111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss - Andrea Livnat - ebook

111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss ebook

Andrea Livnat

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Opis

Tel Aviv ist vor allem für zweierlei bekannt: seine Bauhäuser und sein Nachtleben. Beides ist herrlich, aber doch nur ein kleiner Teil dieser Stadt der vielen Gesichter. Gern als 'Big Orange' bezeichnet, ist die weiße Stadt am Meer in vielem der Inbegriff von Innovation und Pluralität, aber sie ist auch oft erstaunlich provinziell, aufgeräumt und familienfreundlich. Tel Aviv hat wenig klassische Sehenswürdigkeiten. Wer die Stadt richtig gut kennenlernen will, der muss einfach durch ihre Straßen ziehen. '111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss' weisen Ihnen den Weg.

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111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss

Andrea Livnat und Angelika Baumgartner

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2019 Alle Rechte vorbehalten Texte: Andrea Livnat © der Fotografien: Angelika Baumgartner, außer: Ort 3: Dafna Gazit; Ort 13, 31, 33, 36, 42, 57, 71, 82, 85, 95, 101, 105, 110: Andrea Livnat; Ort 22 oben: Ariel Ken; Ort 22 unten: Inbal Hershtig; Ort 28: Mauritius images/dov makabaw Israel/Alamy; Ort 87: Daniel Lailah © Covermotiv: iStockphoto.com/julichka Gestaltung: Emons Verlag Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL ISBN 978-3-86358-926-4 E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons: Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Der Abu-Nabut-Brunnen | Tel AvivRelikt aus der Blütezeit Jaffas

2_Die Afeka-Höhlen | Tel AvivTel Avivs grüner Hinterhof

3_Das Alfred-Institut | Tel AvivEine Kooperative für Kunst und Kultur

4_Der alte Friedhof | Tel AvivDer jüdischen Geschichte Jaffas auf der Spur

5_Die alte Mauer | Tel AvivSteinernes Zeugnis der Templer

6_Die American Colony | Tel AvivEin Besuch im 19. Jahrhundert

7_Artik Tivi | Tel AvivNicht nur im Sommer eine Portion Frucht wert

8_Das Azrieli Center | Tel AvivTel Aviv aus der Vogelperspektive

9_Die Bank an der Marina | Tel AvivDer perfekte Platz am Meer

10_Die Banyan-Feige | Tel AvivIn Azorei Hen den Tarzan raushängen lassen

11_Das Basel-Viertel | Tel AvivWer erinnert sich noch an den Markt?

12_Das Beit-Daniel-Zentrum | Tel AvivDie liberale Art, den Schabbat zu begrüßen

13_Das Beit haJozer | Tel AvivDa weiß man, wo das Geld hingeht

14_Das Benyamini-Zentrum | Tel AvivKeramikkunst, die zum Mitmachen einlädt

15_Die Bibliothek Beit Ariela | Tel AvivIm ehrwürdigen Betonbunker schmökern

16_Das blaue Haus | Tel AvivLea Goldbergs Arnon Straße

17_Das Boheme-Viertel | Tel AvivArbeiterwohnungen im internationalen Stil

18_Der Botanische Garten | Tel AvivDen Wurzeln beim Wachsen zusehen

19_Die Boulevard-Cafés | Tel AvivBen Gurion in der Kaffeetasse

20_Die Braut-Meile | Tel AvivDie Hochzeit beginnt auf der Dizengoff Straße

21_Der Buchladen Halper | Tel AvivIm Secondhand-Himmel auf der Allenby

22_Das Chanut-Theater | Tel AvivAlternative Kunst in der Vitrine

23_Der Charles-Clore-Park | Tel AvivKühles Nass für Klein und Groß

24_Chavshush | Tel AvivDer Gewürzhimmel liegt am Levinsky-Markt

25_Der Chen-Boulevard | Tel AvivDen Flughunden auf der Spur

26_Die Cymbalista Synagoge | Tel AvivSehenswerter Sakralbau am Campus der Universität

27_Danzigers Serpentine | Tel-AvivLeicht bröckelndes Meisterwerk im Yarkon-Park

28_Der Dizengoff-Platz | Tel AvivWieder auf dem Boden der Tatsachen

29_Das Eden Kino | Tel AvivWo einst Shirley Temple tanzte

30_Die ehemalige Haltestelle | Tel AvivAuf den organischen Zug aufspringen

31_Das Engel-Haus | Tel AvivDas erste Haus auf Stützpfeilern

32_Das Etgarim-Zentrum | Tel AvivArchitektur-Schmuckstück für den guten Zweck

33_Das Fenster auf den Boulevard | Tel AvivKunst zum Draufsitzen

34_Der Gan haChaschmal | Tel AvivWie schmeckt Käse aus Cashewnüssen?

