Armenia and the European Union: Movement or Stagnation? - Hans J Zahorka - ebook

Armenia and the European Union: Movement or Stagnation? ebook

Hans J Zahorka

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Contents - Inhalt Ist ein Beitritt Armeniens zur Europäischen Union denkbar? - Versuch eines Szenarios Ein möglicher EU-Beitritt und sein Zeitplan ENP – ein erster Schritt auf die armenische EU-Mitgliedschaft? Ein mögliches Beitritts-Szenario Rechtliche Beitrittskriterien Ist Armenien ein “europäischer Staat”? Die Kriterien von Kopenhagen Die Bewerbung an den Rat Stellungnahme der Kommission Rats- und Parlamentsvoten sowie Ratifizierungen Argumente gegen einen EU-Beitritt Einige wirtschaftliche und politische Fragen eines Beitritts Die Problematik eines türkischen EU-Beitritts Die Beziehungen mit Russland Alternativen zum Beitritt Armeniens Schlussfolgerungen und Empfehlungen European Union – Armenia - Russia: A Triangle of Interests in the South Caucasus Background 1. South Caucasus: General Views 2. Armenia and its Foreign Policy: Challenges Armenian Foreign Policy and “Complementarity” Immediate Neighbors Foreign Policy Challenges Nagorno-Karabakh Security Systems and Armenian Choice Arenas of Armenian Problems and Possible Solutions 3. Armenia: Dealing with the Regional Hegemony Russia as Leader of the CIS Armenian Dependency Russian Perceptions of the Region and Armenians Russian External Policies towards Post-Soviet Space Russian Foreign Policies towards Armenia 4. Armenia in the Process of EU Rapprochement 5. EU and Russia: Sharing Regional Interests Conflict Management and Security in the Caucasus Overview Sources of Ethnic Conflict Fear and Ethnic Conflict The Collapse of the Soviet Union Caucasus Challenges for the Caucasus: Interests of Major Powers and Geo-political Consequences United States policy in Caucasus and in the Caspian Region Chechnya Internal Ethno-Political Violence: Nature of Conflicts Consequences of the Empire: New Challenges Geo- strategic and economic interests

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Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar

The readers of these texts should take note that all three chapters have been set up before the presidential elections in Armenia in February 2008, which have been followed by riots costing 10 lives and many injuries. There have also been many people arrested until now (June 2008), partly without formal accusation. Also, after these events, the Armenian government has made some moves in foreign policy which have not been fully in the interest of any approximation to the EU.

Rangendingen, June 2008 (version I / February 2008)

© by LIBERTAS

LIBERTAS - Europäisches Institut GmbH (LIBERTAS Verlag)

Lindenweg 37, 72414 Rangendingen (Hechingen), Germany

Telefon +49 7471 984996-0

Telefax +49 7471 984996-19

E-Mail: [email protected]

Internet: www.libertas-institut.com

ISBN 978-3-937642-05-5 (print)

ISBN 978-3-946119-27-2 (epub)

ISBN 978-3-946119-28-9 (MobiPocket)

The Authors

Hans-Jürgen Zahorka, Government Advisor, from LIBERTAS, has worked repeatedly in the South Caucasus region and in particular Armenia. This text – an updated version of an article from 2003 – exists in German only. For the English (original) version from 2003 you may download the text from www.libertas-institut.eu (Enlargement/CIS).

Nona Abazyan from Vanadzor/Armenia and Yerevan works at present as Personal Assistant to the CEO of a big international bank in Yerevan, before as Head of External Relations in a business group. She is also in her own company, S.A.N. Ltd. where she was responsible for translations and foreign business. After studiesin foreign languages in VanadzorState Teachers Training Institute and Texas/USA, she continued at Centrefor Social Studies, Tbilisi State University, Georgia, where she obtained a MA degree in January 2007. She has worked for several years as head of project design and fundraising for the Armenian Constitutional Right-Protective Centre (ACRPC), as well as in tourism promotion.

