111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss - Oliver Schröter - ebook

111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss ebook

Oliver Schröter

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Opis

Zürich. Klein, beschaulich, reich - drei Worte genügen dem Nichtkenner. Der Kenner braucht ein ganzes Buch, um diese Stadt, diese Ansammlung aus ehemaligen Dörflis, aus unterschiedlichen Quartieren zu beschreiben: hier glitzernde Bankentürme, da plätschernde Flussläufe. Hier die angesagtesten Architekturbüros, dort der berüchtigtste Rotlichtbezirk südlich Amsterdams. All das geballt auf wenigen Quadratkilometern, eingerahmt von romantisch schneebedeckten Alpengipfeln und dem betörend schönen Zürichsee. 111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss: eine Stadt, eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln. Für die Zürcherin, den Zürcher und die Gäste dieser kleinen großen Stadt.

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111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss

Oliver Schröter und Falk Saalbach

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2015 Alle Rechte vorbehalten Texte: Oliver Schröter © der Fotografien: Falk Saalbach, außer Kapitel 1: Museum der Anthropologie (c) Robert Fischer; 2: Archäologisches Fenster (c) Amt für Städtebau der Stadt Zürich, Archäologie; 6: Bahnhof Stadelhofen (c) Ivo Loretz; 8: Beyond (c) Foto Simon Chang; 13: Buddhistisches Zentrum (c) [email protected]; 14: Bunker im Rolli (c) Archiv Kantonale Denkmalpflege Zürich; 16: Cafe St. Jakob (c) www.st-jakob.ch; 21: Dolder Kunsteisbahn (c) Dolder Hotel AG; 24: Fabrikat Shop (c) Donovan Gregory; 25: Felsenegg (c) Adrian Villiger; 26: Frauenbadi (c) sportamt.ch; 27: Frau Gerolds Garten (c) Frau Gerolds Garten; 31: Gräber der Literaten (c) Daniel Ostrowski; 32: Graphische Sammlung ETH (c) Graphische Sammlung ETH Zürich; 33: Greifensee (c) Hansruedi Strebel; 35: City Hallenbad unten (c) Hannes Henz Architekturfotograf; 40: FIFA (c) Daniel Ostrowski; 41: Houdini (c) Andrea Helbling, Arazebra; 49: Kilchberg (c) Ch. Lott; 50: Kinski (c) Filip Zumbrunn; 53: Kriminalmuseum (c) Kantonspolizei Zürich; 55: Kunsthaus unten (c) www.jpg-factory.com; 56: Landesmuseum (c) Schweizerisches Nationalmuseum; 57: Langstrassenhonig (c) Langstrassenhonig.ch; 59: Les Halles (c) les halles; 61: Letzibad (c) sportamt.ch; 65: Mahmud Moschee (c) Mahmud Moschee; 66: Maison Blunt (c) Nico Meier; 67: Masoala Regenwald (c) Zoo Zürich, Corinne Invernizzi; 68: Migros Museum oben (c) Thies Wachter, Migros Museum unten (c) Stefan Altenburger; 69: Moneymuseum (c) Money Museum; 70: Phanta Rei (c) Zürichsee Schiffahrtsgesellschaft; 71: Mühlerama (c) Peter Koehl; 72: Museum für Gestaltung oben (c) Christine Benz Photographie, Museum für Gestaltung unten (c) Betty Fleck, ZHdK; 74: Nonam (c) NONAM; 79: Plaza (c) Mischa Scherrer; 84: Razzia (c) Martin Guggisberg; 87: Rimini (c) Rimini; 90: Schiffbau (c) T+T Fotografie; 99: Strandbad Tiefenbrunn (c) sportamt.ch; 101: Thomas Mann Archiv (c) Thomas Mann Archiv der ETH Zürich; 102: Tibist (c) tibits ag; 103: Tonhalle (c) Daniela Weibel; 105: Turbinenbräu (c) Frank Blaser; 106: Uhrenmuseum (c) Pd Beyer; 111: Zürich Transit (c) Ruth Erdt Gestaltung: Emons Verlag Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL ISBN 978-3-86358-939-4 E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons: Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Das Anthropologische Museum | Keine hohle Nuss

2_Die archäologischen Fenster | Vergangenheit als Teil der Gegenwart

3_Das Architekturforum | Das Grosse, das Ganze, das Spezielle

4_Die Arthouse-Kinos | Erlesenes Futter für Film-Feinschmecker

5_Die Bäckeranlage | Städtische Idylle mit bewegter Geschichte

6_Der Bahnhof Stadelhofen | Den Stier bei den Rippen packen

7_Die Bahnhofstrasse | Sehr viel, aber mit Stil

8_Das Beyond | Jenseits der Folklore

9_Der Bikepark Allmend | Fahrspass mit Hindernissen

10_Bogen 33 | Vintage oder retro? Authentisch und edel!

