dass der Brief tatsächlich von dem Direktor des British Museum stammte.

Kurz überflog ich die Zeilen.

Professor Sloane bat mich, Samuel Lington unverzüglich nach Peru zu begleiten.

Samuel ist ein enthusiastischer junger Archäologe, der großen Wert auf seine Freiheit und Eigenständigkeit legt und es darum bei keinem Arbeitgeber lange aushält, lautete es in dem Schreiben wörtlich. Vor zwei Jahren war Samuel für ein paar Monate im British Museum tätig gewesen. Ich konnte mich im Laufe dieser Zeit von seiner fachlichen Kompetenz und seinem unbändigen Tatendrang überzeugen.

Nun hat Samuel wieder an meine Bürotür geklopft – und er wartete mit sensationellen Neuigkeiten auf. Wie es aussieht, hat unser eifriger Archäologe in den Anden das Grab eines bisher noch unbekannten Inka-Herrschers gefunden. Da Samuel um meine guten Beziehungen zu anderen Staaten und Museen weiß, hat er sich an mich gewandt und mich gebeten, ihm eine Expedition in die Anden zu ermöglichen. Sie wissen, dass unser Budget für Expeditionen beschränkt ist und für längerfristige Projekte weitgehend verplant ist. Trotzdem möchte ich Samuel Lingtons Arbeit unbedingt unterstützen und erteile Ihnen hiermit die Vollmacht über eines unserer Museumskonten.

Ich möchte, dass Sie Samuel Lington nach Peru begleiten und mit ihm zusammen die Grabstätte besichtigen. Machen Sie sich ein Bild von der Fundstätte und versuchen Sie einzuschätzen, ob sich eine größere Expedition dorthin lohnt. Dem Schreiben liegt ein Dokument der peruanischen Regierung bei, das Sie dazu bevollmächtigt, als Archäologin in dem Land tätig zu werden.

Es folgten noch ein paar private Anmerkungen, die meine zurückliegende Mission in New York betrafen, in deren Verlauf ein enger Freund des Professors zu Tode gekommen war.

In diesem Moment trat Daniel hinzu.

»Ist alles in Ordnung, Brenda?«, erkundigte er sich und schloss mich von hinten zärtlich in seine Arme.

Aufmerksam musterte er Samuel Lington.

Ich stellte die beiden Männer einander vor.

»Daniel, ich fürchte, ich kann nicht mit dir nach London zurückfliegen«, bedauerte ich. »Professor Sloane möchte, dass ich mir eine Grabstätte in Peru ansehe.«

Daniel bat Samuel erst einmal herein und bot ihm einen Drink an, den der junge Archäologe dankend annahm.

Wir nahmen auf der gemütlichen Sitzgarnitur Platz und ich gab Daniel den Brief des Professors, den er aufmerksam durchlas.

»Ich würde dich ja gern nach Peru begleiten«, meinte er und sah mich liebevoll an. »Aber ich werde im St. Thomas Hospital bereits erwartet. Es gibt dort ein paar Patienten, die meine Hilfe dringend benötigen.«

Ich seufzte, denn auch ich sah es nicht gerne, dass ich die Reise ohne Daniel antreten musste. Unsere Hochzeit lag erst wenige Monate zurück. Wir waren noch immer wie frisch ineinander verliebt. Bei dem Gedanken, mehrere Wochen von Daniel getrennt zu sein, ergriff mich sogleich eine heftige Sehnsucht.

Aber auf der anderen Seite waren da auch noch unsere Jobs, die wir erledigen mussten und denen wir unser Herz und unsere Seele verschrieben hatten.

Daniel und ich hatten uns in dieser Beziehung nie etwas vorgemacht. Und als ich ihm nun tief in die Augen blickte, erkannte ich darin sein unerschütterliches Vertrauen, das er in mich setzte. Er gab mir das wunderbare Gefühl, seine Frau zu sein und trotzdem frei entscheiden zu können, was ich tun und lassen wollte.

Unwillkürlich wurde ich von einem warmen, zärtlichen Gefühl für Daniel ergriffen. Ich schlang meine Arme um seinen Hals und gab ihm einen langen, leidenschaftlichen Kuss.

Die Welt um mich versank in einem Meer aus Leidenschaft und Liebe, und erst das vernehmliche Räuspern von Samuel Lington erinnerte mich daran, dass er auch noch da war.

Daniel und ich lösten uns voneinander und sahen uns verliebt an.

