Das Kino - 25 neue erotische Geschichten - Claudia Celeste - ebook

Das Kino - 25 neue erotische Geschichten ebook

Claudia Celeste

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Opis

Claudia Celeste ist mit ihrem Geschichtenband "Die Schaufensterpuppe - 25 erotische Geschichten" nicht nur in den Erotik-Top-10 präsent, sondern hat dafür auch hervorragende Leser-Bewertungen erhalten: echte Fünf-Sterne-Erotik. Nun stellt sie mit "Das Kino - 25 neue erotische Geschichten" den direkten Nachfolger vor. Wie Sie es von der Autorin zurecht erwarten, bietet die Sammlung Erotik mit Sinn und Pointe. Celeste hat Geschichten zu erzählen, die Sie so noch nicht gehört haben (und die dabei auch noch sexy sind). Lassen Sie sich an ungewöhnliche Orte entführen - lassen Sie sich aber vor allem auch von ungewohnten Charakteren verführen. Was hat die Neon-Reklame an einem Sexclub schon erlebt? Welche Phantasien entwickelt ein Crashtest-Dummy? Und was passiert, wenn man zu lange in den Spiegel schaut? Wer lieber Kürzel mag: mf, mmf, mmmf, mfmf ;-) Auszüge gefällig? Ich massiere mich langsam weiter. Der Mann und die Frau auf der Leinwand haben ihre Position gewechselt. Sie kniet vor ihm auf dem Bett, auf allen Vieren. Immer, wenn er von hinten in sie eindringt, drücken sich ihre Knie etwas in die Matratze, weil er leicht schräg nach unten stößt. Jemand hält mir von hinten die Augen zu. Bevor ich erschrecken kann, flüstert eine männliche Stimme "pssst". Das muss mein Freund sein. Wir haben uns hier verabredet. Er legt mir eine Schlafmaske über die Augen, wie man sie im Flugzeug trägt. Ich erinnere mich, dass er sie von seiner letzten Dienstreise mitgebracht hat. Er sagt nichts. Ich spüre etwas Warmes an meinem Ohr. Während drei Finger meiner rechten Hand noch immer in mir stecken, prüft meine linke, was da mein Ohrläppchen streichelt. Ich erkenne einen Schwanz in voller Erektion. Meine Fingernägel fahren um die Furche der Eichel. Ich prüfe seine Länge, an der Wurzel stoßen meine Finger auf den Hodensack. Alles ist rasiert. Ich knete seine Hoden. ... Ein neues Motorengeräusch. Etwas höher, aber nicht so hoch wie ein Bohrer. Etwas berührt meine Scham. Ich erschrecke und ziehe unwillkürlich an meinen Fesseln. Natürlich lösen sie sich nicht. Entschuldigen Sie, meint die Assistentin, ich hätte Sie warnen sollen, aber das würde das Ergebnis der Studie verfälschen. Ich murmele etwas, das ich selbst nicht verstehe. Ein warmer Wind bläst über meine Scham, lässt die feinen Härchen vibrieren, die seit meiner letzten Rasur vor ein paar Wochen dort wieder lustig sprießen. Der Wind umspielt die kleinen Hautfalten wie ein winziger Föhn. ...

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Liczba stron: 88




Vorspiel

Liebe Leserin, lieber Leser,

Danke, dass Sie sich für diesen kleinen Band entschieden haben. Vielleicht haben Sie seinen Vorgänger gelesen, "Die Schaufensterpuppe"? Wenn nicht, dann hätte ich da einen Tipp parat... Jedenfalls, und damit beende ich das kurze Vorwort auch schon, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Arrivederci

Ihre Claudia Celeste

PS: Fragen, Vorschläge, Ideen - oder Sie wollen darauf aufmerksam gemacht werden, wenn der dritte Teil meiner Geschichten erscheint? Auch dann gibt's für treue Leser natürlich wieder einen speziellen Subskriptionspreis. Mailen Sie einfach an [email protected]

PPS: Ich habe in diesem Buch etwas für Sie versteckt.