11_Der Botanische Garten | Gut für die Pflanzen, gut für den Menschen

12_Die Brunnen | Die meisten, die schönsten, die saubersten

13_Das Buddhistische Zentrum | Auf dem Diamantweg

14_«Im Rollo» | Zürich als Barriere gegen das Böse

15_Das Cabaret Voltaire | Da: Dada!

16_Das Café St. Jakob | Lecker, günstig und sozial

17_Das Centre Le Corbusier | Botschaft in Glas und Stahl

18_Der Chinagarten | Drei Freunde im Winter

19_Das Corso | Unter den fünf roten Buchstaben

20_The Dolder Grand | Bergromantik zum Verlieben

21_Die Dolder Kunsteisbahn | Ganz schön glatt

22_Das Dynamo | Jugendarbeit mit Seeblick

23_Der Elefantenbach | Safari durch die Stadtwildnis

24_Der Fabrikat Shop | Johnny Depp und Captain Nemo

25_Die Felsenegg | Hinab und hinauf mit der Sola-Stafette

26_Das Frauenbadi | Barfuss am Abend

27_Frau Gerolds Garten | Das bunte Rauschen der Gegenwart

28_Das Fraumünster | Hildegard, Chagall und der Papst

29_Der Freitag-Tower | Taschenträume im blechernen Tempel

30_Der Friedhof Sihlfeld | Park der Erinnerungen und Geschichten

31_Die Gräber der Literaten | Irisches Kulturerbe auf dem Zürichberg

32_Die Graphische Sammlung der ETH | Historisch guter Eindruck

33_Der Greifensee | Naturbelassener Nachbar

34_Das Grossmünster | Zwingli aufs Dach gestiegen

35_Das Hallenbad City | Ein Bad im Licht

36_Der Hammam Basar | Entspannung für alle!

37_Das Hauptgebäude der ETH | Monument mal bitte

38_Das Haus Konstruktiv | Der Ausdruck des menschlichen Geistes

39_Die Heureka | Sinnlos schön

40_Das «Home of FIFA» | Wo der Zauber verwaltet wird

41_Das Houdini | Entfesselte Cineasten

42_Das Hürlimann-Areal | Bierbrauer und digitale Ureinwohner

43_Der Idaplatz | Ich will nicht nach Berlin

44_Im Viadukt | Leben unter der Brücke

45_Der Irchelpark | Schluss mit der Symmetrie

46_Das Johann Jacobs Museum | Mehr als Kaffee

47_Die Josefwiese | Grünes Industriequartier

48_Das Kafischnaps | Aufregend unaufgeregt

49_Kilchberg | Leben und sterben mit Mann und Meyer

50_Das Kinski | Abgründig

51_Die Kirche Enge | Hoch hinaus durch Enteignung

52_Die Kirche St. Peter | Die Älteste mit der Grössten

53_Das Kriminalmuseum | Verbrechen aller Art

54_Das Kulturama | Evolution von Mensch und Museum

55_Das Kunsthaus Zürich | Internationale Lieblingskunst

56_Das Landesmuseum | Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

57_Der Langstrassenhonig | Sündige Süssigkeit

58_Das Langstrassenquartier | Der Moment des Übergangs

59_Das «Les Halles» | Der Bauch von Zürich

60_Der Lettengraben | Oben und Unten baden

61_Das Letzibad | Er-Frischend dank Max

62_Der Lindenhof | Ausblick vom Balkon der Geschichte

63_Das Lochergut | Sozialbau mit Aussicht

64_Das Löwenbräu-Areal | Kunst statt Pils

65_Die Mahmud-Moschee | Nett unterm Minarett

66_Das Maison Blunt | Mezze statt Marihuana

67_Der Masoala-Regenwald | Madagaskar auf dem Zürichberg

68_Das Migros Museum | Duttweilers Ideale in der Gegenwart

69_Das Moneymuseum | Verstehen Sie Geld?

70_Die MS Panta Rhei | Die Titanic vom Zürichsee?

71_Das Mühlerama | Tonnen von Mehl

72_Das Museum für Gestaltung | Die Erfindung unserer Welt

73_Das Niederdorf | Ein magisches Dörfli

74_Das Nonam | Die wahre Welt der Indianer und Inuit

75_Das Odeon | Die goldene Zeit des Grand Café

76_Der Paradeplatz | Wo die Billionen wohnen

77_Der Piccolo Giardino | Authentischer Garten am Rand

78_Der Planetenweg | Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag ...