Nune G. Harutyunyan is a development and human rights professional with more than 12 years of experience on national and international levels. She has got an LLM in International Human Rights Law from Lund University/Sweden and an MA in International Studies and conflict resolution from university of Denver/USA. After working for the Ministry of Foreign Affairs of Armenia, on development and gender (for UNDP) and for Armenian European Policy and Legal Advice Centre she is currently managing a project on “Empowerment of Rural Women” implemented by the International Centre for Agribusiness Research and Education. She is the author of several publications in the areas of human rights, gender, conflict and European integration.

Table of Contents

Ist ein Beitritt Armeniens zur Europäischen Union denkbar? - Versuch eines Szenarios

Ein möglicher EU-Beitritt und sein Zeitplan

Argumente gegen einen EU-Beitritt

Einige wirtschaftliche und politische Fragen eines Beitritts

Die Problematik eines türkischen EU-Beitritts

Die Beziehungen mit Russland

Alternativen zum Beitritt Armeniens

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

European Union – Armenia - Russia: A Triangle of Interests in the South Caucasus

Background

1. South Caucasus: General Views

2. Armenia and its Foreign Policy: Challenges

3. Armenia: Dealing with the Regional Hegemony

4. Armenia in the Process of EU Rapprochement

5. EU and Russia: Sharing Regional Interests

Conflict Management and Security in the Caucasus

Overview

Sources of Ethnic Conflict

Fear and Ethnic Conflict

The Collapse of the Soviet Union

Caucasus

Challenges for the Caucasus:

Interests of Major Powers and Geo-political Consequences

United States policy in Caucasus and in the Caspian Region

Chechnya

Internal Ethno-Political Violence: Nature of Conflicts

Ist ein Beitritt Armeniens zur Europäischen Union denkbar? - Versuch eines Szenarios

Hans-Jürgen Zahorka12

Ein möglicher EU-Beitritt und sein Zeitplan

Im Sommer 2003 schrieb der Verfasser dieser Zeilen ein englischsprachiges Papier für AEPLAC (Armenian-European Policy and Legal Advice Centre) in Yerevan3, dessen deutschsprachige Version im Herbst 2003 in der Armenisch-Deutschen Korrespondenz (ADK)4 erschien. Gleichzeitig wurde die englische Version in exil-armenischen Internet-Fora in den USA veröffentlicht und dort heftig diskutiert. Nachdem der Autor immer wieder, auch spontan, hierauf in der EU bzw. in Armenien angesprochen wurde, ist eine kritische Revision des Artikels angebracht; von überzeugten Anhängern einer Integration Armeniens nach Europa wurde er zwischenzeitlich schon fast zu viel geschwenkt.

Seinerzeit wurde im Entwurf eines UNDP-Papiers5, das im Herbst 2003 erscheinen sollte, für das auch das armenische Ministerium für Handel und wirtschaftliche Entwicklung verantwortlich zeichnete, durch dessen Autoren, darunter u. a. Armen Yeghiazaryan, ehemaliger Minister für Wirtschaft6, Vahram Avanessyan, ehemaliger Minister für Wirtschaft, und Levon Barkhudaryan, ehemaliger Minister der Finanzen, mit einem gewissen Gewicht, jedoch ansonsten nicht näher bestimmt der Beitritt zur Europäischen Union gefordert7. Ebenfalls ein EU-Diplomat, Torben Holtze, der damalige Chef der Delegation der Europäischen Kommission in Armenien und Georgien, hatte Offenheit der EU gegenüber solch einem Vorschlag signalisiert8.

Heute – zu Anfang des Jahres 2008 – würde ein derartiger Artikel in seiner damaligen Form nicht mehr geschrieben werden können, nachdem sich zwar die EU und Armenien ein wenig nähergekommen sind, es aber offensichtlich einen zwischenzeitlichen persönlichkeitsimmanenten Widerstand gegen allzu öffentliche Sympathiekundgebungen in Richtung der Europäischen Union gibt. Ob dies einen gewissen Machtkampf innerhalb der Regierung bedeutet, kann zwar nicht ausgemacht werden, ist aber durchaus möglich. Armenien hat derzeit so viele innere und primär äußere Probleme, auch in seiner Nachbarschaft, dass eine Strategie für seine aussenpolitische Ausrichtung, die über das unmittelbare Jetzt hinausreicht, vielen Beteiligten nicht adäquat erscheint. Dennoch ist es aus einer Sicht, die dem Land und den Leuten sowie der EU wohl will, erlaubt, nachstehend ein Szenario zu entwerfen, dessen mögliche Abweichungen eine variable politische Weg-Zeit-Berechnung zulassen.