Das Kino

Allmählich erlischt das Licht. Es ist dieser Moment, den ich so liebe. Wenn die Wirklichkeit verschwindet. Wenn sie nach hinten gedreht wird wie auf einer Theaterbühne, damit vorn eine andere Realität Platz hat. Es stört nicht mehr, dass der Klappsitz unbequem ist. Er hat Charakter, ganz anders als die unpersönlichen Sessel in einem Multiplex. Viele Männer und Frauen haben schon darauf gesessen. Das Kino, das habe ich beim Hereinkommen gesehen, besitzt nur wenige Reihen, die mit jeweils fünf Stühlen besetzt sind. Das Kino ist alt, die Tapeten lösen sich schon von den Wänden. Die Leinwand ist stockfleckig. Ich fühle eine Vertrautheit, eine Wärme, die ich nicht erklären kann, denn ich bin zum ersten Mal in einem Pornokino. Der alte Mann an der Kasse hatte mich ungerührt gegrüßt. Ich weiß nicht, ob es üblich ist, als Frau allein zu kommen.

Der Film beginnt ohne Werbung. Im Stundenrhythmus läuft er in einer Endlosschleife, mit kurzer Pause, immer dasselbe Programm. Eine nennenswerte Handlung besitzt er nicht. Das Glied eines Mannes in Großaufnahme. Eine Frau, nicht wirklich hübsch, streicht vorsichtig über die Eichel, fühlt den Stab, als hätte sie einen Vibrator in der Hand. Sie hockt sich über den liegenden Mann, wendet dem Zuschauer ihr Hinterteil zu. Ihre Spalte ist stark behaart, die schwarzen Haare stehen bis hoch in die Poritze Spalier. Die Frau hebt ihr Hinterteil leicht an und führt den Schwanz des Mannes in sich ein. Nur einen Zentimeter, anderthalb vielleicht, gerade so, dass seine Eichel in ihr verschwindet. So verharrt sie, eine Minute, es passiert nichts. Ich bewundere die Kraft, die die Frau in ihrer Oberschenkel-Muskulatur haben muss. Abrupt setzt sich die Schauspielerin, der Mann stöhnt, sein Glied ist nun bis zum Ansatz in ihr verschwunden.

Damit ich meinen kurzen Wollrock nach oben schieben kann, hebe ich kurz meinen Po. Ich fahre mit der rechten Hand zwischen meine Beine. Eine Unterhose trage ich nicht. Ich bin feucht. Ich taste nach dem kleinen Knubbel zwischen meinen Schamlippen. Ich taste ihn vorsichtig ab, bewege ihn hin und her, drehe ihn leicht zwischen Daumen und Zeigefinger. Ich beobachte meine Reaktion. Ich stelle mir vor, der Schwanz des Mannes auf der Leinwand steckte in mir. Ich benutze meinen Mittelfinger, führe ihn in meine Vagina, greife von unten in Richtung Bauchdecke. Ich bin zufrieden, mein Körper funktioniert wie erwartet. Ich führe auch den Zeigefinger ein, dann den Ringfinger. Ich weiß, wenn ich mich auf diese Weise weiter massiere und schließlich die Beine schließe, dann komme ich. Aber ich will noch nicht kommen. Ich habe sieben Euro gezahlt. Ich stelle mir vor, nach dem Orgasmus einen Pornofilm anzusehen - und erinnere mich an meinen ersten und letzten Abend auf dem Oktoberfest, ohne Alkohol.

Ich massiere mich langsam weiter. Der Mann und die Frau auf der Leinwand haben ihre Position gewechselt. Sie kniet vor ihm auf dem Bett, auf allen Vieren. Immer, wenn er von hinten in sie eindringt, drücken sich ihre Knie etwas in die Matratze, weil er leicht schräg nach unten stößt. Jemand hält mir von hinten die Augen zu. Bevor ich erschrecken kann, flüstert eine männliche Stimme "pssst". Das muss mein Freund sein. Wir haben uns hier verabredet. Er legt mir eine Schlafmaske über die Augen, wie man sie im Flugzeug trägt. Ich erinnere mich, dass er sie von seiner letzten Dienstreise mitgebracht hat. Er sagt nichts. Ich spüre etwas Warmes an meinem Ohr. Während drei Finger meiner rechten Hand noch immer in mir stecken, prüft meine linke, was da mein Ohrläppchen streichelt. Ich erkenne einen Schwanz in voller Erektion. Meine Fingernägel fahren um die Furche der Eichel. Ich prüfe seine Länge, an der Wurzel stoßen meine Finger auf den Hodensack. Alles ist rasiert. Ich knete seine Hoden.