79_Das Plaza | Ein ganzer Kosmos

80_Die Polybahn | Studentenexpress mit Geschichte

81_Die Polyterrasse | Der wahrscheinlich schönste Aussichtspunkt

82_Der Prime Tower | Der Erste, der Grösste

83_Der Quartierhof Wynegg | Der Letzte seiner Art

84_Das Razzia | Charme, Glamour und Pornokino

85_Das Restaurant blindekuh | Es werde ... nicht

86_Das Rietbergmuseum | Tristan, Isolde, Richard und Mathilde

87_Die Rimini-Bar | Ein Sommernachtstraum

88_Die Rote Fabrik | Die Erben des heissen Sommers

89_Der Schanzengraben | Traumhafte Parallelwelt

90_Der Schiffbau | Kultur in der Kesselschmiede

91_Die Science City | Das Glasperlenspiel der ETH

92_Der Sechseläutenplatz | Quarzit, Elefantendung, Raps und Kartoffeln

93_Die Sihl | Der Weg der kleinen Schwester

94_Die Sihlcity | Kommerz mit Stil an der Sihl

95_Der Sonnenberg | Goldige Hanglage

96_Die Spiegelgasse | Georg, Wladimir und die Dadaisten

97_Das Stadion Letzigrund | Stars und Soccer im Tempel der Leichtathletik

98_Der Sternengrill | Rustikal am Bellevue

99_Das Strandbad Tiefenbrunnen | Für Extrem- und Nichtschwimmer

100_Die Synagoge Agudas Achim | Das Zentrum der Stadt in der Stadt

101_Das Thomas-Mann-Archiv | Ein Leben als Sammlung

102_Das Tibits | Vegetarisch geht ganz schnell

103_Die Tonhalle | Hört sich gut an

104_Das Tram-Museum | Einsteigen, anfassen, ausprobieren

105_Das Turbinenbräu | Füllt die Leere in Herzen und Gläsern

106_Das Uhrenmuseum Beyer | Immer mit der Unruhe

107_Die Universitätstoilette | Austreten, Hände waschen, Europa retten

108_Die Urania-Sternwarte | Der Blick ins Universum

109_Die Waid | Der Klassiker unter den Aussichtspunkten

110_Die Werdinsel | Idylle abseits der Rushhour

111_Zürich Transit Maritim | Was vom Meer bleibt

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

Zürich. Züri! Klein, beschaulich, reich ‒ drei Worte genügen dem Nichtkenner. Der Kenner braucht ein ganzes Buch, um diese Stadt zu beschreiben. Um Vergleiche bemüht, könnte man Zürich als einen Mix aus Paris, New York und Venedig beschreiben, mit einer Portion Berlin, etwas Beverly Hills, einer Prise Palo Alto und ganz viel Schweiz. Irgendwie bekannt und doch ganz eigen. Hier glitzernde Bankentürme, da plätschernde Flussläufe, hier die angesagtesten Architekturbüros, dort der berüchtigtste Rotlichtbezirk südlich Amsterdams: all das auf wenigen Quadratkilometern, eingerahmt von romantisch schneebedeckten Alpengipfeln und dem betörend schönen Zürichsee.

Um die vorliegende liebevolle Sammlung aus ganz individuellen Lieblingsorten zusammenzustellen, sind der Autor Oliver Schröter und der fotografierende Architekt und ETH-Alumnus Falk Saalbach mit dem Schiff übern See gefahren, waren baden in den charmanten Flussbädern der Stadt, haben getanzt in den neuen und alten Clubs und getrunken in hippen und abseitigen Bars und Beizen. Gemeinsam sind sie mit dem Velo auf Berge gestrampelt, waren in den kleinen und grossen Museen der Stadt und haben sich auf die Suche nach den Geschichten hinter den Orten begeben. Dabei herausgekommen sind: 111 Orte in Zürich, die man gesehen haben muss. Eine Stadt, eine ganze Welt zwischen zwei Buchdeckeln. Für die Zürcherin, den Zürcher und die Gäste dieser kleinen grossen Stadt.

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1_Das Anthropologische Museum

Keine hohle Nuss

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Dass der Neandertaler entgegen seinem Ruf keine hohle Nuss war, sondern sogar recht kultiviert, wird schon seit Längerem vermutet. Das Anthropologische Museum in Zürich erklärt seinen Besuchern aber auch, wie Evolutionsbiologen zu solchen Vermutungen kommen. Als Bestandteil des Anthropologischen Instituts der Universität will es nicht nur totes Wissen über die Stammesgeschichte und einzigartige Biologie des Menschen, sondern auch den Weg lebendigen Forschens vermitteln, das zu solchem Wissen führt.