35_Der Gedenkstein | Tel AvivFür die Opfer der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg

36_Der Gemeinschaftsgarten | Tel AvivGrüne Oase in Florentin

37_Der Gordon Pool | Tel AvivDas sauberste Meerwasser der Stadt

38_Das grüne Haus | Tel AvivVergangene Pracht in Jaffa

39_Das grüne Ramat Aviv | Tel AvivAls der Premier noch ganz bescheiden lebte

40_Das Habash | Tel AvivÄthiopisch speisen in Süd-Tel Aviv

41_Der haBima-Platz | Tel AvivIm versunkenen Garten wandeln

42_Der haMedina-Platz | Tel AvivAbschalten abseits des Luxus-Shoppings

43_Die Hassan Bek Moschee | Tel AvivHistorische Grenze zwischen Tel Aviv und Jaffa

44_Die Herzl-Graffitis | Tel AvivBart und Message am Rabin-Platz

45_Der Hill-Platz | Tel AvivGeschichtsträchtiger Hügel im Alten Norden

46_Das Hotel Palatin | Tel AvivEhemaliger Luxusschuppen des Jischuw

47_Das Hummus Abu Hassan | Tel AvivHummus oder Massabcha, das ist hier die Frage

48_Die Hurschat Etzion | Tel AvivEin Kibbuz am südlichen Stadtrand

49_Das Joseph-Bau-Haus | Tel AvivEine große Welt hinter einer kleinen Tür

50_Julie's Restaurant | Tel AvivDer Tachrir-Platz liegt gleich hinter dem Markt

51_Die Kazir-Graveure | Tel AvivWie kommt das Alef auf die Tastatur?

52_Der Kikar levana | Tel AvivLandschaftsskulptur mit großartigem Ausblick

53_Die Kiryat haMelacha | Tel AvivTel Aviver Mini-Soho

54_Die Kiryat Meir | Tel AvivEine Gartenstadt in der Gartenstadt

55_Das Konservatorium | Tel AvivVon Neueinwanderern zu Klavier, Solfège und Jazz

56_Die Kunst im Busbahnhof | Tel AvivStreet-Art im siebten Stock

57_Die Künstler-Gasse | Tel AvivDurch die Seitenstraßen im »Neuen Norden«

58_Der Leuchtturm | Tel AvivIn neuem alten Gewand

59_Die Lodzia-Fabrik | Tel AvivRoter Ziegelbau unter Denkmalschutz

60_Das Margoza | Tel AvivDas beste Brot in der Stadt gibt es in Jaffa

61_Der Montefiori-Wasserturm | Tel AvivKennst du das Viertel, wo die Zitronen blühten?

62_Der Mosaikbrunnen | Tel AvivDie Geschichte Tel Avivs in kleinen bunten Steinchen

63_Der Nachal Pardessim | Tel AvivEntlang der letzten Plantagen Tel Avivs

64_Das Nalaga'at-Zentrum | Tel AvivAnfassen ausdrücklich erwünscht

65_Der Nechushtan | Tel AvivDer mythischen Schlange nachspüren

66_Die Negativ-Bäume | Tel AvivDas Rabin-Center von unten aus erkunden

67_Das Neve-Schechter-Zentrum | Tel AvivVom historischen Café zum Kulturzentrum mit Synagoge

68_Die Neve Sha'anan Straße | Tel AvivFußgängerzone durch das andere Tel Aviv

69_Das Noga-Viertel | Tel AvivZwischen Kaffeerösterei und jungen Designern

70_Oranger Suspendu | Tel AvivWo die Jaffa-Orange schwebt

71_Das Ost-West-Haus | Tel AvivWo Musik ganze Welten verbindet

72_Die Pasáž-Bar | Tel AvivAuf ein Bier in die Unterwelt

73_Das Pri-Or-Photo-Haus | Tel AvivCharmante Nostalgie in Schwarz und Weiß

74_Der Rambam-Platz | Tel AvivWas ist eigentlich eklektischer Stil?

75_Die Rathauslobby | Tel AvivTel Aviv von seiner kinderfreundlichsten Seite

76_Das Rokach-Haus | Tel AvivIm Herzen Neve Zedeks

77_Das Rosa-Winkel-Denkmal | Tel AvivFür die homosexuellen Opfer der Schoah

78_Rosh-Tzipor des Yarkon-Parks | Tel AvivUnterwegs im wilden Osten

79_Die Saloniki-Häuser | Tel AvivIm Herzen des haTikva-Viertels

80_Die Sarona-Siedlung | Tel AvivSanierung mit fragwürdigem Ergebnis

81_Das Schiffshaus | Tel AvivEin Flaggschiff des internationalen Stils

82_Der Schnullerbaum | Tel AvivWem die Schnullerfee suspekt ist ...