"Psssst", flüstert er wieder und zieht seinen Schwanz zurück. Ich bin kurz allein, bis ich merke, dass jemand meine Beine auseinanderschiebt. Eine warme Hand holt meine Finger aus meiner Vagina. Eine Zunge leckt die Finger ab. Jemand schiebt meine Beine noch ein Stück auseinander und hebt meinen Po etwas an. Ich weiß, was jetzt passiert, und bin trotzdem überrascht. Mit einem Ruck schiebt sich ein Schwanz in mich. Bis zum Anschlag. Ich stöhne. Er fährt langsam vor und zurück. Die Frau auf der Leinwand stöhnt nun ebenfalls. Ich bin überrascht, wie echt sie klingt. Der Porno ist offenbar professionell nachvertont. Der Schwanz in mir beeilt sich nicht. Ab und zu pausiert er. Zwei Hände greifen nach meinen Brüsten, gleichzeitig, Finger umkreisen die Brustwarzen. Ich spüre erneut etwas warmes an meinem linken Ohr und greife danach. Ein Schwanz. Der Schwanz in mir beschleunigt sein Tempo, teilt meine Schamlippen nun schneller, ich höre ein schmatzendes Geräusch. Ich greife nach dem Schwanz neben meinem Ohr, massiere ihn, bilde ein warmes Loch mit meiner Hand und bemerke plötzlich, dass sich auch neben meinem rechten Ohr etwas tut. Ich habe die rechte Hand frei, der Schwanz in mir verhindert, dass ich nachdenke und mir die Situation vergegenwärtige. Der Schwanz rechts ist eingeölt, deshalb gleitet er besonders gut durch die warme Höhlung, die meine Handinnenfläche für ihn bildet. Alle drei Schwänze beschleunigen ihr Tempo. Die zwei Hände haben meine Bluse nach oben gezogen, ich sitze nun fast nackt da. Die Frau auf der Leinwand schreit laut. Der Schwanz in mir versteht sein Geschäft, er hält den Rhythmus, den ich brauche, und als ich die Beine schließen will, um zu kommen, zieht er sich zurück. Die Schwänze in meinen Händen pulsieren, das Sperma, das sie entladen, tropft auf meine Brüste, wo es von den beiden Händen einmassiert wird. Die Wellen des Orgasmus kräuseln noch immer meine Bauchdecke, als auch sie von einer Ladung Sperma getroffen wird.

Pssst, sagt eine männliche Stimme. Bleib bitte noch sitzen, bis der Film zuende ist. Ich gehorche, und erst als ich die Abspann-Melodie höre, nehme ich die Schlafmaske ab. Als ich aufstehe, sind die Spermaspuren schon etwas getrocknet.

Beim Zahnarzt

Ich hasse es, auf dem Zahnarztstuhl Platz zu nehmen. Schon lange vorher spüre ich die typischen Zeichen von Angst. Ich muss andauernd zur Toilette, und sobald ich in der Praxis angekommen bin und das säuselnde oder kreischende Geräusch des Bohrers höre, verkrampft sich alles in mir. Deshalb hatte ich nicht nein sagen können, als ich in der Zeitung die seltsame Anzeige las: "Testerinnen und Tester für neuartige schmerzfreie Zahnbehandlung gesucht, privat oder gesetzlich versichert." Und nun sitze ich auf diesem Stuhl, der sich so gar nicht von den üblichen Zahnarzt-Monstern unterscheidet, und alles ist wie sonst. Mein Herz schlägt wie rasend, meine Zunge ist trocken und ich will so schnell wie möglich hier weg.

Kann ich aber nicht.