Wer hierherkommt, um eine Reise in die Welt unserer Urväter zu unternehmen, der muss also seine Sinne und seinen Verstand schärfen, denn neben beeindruckenden Exponaten wie archaischen Werkzeugen und fossilen Menschenarten regen zehn Multimediashows zum Staunen und Mitdenken an.

Info

Adresse Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich, www.aim.uzh.ch | ÖPNV Tram 9, 10 bis Irchel, Bus 39 bis Irchel oder Langensteinenstrasse, Tram 7, 9, 10, 14 oder Bus 69, 72 bis Milchbuck | Öffnungszeiten Di–So 12–18 Uhr| Tipp In der Nähe, in der Schaffhauserstrasse 120, kann man sich im Nishi Japan Shop mit original japanischen Zutaten und Zubehör der japanischen Esskultur versorgen. Grosse Auswahl, und man kann einiges entdecken!

Bis zum Jahr 2012 war Peter Schmid, der an der Universität lehrt und forscht, als Kurator für das Museum zuständig. Auch die aktuelle Dauerausstellung «Spuren unserer Ahnen» entstand noch unter seiner Verantwortung. Ihr Herzstück ist der von Schmid und seinem Team mitentdeckte Hominide «Australopithecus sediba». Dieser jüngste Sensationsfund in der Evolutionsforschung sorgte 2010 für grossen Wirbel, weil man ihn zunächst für das entscheidende Bindeglied zwischen Urzeit-Affen und modernem Menschen hielt. Heute spaltet der zwei Millionen Jahre alte Südaffe allerdings die Fachwelt und konnte bisher stammesgeschichtlich noch nicht einhellig eingeordnet werden. In Zürich kann sich dank Schmid und Kollegen nun jeder selbst ein Bild vom Corpus Delicti machen.

Übrigens: Seine Ehrenrettung verdankt der Neandertaler Belegen dafür, dass er sich um die Wundpflege seiner Artgenossen kümmerte. Gar nicht so übel für einen grobschlächtigen Wilden, oder?

In der Nähe

Der Irchelpark (0.42 km)

Das Moneymuseum (1 km)

Das Kafischnaps (1.32 km)

Das Dynamo (1.83 km)

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2_Die archäologischen Fenster

Vergangenheit als Teil der Gegenwart

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Jedes Kind, das sich mit Schaufel, Sieb und Lupe im Sandkasten auf die Suche nach uralten Schätzen begibt, träumt von solch einem Fenster. Kein Fenster in die Gegenwart, für frische Luft, Tageslicht und Straßenlärm. Ein Fenster in die Vergangenheit, das den Blick auf das Leben und den Trubel in der römischen Siedlung Turicum, auf die Menschen im mittelalterlichen Zürich, auf Kämpfe und Intrigen, aber auch auf ganz alltägliches Treiben ermöglicht.

Tatsächlich gibt es in der Stadt nicht nur eines dieser wundersamen Fenster. An ganz unterschiedlichen und überraschenden Orten öffnen sich hier vergessene Gassen, geheime Keller und ungewöhnliche Einblicke in die Geschichte Zürichs und fördern vor allem die Einsicht, dass alles Neue auf dem Alten basiert – nicht nur philosophisch, sondern auch städtebaulich. Auch aus diesem Grund hat die Zürcher Stadtverwaltung schon vor Jahren die Bereiche Stadtgeschichte und Stadtentwicklung im Amt für Städtebau vereint.

Info

Adresse zentrale Anlaufstelle: Baugeschichtliches Archiv, Neumarkt 4, 8001 Zürich, www.stadt-zuerich.ch/archaeologische-fenster | ÖPNV Tram 3, Bus 31, 33, 34 bis Neumarkt | Öffnungszeiten Mo 13–17 Uhr, Di–Fr 8–17 Uhr, jeden ersten Sa im Monat 10–16 Uhr| Tipp Wer sich für Baugeschichte interessiert, der sollte auch den Hauptbahnhof einmal abseits alltäglicher Wege erkunden. Hinter der neobarocken Fassade des Architekten Jakob Friedrich Wanner aus dem Jahr 1871 steckt immerhin einer der meistfrequentierten Bahnhöfe der Welt, mit 2.900 Zugeinfahrten täglich.