83_Der Shalom Meir Tower | Tel AvivAusstellung im Beton-Charme der 1960er Jahre

84_Sheinkin | Tel AvivNiedergang einer Straße?

85_Die Shfela Straße | Tel AvivWie kam die Washingtonpalme nach Tel Aviv?

86_Das Sholem-Aleichem-Haus | Tel AvivWen du wilst redn jiddisch ...

87_Shuk Shuka | Tel AvivWenn die Schakschuka-Sehnsucht zuschlägt

88_Die Simta Plonit | Tel AvivWie kam der Löwe in die Sackgasse?

89_Die Spezial-Strände | Tel AvivEtwas andere Badevergnügen

90_Die Sportek | Tel AvivDer jemenitische Schritt ist hier gefragt

91_Die Straßenbibliotheken | Tel AvivSommer-Lesevergnügen im Vorbeigehen

92_Sumeil | Tel AvivLetzte Erinnerungen an ein arabisches Dorf

93_Der Supermarkt Schelanu | Tel AvivSoziale Kooperative mit großem Anspruch

94_Das Suzanne-Dellal-Center | Tel AvivIm Hof Schiffchen fahren lassen

95_Die Tahinia | Tel AvivAuch Sesampaste kann man »aufwischen«

96_Die Tel Aviv Greeters | Tel AvivDie Stadt mit Freunden erkunden

97_Das Tel-Aviv-Museum | Tel AvivNeubau mit dem schönsten Restaurant der Welt

98_Der Trumpeldor Friedhof | Tel AvivEin Gang durch Politik und Kultur des Jischuw

99_Die Unabhängigkeitshalle | Tel Aviv»Gleich allen anderen Völkern ...«

100_Der Unabhängigkeitspark | Tel AvivZwischen Meer und Agaven-Dschungel

101_Das Ussishkin-Haus | Tel AvivErinnerung an einen fast vergessenen Architekten

102_Die Verkehrsinsel | Tel AvivGroße Kulisse am König-Albert-Platz

103_The Voice of Peace | Tel AvivAbie Nathan und sein legendärer Piratensender

104_Der Washington-Boulevard | Tel AvivTel Avivs kleinster Boulevard in Florentin

105_Die Yael Straße | Tel AvivKleine Straße mit großen Bauten

106_Das Yafa | Tel AvivBegegnung der Kulturen durch Literatur

107_Die Yarkon-Brücke | Tel AvivPapageien-Spektakel zum Sonnenuntergang

108_Die Yehuda haLevy Straße | Tel AvivZwischen Ahusat Bait und Bankenviertel

109_Die Zamenhof-Klinik | Tel AvivDas einstige Herzstück der Krankenkasse

110_Das Zentrum Weiße Stadt | Tel AvivDeutsch-israelische Kooperation im Max-Liebling-Haus

111_Der Zionismus-Boulevard | Tel AvivZwischen Villen spazieren

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

Tel Aviv wurde aus einem Traum geboren. Am 11. April 1909 kamen die 66 Gründerfamilien in den Sanddünen nördlich von Jaffa zusammen und losten die Parzellen aus, auf denen sie ihre Häuser bauen sollten. Von einer jüdischen Stadt träumten sie, außerhalb der beengten Verhältnisse in Jaffa. Achusat Bait, »Heimstätte«, nannten sie dieses erste neue Wohnviertel. Ein Jahr später wurde der Name in Tel Aviv geändert – nach dem Titel der hebräischen Übersetzung von Theodor Herzls utopischem Roman »Altneuland«. Herzl, Gründer des politischen Zionismus, hielt darin das eindringliche Schlagwort fest: »Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.«

Den Traum einer modernen Gartenstadt entwarf der schottische Stadtplaner Sir Patrick Geddes, der 1925 einen umfassenden Plan für Tel Aviv vorlegte, der die wesentlichen Grundzüge der großen Hauptstraßen, Wohnviertel und Grünanlagen enthielt. Seitdem ist Tel Aviv in alle Richtungen gewachsen, und so manches wurde dabei auch zum Alptraum. Heute lebt die Stadt von ihrem Image als Ort, der niemals schläft. Hightech, Nachtleben und Bauhaus dominieren das Bild. Auch wenn alle diese Klischees der Wahrheit entsprechen, gibt es aber doch so viel mehr zu entdecken!