Dann wandte ich mich zu Samuel Lington, der zum Panoramafenster gegangen war und etwas verlegen auf den Central Park hinab schaute.

»Lassen Sie uns mit der Arbeit beginnen«, schlug ich vor. »Bevor wir nach Peru aufbrechen, müssen noch eine Menge Vorbereitungen getroffen werden.«

Hätte ich gewusst, auf welches gefährliche Abenteuer ich mich da einließ, hätte ich Daniel auf Knien angefleht, mir die Reise nach Peru mit allem Nachdruck zu verbieten.

Aber ich besaß weder die Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken, noch würde solch ein Verbot Daniels Charakter entsprechen.

Und so nahm das Schicksal seinen Lauf ...

2

Samuel Lington hatte gute Vorarbeit geleistet. Noch am Abend desselben Tages hatten wir alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, so dass wir am nächsten Morgen nach Lima, der Hauptstadt von Peru, aufbrechen konnten.

Von Lima aus sollte es mit der Bahn in die peruanischen Anden weitergehen, wo Samuel Lington das Grab des unbekannten Inka Herrschers entdeckt hatte.

Der junge Archäologe wollte mir die genaue Lage des Fundorts jedoch nicht verraten – angeblich, weil er befürchtete, dass diese Information in andere Hände gelangen könnte.

Ich fand das befremdend. Aber ich ließ den jungen Archäologen gewähren, da ich Professor Sloanes Einschätzung vertraute. Wenn Samuel Lington es geschafft hatte, den Professor von der Existenz seines einzigartigen Fundes zu überzeugen, bestand für mich keine Veranlassung, irgendetwas daran in Zweifel zu ziehen.

Ich verbrachte mit Daniel eine letzte stürmische Liebesnacht voller Lust und Leidenschaft. Er war mein Traummann, und ich war überglücklich, dass das Schicksal uns zusammengeführt hatte. Ich würde ihn immer lieben, egal wie viele Kilometer zwischen uns lagen ...

Am nächsten Morgen trennten sich unsere Wege. In der Wandelhalle des New Yorkers Flughafens umarmten wir uns noch einmal herzlich und küssten uns.

Dann wandte sich Daniel an Samuel Lington. Und indem er ihm die Hand schüttelte, sagte er: »Versprechen Sie mir, gut auf Brenda aufzupassen.«

»Sie können sich ganz auf mich verlassen«, erwiderte der junge Archäologe und lächelte Daniel freundschaftlich an. »Sie werden Ihr kleines Juwel heil und unbeschadet zurückbekommen.«

Einen Augenblick hatte ich das sonderbare Gefühl, dass in seiner Stimme Unsicherheit mitschwang.

Daniel sah Samuel Lington nachdenklich an. An dem Ausdruck in seinem Gesicht konnte ich ablesen, dass es auch ihm schwerfiel, den jungen Archäologen einzuschätzen.

In diesem Moment wurde der Flug nach London ausgerufen.

Daniel gab sich einen Ruck und wandte sich von uns ab. Ich warf ihm eine Kusshand zu. Wenig später war er im Menschengewimmel des Kennedy Airport verschwunden.

Ich seufzte und spürte, dass meine Augen feucht wurden.

»Daniel ist bestimmt ein netter fürsorglicher Mann«, bemerkte Samuel Lington gedehnt. Dann hakte er sich plötzlich bei mir unter. »In wenigen Minuten startet unser Flieger nach Lima«, drängte er. »Wir sollten uns beeilen!«

3

Am späten Abend trafen wir in Perus Hauptstadt ein, wo wir in einem billigen Hotel zwei Zimmer gebucht hatten. Neben dem Eingang des Hotels klebte ein Plakat, das mir auf der Straße bereits öfter aufgefallen war.

Ich blieb daher stehen und betrachtete es genauer.

Auf dem Plakat war das Foto einer jungen schlanken Frau abgebildet. Sie hatte blondes schulterlanges Haar und ein feingeschnittenes Gesicht mit blauen Augen. Ihr Name war Amalie Cortez, wie die Bildunterschrift verriet. In dem anschließenden Text wurde darauf hingewiesen, dass Amalie Cortez seit sechs Monaten als vermisst galt. Kurz nach der Verlobung mit Pedro Haidas war sie spurlos verschwunden.

Pedro Haidas musste zu den wohlhabenderen Leuten in Peru zählen, denn er hatte eine hohe Prämie für das Auffinden seiner Verlobten festgesetzt.