Aber wie das so ist mit den «geheimen» Fenstern (und Türen): Man muss wissen, wo sie zu finden sind. Vielleicht sucht man erst einmal in besonders dunklen Winkeln der Zentralbibliothek nach alten Büchern, deren Buchstaben aber nur dann Sinn ergeben, wenn man den geheimen Code kennt. Oder man schaut einfach im Baugeschichtlichen Archiv am Neumarkt vorbei. Dort gibt es nicht nur einen Überblick über Standorte und die Zugänglichkeit zu den jeweiligen «archäologischen Fenstern», man kann sich dort für die nicht öffentlichen Orte auch gleich den jeweiligen «geheimen» Schlüssel ausleihen.

So beginnt die aufregende Reise hin zur Krypta der Wasserkirche samt Märtyrerstein mit den tiefen Schwertscharten von der Hinrichtung der Stadtheiligen Felix und Regula, hinein in den Lindenhofkeller mit den Mauerresten des Römerkastells oder zum Ehgraben, der im Mittelalter zur Abwasserentsorgung diente, ganz ohne Zauberei und Spezialeffekte.

In der Nähe

Die Spiegelgasse (0.08 km)

Die Brunnen (0.12 km)

Das Cabaret Voltaire (0.16 km)

Zürich Transit Maritim (0.24 km)

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3_Das Architekturforum

Das Grosse, das Ganze, das Spezielle

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Man könnte ein ganzes Buch zu 111 architektonischen Sehenswürdigkeiten in Zürich schreiben. Dass heute überall auf der Welt Architekten, die die ETH absolviert haben, die drei Buchstaben der hiesigen Hochschule voller Stolz hinter ihren Abschluss setzen, zeigt, dass Zürich mindestens die europäische Hauptstadt zeitgenössischer Architektur ist. Kaum irgendwo sonst im Radius von mehreren tausend Kilometern ist die Dichte an renommierten Büros so hoch. Allerorten stösst man auf mutige, fortschrittliche, schöne oder schräge bauliche Lösungen. Das ist wirklich beeindruckend, aber auch ein wenig einschüchternd.

Wie angenehm ist es da gerade als Nichtarchitekt, im Langstrassenquartier zwischen Bordellen, Nachtbars und Stripläden auf das überraschend unscheinbare Architekturforum zu stossen. Kein Prunkbau, keine wegweisende Architektur, sondern eine szenige Galerie in einer ehemaligen Autogarage in einem aufstrebenden Viertel. Und genau das will das Architekturforum auch sein, möglichst unabhängig, möglichst künstlerisch, ein Ort der Auseinandersetzung mit der Architektur im Grossen und Ganzen oder in sehr speziellen Teilbereichen.

Info

Adresse Brauerstrasse 16, 8004 Zürich, www.af-z.ch | ÖPNV Tram 5, 7, 8 oder Bus 32 bis Helvetiaplatz, Bus 31 bis Militärstrasse/Langstrasse | Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 12–18 Uhr, Do 16–22 Uhr, Sa 11–17 Uhr| Tipp Unweit, in der Kanzleistrasse, auf dem Gelände des Kanzleischulhauses, steht die weisse Xenix-Baracke, ein kleines Programmkino mit guter Bar.

Am Gründungsort in der Altstadt ging es zu Beginn des Forums Anfang 1987 darum, «eine Plattform für aktuelle Stellungnahmen und Debatten zu schaffen, aber auch ein Instrument, um auf Planungs- und Baupolitik diskursiv einzuwirken». Und auch wenn die politische Stimmung in Zürich längst nicht mehr so aufgeheizt ist wie in den 80ern, hat diese Zielsetzung weiter Bestand.

Dabei finden hier neben der Architektur auch der Städte- und Wohnungsbau, Planung, Ingenieurbaukunst, Landschaftsarchitektur und vieles mehr Raum – in Form von Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsgesprächen, Kolloquien und Besichtigungen. Leben – inhaltlich wie wirtschaftlich – hauchen dem Trägerverein inzwischen um die 800 Mitglieder ein. Ein guter, ein echter Zürich-Ort.

In der Nähe

Das Kinski (0.19 km)

Der Fabrikat Shop (0.2 km)

Das Langstrassenquartier (0.23 km)

Die Bäckeranlage (0.34 km)

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4_Die Arthouse-Kinos

Erlesenes Futter für Film-Feinschmecker

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Vielleicht trägt das Kino eine Mitschuld am unübersichtlichen Rauschen endloser Bilderfluten und medialer Reize der Gegenwart. Die Lichtspieltheater, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, haben die Menschen süchtig gemacht nach der perfekten Illusion bewegter Bilder. Diese Sucht wird heute industriell befriedigt, in möglichst grossen Häusern mit riesigen Sälen oder zu Hause, wo jeder dank Internet für schmales Geld Zugang zu beinahe jedem Film hat. Kalkulierbarer Erfolg geht dabei meistens über Kunst.