Gerne als Big Orange bezeichnet, ist die Weiße Stadt am Meer in vielem der Inbegriff von Innovation und Pluralität, aber sie ist auch oft erstaunlich provinziell, aufgeräumt und familienfreundlich. Tel Aviv hat wenig klassische Sehenswürdigkeiten, wer die Stadt (noch besser) kennenlernen will, der muss durch ihre Straßen ziehen und sich treiben lassen. Diese 111 Orte helfen dabei. Auf der Suche nach ihnen habe ich mich in Tel Aviv noch einmal ganz neu verliebt. Jede Ecke hält eine Überraschung bereit, die das Herz der Historikerin höher schlagen lässt, das Auge der Kunstliebhaberin erfreut und dem Gaumen der Feinschmeckerin schmeichelt.

Tel Aviv
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1_Der Abu-Nabut-Brunnen

Relikt aus der Blütezeit Jaffas

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An der Ben Zvi Straße befindet sich ein kleiner islamischer Kuppelbau. Der Sabil Abu Nabut ist ein öffentlicher Brunnen, den der Gouverneur von Jaffa Anfang des 19. Jahrhunderts hier bauen ließ. Abu Nabut, der eigentlich Mahmud Aga hieß und nach dem Ende der Napoleonischen Invasion in sein Amt eingesetzt wurde, war als strenger Herrscher bekannt. Seinen Namen trug ihm der Stock (Nabut) ein, den er stets als Waffe mit sich trug und unvermittelt einzusetzen pflegte. Doch gleichzeitig war er für viele wichtige Modernisierungen in Jaffa verantwortlich. Er restaurierte die Stadtmauern, legte neue Märkte an, baute Moscheen und zwei öffentliche Brunnen. Der Sabil Abu Nabut lag außerhalb der Stadt an der Strecke nach Ramle und Lod, die weiter nach Jerusalem führte, und ist in vielen Berichten von Reisenden des 19. Jahrhunderts als kleine Oase am Wegesrand erwähnt.

Die Stadt Tel Aviv bemüht sich leider wenig um die Erhaltung und Restaurierung dieses einzigartigen Bauwerks. Das zeigt schon die lieblose Tafel, die an der Fassade angebracht ist und die Entstehung fälschlicherweise auf 1820/21 datiert. Tatsächlich gibt die arabische Inschrift Auskunft, dass es 1230 nach der muslimischen Zeitrechnung, also 1815, erbaut wurde.

Info

Adresse Abu-Nabut-Garten, Derech Ben Zvi, zwischen Shlabim und Herzl Street, Tel Aviv-Herzl Hügel (Givat Herzl)/Tel Kabir | ÖPNV Bus 11, Haltestelle Derech Ben Zvi/Herzl, Gegenrichtung: Machon haRischui/Derech Ben Zvi, Bus 3, 72, Haltestelle haGan hazoologi/Herzl, Gegenrichtung: Derech Ben Zvi/Herzl | Öffnungszeiten frei zugänglich | Tipp Geht man die Shlabim Street ein wenig nach Norden, kommt man am Groningen-Garten vorbei, in dem sich eine städtische Musikschule befindet. Davor liegt der seltsamste Spielplatz der Stadt mit elektronischen Spielgeräten, die grässlichen Lärm machen, aber Kinder trotzdem begeistern.

Der rechteckige Bau mit drei Kuppeln und kleinen Türmchen an den Ecken beherbergte Gräber, der Brunnen selbst befand sich an der Westfassade. Heute sind die Fenster zu den Grabräumen vermauert, und der mittlere Raum dient als Rumpelkammer für Geräte. Archäologische Berichte aus dem 19. Jahrhundert erwähnen, dass sich auch Abu Nabuts Grab in unmittelbarer Nähe befand. Es ist seit den 1950er Jahren nicht mehr erhalten. Stattdessen hat die Stadt auf der Freifläche daneben einen kleinen Park mit farbenfrohen Skulpturen des israelischen Bildhauers Jigal Tumarkin angelegt, die neben dem traditionellen Gebäude seltsam unnatürlich wirken.

In der Nähe

Das Benyamini-Zentrum (0.84 km)

Die Kiryat haMelacha (0.85 km)

Das Ost-West-Haus (0.91 km)

Der Washington-Boulevard (0.98 km)

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Tel Aviv
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2_Die Afeka-Höhlen

Tel Avivs grüner Hinterhof

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Ganz im Norden der Stadt, in Ramat Aviv Gimmel, liegt die unscheinbare Drezner Straße. Zwischen den schönen Einfamilienvillen auf Höhe der Einmündung der Gruner Straße gelangt man durch eine wenig einladende Baulücke noch etwa 200 Meter weiter nördlich. Nur wer sich hierher durchgekämpft hat – der Ort dient wohl als Hundeklo der Umgebung –, wird mit einem unerwarteten Ausblick belohnt. Die Stadt hört hier nämlich schlagartig auf: Hinter den Villen der Drezner Straße ist Schluss, wie am Reißbrett gezogen ist die Bebauung zu Ende, und die Natur übernimmt.