Armenien wurde – zusammen mit den anderen Südkaukasus-Ländern Aserbaidschan und Georgien - im Frühjahr 2004 in die Europäische Nachbarschaftspolitik der EU aufgenommen, was sicherlich im Sinne des damaligen Artikels war, aber sich sehr zäh anließ, was aber nicht allein von Armenien zu vertreten war.

Ferner ist ein eventueller armenischer Beitritt (noch) nicht ein Thema in der EU, nachdem am 1.5.2004 eine große Beitrittsrunde mit 10 Staaten Mittel- und Osteuropas anstand, hierüber in der EU wie auch in diesen Ländern noch zahllose Diskussionen geführt werden sowie weitere Erweiterungen folgten (Bulgarien/Rumänien in 2007) und folgen werden: Kroatien, die übrigen Westbalkan-Staaten, eventuell die Türkei, aber auch weitere Länder (z. B. Norwegen, Island usw., aber auch europäische GUS-Länder wie z. B. Ukraine, Moldawien usw.) – irgendwann einmal bis 2030.

Erste Grundlage der EU war die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) von 1952. Die Gründe für ihre Errichtung und ihre Prinzipien gelten auch für Armenien und seine Nachbarn, namentlich Aserbaidschan. Der französische Außenminister Schuman, unterstützt von seinem Mitarbeiter Jean Monnet, hatte am 9. Mai 1950 gesagt, dass Deutschland und Frankreich drei Kriege binnen 70 Jahren hatten. Um damit ein für allemal Schluss zu machen, schlug er vor, zunächst einmal die beiden Grundstoffe für Kriege, nämlich Kohle und Stahl, zu „vergemeinschaften“, d. h. allen Zugang zu ihnen zu gewähren, einen gemeinsamen Markt für sie sowie ihre Derivate einzurichten, sowie Arbeitsfreizügigkeit zu schaffen. Dies war die Geburtsstunde des heutigen EU-Binnenmarktes, der Europäischen Währungsunion, sowie aller sonstigen heutigen gemeinsamen EU-Politiken.

Armeniens ehemaliger Präsident, Robert Kocharian, hatte wiederholt erklärt, dass die Richtung zu Europa Priorität in Armeniens Außenpolitik sei9, ebenso der Premierminister Andranik Margaryan, der den Begriff der EU-Mitgliedschaft benützte10. Inwieweit dies freilich eine operative Haltung ausdrückte, kann nicht nachgemessen werden. In jedem Fall war es vor der Europäischen Nachbarschaftspolitik geäußert worden, die zwischenzeitlich nicht nur eine zusätzliche, sondern die Klammerfunktion zwischen Armenien und der EU schlechthin einnimmt.

Die Beitritte vom 1.5.2004 für insgesamt 10 mittel- und osteuropäische Staaten sowie vom 1.1.2007 von Bulgarien und Rumänien zu neuen EU-Mitgliedern11, worauf die Zahl der EU-Staaten sich um 2/3 vergrösserte, haben schon in den Jahren vorher weitere politische Projekte, etwa das der EU-Verfassung, mobilisiert sowie die Diskussion über weitere mögliche Beitritte angefacht. Dabei kam es auch zu Rückschlaegen in dem Sinne, dass einige Politiker sich gegen eine weitere Erweiterung oder doch zumindest für eine „Denkpause“ oder eine „Verdauungspause“ aussprachen. Was für Folgen hatte und hat dies für Armenien?

ENP – ein erster Schritt auf die armenische EU-Mitgliedschaft?

Die neue Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) der EU, die mehr in den betreffenden Drittländern als innerhalb der EU bekannt ist, entsprang dem starken Interesse der EU, in den neuen Nachbarn hinter den neuen Mitgliedern, dem sogenannten „ring of friends“, politisch und wirtschaftlich stabile Staaten und Partner zu haben. Die neu zusammengesetzte EU hat keinerlei Interesse an irgendwelchen Instabilitäten in ihrem „Hinterhof“, etwa in der Ukraine, Moldawien, mit einem Jahr Verzögerung auch im Südkaukasus, aber natürlich auch im Maghreb (Marokko, Algerien, Tunesien, Lybien), in Ägypten, in Israel, den Palästinesischen Gebieten, Jordanien, Libanon und Syrien. Auch bedeutet politische und wirtschaftliche Stabilität mehr Kaufkraft und weniger Wanderungsdruck auf potenzielle Emigranten; so gesehen kann es nicht verwundern, wenn sich die EU die neue ENP einiges kosten laesst.