Der wachsende Konkurrenzdruck ist auch an der hiesigen Kinolandschaft nicht spurlos vorbeigegangen. Steigende Kosten bei sinkenden Einnahmen haben in den vergangenen Jahren zu Schliessungen geführt. Trotzdem ist und bleibt Zürich eine Stadt der Filmliebhaber, und die Gruppe der Arthouse-Kinos hat daran einen bedeutenden Anteil.

Info

Adresse Arthouse Piccadilly, Mühlebachstrasse 2, 8008 Zürich, www.arthouse.ch | ÖPNV Tram 2, 6, 8, 9, 11, 15, S18 bis Bahnhof Stadelhofen | Öffnungszeiten jeweils 30 Minuten vor der ersten Vorstellung| Tipp Keine Projektionen, sondern echtes Drama kann man auf der «bühne S», einem kleinen Theater direkt im Bahnhof Stadelhofen, erleben.

In insgesamt fünf Häusern und in sieben Sälen zeigt das Unternehmen, 1973 mit dem Piccadilly in der Mühlebachstrasse 2 gestartet, eine ungewöhnlich grosse Vielfalt an Filmen, meist in Originalversion mit Untertitel. Wenn das Licht gedimmt wird, die Gespräche verstummen, der Vorhang die Leinwand freigibt, das Hier und Jetzt in der Dunkelheit verschwindet und man eintaucht in die phantastische Welt eines gut gemachten Films, dann muss man nicht lange überlegen, warum trotz all der bunten Bilder auf den Displays im Büro, im Wohnzimmer, im städtischen Raum oder in der Hosentasche der Zauber des Kinos bei vielen Menschen immer noch funktioniert. Die Arthouse-Leute wissen darum, und das treibt sie an.

Neben dem grossen Zürich Film Fest, das seit 2005 immer Ende September stattfindet, dem Experimentalfilmfest videoex und den Schweizer Jugendfilmtagen sind es die Arthouse-Kinos, die mit dem Festival Pink Apple alljährlich im Frühjahr dem schwul-lesbischen Film eine spezielle Plattform in der Stadt bieten.

In der Nähe

Der Bahnhof Stadelhofen (0.07 km)

Das Tibits (0.14 km)

Das Corso (0.17 km)

Der Sechseläutenplatz (0.24 km)

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5_Die Bäckeranlage

Städtische Idylle mit bewegter Geschichte

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Wenn man in der Sonne auf der Terrasse des Quartierzentrums sitzt, auf die Bäckeranlage schaut, die nur so heisst, weil sie vor einer Strassenkorrektur mal an der Bäckerstrasse lag, spielenden Kindern zuschaut und entspannten Eltern, dann spürt man schnell die tiefe Zufriedenheit, die dieser Ort erzeugt. Vielleicht verdankt er diese Ausstrahlung seiner bewegten Geschichte. Die Bäckeranlage war in ihrem über 100-jährigen Bestehen schon weit mehr als nur beschaulicher Stadtpark. Immer wieder wurde sie verändert, verwilderte, wurde aufgegeben und wiederentdeckt.

Doch der Bezirk Aussersihl ist eben nicht nur beschaulich, war er noch nie. Das Langstrassenquartier mit seinen Nachtclubs und Bordellen, mit Prostituierten, Zuhältern und Freiern liegt gleich um die Ecke des Parks. Ein sozialer Brennpunkt, wie man ihn in Zürich so kein zweites Mal findet.

Info

Adresse Hohlstrasse 67, 8004 Zürich, www.baeckeranlage.ch | ÖPNV Tram 5, 7, 8 oder Bus 31, 33, 34 bis Bäckeranlage oder Bus 32 bis Helvetiaplatz | Tipp Das Restaurant »B« im Quartierzentrum in der Bäckeranlage bietet ganzjährig eine unkomplizierte und marktfrische Küche. Neben der normalen Abendkarte lockt das Angebot der Hauskonditorinnen: Kuchen, Cakes, Brownies und natürlich die berühmte Quarktorte.

Doch die städtebaulichen Projekte zur Aufwertung des Viertels greifen inzwischen. Vermehrt ziehen deshalb Studenten in den Kiez, haben sich Künstler und junge Akademikerfamilien hier niedergelassen, sind Cafés, Bars, Restaurants und schicke Clubs entstanden. So zeigt auch der Erholungswert des historischen Parks in den vergangenen Jahren steil nach oben.