Der Dauerlärm der Schnellstraße nach Haifa lässt einen zwar nicht vergessen, wo man ist, aber das sehr schöne weitläufige Gelände wird nicht umsonst von den Anwohnern zum Radfahren, Spazierengehen, für Kindergeburtstage und Picknicks genutzt. Der für die Küstenregion typische Sandstein ist fruchtbarer Boden für Pflanzen und Tiere, die man hier noch ungestört beobachten kann. Um einen Hasen oder den vom Aussterben bedrohten Sandigel zu sehen, muss man zwar schon ausgesprochenes Glück und Sitzfleisch haben, aber während der Blütezeiten der geschützten Weißen Meerzwiebeln im August und September oder der Narzissen und Kronenanemonen im Winter liegen dem Besucher buchstäblich kleine Schätze zu Füßen.

Info

Adresse Zugang von der Kreuzung Dov Gruner und Yekhi'el Dov Drezner Street, Tel Aviv-Ramat Aviv Gimel | ÖPNV Bus 6, 13, 24, Haltestelle Merkas Schuster/Aba Achimeir | Tipp Am westlichen Ende der Drezner Street liegt das Rosin-Kulturzentrum, wo neben den wöchentlichen Freizeitangeboten für alle Altersgruppen auch viele Konzerte stattfinden (www.facebook.com/rozin.center).

Im Osten des Geländes, nahe an der Schnellstraße, befinden sich die Grabhöhlen der Samaritaner aus dem 4. und 5. Jahrhundert, die den Ort auch archäologisch interessant machen. Sie wurden Anfang der 1950er Jahre bei Straßenbauarbeiten entdeckt und später freigelegt. Die insgesamt acht Gräber sind unterschiedlich gut erhalten und dienten der samaritanischen Gemeinschaft bis zu den Aufständen gegen das Byzantinische Reich als Begräbnisstätte. Die Grabbeigaben ‒ Schmuck, Glasgegenstände, Münzen und ein Amulett mit samaritanischer Inschrift ‒ sind im Antikenmuseum in Jaffa ausgestellt.

In der Nähe

Die Banyan-Feige (1.44 km)

Der Botanische Garten (1.51 km)

Die Cymbalista Synagoge (1.61 km)

Das grüne Ramat Aviv (2.1 km)

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3_Das Alfred-Institut

Eine Kooperative für Kunst und Kultur

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2005 schlossen sich 13 Künstler zusammen und wurden zum Ideengeber für etwas ganz Neues in der israelischen Kunstwelt. Sie eröffneten eine kooperative Galerie, in der sie sowohl selbst ausstellten als auch jungen Künstlern die Möglichkeit gaben, hier erstmals ihre Werke zu zeigen. Bald musste die Alfred-Galerie in einen größeren Raum ziehen, und nach drei weiteren Umzügen wurde im Februar 2014 das Haus in der Simtat Shlush 5 bezogen. Das Konzept der kooperativen Galerie wurde in der Zwischenzeit mehrfach kopiert. Aber die »Alfreds« haben sich damit nicht zufriedengegeben.

Das »Kooperative Institut für Kunst und Kultur«, wie das Alfred jetzt heißt, will eine Vision verwirklichen. Die Begründer sehen sich als gesellschaftlich-soziale Einrichtung, die eine echte Begegnung von Kunst und interessiertem Publikum ermöglicht. Das dreistöckige Haus hat daher neben den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss noch reichlich Platz für Workshops, Vorlesungen und Seminare. Jede Woche gibt es Veranstaltungen, von Einführungskursen ins Zeichnen über Literaturabende bis zu Ferienprogrammen für Kinder. In den oberen Stockwerken befinden sich außerdem Studios von überwiegend jungen Künstlern, die noch am Anfang ihres Weges stehen. Besucher können hinaufgehen und sich umschauen, und die Künstler haben so die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem breiteren Publikum bereits in der Schaffensphase zu präsentieren. Der Hof des Instituts hat Platz für Veranstaltungen, lädt aber auch einfach zum Sitzen und Plaudern ein. Zeitweise werden hier auch Außenskulpturen gezeigt. Das Institut ist ein herrlich angenehmer Ort, um Kunst zu erleben – fern vom Snobismus manch etablierter Galerie. Das Haus am Rande Neve Zedeks war passenderweise in den 1950er Jahren Heimat der kommunistischen Zeitung Kol haAm, der »Stimme des Volkes«.