Beim Informationsgespräch zuvor hatte ich unterschreiben müssen, mit einer Besonderheit des neuen Verfahrens einverstanden zu sein: Bei der Behandlung würden Arme und Beine des Patienten fixiert. Es ginge darum, hatte man mir erklärt, die Studie nicht durch unwillkürliche Bewegungen der Probanden zu verfälschen. Tatsächlich hatte man mir an den Unterarmen, den Ober- und Unterschenkeln Bandagen angelegt, die mich nun daran hindern, den grässlichen Stuhl zu verlassen. Ich muss gestehen, dass ich wirklich schon einmal in einer solchen Situation geflüchtet bin - insofern sind mir die Fesseln also gar nicht so unrecht.

Statt des Arztes erscheint nun eine Assistentin. Sie überprüft, ob ich bequem liege, dann bringt sie den Stuhl in die Horizontale und schaltet das gleißende OP-Licht an. Während ich darauf warte, dass auch der Arzt den Raum betritt, legt sie einen weiteren Schalter um. Ich höre ein Motorengeräusch und bemerke plötzlich, dass meine Beine auseinander gezogen werden, bis sie einen Winkel von etwa 45 Grad bilden. Noch nicht so, dass es unangenehm wäre, aber doch ungewohnt. Das neue Verfahren beginnt ja spannend. Die Assistentin verlässt mein Blickfeld. Wohin sie gegangen ist, merke ich erst, als sie meinen Rock nach oben schiebt. Dabei redet sie beruhigend auf mich ein, es habe alles seine Ordnung. Und schiebt meinen Slip zur Seite. Es ist seltsam, ich liege hier nicht beim Frauenarzt, sondern beim Zahnspezialisten - aber ich bin im Grunde sehr neugierig und will nun auch wissen, was weiter passiert. Die Anwesenheit der anderen Frau beruhigt mich jedenfalls.

Ein neues Motorengeräusch. Etwas höher, aber nicht so hoch wie ein Bohrer. Etwas berührt meine Scham. Ich erschrecke und ziehe unwillkürlich an meinen Fesseln. Natürlich lösen sie sich nicht. Entschuldigen Sie, meint die Assistentin, ich hätte Sie warnen sollen, aber das würde das Ergebnis der Studie verfälschen. Ich murmele etwas, das ich selbst nicht verstehe. Ein warmer Wind bläst über meine Scham, lässt die feinen Härchen vibrieren, die seit meiner letzten Rasur vor ein paar Wochen dort wieder lustig sprießen. Der Wind umspielt die kleinen Hautfalten wie ein winziger Föhn. Es fühlt sich an wie der Reinigungsmechanismus einer dieser japanischen Hightech-Toiletten.

Jedenfalls zunächst, dann wirkt es eher, als würde ein Mann leicht auf meine Schamlippen pusten. Der Intim-Föhn setzt seine Arbeit fort, wird aber plötzlich von einer Art Miniaturgreifer unterstützt. Der führt etwas durch meine Spalte, das sich wie eine Feder anfühlt. Ich werde feucht, als das Gerät auch meinen Kitzler berührt. Zarte Haare kringeln sich um mein Fleisch, bewegen sich in spiralförmigen Bahnen durch meinen Schambereich. Erneut zucke ich zusammen, als ich meine, einen Finger zu spüren. Etwas warmes, weich-hartes liegt an meinem Eingang, dort, wo der Übergang zum Anus beginnt. Seine Spitze kreiselt leicht. Dann setzt sich der Fortsatz in Bewegung und schiebt sich in mich. Der Fortsatz, das spüre ich, besitzt einen zweiten Finger, der nun meinen Kitzler massiert, während der größere, stärkere Arm in mich ein- und ausfährt.

Der Arzt kommt. Bitte öffnen Sie den Mund ganz weit, sagt er, und beginnt mit seiner Behandlung. Meine Sinne sind dort, wo die Maschine mich ausfüllt. Ich bin feucht wie noch nie in Anwesenheit Dritter. Der Gummifinger stößt mich, er malt in mir seltsame Figuren, er trommelt von innen auf meiner Bauchdecke und lässt mich schließlich atemlos zusammenzucken.

Ich wäre dann jetzt fertig, sagt der Zahnarzt.

Die Neon-Tänzerin