Ihren Ursprung hat die Bäckeranlage im Jahr 1901. Nach Entwürfen von Evariste Mertens wurde sie im Stile eines Landschaftsparks errichtet, verwilderte aber in den Folgejahren aufgrund der geringen Nutzung. 1938 wurde der Park dann zum Volksgarten umgestaltet. Ab den 70er Jahren verwahrloste die Anlage erneut, war Treffpunkt für Obdachlose und Junkies und wurde 2001 vorübergehend geschlossen. Die Aufwertung durch kulturelle Angebote und durch das Errichten des Quartierzentrums samt Café wurde begleitet von erhöhter Polizeipräsenz. Knapp 115 Jahre nach der Eröffnung ist die Bäckeranlage nun wieder eine der belebtesten Parkanlagen der Stadt.

In der Nähe

Der Langstrassenhonig (0.1 km)

Das Kinski (0.31 km)

Das Architekturforum (0.34 km)

Das Langstrassenquartier (0.35 km)

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6_Der Bahnhof Stadelhofen

Den Stier bei den Rippen packen

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Mit der Faltbarkeit von Fachwerken hat sich Santiago Calatrava zu Beginn der 1980er Jahre in seiner Doktorarbeit an der ETH auseinandergesetzt. Kurz danach hat er in Zürich vielleicht nicht gerade gefaltet, aber zumindest gebaut, dass sich die Balken biegen. So hinterliess er die ersten architektonischen Spuren einer Schaffenszeit, die ihn zu dem hat werden lassen, was man einen echten Star-Architekten nennt.

Das mehr oder weniger unauffällige Hauptgebäude des Bahnhofs Stadelhofen stammt natürlich nicht aus Calatravas Feder, dazu ist der spätklassizistische Bau aus dem Jahr 1884 schier zu alt, vermutlich auch zu eckig und trotz aller Schnörkel immer noch zu funktional gestaltet. Denn der exzentrische Spanier ist bekannt für seine Vorliebe für geschwungene, organische Formen und versteht sich vor allem als Künstler – weshalb er schon so einigem Gegenwind standhalten musste.

Info

Adresse Stadelhoferstrasse 8, 8001 Zürich, www.sbb.ch | ÖPNV Tram 2, 6, 8, 9, 11, 15, S18 bis Bahnhof Stadelhofen | Tipp Wer noch mehr Calatrava erleben will, der wird im Innenhof der nach aussen unspektakulär wirkenden Bibliothek des Rechtswissenschaftlichen Instituts der Uni Zürich in der Rämistrasse 74 fündig.

Jüngst wurde Calatrava sogar zu einer Schadenersatzzahlung in Millionenhöhe verurteilt, weil eines seiner architektonischen Meisterwerke – der aufwendig inszenierte Kongresspalast im spanischen Oviedo – nach seiner Fertigstellung teilweise wieder in sich zusammenstürzte. Mit so etwas müsse man eben rechnen, wenn das Erscheinungsbild eines Gebäudes auf Kosten der Funktionalität geht, meinen Calatrava-Kritiker und rümpfen die Nase. In der Architektur brauche es Mut zur Freiheit, meinen dagegen seine Anhänger und applaudieren emphatisch.

Egal, wie man sich in diesem Streit auch positionieren mag, eines steht jedenfalls fest: Die futuristisch anmutende, in Teilen skulpturale Erweiterung des Bahnhofs Stadelhofen, die der Architekt den Rippen eines Stieres nachempfunden haben will, sorgt wie jedes andere der spektakulären Bauwerke Calatravas ganz zu Recht für staunende Gesichter unter Reisenden und Besuchern. Und einen Blick darf man hier ganz ohne Einsturzgefahr riskieren.

In der Nähe

Die Arthouse-Kinos (0.07 km)

Das Corso (0.12 km)

Das Tibits (0.18 km)

Der Sechseläutenplatz (0.19 km)

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7_Die Bahnhofstrasse

Sehr viel, aber mit Stil

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Es glänzt, es glitzert, es strahlt an Fassaden, in Schaufenstern, an Handgelenken. Willkommen auf der Bahnhofstrasse, dem Ort, der der klischeehaften Wahrnehmung der Stadt im Ausland am nächsten kommt. Monopoli-Freunde werden zwar den Kopf schütteln, schliesslich gehört die Bahnhofstrasse beim Brettspiel für angehende Millionäre nicht gerade zu den 1-A-Lagen, da sollte es schon die Schlossallee sein, über Millionäre kann man hier aber ohnehin nur müde lächeln.