Info

Adresse Simtat Shlush 5, Tel Aviv-Neve Zedek | ÖPNV Bus 40, 41, Haltestelle Machon Avni/Eilat | Öffnungszeiten Di‒Do 17‒21 Uhr, Fr 10‒14 Uhr, Sa 11‒15 Uhr | Tipp Rund um das Institut kann man viel Straßenkunst entdecken, wie zum Beispiel gleich gegenüber eine große Arbeit von Klone, der zu den Begründern der Street-Art in Israel gehört und längst den Sprung in die großen Museen geschafft hat.

In der Nähe

Der Gemeinschaftsgarten (0.18 km)

Die American Colony (0.19 km)

Die ehemalige Haltestelle (0.22 km)

Das Suzanne-Dellal-Center (0.24 km)

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4_Der alte Friedhof

Der jüdischen Geschichte Jaffas auf der Spur

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Ein Besuch am alten jüdischen Friedhof in Jaffa lohnt schon wegen dem Ausblick. An sonnigen Tagen bietet sich ein herrliches Farbenspiel zwischen den hellen Grabsteinen, dem so deutlich klaren blauen Horizont, wie er nur im Nahen Osten ist und dem noch tiefblaueren Meer darunter. Aber der Friedhof verrät vor allem einiges über die jüdische Ansiedlung in Jaffa im 19. Jahrhundert. Das Areal auf einer Anhöhe im Viertel Ajami wurde 1834 von der jüdischen Gemeinschaft Jaffas erworben. Zu dieser Zeit lebten nur etwa 150 sephardische Juden in der Stadt. Bis dahin hatten sie ihre Toten zum Begräbnis auf den Ölberg nach Jerusalem gebracht, eine beschwerliche und auch kostspielige Angelegenheit.

Die Gemeinde begann in den 1830er Jahren zu wachsen, vergrößerte sich weiter durch den Zuzug von aschkenasischen Juden und blühte unter Rabbiner Jehuda haLevi Margosa, der ab 1840 als Oberrabbiner für Jaffa diente, auf. Mit Nutzung des Friedhofs wurde auch für Jaffa eine Chewra Kadischa, eine Beerdigungsgesellschaft, gegründet, die im Judentum die Aufgaben der rituellen Bestattung übernimmt. Mit kurzer Unterbrechung während einer Cholera Epidemie, wurde bis in die 1920er Jahre an diesem Friedhof bestattet, danach wurde der neue Trumpeldor Friedhof (siehe Ort 98) genutzt.

Info

Adresse Eingang nahe dem Sheich Bassam Abu Zayd Platz, an der Kreuzung von Yehuda Margoza und Yehuda haYammit Street | ÖPNV Bus 10, Haltestelle Yefet/Louis Pasteur, Bus 37, Haltestelle Yehuda Margoza/Yefet | Öffnungszeiten Mo, Do 8–12 Uhr | Tipp Folgt man der Straße zum Meer und wendet sich weiter nach Süden kommt man zu dem großzügig angelegten Midron Park, der sich an den großen kostenlosen Parkplatz des Hafens anschließt, ein schön gestalteter Freizeitpark mit großen Rasenflächen und Spiel- und Fitnessanlagen.

Etwa 2.000 Gräber existieren am im Volksmund auch als »Ajami-Friedhof« bezeichneten Bestattungsort, allerdings gibt es nur noch 805 Grabsteine, die übrigen Gräber sind anonym oder auch leer. Die ottomanische Regierung ordnete zu Beginn des Ersten Weltkriegs die Räumung des Friedhofs an, sodass viele Gräber umgesiedelt wurden. NebenRabbi Jehuda haLevi Margosa liegen viele Gründer der jüdischen Gemeinde in Jaffa aus der ersten großen Einwanderungswelle hier begraben. Auch der aus Schlesien stammenden Dr. Schimon Frankel fand hier seine letzte Ruhe. Er eröffnete in den 1840er Jahren die erste jüdische Arztpraxis im Land.

In der Nähe

Das Hummus Abu Hassan (0.1 km)

Das Yafa (0.19 km)

Das Nalaga'at-Zentrum (0.24 km)

Oranger Suspendu (0.27 km)

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5_Die alte Mauer

Steinernes Zeugnis der Templer

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Die Olifant Straße, nur unweit des Rothschild-Boulevards, ist eine der grünsten Straßen der Stadt. Dichter alter Baumbestand sorgt auch im Sommer für angenehmen Schatten und lässt den Eindruck entstehen, man sei beim Abbiegen in ein anderes Land gekommen. Tatsächlich hat die Straße eine Geschichte, die noch vor der Gründung Tel Avivs beginnt und deren steinerne Überreste man hier sehen kann. Immer wieder zeigt sich zwischen den Häusern eine alte Mauer, etwa bei der Nummer 14, aber auch im weiteren Straßenverlauf. Eine unscheinbare, einfache Mauer, die teilweise schon arg bröckelig ist.