Für Armenien – wie auch das benachbarte Georgien12; Aserbaidschan spielt hier eine Sonderrolle – bedeutet die ENP im Zweifel sehr viel: für diejenigen politischen Kräfte, die einer Annäherung an die EU das Wort reden, ist sie ein Rettungsanker, der zur Diversifizierung der bislang sehr stark an Russland orientierten Wirtschaft dienen kann. Die EU betreibt eine derartige Politik unter dem Stichwort „prosperity – stability - security“, unter der Prämisse „by helping our neighbours, we help ourselves“.13

Andererseits ist objektiv festzustellen:

Die EU übt eine immer stärkere Sogkraft aus, zumindest wirtschaftlich. Aber auch politisch und sozial ist sie für viele (junge) Armenier ein sicherer Hafen, den es anzusteuern gilt, zumal die EU immer stärker als aussenpolitische

soft power

anerkannt werden muss, wenn auch als durchaus effektive (eher wenig gebildete Arbeitskräfte – wegen Sprache! – gehen eher nach Russland).

Soweit die Türkei – in mehrerer Hinsicht – zwischen der EU und Armenien steht, ist man sich doch allmählich klar, dass die objektivierende und beruhigende Rolle der EU, die klar gegen die nationalistischen Kräfte in der Türkei gerichtet ist, zunimmt. Mit anderen Worten: Je stärker sich die Türkei an die EU annähert, um so stärker wird der Druck auch auf Armenien – zum einen wirtschaftlich, zum anderen politisch, da die Alternative letztlich in einer Isolierung läge.

Russland spielt zwar eine traditionelle Rolle als Schutzmacht und Garant. Armenien wird aber nicht mehr aktuell bedroht. Betreffend Nagorny-Karabakh ist es mittlerweile den meisten Armeniern klar, dass Russland keinerlei Interesse an einer Beendigung dieses Konflikts hat. Russland hat ausserdem mehr und mehr sowie eher schlecht als recht funktionierende Teile der armenischen Wirtschaft erworben, so dass auf diese teilweise „Übernahme“ seitens weiter Teile der Bevölkerung negativ reagiert wird, zumal erhebliche Teile dieser Erwerbe zur Erledigung armenischer Staatsschulden getätigt wurden. Es ist zwar durchaus möglich, dass Russland bei einer Annäherung Armeniens an die EU sich hierzu negativ äussert, aber überbewerten darf man dies nicht. Schon vor dem EU-Beitritt Österreichs war dies massiv der Fall. Vor allem ist eine politische Weg-Zeit-Berechnung anzustellen, an deren Ende in x Jahren z. B. ein Beitrittsantrag stehen dürfte – zu einem Zeitpunkt, zu dem sich auch die russische Politik gegenüber der EU verbessert und geändert haben kann, was mittelfristig zumindest athmosphärisch für Russland unter Medvedjev angenommen werden kann.

Die armenische Regierung sagt schon jetzt Ja zu immer weiteren Kooperationsflächen zwischen der EU und dem eigenen Land, die vor allem in der EU gar nicht bekannt sind: So soll z. B. nach den Präsidentschaftswahlen im Frühjahr 2008 ein faktisches Ministerium – vielleicht nicht unter diesem Begriff – für europäische Integration, geleitet von einem hochrangigen Minister ohne Portefeuille oder einem Vize-Premierminister, errichten, wofür die Vorbereitungen schon seit Jahresanfang 2006 laufen. Ausserdem hat sie einen Nationalen Plan zur Implementierung des Partnerschafts- und Kooperationsabkommens EU/Armenien erstellt, der zur Folge hat, dass genau in der Reihenfolge der 35 EU-Verhandlungsgruppen bei Beitrittsverhandlungen (!) - lediglich die Kapitel „34. Institutionen“ und „35. Sonstiges“ fehlen - die jeweiligen Bestandteile des

acquis communautaire

, also des EU-Besitzstands an rechtlichen und politischen Elementen, eingefordert und behandelt werden. Mit der gleichen Aufteilung befasste sich 2007-Februar 2008 ein EU-Projekt über die Bewertung der administrativen Kapazitäten in den Bereichen, die in Beitrittsverhandungen relevant sind (ohne 34. und 35.)