Doch zurück in die Realität. Es gibt diese Orte, die Einheimische gern Touristen und Geschäftsreisenden überlassen. So ist das wohl auch mit der Bahnhofstrasse. Sehenswert ist sie vor allem deshalb, weil man hier das Schweizklischee schlechthin so schön erleben kann. Eine Empfehlung also für alle, die sonst nur auf szenige Independent-Reiseführer schwören und auch für jede Zürcherin und jeden Zürcher, der wissen will, wie man ihn und seine Landsleute ausserhalb der Grenzen der Alpenrepublik sieht. Klar, dass von diesem hier so üppigen Kuchen auch im Ausland gern jeder etwas abhaben will.

Info

Adresse Bahnhofstrasse, 8001 Zürich, www.bahnhofstrasse-zuerich.ch | ÖPNV Tram 4, 6, 7, 11, 13, 15, 17 bis Bahnhofstrasse | Tipp Wer genug vom Shoppen hat, findet in der Pelikanstrasse eine der schönsten irischen Bars Europas. Das «James Joyce» ist schon allein aufgrund seiner Inneneinrichtung, die aus einem Dubliner Hotel der 1970er Jahren stammt, einen Besuch wert.

Die Idee vom Luxus, die der Rest der Welt oft mit Rolex und Ferrari illustriert, zeigt sich im unmittelbaren Umfeld des europäischen Bankenzentrums am Paradeplatz, den die Bahnhofstrasse im südlichen Bereich quert, ungleich facettenreicher. In einem Viertel, in dem die Jahresmieten für nur einen Quadratmeter Ladenfläche ganz locker mal die 10.000 Franken-Grenze knacken, was bei einem 100 Quadratmeter grossen Geschäft über 80.000 Franken im Monat bedeutet, erntet man mit einem roten Sportwagen oder einem plumpen goldenen Wecker am Handgelenk eher mitleidsvolle Mienen.

Da der Umsatz aber ebenfalls kaum irgendwo auf der Welt höher ist, findet man sie eben doch alle hier, die Pradas, Guccis, Armanis, Cartiers, Tiffanys und wie sie alle heissen. Ganz nebenbei ist die Strasse auf ihrem Weg vom Bahnhof zum See aber auch sehr schön anzusehen.

In der Nähe

Das Uhrenmuseum Beyer (0.08 km)

Die Kirche St. Peter (0.17 km)

Der Lindenhof (0.22 km)

Der Paradeplatz (0.22 km)

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8_Das Beyond

Jenseits der Folklore

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Ob persisch, russisch, spanisch, japanisch oder chinesisch – es ist wie überall auf der Welt: Dort, wo die Küche eines Landes exotisch genannt wird, hat sie mit ihrer eigentlichen Herkunft oft kaum noch etwas gemein. So bekommt man ganz sicher in Zürich, Frankfurt oder Amsterdam in jedem chinesischen Imbiss das immer gleiche Bami Goreng, nur um festzustellen, dass das eigentlich ein indonesisches Gericht ist. 2.000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen China und Indonesien, das ist die Strecke von Zürich nach Rabat in Marokko.

Doch der Trend geht weg von der mit Folklore gewürzten europäisch verwässerten Interpretation hin zur authentischen Küche anderer Länder. Die digitale Vernetzung hat ihren Anteil daran, die unendliche Flut an TV-Kochshows der vergangenen Dekade ganz sicher auch, vor allem aber hat die kritische Betrachtung der voranschreitenden Globalisierung die Sinne für Qualität und Herkunft unserer Nahrung geschärft. Auch Sun Lin und Wang Jiannong wollten keine goldenen Drachen, keine plätschernden Wasserfälle und keine roten Lampions. Seit 2003 betreiben die gebürtigen Chinesen das Beyond in der Zollstrasse direkt hinter dem Bahnhof und haben sich schon damals bewusst für eine freundliche und moderne Einfachheit entschieden, die dem Restaurant fast ein wenig Kantinencharme verleiht. Doch darum geht es gar nicht, es geht hier ums Essen, und davon schwärmt mindestens die halbe Stadt, vor allem auch die in Zürich lebenden Chinesen, was wohl als kulinarischer Ritterschlag zu verstehen ist. Viele Gerichte, vor allem die der scharfen Sichuan-Küche, werden von den zahllosen Stammgästen beinahe kultisch verehrt.

Info

Adresse Zollstrasse 20, 8005 Zürich | ÖPNV Tram 4, 11, 13, 15, 17 bis Sihlquai/HB | Öffnungszeiten Mo–Fr 11.30–14 und 18–22.30 Uhr, Sa–So 18–22 Uhr| Tipp