Sie begrenzte einst eine große landwirtschaftliche Ansiedlung, die hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, also lange vor der Gründung Tel Avis, bestand. In dieser Zeit gab es mehrere Versuche von Christen, im Land zu siedeln, wie zum Beispiel auch in der American Colony (siehe Ort 6). Einer von ihnen, Konrad Röhm, kaufte 1870 das Gelände zwischen den heutigen Straßen Lincoln, Derech Menachem Begin, Olifant und Wilson von italienischen Nonnen und baute dort Gemüse und Obst an. In zeitgenössischen Landkarten heißt der Ort »Röhm Hof«. Nur zwei Jahre nach dem Tod des Ehepaars Röhm wurde der Hof von dem Templer Johann Georg Günther übernommen, der dort auch eine Bäckerei betrieb. Das Gelände bestand als Plantage bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Erst dann wurde es ins Stadtgebiet eingegliedert und von den Templern nach und nach verkauft. Aber noch bis in die 1950er Jahre blieb hier ein kleines landwirtschaftlich genutztes Feld.

Info

Adresse ab Olifant Street 14 aufwärts auf der rechten Seite, Tel Aviv-Stadtmitte | ÖPNV Bus 23, 70, Haltestelle Yehuda haLevy/Sheinkin, Bus 70, 142, Haltestelle Sderot Rothschild/Balfour, von dort durch die Balfour und Yehuda haLevy Street | Tipp Das Taizu in Derech Menachem Begin 23 ist ein ausgefallen gestyltes Konzeptrestaurant mit gehobener Küche, die von Chef Yuval Ben Neriahs Reisen durch Südostasien und dem Streetfood, dem er dort begegnete, inspiriert ist. Nicht ganz billig, aber wirklich gut (Reservierungen unter www.taizu.co.il).

Heute befinden sich auf dem Areal die Kunstschule und eine Synagoge. Am Ende der Straße ist eine kleine Grünanlage mit Spielplatz, in der man gut sitzen kann. Auch in der parallelen Mazeh Straße lassen sich Überreste der Mauer ansehen, so zum Beispiel zwischen den Nummern 61 und 63. Hier geht man jeweils in die Innenhöfe, um fündig zu werden.

In der Nähe

Die Lodzia-Fabrik (0.21 km)

Das Engel-Haus (0.3 km)

Die Shfela Straße (0.4 km)

Das Fenster auf den Boulevard (0.48 km)

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6_Die American Colony

Ein Besuch im 19. Jahrhundert

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Wer von der lauten Eilat Straße in die kleine Auerbach Straße abbiegt, kann meinen, er sei in einem anderen Jahrhundert gelandet. Das beschauliche Viertelchen, das sich hinter der Straßenecke verbirgt, ist Tel Avivs American Colony. 1866 machte sich eine Gruppe von 157 Christen aus Maine, USA, auf den Weg ins Heilige Land und brachte Fertighäuser aus Holz mit. Die meisten Kolonisten hielten es nicht lange aus und kehrten bald nach Maine zurück. Die Häuser wurden verkauft, und deutsche Templer zogen ein. Aus der American Colony wurde die deutsche Kolonie. Im Zweiten Weltkrieg schob die britische Mandatsregierung die Deutschen ab. Die Kolonie stand leer, erfuhr verschiedene Wandlungen und wurde erst vor etwa zehn Jahren endlich wiederbelebt. Viele der originalen Häuser wurden leider abgerissen, doch einige sind liebevoll restauriert. Etwa in der Auerbach Straße 4, ein typisches Beispiel für die Bauweise mit hölzernem Vordach und Balkon. In der Auerbach Straße 10 eröffnete das Ehepaar Holmes das Maine Friendship House, nachdem sie das Holzgebäude aufwendig restauriert hatten. Das kleine Museum im Untergeschoss erzählt die Geschichte der amerikanischen Kolonisten.

Nebenan steht die Immanuelkirche, die 1904 eingeweiht wurde. Und gegenüber ist das imposante Beit Immanuel zu finden, das eine sehr wechselvolle Geschichte aufzuweisen hat: vom Hauptsitz der Templergesellschaft über ein Hotel, das Peter Ustinovs Großvater führte, bis zum heutigen Hostel, das von der Church's Ministry Among Jewish People betrieben wird, also einer Organisation, die wegen ihrer gezielten Mission von jüdischen Organisationen scharf kritisiert wird.