14

.

Dabei fällt auf, dass mit dem seit etlichen Jahren anhängigen EU-Projekt AEPLAC (

Armenian-European Policy and Legal Advice Centre

) die EU faktisch eine inoffizielle zweite „Vertretung“ neben der Delegation der Europäischen Kommission in Yerevan unterhält, die zum einen recht gross ist, auf jeden Fall personell grösser als die Delegation, und zum einen kaum mit europäischen Experten, sondern fast ausschliesslich mit lokalen Kräften besetzt ist, die unablässig ihre Aussenwirkung erzielen, in Trainings, in Publikationen, in Veranstaltungen, per Internet

15

. „AEPLAC“ kennt in Armenien fast jeder, der sich mit Politik befasst, und diese Institution hat bisher das Kunststück fertig gebracht, sich aus allen parteipolitischen Querelen heraus zu halten und somit glaubwürdig zu bleiben. Ausserdem wurde Anfang Februar 2008 die Delegation der Europäischen Kommission in Yerevan zu einer eigenständigen diplomatischen Vertretung aufgewertet, nachdem sie zuvor kommissionsintern von der in Georgien abhängig war.

Zwar gab es einen gewissen Rückschlag zu 2003, als 2005 AEPLAC durch die

Armenian Sociological Association

die Haltungen der Armenier zum Thema EU und möglichem Beitritt durchleuchten liess

16

. Dennoch schaute die armenische Gesellschaft mit viel Zutrauen hierauf: Etwa 17% erwarteten eine Vertiefung der Beziehungen EU/Armenien, etwa 58% hielten dies für möglich. Heute im Jahr 2007, unter dem Eindruck der immer mehr Publizität bekommenden ENP, dürfte dies bei weitem übertroffen werden. Schon 2005 teilten 81% mit, im Falle eines Beitrittsreferendums für einen Beitritt zu stimmen.

Rund 80% der Bewohner Yerevans teilten mit, in Armenien arbeiten zu wollen, wenn das Land der EU beitreten sollte, nur 12,8% würden vorziehen, in der EU zu arbeiten (zum Vergleich: 2,6% in Nordamerika, 0,6% in Russland). Dies scheint auch das Rezept gegen den jahrzehntealten

Brain Drain

zu sein, der das Land bis heute plagt. Nur wenige Politiker wie z. B. der ehemalige Präsident der Nationalversammlung, Artur Baghdasaryan, äussern sich zu dieser Frage sehr klar:

Armenia’s membership in the European Union should be one of the key priorities of our country’s present and future foreign policy as the EU membership will open new avenues for Armenia to move to a new geopolitical milieu as well as a new economic environment and will enable Armenia to have access to a completely new security system. …”

17

Nach allem ist keineswegs vorbestimmt, dass die ENP-Länder im Kaukasus automatisch durch den ENP-Status das Recht erhalten wüden, sich um eine EU-Vollmitgliedschaft zu bewerben18, aber ausgeschlossen ist dies ebenfalls nicht. In der Geschichte der Aussenbeziehungen der EU gibt es mehrere Beispiele, wo eine derartige Situation sogar innerhalb „Kern-Europas“ etwa um die Zeit der „Wende“ in Osteuropa um 1990 zuerst zu erheblicher Skepsis, dann aber letztlich zu einer mit voller Verve betriebenen EU-Mitgliedschaft geführt hatte.