Info

Adresse Auerbach Street, Bar Hoffman Street, haRabi miBachrach Street, Tel Aviv-Jaffa Nord | ÖPNV Bus 40, 41, Haltestelle Machon Avni/Eilat | Öffnungszeiten Museum im Maine Friendship House Fr 12–15 Uhr, Sa 14–16 Uhr | Tipp Die Eilat Street ist die Straße, um Bilderrahmen zu kaufen, hier reiht sich ein Rahmengeschäft an das andere. Auch stilvolle Spiegel und kleine Geschenke lassen sich hier finden.

Wer durch das Viertel spaziert, findet noch weitere wunderschöne Häuser, die teilweise gerade restauriert werden. Dass die American Colony noch immer ein Geheimtipp ist, liegt sicher auch daran, dass es in den kleinen Straßen kein Kaffeehaus gibt.

In der Nähe

Das Noga-Viertel (0.14 km)

Das Alfred-Institut (0.19 km)

Der Gemeinschaftsgarten (0.29 km)

Die ehemalige Haltestelle (0.32 km)

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7_Artik Tivi

Nicht nur im Sommer eine Portion Frucht wert

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Banane, Schoko, Zitrone – Sommerzeit ist Eiszeit. Der Sommer dauert in Israel lange, und damit gibt es fast ganzjährig einen guten Grund, sich etwas kühles Süßes zu gönnen. Wer den klassischen Chemiebomben entfliehen will, die man auch bei den bekannten, sich laut anpreisenden Eisverkäufern am Strand und im Park bekommt, findet bei Priz eine tolle Alternative: Artik Tivi (natürliches Eis). Viel Frucht, wenig Zucker und Wasser, sonst ist nichts drin, keine Konservierungs- oder Farbstoffe. Im Grunde könnte man sich so etwas auch zu Hause herstellen, aber es ist die genau richtige Mischung, die das Fruchteis am Stiel so lecker macht.

Priz, ein Wortspiel aus »Pri« (hebräisch für Frucht) und »Freeze«, wird von den Brüdern Sharon und Kfir Abu geleitet. Sharon war nach einer Jobpause durch Südamerika gefahren und suchte nach einer Geschäftsidee, die er schließlich in Form von Fruchteis fand. In Mexiko lernte er die Herstellung von reinem Fruchteis, das er dann in Hadera herstellte und zunächst mit nur wenig Erfolg verkaufte. Die großen Fruchtstücke nach Vorbild des mexikanischen Originals fanden in Israel keinen Anklang. Erst eine Version, in der die Früchte gleichmäßig sämig püriert sind, war erfolgreich. Mittlerweile verkauft Priz auch an Firmen, die Luftwaffe und den Präsidenten.

Info

Adresse Ibn Gvirol Street 158, Tel Aviv-Neuer Norden | ÖPNV Bus 25, 26, 189, Haltestelle Ibn Gvirol/Pinkas | Öffnungszeiten So–Mi 9.30–23 Uhr, Do 9.30–24 Uhr, Fr 9 Uhr‒30 Minuten vor Shabbatbeginn, Sa Shabbatausgang‒24 Uhr | Tipp Das Eis lässt sich wunderbar am Fruchter Square schräg gegenüber verspeisen. Wo früher der Kastel-Kartenvorverkauf war, ist heute ein kleines, sehr feines Straßencafé. Am Brunnen kann man sich auch an sehr heißen Tagen im Schatten abkühlen.

Neben der Heimatfiliale in Netanja hat Priz einen Laden in Tel Aviv eröffnet. Im ersten Sommer 2012 entstand ein richtiger Hype um den Laden, das ganze Viertel sprach von der neuen Eiskreation. Erdbeer-Banane ist der Favorit bei den Kindern, Kokos ganz klar der Renner bei Erwachsenen. Aber Guaven, Ananas, Litschi, Erdbeer-Kiwi, Zitrone-Minze, Passionsfrucht, Banane-Dattel und natürlich Sabres sollte man auch nicht verachten. Mit acht Schekel für das große und vier Schekel für das kleine Eis sind sie zwar etwas teurer als ihre chemischen Verwandten, aber die Investition lohnt.

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8_Das Azrieli Center

Tel Aviv aus der Vogelperspektive

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Fast sind sie Wahrzeichen der Stadt, die Azrieli Türme: Ein rundes, ein dreieckiges und ein viereckiges Hochhaus bilden gemeinsam mit einem der größten Einkaufszentren des Landes das Azrieli Center. Neben den Formen sind es die Fassaden, bestehend aus Tausenden blau schimmernder Fenster mit weißer Umrandung, die das Center zu etwas Besonderem machen.