Ein mögliches Beitritts-Szenario

All dies führt zur Frage der Zielrichtung, des Wie und des Zeitplans. Hier soll das 2003 erstmals errichtete Szenario aktualisiert werden, das davon ausging, dass Armenien einen EU-Beitrittsantrag stellen will. Vorher hatte noch niemand in Armenien bislang solch ein Szenario entwickelt, obwohl wohl eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dessen Finalität unterstützen dürfte – diese Berechnung ist zwischenzeitlich auch empirisch unterlegt, obwohl ein erheblicher Teil dieser Unterstützung noch verhalten ist19

Es sei vorausgeschickt, dass die EU eine auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit beruhende Struktur darstellt, und dass kein Staat, dessen Menschen dies nicht wünschen, in die EU hereingezwungen würde20.

Vor der Frage des Wie und Wann gibt es ebenfalls – bis in Regierungskreise – eine gewisse Hilflosigkeit. Wann soll Armenien einen solchen Antrag stellen? Unter den zahlreichen Möglichkeiten – diese sollen hier jetzt nicht im Einzelnen ausgebreitet werden – gibt es einen Mittelweg, der realistisch ist. Zuvor soll daran erinnert werden , dass es z. B. für die Baltischen Republiken noch Anfang der 90er-Jahre fast undenkbar war, dass sie zehn Jahre später EU-Mitglieder werden sollten, ebenso für EU-Bürger war es damals eine fromme Utopie, dass sie zehn Jahre später fast überall in der EU in einer Währung zahlen sollten21.

Das Ziel, das ich in dem Artikel nannte: „Wenn die Türkei Ende 2004 zum Kandidatenstatus auch noch den der laufenden Verhandlungen bekäme, mit einem Start der Verhandlungen irgendwann in 2005, dann sollte in der Tat Armenien dringend prüfen, ob es nicht auch ein Beitrittsgesuch einreicht – im Hinblick auf die besonderen Beziehungen zwischen beiden Ländern, die verhindern sollten, dass in den Augen der EU Armenien gegenüber der Türkei zurückgesetzt wird.“, ist natürlich nicht einhaltbar gewesen – Szenarien haben das an sich, und einige Parameter von damals haben sich nicht linear entwickelt. Insoweit hat aber auch Armenien die Chance verpasst, dass seine – legitimen – Interessen ab diesem Zeitpunkt integraler Bestandteil der Verhandungen zwischen der EU und der Türkei gewesen wären.

Überhaupt hat Armenien offenbar grosse Chancen verpasst, die mit der Ablösung des ehemaligen Staatspräsidenten Levon Ter-Petrosian zusammenhingen, der im Gegensatz zu den Kräften, die ihn nach Februar 1998 ersetzten, die Auffassung vertrat, dass der Nagorny-Karabakh-Konflikt schneller gelöst werden sollte und hierzu eine konziliantere Position als die folgenden Regierungen vertrat, um eine Isolierung des Landes und eine Stagnation des Wirtschaftswachstums zu vermeiden.22

Zwar hat Armenien in den Jahren 2001-2005 eine jährliche Wachstumsrate von 12,2% und damit in europäischen Augen „astronomische Wachstumsgrössen“ erlangt, doch darf man nicht vergessen, dass in den Neunziger-Jahren auch ein Minus-Wachstum stattgefunden hatte. Aber 2005 wurde ein zweistelliges Wachstum von 14% registriert, was eine erhebliche und vor allem nachhaltige Wachstumsdynamik indiziert. Damit übersteigt Armeniens BNP-Wachstum über zwei Mal die Durchschnittsmarke von sog. lower middle-income category-Ländern (nach der Klassifikation der Weltbank).23 Das Wachstum der Binnennachfrage stieg um 30,7% im Jahr 2005, bei weitem die höchste Ziffer innerhalb der GUS in den letzten Jahren24. Die Exporte Armeniens gehen im übrigen zu fast 50% in die EU; die Importe von dort machen ca. 35% aus.

So gesehen ist Armenien für einen möglichen Beitrittsantrag, etwa in 5-10 Jahren, gut aufgestellt. In diesem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass die übliche Verhandlungsdauer ca. 8 Jahre beträgt (in 35 Verhandlungsgruppen), allerdings schon vorher unumkehrbare qualitative Kriterien erreicht werden müssen (wozu Armenien in der Lage bzw. momentan im Begriff ist).

Das Szenario eines Zeitplans für Armenien könnte in etwa wie folgt lauten:

2009/2010 Ankündigung eines Beitrittsantrags für 2010-2012

Die Acquis-Übernahme muss vorher begonnen haben.

2010-2012 Beitrittsantrag

2013-2018 Verhandlungen; restliche Übernahme des Acquis

2020 EU-Mitgliedstaat

2025 gewisse Übergangsphasen enden

Natürlich könnte dieser Zeitplan nur eingehalten werden, wenn Armenien einen entschiedenen Akzent auf die Übernahme des sog. Acquis (acquis communautaire) legt, insbesondere an die Angleichung der Gesetzgebung und deren administrative Umsetzung. Der Acquis (gemeinschaftlicher Besitzstand der EU) ist conditio sine qua non für jeden Beitritt.

Hierbei wären allenfalls für Armenien einige Jahre hinzu zu fügen, da etwa um dieses Datum auch die Europäische Kommission mit dem Beitritt der Westbalkan-Länder rechnet. Anderseits könnte Armeinien es in einer wirtschaftlichenAufholjagd schaffen, sich weiter zu transformieren; dies ist ohne weiteres mögllich, würde allerdings ein stringentes Verhalten der Regierung und des Parlaments erfordern, die z. Zt. nicht sehr wahrscheinlich sind.

Auch wäre Armenien im Falle eines Beitrittsantrags von seinem Kandidatenstatus abgesichert gegen mögliche militärische Bemühungen von seinem Nachbarn Aserbaidschan – der sein Militärbudget in den letzten Jahren erheblich aufgestockt hat, wobei auch ein Kandidatenstatus (oder seine Vorläuferschaft eines „angehenden Kandidatenstatus“) Armenien auch dazu bringen würde, sich flexibler bezüglich Nagorny-Karabagh zuverhalten. Allerdings sind hierzu auch sehr „aufgeklärte“ Armenier nicht ohne weiteres bereit, was aufzeigt, dass Nationalismus nach wie vor eine prägende Kraft in Armenien ist.

Ferner schlagen hierbei auch die Ereignisse von Georgien, dem nördlichen Nachbarstaat, vom November 2007 durch, wo Präsident Saakashvili nach einigen Tagen mit Demonstrationen und Protesten unter dem – von keinem westlichen Geheimdienst bestätigten! – Vorwand, es gebe bald einen russisch gesteuerten Umsturzversuch, Sicherheitskräfte gegen das Volk losschlagen liess und danach den Ausnahmezustand verkündete. Internationale Proteste – auch der EU in sehr unmissverständlicher Form – führten darauf hin zu einer Rücknahem des Ausnahmezustands, und Saakashvili liess sich am 5.1.2008 dann in einer „snap election“ nach einem sehr umstrittenen Wahlkampf und teilweise sicher gefälschten Wahlergebnissen mit 53% wieder zum Präsidenten wählen. Dieses Faktum dürfte Georgien in seinen EU-Bemühungen – zu denen es keinerlei realistische Alternative gibt – um ca. 3-5 Jahre zurückgeworfen haben, ebenso die Parlamentswahl im Mai 2008.

Von den Kaukasusstaaten hätten derzeit ohnehin nur Armenien und Georgien – im Grunde genommen Georgien eher als Armenien – Chancen auf eine Annäherung zur EU; Aserbaidschan hat einen autokratisch regierenden Präsidenten, der allerdings auch allmählich zu begreifen scheint, dass der Öl- und Gasboom für sein Land in einigen Jahren erschöpft sein wird und dann das Land allein aus wirtschaftlichen Gründen irgendeine Integrationsoption aussprechen muss.

Rechtliche Beitrittskriterien

Beitritte zur EU werden im Artikel 49 EU-Vertrag geregelt. Sie sind sinngemäß auch so im Entwurf der EU-Verfassung festgehalten. Danach steht die EU jedem europäischen Staat offen,

der die sog. Kopenhagener Kriterien erfüllt,

dem eine positive Stellungnahme der Kommission ausgestellt wird,

wobei danach der Europäische Rat (für den Ministerrat) einstimmig zustimmen muss,

ebenso das Europäische Parlament (mit dem Quorum der absoluten Mehrheit seiner Mitglieder),

das Parlament (oder das Volk) des Beitrittsstaates

sowie sämtlicher bestehenden EU-Mitglieder (Ratifikation).

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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